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The Story of John Nightly

Roman

Tot Taylor

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Beschreibung

London 1966. John Nightly, ein achtzehnjähriges Songwritertalent, betritt in der Carnaby Street ein Verlagshaus. Er hat eine frisch gepresste Single dabei, die er dem dortigen Musikverleger vorspielt. Dem gefällt die Musik, vor allem aber gefällt ihm das gute Aussehen des Achtzehnjährigen. Und er sieht Vermarktungschancen. Wenige Jahre später ist John Nightly einer der gefeiertsten Songwriter seiner Generation. Doch der Erfolg und seine Schattenseiten stürzen ihn in eine schwere Krise, und er entsagt dem Leben im Rampenlicht komplett. Bis er viele Jahre später von einem jungen Nachwuchsproduzenten in Cornwall (wieder)entdeckt wird, der ihn darin bestärkt, sein Lebenswerk zu vollenden.

Ein einzigartiger Roman über Ruhm & Träume, Musik & Kunst, das Leben & das Universum.

»Extraklasse!«

Tot Taylor ist Autor, Komponist, Songwriter, Galerist und Plattenproduzent. Er arbeitet in den Bereichen Musik, Film, Theater und visuelle Kunst. Für das National Theatre führte er mit Brian McAvera das achtstündige Stück »Picasso's Women« auf. Neben 13 Soloalben veröffentlichte er auf seinem Label Compact Künstler wie die Soulsängerin Mari Wilson oder das Model Virna Lindt. Viele Jahre war er zudem bei der BBC beschäftigt. In London leitet er die Riflemaker Galerie, in der er u.a. Werke von William S. Burroughs oder Yoko Ono ausstellte. Seit 2007 kuratiert er zudem ein internationales Programm für feministische Kunst.Nach diversen Kunstbüchern ist »The Story of John Nightly« sein Debüt als Romanautor..
Ingo Herzke, Jahrgang 1966, hat Klassische Philologie, Anglistik und Geschichte in Göttingen und Glasgow studiert. Seit 1999 lebt er mit seiner Familie in Hamburg und übersetzt neben Gary Shteyngart u. a. Alan Bennett, Nick Hornby, A. L. Kennedy, Kate de Goldi, Joshua Cohen und A. M. Homes..
Harriet Fricke, geboren 1968 in Esslingen, lebt in Hamburg und übersetzt aus dem Englischen. Zu ihren Übersetzungen zählen Sachbücher über Musik, Kunst und Mode sowie Romane für Erwachsene und Kinder..
Stephan Glietsch, geboren 1967, war lange Jahre Redakteur beim Musikmagazin Spex. Als freier Autor und Literaturübersetzer lebt und arbeitet er in Köln. Neben den Romanen von Irvine Welsh übersetzte er u.a. sämtliche Bücher von John Niven..
Kristof Hahn wuchs in Saarbrücken auf und lebt seit 1980 in Berlin, wo er ein Politologiestudium abschloss und in diverse musikalische Projekte involviert ist. Am bekanntesten dürfte er für sein Mitwirken bei der New Yorker Experimental-Formation Swans sein. Daneben übersetzt er Bücher aus dem Englischen - darunter Autoren wie Hubert Selby Jr., John Peel, Russell Brand und Jim Thompson.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 960
Erscheinungsdatum 23.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27210-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 23,6/16,8/5,8 cm
Gewicht 1289 g
Abbildungen 5 schwarz-weiße Abbildungen, 5 schwarz-weiße Zeichnungen
Übersetzer Ingo Herzke, Philip Bradatsch, Harriet Fricke, Stephan Glietsch, Bernd Gockel
Verkaufsrang 41046

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein Meisterwerk mit Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden aus Fulda am 30.01.2020

Mit „The Story of John Nightly“ entwirft der Autor, Plattenproduzent und somit Branchenkenner Tot Taylor das fiktive Leben des Songwriters/Künstlers John Nightly und platziert dieses, sehr überzeugend und plastisch dargestellt, in die englische Popkulturszene der 60er bzw. 70er Jahre. Hierbei beeindruckt Taylor durch eine ger... Mit „The Story of John Nightly“ entwirft der Autor, Plattenproduzent und somit Branchenkenner Tot Taylor das fiktive Leben des Songwriters/Künstlers John Nightly und platziert dieses, sehr überzeugend und plastisch dargestellt, in die englische Popkulturszene der 60er bzw. 70er Jahre. Hierbei beeindruckt Taylor durch eine geradezu unfassbar genaue, weit umfassende Recherche und interessanten realen Verweisen/Einflüssen, wodurch sich der kometenhafte Werdegang und Absturz seines Protagonisten wie selbstverständlich in diese Zeit einfügt und mir das Gefühl vermittelt wurde, in realen Memoiren zu blättern. Was mir jedoch weniger gefallen hat, ist die nicht chronologische Erzählweise, wodurch es leider oft zu Spannungseinbrüchen und dem Verlust des Orientierungsfadens kommt. Zudem hat sich der Autor dafür entschieden John Nightlys spätes Hobby „Gärtnern“ durch seitenlange begleitende Gartenkulturkalender-Einträge in den Fokus zu rücken und auch alles rund um das von Nightly mit großer Faszination betrachtete Thema „Gezeitenwechsel“ wirkt im Handlungsverlauf oft überladen. Auch wenn dadurch dem Charakter natürlich weitere Facetten verliehen werden, stoßen diese aber bei mir auf geringes bis gar kein Interesse. Als nettes „Gimmick“ betrachte ich dafür aber die eingefügten Rezepte zu Bratkartoffeln und Haschisch-Konfekt - was immer sich der Autor dabei auch gedacht hat. Eine abschließende Bewertung fällt mir diesmal nicht leicht, denn je nach Betrachtungswinkel kann man in diesem Werk sicher ein Meisterwerk finden, das für mich aber deutliche erzählerische Schwächen aufweist. Somit empfehle ich diesen Künstlerroman allen, die ein großes Interesse an Englands Musikszene der 60er/70er Jahre besitzen und sich auf Begegnungen mit deren Ikonen freuen. Wer einen spannend erzählten Roman erwartet, der könnte enttäuscht werden.

It´s only Rock`N`Roll...
von einer Kundin/einem Kunden am 07.01.2020

Man sollte Musik schon interessant finden, nein, nicht einfach nur interessant, man sollte Musik lieben um sich der knapp 1000 Seiten des Tot Taylor‘s Roman „The Story of John Nightly“ annehmen. Wer morgens früh aufsteht und zuerst die Musik aufdreht und danach die Kaffeemaschine dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Zusammengese... Man sollte Musik schon interessant finden, nein, nicht einfach nur interessant, man sollte Musik lieben um sich der knapp 1000 Seiten des Tot Taylor‘s Roman „The Story of John Nightly“ annehmen. Wer morgens früh aufsteht und zuerst die Musik aufdreht und danach die Kaffeemaschine dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Zusammengesetzt aus Interviews, Zeitungsartikeln, Pflanzenbestimmungen, sogar ein Rezept für Braterdäpfel ( getestet und für sehr gut Befunden) und natürlich der Rahmenhandlung entfaltet sich ein Panorama der 60/70 Jahre des Swingenden Londons. Tot Taylor hält einen für sehr lange Zeit gefangen aber wer an der Seite von John Nightly loszieht der möchte wissen an welches Ende wird er gelangen. John Nightly ist der Protagonist dem wir durch die Zeit folgen, eine Zeit in der ALLES möglich schien und in der ALLES versucht wurde um möglichst anders zu sein. Der Autor Tot Taylor macht das sehr geschickt, er zeigt uns einen aufstrebenden jungen Künstler (John Nightly versucht als Junge am Strand dem Sound der Wellen einen Rhythmus zu entlocken: 1-2-3-4-5-6-7 1-2-3-4-5 1-2-3-4 ) dem Musik alles bedeutet und der es schlussendlich zum Star schaffen wird, mit all seinen Fallstricken die so eine Karriere mit sich bringt. Und doch lesen wir auch gleichzeitig vom völligen Absturz dieses John Nightly, der mittlerweile völlig zurückgezogen auf einem riesigem Anwesen lebt und sich nur mehr seiner neuen Liebe hingibt, der Botanik. Der Autor schafft es wunderbare Eindrücke des swinging Londons zu erzählen. Liebenswert kümmert er sich um sein Personal und lässt niemanden zu kurz kommen. Jeder lose Faden wird verwoben und am Ende angekommen wird diese Decke aus Rock‘n’Roll uns lange wärmen.

Ein monumentales Debüt
von hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 12.11.2019

Tot Tayler, selbst Musiker, erzählt in seinem monumentalen Debütroman “The Story of John Nightly” die fiktive Biografie eines genialen Musikers, der an den Schattenseiten des Erfolgs verzweifelt und sein Talent vergräbt. Es scheint kaum glaubbar, dass diese Story nur gefakt ist, so überzeugend berichtet der Autor aus dem Leben s... Tot Tayler, selbst Musiker, erzählt in seinem monumentalen Debütroman “The Story of John Nightly” die fiktive Biografie eines genialen Musikers, der an den Schattenseiten des Erfolgs verzweifelt und sein Talent vergräbt. Es scheint kaum glaubbar, dass diese Story nur gefakt ist, so überzeugend berichtet der Autor aus dem Leben seines Helden. Und so vertraut sind auch die Fakten aus der Popgeschichte, die er in seine Geschichte hineinwebt. Tayler erzählt, dass ihn eine Zeitungsnotiz inspiriert hat, in der über einen verstorbenen einsamen Mann berichtet wurde, der über 10 Millionen Pfund in bar in seiner Wohnung lagerte. Der chronologisch nicht linear erzählte Roman ist üppig angereichert mit Bebilderungen, Einschüben, Zitaten und Charts-Listen. So schafft es der Autor, den Geist der englischen Popmusik der sechziger und siebziger Jahre aufleben zu lassen. Schade ist eigentlich nur, dass die meisterhaft beschriebene Musik des John Nightly einfach nicht aufzutreiben ist.


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