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Transfusion - Sie wollen dich nur heilen

Thriller

Jens Lubbadeh

(10)
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Beschreibung


Ein Konzern, der für das ultimative Heilmittel über Leichen geht …

Ein Menschheitstraum ist wahr geworden. Mithilfe des Wundermittels Bimini, entwickelt vom Hamburger Pharmakonzern Astrada, kann Alzheimer nun endgültig geheilt werden. Iliana Kornblum, Wissenschaftlerin bei Astrada, hat das Medikament mitentwickelt, und ihr Vater gehörte zu den ersten Geheilten. Deshalb ist sie alarmiert, als sie bei ihrem Chef auf geheime Versuchsdaten stößt. Daten, die nur einen Schluss zulassen: Für Heilung und ein längeres Leben nimmt Astrada auch Tote in Kauf. Welche grausame Wahrheit verbirgt sich hinter dem Heilmittel?

»Man klappt es nicht mehr zu bis zur letzten Seite.«

Jens Lubbadeh ist freier Journalist und hat bereits für »Die Zeit«, »NZZ«, »Bild der Wissenschaft«, »Technology Review«, »Spiegel Online« und viele weitere Print- und Digitalmedien geschrieben. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt Medien-Preis ausgezeichnet. Der Science-Thriller »Unsterblich«, sein Romandebüt, hat auf Anhieb Kritiker und Leser gleichermaßen begeistert. Jens Lubbadeh lebt in Hamburg.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 11.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-32008-6
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,6/13,9/3,5 cm
Gewicht 492 g
Verkaufsrang 76943

Buchhändler-Empfehlungen

Alzheimer kann geheilt werden!

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Wundermittel und die Folgen sind Themen dieses Thrillers. Für Anfänger des Genres gut geeignet.

Isabell Blinne, Thalia-Buchhandlung Köln

Dieser temporeiche Thriller hat mich sehr beeindruckt! Iliana hat dabei geholfen ein Medikament gegen Alzheimer zu entwickeln: Bimini. Doch schnell wird klar: für dieses Mittel wird über Leichen gegangen und Iliana gerät zwischen die Fronten. Atemberaubende Spannung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
4
3
2
0
1

von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 07.07.2020
Bewertet: anderes Format

Interessantes Sci-Fi- Szenario über kaltblütige Konzerne, die "für das höhere Wohl" mit Menschenleben experimentieren. Spannend, teilweise etwas verstörend und realistisch dargestellt ist dieses Buch ein spannendes Lesevergnügen mit Dystopie-Charakter.

Wie viel ist die eigene Gesundheit wert?
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlabrunn am 11.05.2020

Das Cover des Buches hat mir recht gut gefallen. Es erinnert mich optisch an ein Rohrschach-Bild aus Blut. Das passt zum Inhalt des Buches sehr gut, denn es geht wirklich hauptsächlich um Blut und dem daraus erzeugbaren Blutplasma. Das Buch spielt in Hamburg und zu kleinen Teilen auch in Indien oder Russland. Das Setting, Ham... Das Cover des Buches hat mir recht gut gefallen. Es erinnert mich optisch an ein Rohrschach-Bild aus Blut. Das passt zum Inhalt des Buches sehr gut, denn es geht wirklich hauptsächlich um Blut und dem daraus erzeugbaren Blutplasma. Das Buch spielt in Hamburg und zu kleinen Teilen auch in Indien oder Russland. Das Setting, Hamburg, ist jedoch nicht unbedingt wichtig für das Geschehen des Buches. Thematisch befindet sich das Buch hauptsächlich in der Pharma-Branche und deren Forschung. Es ist ein Thema, welches sich in meinem Leben spiegelt, da ich auch in der Pharmaindustrie tätig bin. Dementsprechend fand ich es interessant, dass in dem Buch reale Pharmaunternehmen eine Rolle spielen. Diese werden zwar nur nebensächlich erwähnt und die Hauptfirma "Astrada" ist ein fiktives Unternehmen, jedoch finde ich wurde das Buch dadurch realistischer und ich hatte das Gefühl, es könnte auch ein Tatsachenbericht sein. Hauptprotagonistin in "Transfusion" ist Iliana, eine Forscherin der Firma Astrada, welche, durch verschiedene Umstände, tiefer in die Machenschaften des Unternehmens eintaucht, als beabsichtigt. Dadurch bringt sie sich selbst in Gefahr, jedoch auch ihre Familie. Ich mochte Iliana sehr gerne und konnte mich gut mit ihr identifizieren. Sie liebt ihre Arbeit und hat dieser sehr viel geopfert. Meiner Meinung nach vielleicht sogar etwas zu viel.. Sie würde für die Sicherheit ihrer Tochter alles geben und versucht im Alleingang gegen Ungerechtigkeiten auf dieser Welt und innerhalb "Astrada" anzutreten. Jens hat es geschafft mich direkt zu Beginn an dieses Buch zu binden. Schon der Prolog war extrem schockierend und spannend und diese Gefühle zogen sich quer durch das ganze Buch. Es wurden Themen besprochen und aufgedeckt, welche auf meinen Armen für Gänsehaut sorgtes und mich an der Menschheit zweifeln liesen. Der Autor hat es geschafft, dass ich mir Gedanken machte, ob solche Machenschaften, wohl auch in der realen Welt im Gange sind, ohne dass es jemand merkt. Als im letzten Drittel des Buches, dann die Katz-und-Maus-Jagd begann, war ich komplett gefesselt und habe mit Iliana und ihren Freunden mitgefiebert. Das Ende fand ich befriedigend und passend, da es nicht ein "Heile Welt" Szenario vorspielte, sondern zeigte, dass Taten Konsequenzen nach sich ziehen und man nur lernen kann, diese zu akzeptieren und mit diesen zu Leben. Fazit: Das Buch war von Anfang bis Ende super spannend. Es gab unvorhersehbare Wendungen und schockierende Enthüllungen, welche einen die eigene Menschlichkeit in Frage stellen lassen. Großes Lob und absolute Leseempfehlung!

Transfusion
von Manuela Hahn am 16.02.2020

In einem Container werden die Leichen mehrerer kleiner Mädchen gefunden, implantierte Shunts und Kuscheltiere mit dem Logo einer bekannten Pharmafirma lassen schnell Gerüchte aufkommen, das der Pharmakonzern Astrada in Indien illegale Medikamententests an Kindern durchführt. Die stellvertretende Forschungsleiterin der Firma, Il... In einem Container werden die Leichen mehrerer kleiner Mädchen gefunden, implantierte Shunts und Kuscheltiere mit dem Logo einer bekannten Pharmafirma lassen schnell Gerüchte aufkommen, das der Pharmakonzern Astrada in Indien illegale Medikamententests an Kindern durchführt. Die stellvertretende Forschungsleiterin der Firma, Iliana Kornblum, kann diesen Gerüchten keinen Glauben schenken. Astrada steht dafür nur das Wohl der Menschen im Sinn zu haben. Sie kennt die Firma und weiß wie sie arbeiten und sie war selber maßgeblich daran beteiligt ein Mittel gegen Alzheimer zu entwickeln, Bimini, das Millionen Menschen wieder am Leben teilnehmen lässt. Wie sehr sie sich irrt, erfährt sie nur nach und nach. Der Klappentext hat ziemlich hohe Erwartungen bei mir geweckt und ich muss sagen, sie wurden teilweise durchaus übertroffen. Transfusion erzählt von der Gier nach Macht, Geld und ewigem Leben, von der Angst geliebte Menschen nach und nach zu verlieren. Während des Lesens stellt man sich unweigerlich die Frage: Wie weit darf man gehen, um Millionen Menschen zu retten, darf man dabei über Kinderleichen gehen, wenn es sein muss? Eins vorweg, meine Antwort dazu lautet natürlich Nein. Nur was, wenn ich wüsste, wie das Medikament hergestellt wird, welches das Leben meiner Mutter, meines Vaters oder Mannes wieder lebenswert macht oder ihnen im Notfall das Leben rettet, würde ich dann trotzdem darauf verzichten? Aus Prinzip? Oder würde ich denken: Jetzt ist es ja schon mal da, da kann man es auch nutzen? Ich weiß es nicht. Ich bin nicht in der Situation, im Gegensatz zu Illiana, deren Vater auf Bimini angewiesen ist. Illiana muss sich entscheiden. Jens Lubbadeh hat einen spannenden Wissenschaftsthriller geschrieben, der teilweise jeden Horrorroman toppt. Denn alles, was im Buch geschieht, ist durchaus vorstellbar und das macht das Grauen aus. Leider kommt das Ende zu abrupt, gerade so als wollte der Autor es absolut offen lassen und hat sich im letzten Moment umentschieden und noch einiges im Epilog weitererzählt. Da hätte mir persönlich der Bruch mit dem offenen Ende besser gefallen. Nichtsdestotrotz bekommt Transfusion von mir eine Leseempfehlung für Leser mit starken Nerven.


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