Alles richtig gemacht

Roman

Gregor Sander

(37)
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Beschreibung


Freunde kommen, Freunde gehen, Freunde bleiben

Ein funkelnd-wunderbarer Roman über die frühen und späteren Jahre des wiedervereinten Deutschland und eine helle Feier der Freundschaft.

Thomas und Daniel kommen aus Rostock und sind noch jung, als es mit der DDR zu Ende geht, aber alt genug, um sich von der aufregenden neuen Zeit mitreißen zu lassen. Die ungleichen Freunde ziehen nach Berlin, das Leben scheint eine einzige Party. Doch irgendwann verschwindet Daniel. Als er Jahre später wieder auftaucht, wird Thomas' inzwischen bürgerliche Rechtsanwaltsexistenz gerade gewaltig durchgeschüttelt: Seine Frau ist weg und hat die beiden Töchter mitgenommen. Hat Daniel etwas damit zu tun, und wer hat hier überhaupt etwas richtig gemacht?

Gregor Sander, geboren 1968 in Schwerin, lebt als freier Autor in Berlin. Für seine Romane und Erzählungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Sein Romandebüt »Abwesend« war für den Deutschen Buchpreis nominiert, sein Roman »Was gewesen wäre« wurde prominent besetzt verfilmt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 19.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-60667-3
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 22,1/14,7/2,7 cm
Gewicht 439 g

Buchhändler-Empfehlungen

DDR

G. Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Angefangen.....aufgehört. Nicht mein Thema!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dieses Buch las ich in einem Ritt durch, was nicht nur an der lebendigen Sprache des Autors lag, sondern auch an den überraschenden Deja-vus - betreffend der handelnden Personen und ihrer Lebensumstände. Konsequenz: Weitere Bücher von Gregor Sander lesen; bestellt sind sie schon!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
13
14
8
1
1

Gutes Buch, selbst wenn es mich persönlich nicht vollkommen überzeugt hat
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 01.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Alles richtig gemacht" ist ein Roman, der in Rückblenden die Geschichte von Thomas und Daniel erzählt und zugleich stets einen aktuellen Bezug herstellt. Gegenwärtige politische Ereignisse spielen eine Rolle, ebenso die Entwicklungen in Deutschland in den letzten 30-40 Jahren, welche die Lebenswege der beiden Protagonisten ents... "Alles richtig gemacht" ist ein Roman, der in Rückblenden die Geschichte von Thomas und Daniel erzählt und zugleich stets einen aktuellen Bezug herstellt. Gegenwärtige politische Ereignisse spielen eine Rolle, ebenso die Entwicklungen in Deutschland in den letzten 30-40 Jahren, welche die Lebenswege der beiden Protagonisten entscheidend prägten. Erzählt wird aus der Perspektive eines mittelalten Mannes, der "angekommen" zu sein scheint - in einer heilen Welt, in einem gemütlichen Leben, in einem sicheren Job. Doch die Fassade beginnt zu bröckeln und die eingestreuten Hinweise häufen sich, dass Thomas' bürgerliches Leben keines ohne Schatten ist. Seine Frau hat ihn verlassen, auch seine Töchter sind ausgezogen und pflegen ein distanziertes Verhältnis zu ihrem Vater. Die Gründe dafür bleiben jedoch zunächst verschleiert. Als nun auch noch Daniel, ein Freund von früher, auftaucht, beginnt Thomas sein Leben aufzuarbeiten. In Rückblenden besinnt er sich zurück auf die Zeit, als er und Daniel sich als Außenseiter zusammenschlossen, durch Krisen gingen und sich schließlich voneinander entfernten. Und nun vielleicht wieder zueinander finden? Persönlich konnte mich das Buch nicht mitreißen. Das liegt wohl primär darin begründet, dass mich als junge Frau andere Themen mehr interessieren als über 200 Seiten einen in die Jahre gekommenen Mann gedanklich bei seiner Midlife Crisis zu begleiten. Ich gebe dem Roman trotzdem 4 Sterne, da ich (abgesehen von meinem rein subjektiven Interesse) finde, dass es sich hierbei um ein gutes Buch handelt. Mir gefiel der unaufgeregte und zugleich detailreiche Stil Gregor Sanders und die Art, wie er die Geschichte entwickelt. Ich mochte die vielschichtigen und authentischen Figuren, konnte mich gut in sie hineinfühlen und fand es schön, sie auf ihrer individuellen und gemeinsamen Entwicklung zu begleiten. Besonders gefallen mir die grundsätzlichen Fragen, die der Roman aufwirft: Was prägt uns im Leben, unsere Entwicklung und Einstellung zum Leben? Was kann und was muss Freundschaft aushalten? Wann können wir behaupten, "alles richtig gemacht" zu haben und geht es im Leben überhaupt darum, alles richtig zu machen?

Die Rettung im Lesetief
von einer Kundin/einem Kunden am 06.01.2020

Dieses Buch lag ganz lang in meinem Bücherregal, ohne dass ich Lust hatte, es zu lesen. Ein großer Fehler. Einmal angefangen, habe ich es kaum noch aus der Hand legen können. Gregor Sander erzählt mit viel Witz, Empathie und Unaufgeregtheit von der fast lebenslangen Freundschaft zwischen Thomas und Daniel, die nicht nur persönli... Dieses Buch lag ganz lang in meinem Bücherregal, ohne dass ich Lust hatte, es zu lesen. Ein großer Fehler. Einmal angefangen, habe ich es kaum noch aus der Hand legen können. Gregor Sander erzählt mit viel Witz, Empathie und Unaufgeregtheit von der fast lebenslangen Freundschaft zwischen Thomas und Daniel, die nicht nur persönliche, sondern auch große politische Umbrüche meistern mussten. Das Buch ist auch ein gutes Stück Zeitgeschichte, bei dem Erinnerungen an die eigene Jugend wach werden. Ich bin sehr begeistert und wünsche dem Buch noch ganz viele Leser.

Was wäre, wenn?
von einer Kundin/einem Kunden aus Lohfelden am 27.10.2019

Was wäre, wenn man im Laufe seines Lebens einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Was geschieht mit zwei Menschen, die als Jugendliche zusammen wohnen? Gehen sie den Weg gemeinsam weiter? Trennen sich ihre Wege oder begegnen sie sich immer wieder? Und welches ist der richtige Weg? Im Buch „Alles richtig gemacht“ von Gregor Sande... Was wäre, wenn man im Laufe seines Lebens einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Was geschieht mit zwei Menschen, die als Jugendliche zusammen wohnen? Gehen sie den Weg gemeinsam weiter? Trennen sich ihre Wege oder begegnen sie sich immer wieder? Und welches ist der richtige Weg? Im Buch „Alles richtig gemacht“ von Gregor Sander gibt schon der Titel Rätsel auf – ist er als Frage oder als Feststellung gemeint? Die Freunde Thomas und Daniel teilen sich als 17jährige eine Wohnung. Dabei sind sie doch recht verschieden. Thomas, der gerne auf Nummer Sicher geht und anscheinend alles lieber auf sich zukommen lässt. Auch die Frauen. Daniel, der das Risiko liebt, alles ausprobiert und sich zum Stehaufmännchen entwickelt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es einige Einschnitte im Leben der beiden, die es für immer prägen. Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen in Vergangenheit und Gegenwart, die sich immer wieder ablösen. Hierbei wird vor allem aus der Sicht Thomas‘ erzählt, der es entgegen dem Wunsch seines Vaters zum Anwalt geschafft hat. Doch eines Tages verlässt ihn seine Frau, die gemeinsamen Zwillinge im Alter von 15 Jahren nimmt sie einfach mit. Schafft Thomas es, sich mit ihr zu versöhnen, nachdem er ja meist nicht derjenige ist, der die Initiative ergreift? Kann er am Ende sagen, er habe alles richtig gemacht? Und was wird aus seinem besten Freund Daniel? Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise in das Deutschland nach der Wende. So kann der eine oder andere in Erinnerungen schwelgen, die anderen lernen interessante Details kennen. Sander gibt keine klaren Antworten, lässt alles irgendwie in der Schwebe, was aber auch dazu verleitet, weitere Fragen zu stellen und sich Gedanken über das Buch, aber auch über sein eigenes Leben zu machen. Wenn ich damals anders gehandelt hätte, wäre mein Leben dann auch komplett anders verlaufen? Insgesamt war es für mich trotz der Umbruchszeit mit wilden Partys, wie sie hier zum Teil beschrieben wurden, eher ein Buch der leisen Töne und gedeckten Farben als ein knallbuntes Feuerwerk. Und so passte für mich auch das Cover gut zum Gesamteindruck der Geschichte. Die goldenen Buchstaben wie leise Wunderkerzen auf einem schwarzen Hintergrund. Kein großes Spektakel, sondern das normale Leben und ein Funke Hoffnung, der durch die Welt geht, dass man es doch irgendwie richtig gemacht hat.


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