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Das Mädchen aus der Severinstraße

Roman

Annette Wieners

(16)
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Beschreibung


Ein Roman über eine große Liebe und ein lebendiges Stück deutscher Zeitgeschichte

Köln, 1937. Die siebzehnjährige Maria Reimer bewirbt sich heimlich als Fotomodell. Sie ahnt nicht, welche Pläne der Chef des Foto-Ateliers mit ihr hat: Sie soll das neue Gesicht der Nazi-Propaganda werden. Der jüdische Fotograf Noah will Maria noch warnen, aber sie missversteht sein Verhalten – und verliebt sich in ihn.

Jahrzehnte später findet Marias Enkelin Sabine ein Vermögen im alten Haus der Familie. Es ist Geld und Gold, das der Großvater versteckt hat. Aber woher stammt der Reichtum? Was ist Ende der 1930er Jahre wirklich geschehen, als Maria unter dem Künstlernamen Mary Mer vor der Kamera stand?

»Immer wieder werden die Gegenwart und die Vergangenheit gekonnt in Kontrast gebracht, sodass ein spannendes Familienporträt entsteht.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 23.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7645-0685-8
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 20,7/13,9/4 cm
Gewicht 582 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 110198

Buchhändler-Empfehlungen

fesselnd und bewegend

Meike Westermann, Thalia-Buchhandlung Kamen

Als Sabines Großmutter Maria das Haus verkaufen möchte, in dem sie seit Jahrzehnten wohnt, machen die beiden Frauen eine erstaunliche Entdeckung: Unter dem riesigen Wohnzimmerteppich finden sie mehrere Hunderttausend D-Mark, die der verstorbene Großvater Heinrich dort versteckt haben muss. Aber damit nicht genug, auch im Keller werden sie fündig: Dort hat Heinrich einige Goldbarren versteckt. Nazi-Gold? Die Vermutung liegt nahe. Sabine ist erschüttert. Hat sie ihren geliebten Großvater etwa all die Jahre mit ganz falschen Augen gesehen? Und was ist mit der Großmutter? Kann sie Licht ins Dunkel der Vergangenheit bringen? Köln in den 30er Jahren: Maria, ein bildhübsches junges Mädchen aus gutem Hause hat einen großen Traum. Sie möchte Modell werden und die Welt sehen. Ihr Vater ist strikt dagegen, aber Rebellin, die sie tief im Herzen nun einmal ist, macht sie sich dennoch heimlich in die Nachbarstadt Düsseldorf auf, um ihren Traum zu verwirklichen. Dort trifft sie in einem Foto-Atelier auf den jüdischen Fotografen Noah, der, genau wie ihr Vater, alles daran setzt, sie von diesem Traum abzubringen, aber gleichzeitig ein Foto von ihr schießt, das ihre Karriere als Mary Mer besiegelt. Jung und naiv wie sie ist, sieht sie nicht, dass es sehr gefährlich sein kann, in diesen unruhigen Zeiten als hübsche blonde Frau aus der Masse herauszustechen und zwar nicht nur für sie selbst, sondern auch für alle, die sie liebt… Die zwei Zeitebenen, auf denen die Geschichte spielt, werden hier gekonnt miteinander verwoben. Und während man mit Maria eher mitleidet, darf man sich für Sabine immer wieder aufs Neue freuen, dass ihr Leben, welches eine Zeit lang recht dramatische Wendungen erfahren hat, nun wieder in etwas ruhigere Gewässer führt und auch endlich wieder Platz für die Liebe lässt. Annette Wieners ist hier ein unglaublich spannendes und gut recherchiertes Stück Zeitgeschichte gelungen. Ich konnte wunderbar eintauchen in die Geschichte und habe mitgefiebert, mitgetrauert und teilweise mit vor Wut und Verzweiflung geballten Fäusten das Unrecht ertragen, sodass mir das Herz ganz schwer wurde. Es war auf der anderen Seite aber auch so schön mitzuerleben, wie aus dem naiven und etwas unbedarften Backfisch Maria eine junge engagierte Frau wird, die ihre Werte niemals aufgibt. Und auch, wenn es schwer war, unter dem Nazi-Regime seine Menschlichkeit zu bewahren, ihr ist es gelungen. Es braucht mehr solcher tapferer und mutiger Menschen wie Maria, gerade in der heutigen Zeit!

Petra Worm, Thalia-Buchhandlung Kleve

Der bekannten Journalistin und Autorin ist ein beeindruckender Roman gelungen. Er beruht ein wenig auf ihre eigene Familiengeschichte, die im 3. Reich beginnt. Spannende Unterhaltung! Ganz klare Leseempfehlung von mir!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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emotionale Lesezeit
von nat.ale.booklover am 25.02.2021

Köln 1937. Die 17-jährige Maria bewirbt sich heimlich als Fotomodel und verliebt sich dabei in den jüdischen Fotografen. Sie ahnt nicht, dass die Aufnahmen für die Nazi-Propaganda als Vorbild für Frauen dienen sollen. Jahrzehnte später findet ihre Enkelin nach dem Tod ihres Großvaters eine hohe Summe von Geldscheinen und Gold u... Köln 1937. Die 17-jährige Maria bewirbt sich heimlich als Fotomodel und verliebt sich dabei in den jüdischen Fotografen. Sie ahnt nicht, dass die Aufnahmen für die Nazi-Propaganda als Vorbild für Frauen dienen sollen. Jahrzehnte später findet ihre Enkelin nach dem Tod ihres Großvaters eine hohe Summe von Geldscheinen und Gold und stellt Nachforschungen zur der Vergangenheit ihrer Großeltern an... Es war eine sehr aufwühlende und emotionale Lesezeit für mich, die ich dennoch sehr genossen habe. Inspiriert wurde die Autorin durch ihre eigene Familiengeschichte, die dem Buch eine zusätzliche Tragik verleiht. Ich kann allen die gerne Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg lesen, diese dramatische Geschichte empfehlen.

Köln zur Zeit der Nazidiktatur
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2020

"Das Mädchen aus der Severinstraße" von Annette Wieners, erschienen im Blanvalet Verlag, ist die Geschichte eines 17jährigen Mädchens mit einem Traum, wie ihn viele junge Mädchen auch heute träumen. Nur ist die Zeit eine andere und der Traum damit fast unerfüllbar. Die junge Maria Reimer aus Köln hat sich 1937 in den Kopf gesetz... "Das Mädchen aus der Severinstraße" von Annette Wieners, erschienen im Blanvalet Verlag, ist die Geschichte eines 17jährigen Mädchens mit einem Traum, wie ihn viele junge Mädchen auch heute träumen. Nur ist die Zeit eine andere und der Traum damit fast unerfüllbar. Die junge Maria Reimer aus Köln hat sich 1937 in den Kopf gesetzt Model zu werden und bewirbt sich ohne das Wissen ihres Vaters in einem Atelier in Düsseldorf. Dort verliebt sie sich Hals über Kopf in den jüdischen Fotografen Noah, dessen Schicksal zeitlebens mit dem ihren verbunden bleiben wird. Sowohl ihr Vater, als auch Noah wollen verhindern, dass ihr Gesicht für die Nazipropaganda vermarktet wird, was sie als naiver Tennager vielleicht ahnt, aber nicht wirklich durchblickt. Ihr Benehmen ist dann auch oft sehr grenzwertig und gefährlich in einer Zeit, wo an jeder Ecke ein Spitzel auftauchen könnte. Auf der anderen Seiten bezieht sie trotz ihrer Jugend Haltung, und das fand ich toll. Ein zweiter Erzählstrang führt in die Jetztzeit. Bei einer Aufräumaktion im Haus der Großmutter entdeckt die Enkelin von Maria unter dem Teppich einen größeren Geldbetrag. Der verstorbene Großvater muss diesen geheimen Schatz wohl versteckt haben und die Großmutter ist geschockt und erzürnt. Offensichtlich gibt es in der Familiengeschichte doch noch große Lücken, über die die Großmutter beharrlich schweigt. Sabine versucht Recherchen über den Großvater anzustellen, um Genaueres zu erfahren. Nach und nach wird dann die Familiengeschichte aufgedeckt. Das Buch war spannend erzählt, auch wenn ich den Schreibstil zuweilen als etwas sperrig empfunden habe. Das heute so weltoffene Köln, war offensichtlich eine Nazihochburg, was mich ziemlich geschockt hat, weil ich es tatsächlich nicht wusste. Es gab Lager mitten in der Stadt, die Keinem verborgen bleiben konnten. Das ganze Grauen dieser Zeit ist gut nachfühlbar und macht zutiefst betroffen. Die Ähnlichkeiten zwischen Maria und Sabine, die sich beide sehr für ein Kind einsetzen, Maria für einen kleinen jüdischen Jungen und Sabine die in ihrer Eigenschaft als Mitarbeiterin des Jugendamts für einen vernachlässigten, mißhandelten Jungen, waren mir ein bisschen zu gewollt und offensichtlich. Am Ende des Buches bleiben auch leider ein paar Fragen offen. Die Autorin hat in ihrer Geschichte Erinnerungen ihrer Großmutter mit verarbeitet, was ich ausgesprochen interessant fand. Im Anschluss an die Geschichte erfährt man was tatsächlich so passiert ist und was rein fiktiv war. Erstaunlicherweise sind die Dinge die man für eher erfunden gehalten hat, dann die, die die Großmutter der Autorin genau so erlebt hat. Das Buch ist auf jeden Fall fesselnd und lesenswert. Aus oben genannten Gründen hat es mich aber nicht zu 100 Prozent überzeugt.

Toller Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 18.01.2020

Vielen Dank an das Bloggerportal Randomhouse und den blanvalet Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext. Nachdem ich einiges über die Entstehung des Buches gelesen habe, da die Autorin einen Teil ihr... Vielen Dank an das Bloggerportal Randomhouse und den blanvalet Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext. Nachdem ich einiges über die Entstehung des Buches gelesen habe, da die Autorin einen Teil ihrer Familiengeschichte mit hat einfließen lassen, mir die Kurzbeschreibung gefallen hat und das Setting in Köln ist, wollte ich als Kölnerin den Roman unbedingt lesen. Der Einstieg fiel mir allerdings nicht so leicht, ich benötigte ca. 100 Seiten um einen Bezug zur Geschichte aufbauen zu können. Den Schreibstil habe ich als ruhig, flüssig und leicht verständlich empfunden. Die Erzählstränge werden von Annette Wieners in zwei Zeitebenen dargestellt, bestehend aus Marias Vergangenheit und ihrer Erinnerungen im späteren Teil des Buches, die Gegenwart in der Enkelin Sabine nach einem „Wohnzimmerfund“ Nachforschungen anstellt. Ich muss sagen das mir der Teil aus der Vergangenheit sehr gut gefallen hat, in die bildlichen Beschreibungen von Köln in den Dreißigerjahren konnte ich mich gut hineinversetzen. Auch wenn ich schon viele historische Romane gelesen habe, war ich oftmals schockiert über das Vorgehen innerhalb der Diktatur des nationalsozialistischen Deutschlands. Obgleich die Inhalte des Buches sehr gut recherchiert waren empfand ich keinen Sachbuchähnlichen Charakter. Maria konnte mich gleich zu Beginn mit ihrer mutigen Haltung, Dinge zu hinterfragen und nicht alles hinzunehmen überzeugen. Leider hat mir der Gegenwartspart nicht so gut gefallen, mit Sabine kam ich überhaupt nicht zurecht, ihre unnahbare, melancholische und teils naive Art minderte meinen Lesegenuss leider enorm. Ich konnte es nicht nachvollziehen, wie eine erwachsene Frau die innerhalb der Geschichte für eine Behörde tätig ist, sich in dem Maße aufgeben kann. Ich empfand die Liebesgeschichte, die sich innerhalb der Gegenwartsform entwickelte als unpassend. Mein Fazit: Ein spannender historischer Roman der nachwirkt.


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