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Leas Spuren

Roman

Bettina Storks

(44)
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Beschreibung


»Was für ein Roman! Bettina Storks hat mich absolut begeistert!« Maria Nikolai

Paris 2016: Ein lukratives Erbe winkt der Stuttgarter Historikerin Marie und dem französischen Journalisten Nicolas, wenn sie eine schwierige Aufgabe lösen: Gemeinsam sollen sie ein lang verschollenes Gemälde finden und es den möglichen Überlebenden einer jüdischen Pariser Familie zurückgeben. Ihre Suche führt sie nicht nur in die Wirren des Zweiten Weltkriegs und an die Abgründe der Besatzungszeit, sondern wird rasch zu einem atemlosen Ringen mit der Vergangenheit ihrer Familien. Im Dickicht des Kunstraubs der Nazis muss sich Marie einem schrecklichen Geheimnis stellen – und bald auch ihren Gefühlen für Nicolas.

Dramatisch, atmosphärisch und hoch spannend – mit großer Erzählkunst verwebt Bettina Storks reale Begebenheiten und Fiktion.

»Eine geheime Liebe, eine atemberaubende Spurensuche durch Paris – was für ein Roman! Bettina Storks hat mich absolut begeistert!«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-36046-4
Verlag Diana
Maße (L/B/H) 18,7/11,8/4,3 cm
Gewicht 380 g
Verkaufsrang 21389

Buchhändler-Empfehlungen

Wer kennt die Vergangenheit der eigenen Familie?

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dass ich die Bücher dieser Autorin entdeckt habe, habe ich meiner Freundin Monika Schulte zu verdanken. Im Frühjahr 2018 hat sie so von Bettina Storks Buch „Das geheime Lächeln“ geschwärmt, dass ich das Buch einfach lesen musste. Und da es mir so gut gefallen hat, war klar, dass ich auch das neue Buch der Autorin wieder lesen werde. Hier nun meine Eindrücke. Ich bin zur Abwechslung tatsächlich einmal komplett einverstanden mit dem Klappentext und dem Cover. Wow! Und dann gibt es noch ein Zitat von Maria Nikolai (Die Schokoladenvilla 1 + 2), die sagt „Was für ein Roman. Bettina Storks hat mich absolut begeistert!“. Und dem kann ich nur zustimmen. Der Roman hat mich gleich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Es beginnt mit einem Prolog. Im August 2016 macht sich der fünfundneunzigjährige Victor Blanc in Paris auf den Weg zu einem Termin. Aber dort kommt er nie an, denn er bricht zusammen und kommt ins Krankenhaus. Dann springen wir in den Oktober desselben Jahres. Marie Bergmann aus Stuttgart, eine Historikerin, trifft sich bei einem Notar mit Nicolas Blanc, einem Journalisten. Die beiden sollen die Erben von Victor Blanc sein. Allerdings gibt es das Erbe nicht einfach so, sondern sie müssen eine Aufgabe erfüllen. So steht es ja auch schon in der Inhaltsangabe. Die beiden kennen sich überhaupt nicht. Und Victor Blanc ist in Maries Familie ein völlig Unbekannter. Der einzige Hinweis für Marie ist, dass ihre schon lange verstorbene Großtante Charlotte während der Kriegsjahre einige Zeit in Paris verbracht hat. Nicolas und Marie machen sich auf in die Wohnung, die sie geerbt haben. Dort sollen sie Unterlagen finden, die ihnen bei ihrer Aufgabe weiterhelfen sollen, das verschollene Gemälde und ggf. auch noch überlebende Nachkommen des Pariser Malers zu finden. Die beiden beginnen zu recherchieren und kommen einer erstaunlichen Geschichte auf die Spur. Es ist eine schwierige Suche, da jeweils die beiden Familien involviert waren. Was haben Nicolas Großvater und Maries Großtante während des 2. Weltkriegs in der Deutschen Botschaft gemacht? War Victor ein Kollaborateur und hat Charlotte die Nationalsozialisten aktiv unterstützt? Herausgekommen ist ein ausgesprochen spannend erzählter Roman über Raubkunst aus den Pariser Museen und Galerien, über die Judenverfolgung, an denen sich die Pariser aktiv beteiligt haben, und die Résistance. Sehr geschickt hat Bettina Storks historisch belegte Personen in ihre Geschichte mit eingebaut wie den deutschen Botschafter in Paris, Otto Abetz, der sich selbst an der Raubkunst bereichert hat und maßgeblich an der Judenverfolgung beteiligt war. Eine kleine Nebenrolle hat Rose Valland, Kuratorin des Musée Jeu de Paume bekommen, die gezwungenermaßen mit den Nationalsozialisten zusammenarbeiten musste, aber dabei zeitgleich eine französische Widerstandskämpferin war, die nach dem Krieg viele Ehren erhalten hat. Mich persönlich haben besonders die Schicksale der untergetauchten Juden in einer großen Mietskaserne in der Straße Rue Saint-Maur 209 berührt. Darüber gab es auf Arte 2017 einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Die Kinder aus der Rue Saint-Maur“, die ich allerdings leider nicht gesehen habe. Nur am Rande erwähnt die Autorin das berüchtigte Vélodrome d’Hiver, in das die Juden transportiert wurden. Von dort ging es dann weiter in die Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Und dann hat die Autorin zwei Stuttgartern ein kleines Denkmal in ihrem Roman gesetzt. Es gab anscheinend einen Laden für Altkunst am Charlottenplatz in Stuttgart, der gemeinsam von Sigmund Hetzel und seiner jüdischen Lebensgefährtin Selma Rubens geführt wurde. Die tragische Geschichte dieser beiden Menschen möchte ich hier nicht vorwegnehmen, die müssen Sie schon selbst entdecken. Aber ich finde es wunderschön, dass Bettina Stork die Geschichte dieser beiden Menschen in ihren Roman aufgenommen hat. „Leas Spuren“ ist eine spannende Familiengeschichte, die zwischen der Gegenwart und 1940 bis 1949 zwischen Paris und Stuttgart hin- und herpendelt. Es geht viel um Raubkunst im besetzten Paris. Aber Bettina Stork beschreibt alles, was die Verbrechen des 3. Reichs betrifft so, dass man eher ahnt, was passiert ist, als dass sie es breit ausrollt. Der Roman ist also auch gut für Leser geeignet, die nicht so gern über die dunkle Vergangenheit lesen möchten. Und an der Geschichte Interessierten bietet er viele Stichworte, die man selbstständig weiterverfolgen kann, wenn man möchte. Gut recherchiert mit viel Spannung. Und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Ach, und wenn Sie jetzt wissen möchten, wer eigentlich Lea ist, dann sollten Sie dieses Buch lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
44 Bewertungen
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Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Sandhausen am 03.06.2020

Guter Erzählstil, sensibel aber auch spannend geschrieben, fesselnd von Anfang bis Ende. Sehr zu empfehlen. Zeigt eine andere Perspektive dieser furchtbaren Zeit.

Leichte Kost, aber sehr schön
von einer Kundin/einem Kunden aus Zollikon am 20.04.2020

Eine schöne Story, etwas vorhersehbar hier und da und der Spannungsbogen könnte dramatischer sein. Aber für ein leichtes Buch am Abend mit etwas Romantik, Historie, und gesellschaftlichen Themen: genau das Richtige.

Spurensuche
von Lesefee23.05 am 14.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Es gibt Familien, in deren Kellern Leichen liegen. Dunkle Geschichten, vor langer Zeit archiviert und über Jahrzehnte weggesperrt, geraten in Vergessenheit. Trotzdem sind sie da.“ „Leas Spuren“ ist ein historischer Roman von Bettina Storks. Er erschien im Oktober 2019 im Diana Verlag und ist in sich abgeschlossen. Als Nicol... „Es gibt Familien, in deren Kellern Leichen liegen. Dunkle Geschichten, vor langer Zeit archiviert und über Jahrzehnte weggesperrt, geraten in Vergessenheit. Trotzdem sind sie da.“ „Leas Spuren“ ist ein historischer Roman von Bettina Storks. Er erschien im Oktober 2019 im Diana Verlag und ist in sich abgeschlossen. Als Nicolas und Marie gemeinsam eine Wohnung in Paris erben, ist dieses Erbe an eine Bedingung geknüpft: Sie müssen ein verschollenes Gemälde finden und es dem rechtmäßigen Besitzer zurückgeben. Auf ihrer Suche begegnen die beiden gut gehüteten Familiengeheimnissen und einer bitteren Wahrheit… Mit viel Geschick und einer unglaublich faszinierenden und gefühlvollen Erzählweise berichtet Bettina Stork über die Verbrechen des Nationalsozialismus. Marie und Nicolas haben sich nie zuvor in ihrem Leben gesehen und plötzlich vererbt der Großvater von Nicolas ihnen beiden eine Wohnung in Paris. Neben der ihnen gestellten Aufgabe, stellt sich auch die Frage, was Maries Familie aus Stuttgart mit der Familie Blanc in Paris verbindet. Ein Rätsel, das ebenso wie die Suche nach dem Gemälde, gelöst werden muss… Die beiden beginnen die Suche akribisch und mit viel Geschick, aber auch mit einer gewissen Skepsis gegenüber einander. Erst im Laufe der Zeit werden die Historikerin und der Journalist als richtiges Ermittlungsduo mit perfekten beruflichen Grundlagen für derartige Recherchen. Dies bemerkt man auch während des Romans, die Suche ist präzise und durchdacht, viele Fragen lassen sich durch das geschichtliche Hintergrundwissen von Marie und ihren Freunden leichter lösen, als ohne entsprechendes „Werkzeug“. Die Spurensuche von Marie und Nicolas wird dabei unglaublich spannend aufgebaut. Sie liest sich fast wie ein Kriminalroman, bei dem es nicht um eine Mordermittlung, sondern um eine Ermittlung in einem Kunstraub geht. Mehr und mehr Fakten werden ermittelt und mögliche „Zeugen“ gefunden und befragt. Der Leser kann währenddessen mit kombinieren und überlegen und wird regelrecht in die Dynamik der Suche eingesogen. Die Handlung spielt sich dabei zwischen Vergangenheit und Gegenwart ab, wobei die Zeitebenen wunderbar miteinander verknüpft werden. Die Erzählung wird aus Sicht von Marie, Victor (Nicolas Großvater) und Charlotte (Maries Großtante) beschrieben, die unterschiedlichen Kapitel sind mit Namen, Jahreszahlen und Ortsangaben versehen, sodass Verwechslungen nicht auftreten. Die Erzählstränge werden sinnvoll miteinander aufgebaut und nach und nach ergibt sich ein Gesamtbild über die Geschehnisse zur Weltkriegszeit. Der Schreibstil ist dabei flüssig und unkompliziert, der Lesefluss wird nicht unterbrochen und ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können… Insgesamt ist die Geschichte unglaublich vielschichtig. Es werden die historischen Aspekte des Kunstraubs der Nationalsozialisten, sowie die Judenverfolgung thematisiert und geschickt in die fiktive Geschichte eingearbeitet. Zusätzlich fügen sich Themen der Gegenwart nahtlos in die Erzählung ein. Während Marie und Nicolas auf der Suche nach dem Gemälde sind, bohren sie ziemlich tief in der Vergangenheit. Dies ist gerade für Betroffene nicht immer leicht und manche Geheimnisse sind für diese so schrecklich, dass sie zu Lebzeiten nicht mehr darüber sprechen wollen. Dies wird auch im Roman deutlich und durch mehrere Aspekte gut dargestellt. Natürlich ist es wichtig, dass Lücken in der Vergangenheit geschlossen werden und auch nachträglich Verbrechen ebenso aufgedeckt werden, allerdings reißt dies immer auch Wunden bei anderen, was es ebenso zu bedenken und abzuwägen gibt. Außerdem beschreibt der Roman zwei wunderbare Liebesgeschichten, bei denen eine der anderen folgt und, wenn man es romantisch sehen möchte, in der Gegenwart ein Versprechen der Vergangenheit eingelöst werden kann. Mein Fazit: „Leas Spuren“ ist ein historischer Roman mit Suchtpotenzial. Brilliant recherchiert und geschrieben, mit der richtigen Mischung aus Fiktion und Realität. Emotional und gefühlvoll, definitiv ein Jahreshighlight und 5 von 5 Sternen wert!


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