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Im Zweifel links

Vom aufhaltsamen Untergang des Abendlands - Ein SPIEGEL-Buch

Jakob Augstein

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Beschreibung


Jakob Augsteins Kult-Kolumnen – jetzt endlich als Buch!

Jakob Augstein gehört zu den meistgelesenen und einflussreichsten Journalisten der Gegenwart. Unter dem Motto »Im Zweifel links« hat er in seinen Kolumnen auf SPIEGEL ONLINE beinahe ein Jahrzehnt lang eine Chronik unserer Zeit verfasst. Es war eine Epoche, in der sich unsere Gesellschaft drastisch verändert hat: Der Westen und seine Werte sind kompromittiert und geschwächt. Der Sozialstaat steckt in seiner tiefsten Krise. Die dramatische Ungerechtigkeit, mit der Reichtum und Chancen verteilt sind, nimmt immer weiter zu. Die Lüge und das Vorurteil triumphieren über die Vernunft. Jakob Augstein hat für diese Ausgabe seine streitbaren Texte thematisch zusammengestellt und neu kommentiert.

»Für Augstein-Fans ein Genuß-Buch.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 16.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-421-04839-4
Verlag DVA
Maße (L/B/H) 22,1/14,7/3 cm
Gewicht 519 g

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Deutschland, Europa und die Welt aus der Sicht eines streitbaren Charakters

Tobias Groß, Thalia-Buchhandlung Gotha

Jakob Augstein gehört seit Jahren zu den einflussreichsten Journalisten Deutschlands, wird mit großer Regelmäßigkeit zitiert und ist ein gesehener Gast in politischen Talk-Shows aller Art. „Nebenbei“ ist er Verleger, Chefredakteur und Publizist. Den allermeisten ist er jedoch bekannt als streitlustiger Gegenpart zum ehemaligen stellvertretenden BILD-Chefredakteur Nikolaus Blome. Doch Jakob Augstein ist vor allem eins: ein ziemlich polarisierender Charakter. Regelmäßig sorgt er mit seinen dezidiert linkspolitischen Ansichten für kontroverse Reaktionen, nicht nur in den Gefilden des politischen Gegners (in diesen aber ganz besonders). Er ist eine Reizfigur. Fast zehn Jahre besaß Augstein eine Kolumne auf den digitalen Seiten des SPIEGEL, später dann auch in der gedruckten Ausgabe. Bei ‘Im Zweifel links‘ war der Name Programm, machte Augstein glücklicherweise keinen Hehl aus seiner linken Weltsicht. Dafür wurde er von vielen gefeiert, aber auch oft angefeindet und hart kritisiert. „Salonkommunist“ war dabei noch einer der harmlosesten Vorwürfe. Doch aller Kritik zum Trotz, arbeitete sich Augstein jede Woche an allen Ungerechtigkeiten Deutschlands und der Welt ab. Er kommentierte messerscharf, manchmal polemisch und immer mit einem gewissen hanseatisch-bissigen Witz. Ohne jemals ein Wutbürger zu sein. Augstein begleitete den langsamen Abstieg der SPD, beobachtete kritisch den Umgang der Deutschen mit der 2015er-Migrationsbewegung und warnte immer wieder eindringlich vor dem Aufstieg rechtsradikaler Kräfte: vor der NPD, den besorgten Bürgern von PEGIDA und Co., vor der sogenannten „Alternative“. Mehr noch, er sah die „rechte Revolution“ schon frühzeitig voraus. Auch Russland, der drohende Untergang der EU und die vernichtende Kraft von Kapitalismus und Finanzindustrie waren seine Themen. Besondere Aufmerksamkeit galt jedoch Kanzlerin Angela Merkel und der CDU. Seine beiden großen Hasslieben, zu denen er ein ganz spezielles Verhältnis pflegte. 2018 war Schluss mit Augsteins Kolumne, was dieser zum Anlass nahm, seine besten Essays im gleichnamigen Buch zu bündeln. Manche seiner Texte ließ er unberührt, manche kommentierte er aus heutiger Sicht (neu). Leider ist das für die Veröffentlichung eines ganzen Buches ein bisschen wenig und so hat es den Charakter einer reinen Zweitverwertung. Trotzdem ist ‘Im Zweifel links‘ eine lesenswerte Momentaufnahme der Welt zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Doch vor allem ist es eine Momentaufnahme Deutschlands, eines aufgeregten Landes und seiner Gesellschaft, die nicht wissen, in welche Richtung sie wollen. Kommentiert von einem, der noch immer Hoffnung für Land und Leute hat.

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