Extrem laut und unglaublich nah

Roman

Jonathan Safran Foer

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Beschreibung

»Jonathan Safran Foers zweiter Roman erfüllt alle unsere Erwartungen. Er ist ehrgeizig, brillant, geheimnisvoll und vor allem in der Schilderung des verwaisten Oskar zutiefst bewegend.«
Salman Rushdie

Oskar Schell ist altklug und naseweis, hochbegabt und phantasievoll. Eine kleine Nervensäge, die schon mit neun Jahren eine Visitenkarte vorweist, auf der sie sich als Erfinder, Schmuckdesigner und Tamburinspieler ausweist. Vor allem aber ist Oskar todtraurig und tief verstört. Auch noch zwei Jahre nachdem sein Vater beim Angriff auf das World Trade Center ums Leben kam. Nun will er herausfinden, warum Thomas Schell, der ein Juweliergeschäft hatte, sich ausgerechnet an diesem Tag dort aufhielt. Mit seinem Tamburin zieht Oskar durch New York und gerät in aberwitzige Abenteuer.

»Ein spektakuläres, sprachmächtiges Buch. Foer ist ein literarisches Wunderkind, ein großartiger, plastischer, sinnlicher Geschichtenerzähler.« Der Tagesspiegel

»Ein ... herzzerreißender und ernsthaft spannender Roman.«
Rolling Stone

Spiegel-Bestseller

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 01.05.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-16922-1
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/12,3/4,3 cm
Gewicht 565 g
Abbildungen mit Fotostaf.
Auflage 16. Auflage
Übersetzer Henning Ahrens
Verkaufsrang 11201

Buchhändler-Empfehlungen

Luisa Bauer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

WOW was ein Meisterwerk. Mein erstes Buch von Foer aber definitiv nicht mein letztes. Diese sprachliche Gewalt ist so unglaublich, man kann einfach nur mit Oskar mitfühlen.

Einzigartig und besonders

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Der Roman "Extrem laut und unglaublich nah" ist nicht nur in seiner Handlung, sondern gerade in seiner Erzählweise und Perspektive einzigartig. Die Geschichte des autistischen Jungens Oskar, der sich auf eine nahe zu unendliche Suche macht, um seinen Vater nicht zu vergessen sowie die seiner Großeltern, die durch ihre schrecklichen Jugenderlebnisse nicht mehr fähig sind, ein "normales" Leben zu führen, hinterfragen, was "normal" eigentlich bedeutet. In einer ungewöhnlichen und daher beeindruckenden Sichtweise erzählt der Roman von Einsamkeit, Hilflosigkeit und Zusammenhalt zugleich. Ich empfehle den Roman im Original zu lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Kreativ und doch bedrückend
von Stefanie Loebel aus Berlin am 02.03.2021

Der 9-jährige Oskar findet in den Hinterlassenschaften seines beim Anschlag auf das World Trade Center einen Schlüssel und begibt sich auf die Suche nach dem dazugehörigen Schloss. Der Roman wird aus der Sicht dreier Perspektiven erzählt, der des kleinen Oskar und seiner aus Deutschland stammenden Großeltern. Ein in der Gestaltu... Der 9-jährige Oskar findet in den Hinterlassenschaften seines beim Anschlag auf das World Trade Center einen Schlüssel und begibt sich auf die Suche nach dem dazugehörigen Schloss. Der Roman wird aus der Sicht dreier Perspektiven erzählt, der des kleinen Oskar und seiner aus Deutschland stammenden Großeltern. Ein in der Gestaltung und auch in der Vielfalt der Ideen sehr kreatives Buch. Auch wenn die Geschichte humorvolle Episoden beinhaltet, empfand ich die Verflechtung eines durch den Tod seines Vaters traumatisierten Jungen und die Rückblenden in die Jugend seiner Großeltern, die durch die Bombardierung auf Dresden während des Zweiten Weltkriegs ebenfalls Traumata erfahren haben, streckenweise bedrückend beim Lesen.

Eine sehr amerikanische Sicht der Weltgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 28.08.2020

Der US-amerikanische Erfolgsautor Jonathan Safran Foer zeigt in diesem Werk weder Scheu vor großen Themen noch vor literarischen Zitaten großer Romane. Sein Protagonist Oskar Schell erinnert nicht nur durch die für Amerika unübliche Schreibweise an seinen Namensvetter Oskar Mazerath aus Günter Grass´ Blechtrommel. Beide Jungs... Der US-amerikanische Erfolgsautor Jonathan Safran Foer zeigt in diesem Werk weder Scheu vor großen Themen noch vor literarischen Zitaten großer Romane. Sein Protagonist Oskar Schell erinnert nicht nur durch die für Amerika unübliche Schreibweise an seinen Namensvetter Oskar Mazerath aus Günter Grass´ Blechtrommel. Beide Jungs kommen recht altklug daher und haben ein bisweilen nervtötendes Musikinstrument auf ihren Streifzügen dabei, bei Matzerath ist es die titelgebende Blechtrommel, Foer bedient sich eines Tambourins. Oskar Schell ist durch den Tod seines Vaters traumatisiert, der beim Anschlag auf die New Yorker Twin Towers ums Leben kam. Zu seinen Lebzeiten stellte der Vater Oskar gerne verzwickte Rätselaufgaben, und nun meint er in seinen Hinterlassenschaften ein letztes gefunden zu haben. Auf der Suche nach Lösung begibt er sich auf eine wundersame Wanderung durch New York, er glaubt eine Person Namens Black kann ihm helfen, nur gibt es davon leider Tausende. Seine Begegnungen mit unterschiedlichsten Charakteren erinnern mich an Paul Austers New-York-Trilogie, auch dort spielt der Familienname Black eine gewichtige Rolle und auch Austers Figuren sind stets Suchende. Jedoch nehme ich Auster seine erdachten Personen ab, bei Foer tue ich mich hier oft schwer. Fast bin ich geneigt, manches als Traumsequenz der blühenden Fantasie des Jungen zu lesen, aber so ist es nicht geschrieben. Ein weiterer Kritikpunkt gilt den verschiedenen Erzählebenen. Denn Foer belässt es nicht dabei, die Geschichte des traumatisierten Oskars auszuführen. Nein, es muss noch mehr Drama her, und das kommt in Form von Oskars Großvater, der die Luftangriffe auf Dresden während des Zweiten Weltkriegs miterleben musste und dadurch seelisch so verletzt wurde, dass er nach und nach verstummte. Seine Ehe basiert auf skurrilen Verboten und Reglements, zuoberst dem des Nicht-Darüber-Sprechen-Könnens. Und auch damit nicht genug, nein, Foer zaubert aus seiner Autoren-Pandora-Büchse auch noch schnell den Atombombenabwurf über Hiroshima. Ehrlich gesagt weiß ich nicht wieso. Ja, Hiroshima, Dresden und New York haben Gemeinsamkeiten, in all diesen Städten mussten durch zuvor unvorstellbare, brutale, von Menschen verursachte Gewaltakte große Teile der Bevölkerung sterben und viele der Überlebenden wurden stark traumatisiert. Aber mir fehlt die historische Einordnung, ich finde es nicht in Ordnung, diese drei geschichtlichen Ereignisse ohne großen Kommentar nebeneinander zu stellen. Die für ein Paperback ungewöhnlich gute Ausstattung mit zahlreichen, teils sogar farbigen Abbildungen hätte eine positive Erwähnung verdient - wäre da nicht am Ende das unsägliche Daumenkino eines vom brennenden World Trade Center stürzenden Menschen. Man kann die letzten Seiten des Buches zwischen den Fingern schnell vor- und zurückblättern und so die Person wahlweise in den Tod stürzen oder wieder nach oben in die Luft fliegen lassen. Das mag man als progressiv und experimentell bezeichnen, ich finde es pietätlos den Opfern der Terroranschläge gegenüber und potenziell verletzend für deren Angehörige. Ich kann diesen Roman daher nur bedingt empfehlen.

Vielleicht ein bisschen zu nah
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 12.03.2018

Mir war das ein bisschen zu viel an Emotionen. Ich kann an der Traurigkeit anderer Leute nicht so viel positives sehen.


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