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Yangsze Choo

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Beschreibung


»Ein Lektürehighlight. Im Bücherregal findet man keinen betörend-schöneren Lesegenuss als ›Nachttiger‹.« literaturmarkt.info

Britisch-Malaya in den 1930er-Jahren. Zwischen Dschungel und Kolonialvillen lauert eine tödliche Gefahr … Der chinesische Houseboy Ren ist in geheimem Auftrag unterwegs: Er muss den letzten Willen seines Herrn erfüllen, damit dessen Seele Ruhe finden kann. Seine Mission führt ihn zu einem britischen Arzt und schließlich zu der jungen Tänzerin Ji Lin. Gemeinsam geraten sie in eine dramatische Welt von Herrschaft und Bediensteten, Aberglaube, Liebe und Verrat. Denn zwischen Dschungel und Kolonialvillen lauert nicht nur ein menschenfressender Tiger, sondern auch böse Geister – und böse Menschen ...

Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.

Weitere berührende Wunderraum-Geschichten finden Sie in unserem kostenlosen aktuellen Leseproben-E-Book »Einkuscheln und loslesen – Bücher für kurze Tage und lange Nächte«

»Ein Lektürehighlight von bestechender Qualität - ›Nachttiger‹ ist ein Juwel, das alles andere zu überstrahlen vermag. [...] Im Bücherregal findet man keinen betörend-schöneren Lesegenuss als ›Nachttiger‹.«

Yangsze Choo ist eine Malaysierin chinesischer Abstammung. Sie studierte in Harvard und arbeitete als Management Consultant und bei einem Start-up-Unternehmen, bevor sie ihren ersten Roman schrieb. Mit »Nachttiger« erscheint erstmals ein Buch von ihr auf Deutsch. Yangsze Choo lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Kalifornien.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-336-54807-1
Verlag Wunderraum
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/4,6 cm
Gewicht 766 g
Originaltitel The Night Tiger
Übersetzer Heike Reissig, Stefanie Schäfer

Buchhändler-Empfehlungen

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Hilden

Abenteurroman, historischer Krimi und ostasiatische Mythologie. Ein wirklich außergewöhnliches Buch, das seine verschiedenen Aspekte mit Leichtigkeit zu einem wahnsinnig dichten und hochspannenden Ganzen vereint. Klare Leseempfehlung!

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Eine fantastische Reise ins exotische British- Malaya, heute Malaysia, der 30er Jahre, die mit Wertigern, Geistern, Zahlen und Namen die Glück oder Unglück bringen verzaubert. Abenteuer in denen man vollkommen versinkt, eine geheimnisvolle Welt die man ungern wieder verlässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Historischer Abenteuerroman meets asiatische Phantastik
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 06.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

British Malaya in den 1930ern: der 11jährige  chinesische Houseboy Ren hat seinem Herrn Dr. MacFarlane auf dem Sterbebett versprochen, dessen amputierten Finger wieder zu beschaffen, damit er ihn zu ihm ins Grab legen kann. Nur so kann seine Seele zur Ruhe kommen. Dieser Auftrag ist allerdings nicht so einfach, wie es anfangs s... British Malaya in den 1930ern: der 11jährige  chinesische Houseboy Ren hat seinem Herrn Dr. MacFarlane auf dem Sterbebett versprochen, dessen amputierten Finger wieder zu beschaffen, damit er ihn zu ihm ins Grab legen kann. Nur so kann seine Seele zur Ruhe kommen. Dieser Auftrag ist allerdings nicht so einfach, wie es anfangs scheint, denn der Finger, den MacFarlane der Wissenschaft gespendet hat, scheint verschwunden.... In einem zweiten Erzählstrang treffen wir auf die Ji Lin, die eigentlich eine ordentliche Schneiderlehre macht, aber aus Geldmangel nebenbei in einer Tanzhalle arbeitet, um die Spielschulden ihrer Mutter abzutragen...und der eines Tages unverhofft eine Phiole mit einem konservierten Finger zugespielt wird. Bevor sich die Wege von Ren und Ji Lin kreuzen, häufen sich mysteriöse Vorfälle, und ein menschenfressender Tiger scheint sein Unwesen zu treiben. Ein Kampf gegen böse Geister beginnt - und gegen böse Menschen. Und mich lässt dieses Buch etwas irritiert zurück. Es fällt mir schwer, diesen Roman zu beschreiben. Es ist eine sehr seltsame (und das soll gar nicht mal negativ klingen!) Mischung aus historischem Roman, Krimi, Lovestory (ja doch, und eine sehr schöne dazu), Mystery und asiatischer Mystik . Der geneigte Leser erfährt so einiges zum Tiger-Ahnenkult, chinesischer Zahlenmystik und Gestaltwandlern in der asiatischen Mythologie. Und diese Elemente der #Phantastik werden geschickt in die Geschehnisse verwoben, so dass man oft rätselt, was ist wahr, was ist dem Reich der Mystik entsprungen? Und doch greift das eine nahtlos ins andere über. Jetzt ist nur mein persönliches Problem, ich bin schon kein Fan der europäischen Werwolf-Sagas, und mein Faible für Wertiger hält sich in enggesteckten Grenzen.... Ich hatte hier einen Abenteuerroman im historischen Setting des kolonialen Malaysia erwartet, und den aber nur zur Hälfte bekommen. Die andere Hälfte war für mich Phantastik. Gut erzählt, keine Frage, aber ich kann damit nicht so wahnsinnig viel anfangen. Das Ende hat mich dann zwar wieder zufrieden gestellt, die Ratio war wieder da, aber streckenweise war's mir hier schlicht too much mit der Geisterwelt . Der Roman war flüssig geschrieben, und die Personen authentisch gezeichnet, und zwischendurch war ich auch immer wieder gefesselt....aber eben auch immer wieder etwas gestresst ob der Träume, Visionen und Wertiger. Ich glaub, ich bin schlicht die falsche Zielgruppe hierfür. Ich will das Buch jetzt nicht zu sehr kritisieren, der Erzählstil  generell hat mir sehr gut gefallen, wie gesagt, aber ich kann's jetzt auch nicht enthusiastisch empfehlen. Es ist speziell. Diese Mischung muss man mögen.

Ein besonderes Lesehighlight!
von einer Kundin/einem Kunden aus Fulda am 12.02.2020

„Alles, was hinzugefügt wurde, muss entfernt, und alles, was fehlt, muss wiederbeschafft werden - sonst kann die Seele keine Ruhe finden.“ Meine Meinung: Mich hat die interessante Rezension einer Bloggerkollegin auf „Nachttiger“, dem ersten ins Deutsche übersetzten Roman der malaysischen Autorin Yangsze Choo, aufmerksam ge... „Alles, was hinzugefügt wurde, muss entfernt, und alles, was fehlt, muss wiederbeschafft werden - sonst kann die Seele keine Ruhe finden.“ Meine Meinung: Mich hat die interessante Rezension einer Bloggerkollegin auf „Nachttiger“, dem ersten ins Deutsche übersetzten Roman der malaysischen Autorin Yangsze Choo, aufmerksam gemacht und mir wurde damit ein wirklich spannendes und besonderes Leseerlebnis geschenkt. Wie aus dem Klappentext hervorgeht, wurde ich ins Britisch-Malaya der 1930er Jahre entführt, wo sich eine mir unbekannte Kultur und deren Mythen auf sehr bildhafte Weise vorstellten und es zudem einen spannenden/geheimnisvollen Kriminalfall zu verfolgen gilt. Ich habe bereits Werke aus chinesischer Feder gelesen, bei denen es mir durch einen sehr distanzierten Schreibstil anfangs schwerfiel, mich in die Geschichten fallen lassen zu können aber die Schreibe von Yangsze Choo gestaltete mir den Einstieg sehr leicht, da sich diese durch eine fast schon märchenhaft leichte Erzählweise auszeichnet. Sehr schnell ist mir auch der Zugang zu den Figuren gelungen, die durch verschiedene kulturelle Einflüsse geprägt sind und im Zusammenspiel mit dem Setting ein absolut stimmiges Gesamtbild abgeben. Besonders der nach eigenen Angaben erst 13jährige Ren konnte mein Herz und Bewunderung für seinen Mut/Stärke gewinnen und ich habe ihn sehr gerne bei seiner Mission begleitet. Verknüpft wird diese im weiteren Verlauf mit dem Handlungsstrang bzw. der Erzählperspektive der Tänzerin Ji Lin, die ich ebenfalls mit Spannung verfolgt habe aber die Entwicklung ihres Liebeslebens stieß bei mir nur auf ein geringes Maß an Gegenliebe. Wer zu diesem Buch greift, dem sollte bewusst sein, dass man es hier nicht mit einem klassischen Kriminalroman zu tun bekommt, sondern das darin auch der chinesische Glaube/Aberglaube eine Rolle spielt, sowie die Bedeutung von Traumreisen und des Ahnenkults. Fazit: Gefolgt bin ich einer Leseempfehlung und kann diese auch ganz klar aussprechen!

Faszinierende Geschichte im Südostasien der 30er Jahre
von Hilal Türe aus Bielefeld am 18.12.2019

Zum Inhalt: Im Britisch-Malaya der 30er Jahre arbeitet der kleine Junge Ren als Houseboy für einen britischen Arzt, von dem er an dessen Sterbebett den Auftrag erhält, nach seinem amputierten Finger zu suchen. 49 Tage verbleiben ihn, um den verloren gegangenen Finger dem Toten ins Grab zu legen, damit dessen Seele seinen Friede... Zum Inhalt: Im Britisch-Malaya der 30er Jahre arbeitet der kleine Junge Ren als Houseboy für einen britischen Arzt, von dem er an dessen Sterbebett den Auftrag erhält, nach seinem amputierten Finger zu suchen. 49 Tage verbleiben ihn, um den verloren gegangenen Finger dem Toten ins Grab zu legen, damit dessen Seele seinen Frieden finden kann. Ren begibt sich auf eine abenteuerliche Mission und landet dabei bei einem anderen britischen Arzt als Houseboy. Seine Wege kreuzen sich dabei mit der Tänzerin Ji Lin, die zuvor auf merkwürdige Art und Weise in den Besitz des gesuchten Fingers gekommen ist. Die wiederum versucht mit ihrem Stiefbruder den ursprünglichen Besitzer des Fingers ausfindig zu machen. Allerdings ist dieser bereits auf rätselhafte Weise ums Leben gekommen. Damit nicht genug häufen sich die unerklärlichen Todesfälle auch noch... Meine Leseerfahrung: Ich kann kaum in Worte fassen, wie ich mich nach dieser faszinierenden Geschichte von Yangsze Choo fühle. Die Erzählweise der Autorin hat mich von der ersten Seite an mitgenommen, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand lassen wollte. Es war ein Genuss, sich in das historische Setting der 30er Jahre hinein versetzen zu lassen und in die magische Atmosphäre zwischen Aberglaube und Geisterwelt einzutauchen. Die Story ist eine gute Mischung aus zauberhafter Phantasie, einer bewegender Liebesgeschichte und einem fesselnden Krimi. So lernt der Leser die Legende um den Wertiger kennen, der im Gegensatz zu dem europäischen Werwolf, ein Tier ist, dass sich in einen Menschen verwandelt. Gleichzeitig fiebert man das ganze Buch hindurch mit, was es mit den mysteriösen Todesfällen auf sich hat und ob tatsächlich ein Tiger dabei eine tragende Rolle spielt. Und dann ist da noch die sich anbahnende Liebe zwischen zwei jungen Menschen, die es in der damaligen Gesellschaft in Malaya besonders schwierig haben. Und bei allen Handlungssträngen schafft es Choo, den Leser mitzureißen, so dass man hautnah dabei ist. Bemerkenswert fand ich auch, wie man nebenbei auch noch historische Grundzüge Südostasiens und die interessante Kulturvielfalt in all ihren Facetten kennenlernen konnte. Ich hatte absolut keine Vorstellung über die Situation damals und bin wieder einmal ernüchtert darüber, dass Frauen tatsächlich in anderen Kulturen es ebenso schwer hatten wie hier auch. Ji Lin kam mir trotz kultureller und zeitlicher Unterschiede dennoch sehr vertraut vor und ist mit ihrer starken Persönlichkeit ein sympathischer Charakter. Ebenso waren auch die übrigen Figuren sehr gut durchdacht und auch gut platziert in der Story. Optisch ist das Buch mit dem knallroten Leinenrücken und dem passenden asiatisch gestalteten Buchcover zudem auch ein toller Hingucker, dass sich wundervoll im Bücherregal macht. Bei mir wird "Nachttiger" definitiv einen Ehrenplatz bekommen, insbesondere in meinem Herzen. Fazit: Für mich ist dieses Buch von Yangsze Choo ein wundervoller Abschluss für 2019 mit einer phantastischen Geschichte voller Mythen und Aberglauben, einer guten Prise Liebe und einem Hauch Krimi-Spannung. Ein überaus befriedigender Lesegenuss, dass auf ebenso fabelhafte Nachfolger aus der Feder der Autorin hoffen lässt.


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