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Bartimäus

Das Amulett von Samarkand

Bartimäus Band 1

Jonathan Stroud

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Beschreibung


Atemberaubend spannend, umwerfend komisch und einfach unwiderstehlich: das beste Fantasy-Abenteuer seit langem!

Der Dschinn Bartimäus bekommt eines Tages in London den Auftrag, dem hochnäsigen Zauberschüler Nathanael zur Seite zu stehen: ein Auftrag, der Bartimäus zunächst alles andere als glücklich macht. Doch schon bald stecken die beiden in einem Abenteuer, das sie wie Pech und Schwefel zusammenschweißt. Nathanael versucht sich am mächtigen Zauberer Simon Lovelace zu rächen und ihm das berühmte Amulett von Samarkand zu stehlen und mit Bartimäus’ Hilfe könnte ihm das auch gelingen...

Corine 2006 für das beste Jugendbuch!

"Ein unschlagbar liebenswert-böses Team. Stroud lässt auf jeder Seite Funken sprühen."

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 539
Altersempfehlung 10 - 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 10.09.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-36762-7
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/4,2 cm
Gewicht 456 g
Originaltitel The Bartimaeus Trilogy: Vol.I: The Amulet of Samarkand
Übersetzer Katharina Orgass, Gerald Jung
Verkaufsrang 43385

Weitere Bände von Bartimäus

Buchhändler-Empfehlungen

Julia Will, Thalia-Buchhandlung Rostock

Bartimäus: Für manche Zauberer ein schrecklicher Dämon und für andere ein Dschinn, mit einem viel zu großen Mundwerk. Dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Zauberer, die noch nicht mal Pentagramme ordentlich zeichnen können. Empfehlenswert für alle Harry Potter Fans!

Julia Schubert, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wunderbarer Fantasy-Spaß für alle Harry Potter und Percy Jackson - Liebhaber! Unterhaltsam, spannend und mit viel Witz. Dieses Buch verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit, denn es kann definitiv mit anderen beliebten Reihen selbigen Genres mithalten! Nicht nur für Kinder...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
76 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 03.12.2020
Bewertet: anderes Format

Jeder Fan von Jonathan Stroud, Fantasyliteratur und Anti-Helden sollte es mindestens einmal gelesen haben.Unbedingt die Fußboten mitlesen. Beim eBook sind es die letzen Seiten.

böse Zauberer, gefährliche Dämonen und viel Magie, aber trotzdem unglaublich unterhaltsam
von Anja L. von "books and phobia" am 10.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenn ich etwas durch Bücher gelernt habe, dann das Magie wirklich etwas Besonderes ist. Gerade deshalb hatte ich mich auch schon solange auf das Buch gefreut. Ich erhoffte mir eine spannende Welt, mit viel Fantasy und mit dem gewohnten Jonathan Stroud-Witz, und war sehr glücklich, dass ich dies auch wirklich bekam. Scho... Wenn ich etwas durch Bücher gelernt habe, dann das Magie wirklich etwas Besonderes ist. Gerade deshalb hatte ich mich auch schon solange auf das Buch gefreut. Ich erhoffte mir eine spannende Welt, mit viel Fantasy und mit dem gewohnten Jonathan Stroud-Witz, und war sehr glücklich, dass ich dies auch wirklich bekam. Schon der Einstieg versprach nicht nur viel Magie, sondern auch viel Spannung, da ich gleich Zeugin von Bartrimäus Beschwörung werden durfte. Da klingt vielleicht ziemlich früh, hatte aber den Grund, dass man im späteren Verlauf die Vorgeschichte dazu beschrieben bekam. Das erleichterte mich übrigens sehr, da ich es in Büchern liebe zu erfahren, woher die magischen Fähigkeiten kommen. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht, da man mir eine herrlich skurille Geschichte vorsetzte, bei welcher ich manchmal verblüfft ein „Ooohhhh!“ vermelden ließ, da mich die Handlung einfach so überraschte. Da wären zum einen natürlich Bartimäus und Nathanael selbst, welche ein unglaublich witziges Gespann abgaben, sich aber dabei toll ergänzten. Das Andere wären die Zauberer selbst, welche im Buch ein absolut unsympathischer Haufen waren, da da ihnen die Macht wohl zu Kopf gestiegen war. Sie hielten sich für etwas Besseres und unterjochten sich gegenseitig, weswegen sie zwar hoch im Staat standen, aber nicht gerade beliebt waren. Verständlich, wie ich finde. Diese Eigenschaft spielte später auch bei Nathanael eine Rolle, da der junge Mann Bartimäus nicht einfach nur Dämon nannte, sondern Sklave. Hier wurde er mir manchmal sogar etwas unsympathisch. Allgemein waren die Charaktere einfach nur toll erstellt. Sie hatten Ecken und Kanten und veränderten zu gegebenen Umständen sogar ihr Wesen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal die Magie im Buch erwähnen, welche wirklich alles andere als 08/15 war. Die magischne Utensilien fesselten mich genauso, wie die Beschwörungen und Möglichkeiten von Zaubern. Hier dürfte man als Fantasy-Fan einfach nur glücklich sein. Auch der Schreibstil sagte mir zu, da man wichtige Dinge ausgiebig beschrieb, aber bei geheimnisvollen Augenblicken immer eine gewisse Spannung aufbaute, die meine Neugier stets mit Neuigkeiten fütterte. Das wohl einzige wo die Geschmäcker auseinander gehen dürften sind die Fußzeilen. Hier wurden stets angesprochene Dinge aus der Geschichte behandelt und erklärt. Doch nicht einfach so, sondern meist äußerst witzig und mit einfach nur genialen Beispielen, die mich mehr als einmal zum Lachen brachten. Wo ich dann aber doch etwas haperte, war die Beschreibung der Welt. Einerseits gab es Laptops und Technik der Neuzeit, aber oftmals fühlte es sich wie eine andere Zeit an. Dies verwirrte mich manchmal, nahm dem Buch aber zum Glück nicht den Lesespaß. Im Gegenteil, den ich kann es kaum erwarten die Nachfolger zu lesen. Ich habe dieses Buch geliebt. Der erste Band über Bartimäus war unglaublich unterhaltsam und spannend. Ich hatte zwar mit etwas Magie gerechnet, aber mit so einem tollen Einblick in eine Welt mit Zauberern hätte ich nicht gerechnet. Eine echte Leseempfehlung.

von einer Kundin/einem Kunden am 06.02.2020
Bewertet: anderes Format

Ein Muss für alle Jungen Leser. Wunderbar und mit viel Witz.

  • Artikelbild-0
  • Die Temperatur im Zimmer sank rasch. Eis bildete sich auf den Vorh_en und _berzog die Deckenlampen mit einer dicken Kruste. Die Gl_hf_n s_licher Birnen schnurrten zusammen und verglommen, und die Kerzen, die wie eine Kolonie Giftpilze aus jeder freien Fl_e sprossen, erloschen. Das abgedunkelte Zimmer f_llte sich mit einer stickigen gelben Schwefelwolke, in der verschwommene schwarze Schatten w_hlten und waberten, und von weit her erklang ein vielstimmiger Schrei. Pl_tzlich dr_ckte etwas gegen die T_r, die hinaus zur Treppe f_hrte. Das _zende Geb_ w_lbte sich. Unsichtbare F__ patschten _ber die Dielen und unsichtbare Lippen zischelten Niedertr_tigkeiten hinter dem Bett und unter dem Schreibtisch hervor.
    Der Schwefeldampf verdichtete sich zu einer dicken Rauchs_e und w_rgte kleine Tentakel aus, die wie Zungen in die Luft leckten und sich wieder zur_ckzogen. Die S_e stand direkt _ber dem Pentagramm und brodelte unabl_ig zur Decke empor wie die Rauchwolke _ber einem Vulkan. Dann, nach einer kaum merklichen Unterbrechung, tauchten mitten im Rauch zwei gelbe, stechende Augen auf.
    Also bitte _ es war sein erstes Mal. Ich wollte ihm einen Schrecken einjagen!
    Was mir auch gelang. Der dunkelhaarige Junge stand in einem zweiten, kleineren, mit verschiedenen Runen ausgemalten Drudenfu_ etwa einen Meter neben dem eigentlichen Pentagramm. Er war leichenblass und zitterte wie Espenlaub. Er klapperte mit den Z_en. Schwei_erlen tropften ihm von der Stirn, erstarrten im Fallen zu Eis und klirrten wie Hagelk_rner auf den Fu_oden.
    Alles sch_n und gut, aber _ was soll_s? Ich meine, er sah aus wie gerade mal zw_lf. Aufgerissene Augen, eingefallene Wangen. So erhebend ist es nun auch wieder nicht, ein mickriges B_rschlein zu Tode zu erschrecken.
    Daher schwebte ich abwartend auf der Stelle und hoffte, es w_rde nicht allzu lange dauern, bis er die Entlassungsformel sprach. Um mir die Zeit zu vertreiben, lie_ich blaue Flammen so am Innenrand des Pentagramms emporz_ngeln, als versuchten sie auszubrechen und nach ihm zu schnappen. Nat_rlich reiner Hokuspokus. Ich hatte bereits alles _berpr_ft. Das Siegel war recht ordentlich gezogen und er hatte sich nirgendwo verschrieben. Schade.
    Schlie_ich sah es so aus, als h_e der Bengel genug Mut gefasst, um zu sprechen. Jedenfalls schloss ich das aus dem Beben um seine Lippen, das nicht nur von nackter Angst herzur_hren schien. Ich lie_das blaue Feuer erl_schen und ersetzte es durch einen widerlichen Gestank.
    Was das betrifft, gehen die Meinungen auseinander. Manche finden es am_sant und _berlegen sich immer neue Taktiken, ihre Beschw_rer durch ausgekl_gelt absto_nde Erscheinungen zu erschrecken. Normalerweise darf man h_chstens erwarten, ihnen Albtr_e zu bescheren, aber gelegentlich sind solche Strategien so erfolgreich, dass Zauberlehrlinge tats_lich in Panik geraten und aus ihrem sch_tzenden Kreis heraustreten. Dann ist alles geritzt _ f_r uns. Aber es bleibt riskant. Oft sind sie gut ausgebildet. Und wenn sie dann _er werden, r_en sie sich.
    Der Junge sagte etwas. Ziemlich piepsig.
    _Ich befehle dir_ mir_ mir__ Nun mach schon! __d-ddeinen N-Namen zu nennen._
    So fangen sie immer an, die Jungen. Sinnloses Gestammel. Er wusste genauso gut wie ich, dass er meinen Namen schon kannte _ wie h_e er mich sonst beschw_ren k_nnen? Dazu bedarf es der richtigen Worte, der richtigen Gesten und vor allem des richtigen Namens. Ich meine, es ist ja nicht so, als bestellte man ein Taxi _ bei einer Beschw_rung kommt nicht einfach irgendwer!
    Ich w_te eine volle, tiefe, samtig dunkle Stimme, so eine, die von _berall und nirgends ert_nt und Anf_ern die Haare zu Berge stehen l_t.
    _BARTIM_S._
    Der Kleine schluckte schwer, als er das h_rte. Immerhin _ er war also nicht ganz dumm: Er wusste, wer und was ich war. Er kannte meinen Ruf.
    Als er seine Spucke runtergew_rgt hatte, stotterte er weiter: _I-Ich befehle dir nochmals zu antworten. Bist du jener B-Bart