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Das verborgene Wort

Roman

Die Geschichte der Hilla Palm Band 1

Ulla Hahn

(5)
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Beschreibung


Der Traum vom Erwachsenwerden und die Suche nach der Freiheit

Die junge Hilla Palm ist voller Neugier und Lebenswille. Doch sie sieht sich in den Lebensgewohnheiten einer katholischen Arbeiterfamilie in einer rheinischen Dorfgemeinde gefangen und stößt an die Grenzen einer Welt, in der Sprache und Phantasie nichts gelten. Fast zerbricht sie an der Verständnislosigkeit der Eltern, die sie in den eigenen Anschauungen festhalten wollen. Im Deutschland der Fünfziger- und frühen Sechzigerjahre sucht das Mädchen seinen Weg in die Freiheit: die Freiheit des verborgenen Worts.

Ein mitreißender Entwicklungsroman, ein unübertroffenes Sittengemälde der Fünfzigerjahre, ein großes sprachphantastisches Epos.

»Ein imposantes, autobiographisch gefärbtes Epos.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10540-4
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 18,5/11,7/4,5 cm
Gewicht 488 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 77152

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Buchhändler-Empfehlungen

Aus Liebe zum Wort

I. D., Thalia-Buchhandlung Mayersche Buchhandlung Essen

Ulla Hahn – Poetin und Romanautorin. Mit ihrem verborgenen Wort hat sie eine Geschichte geschaffen, die Traurigkeit und Hoffnung ist. Hildegard Palm ist das Kind einfacher Arbeiter im katholisch geprägten rheinischen Nachkriegsdeutschland. Einfache Menschen, einfache Sprache. Heldejaad lernt von Kleinauf den kölner Dialekt zu sprechen, ist jedoch verzaubert von ihren ersten Stunden im Fach Deutsch, als sie eingeschult wird. Wörter üben eine Faszination auf das Mädchen aus, die ihre in ihrer Einfachheit teils engstirnig gestrickten Eltern nicht nachvollziehen können. Dem proletarischen Vater, vor dem Hildegard oft erzittert, holt er doch das Stöckchen hinter der Uhr hervor, um es als Erziehungsmittel jener Zeit auf ihren Ungehorsam anzuwenden, sind das Besserwissertum und die Schlauheit seiner Tochter eine Widernatürlichkeit, die er ihr auszutreiben sucht. Ihr Wissensdurst entfernt sie von ihren Eltern, und die Entscheidung, die diese für Hildegard nach dem Schulabschluss treffen, zerstört das Mädchen mit dem großen Potential fast... Der Auftakt der Trilogie, die sich nachträglich auf eine Tetralogie erweitert hat, hat mich sofort eine Verehrerin von Ulla Hahns Wortkunst werden lassen. Das verborgene Wort erwies sich als so viel mehr als das Schicksal eines geschlagenen Kindes und ist gewiss nicht nur Lesestoff für die Generation der 50er Jahre.

Claudia Stephan, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Ein wunderbares Buch über die Liebe zum Wort.Dem Inhalt angemessen ist das Buch auch sprachlich ein Genuss. Zum Glück hatte ich Teil zwei schon zu Hause, so konnte ich sofort weiterlesen!

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 12.02.2020
Bewertet: anderes Format

Ein sprachgewaltiger Roman, der den beschwerlichen Weg eines talentierten Mädchens einfängt, das versucht der Unterdrückung seines Umfeldes zu entkommen. Ein poetisches Epos!

Wunderbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Giebelstadt am 01.07.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Seit Jahren ist dies eines meiner Lieblingsbücher. Nachdem der zweite Band (Aufbruch) herauskam, habe ich es zur "Auffrischung" wieder gelesen und bin erneut in dieser Geschichte und in dieser Sprache versunken.

Eine bewegende Kindheit und Jugend
von Ulli aus Hamburg am 27.12.2006
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Deutschland in den 50 ziger Jahren und mittendrin Hildegard, ein kleines wissbegieriges Mädchen, dass die Bücher liebt und die Sprache. Hildegard muss darum kämpfen, um mehr Bildung als zu der Zeit bei Mädchen üblich ist, zu erlangen. So ist sie ständig im Zwiespalt zwischen Gehorsamkeit und dem mächtigen Sog des Wissens. Ihre E... Deutschland in den 50 ziger Jahren und mittendrin Hildegard, ein kleines wissbegieriges Mädchen, dass die Bücher liebt und die Sprache. Hildegard muss darum kämpfen, um mehr Bildung als zu der Zeit bei Mädchen üblich ist, zu erlangen. So ist sie ständig im Zwiespalt zwischen Gehorsamkeit und dem mächtigen Sog des Wissens. Ihre Eltern finden es überflüssig sie auf die Höhere Schule zu schicken, aber dennoch darf sie gehen. Von den Lehrern bekommt sie Unterstützung, weil sie die sprachliche Begabung und Intelligenz des Mädchens sehen und fördern möchten. Nach und nach entwickelt Hildegard Eigenheiten, von den sie bei ihren Eltern auf wenig Verständnis stößt, sie aber doch irgendwann durchsetzen kann. Gerade diese Beharrlichkeit und ihr Ideenreichtum sind es, die Hildegard vorwärts bringen. Ein gelungener Familienroman, über eine Kindheit und Jugend, zu einer Zeit, wo die Mädchen lieber hinter dem Herd als zu lange in der Schule gesehen werden. Einfühlsam geschrieben, teilweise erschütternd und traurig machend, schafft es die Autorin, eine mitreißende Geschichte zu erzählen. Etwas muss man sich zwar in den Kölner Dialekt einlesen, aber durch Fußnoten als Übersetzungshilfe ist dies nicht allzu schwer.


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