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Novelle

Hörspiel

Johann Wolfgang Goethe

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Beschreibung

Ein kleiner Junge bändigt die Raubkatze durch die besänftigende Macht der Liebe. Goethes Novelle in einer legendären Hörspielinszenierung, die das Zeitkolorit der Geschichte meisterhaft bewahrt.

(1 CD, Laufzeit: 56 min)
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"Sorgsam abgestimmt ist Ophüls" Ensemble inzwischen legendärer Schauspieler, darunter Oskar Werner als Erzähler und Käthe Gold als Fürstin."

Goethe, Johann Wolfgang von
Der Dichterfürst Goethe wurde 1749 in Frankfurt am Main geboren. Auf Wunsch seines Vaters begann er 1765 ein Jura-Studium in Leipzig, musste aber wegen Krankheit 1768 nach Frankfurt zurückkehren. Zum Abschluss seines Studiums ging Goethe 1770 nach Straßburg, wo er sich unter anderem mit Homer, Shakespeare und Ossian beschäftigte. Dort begegnete er auch Herder dessen Philosophie ihn nachhaltig beeinflusste. Zunächst etablierte er sich als Dichter des Sturm und Drang, zu seinen frühen Werken zählen vor allem Gedichte sowie u.a. der Götz von Berlichingen (1773). 1775 zog Goethe nach Weimar, wo er bis ans Ende seines Lebens bleiben sollte und das er nachhaltig beeinflusste uns veränderte. Sein Italienreise 1786 regte ihn zu seiner Italienischen Reise (1816/ 17) an und hinterließ ihre Spuren in vielen seiner Werke. Im Jahr 1788 kehrte er nach Weimar zurück, wo er 1801 Christiane Vulpis heiratete. Seit 1794 pflegte Goethe eine enge und fruchtbare Freundschaft mit Friedrich Schiller, die viele gemeinsame Werke hervorbrachte, wie beispielsweise die berühmten Xenien (1796). Gemeinsam formulierten sie in verwandter Kunstgesinnung das ästhetische Programm der Weimarer Klassik. In den Weimarer Jahren des ausgehenden 18. Jahrhunderts entstanden unter anderem Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795) sowie die Römischen Elegien (1795). Zu seinen bedeutendsten Werken gehören auch Die Wahlverwandtschaften (1809) und natürlich der Faust (1832). Nach langem, schaffensreichem Leben starb Goethe 1832 in Weimar. Goethe hat die kleine, aber bedeutende Dichtung Novelle in wenigen Monaten von Oktober 1826 bis Anfang 1827 geschrieben.

Gold, Käte
Käthe Gold (1907 - 1997) war eine österreichische Schauspielerin. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung in ihrer Geburtsstadt Wien. Es folgten Engagements in Bern, Breslau und München. Im Jahre 1932 kam sie nach Berlin, wo sie bis 1944 blieb. Hier hatte sie ihren Durchbruch und feierte ihre größten Erfolge: ob als Gretchen in Goethes "Faust", als Ophelia in Shakespeares "Hamlet" oder als Nora in Ibsens "Nora oder Ein Puppenheim". 1944 wechselte Käthe Gold nach Zürich, 1947 nach Wien ans Burgtheater und Akademietheater an denen sie ebenfalls große Erfolge feierte. Durch ihre Bühnenarbeit wirkte sie selten in Film- und Fernsehproduktionen mit. Unvergesslich bleibt sie jedoch in ihrer Rolle als Alkmene in 'Amphitryon' (1935), 'Das Fräulein von Barnhelm' (1940) und nach dem Krieg in Wolfgang Staudtes 'Rose Bernd' (1956) und Hans-Jürgen Syberbergs 'Karl May'(1976).

Werner, Oskar
Oskar Werner (Don Carlos, Burgtheater Wien 1955) ( 1922 in Wien, gestorben 1984 in Marburg an der Lahn), eigentlich Josef Bschließmayer gab bereits im Alter von 18 Jahren sein Bühnendebüt am berühmten Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er bis 1949, 1951-55 und 1960-61 angehörte. Seine anschließende internationale Filmkarriere führte ihn bis nach Hollywood. Für seine Hauptrolle als Schiffsarzt im Film 'Narrenschiff' wurde er 1964 als bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert. Seine Rollen in den Truffaut-Filmen 'Jules und Jim' und 'Fahrenheit 451' machten ihn weltbekannt. Oskar Werners unverwechselbare Stimme mit dem melodischen Timbre ist unvergessen. Zu hören ist er im Hörspiel 'Novelle' nach Goethe, sowie in der Zusammenstellung von Goethe-Interpretationen 'Gesang der Geister'.

Giehse, Therese
Therese Giehse, 1898 in München; gest. 1975 in München, war von 1926 bis 1933 an den Münchner Kammerspiele unter Otto Falckenberg engagiert, ehe sie gemeinsam mit Magnus Henning und Erika und Klaus Mann das Kabarettensemble "Die Pfeffermühle" gründete. Noch im selben Jahr emigrierte Giehse in die Schweiz, wohin sie nach Aufenthalten in Belgien, den Niederlanden, England und den USA, wieder zurückkehrte und große Erfolge am Schauspielhaus Zürich feierte. Nach dem 2. Weltkrieg war sie nicht nur in Zürich, sondern auch auf den Bühnen des Berliner Ensembles und der Müchner Kammerspiele zu sehen. Giehse wirkte als Hauptdarstellerin in etlichen Uraufführung mit, u.a. in Bert Brechts Mutter Courage und ihre Kinder und Friedrich Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame und Die Physiker .

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Otto Collin, Käte Gold, Oskar Werner, Therese Giehse, Willy Birgel
Spieldauer 56 Minuten
Erscheinungsdatum 16.10.2009
Verlag Der Hörverlag
Hörtyp Hörspiel
Sprache Deutsch
EAN 9783899409109

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Kein "Opfer des Schicksals", sondern ein gütiger Held mit Würde
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 11.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Leseprobe: "Und dabei sang sie leise in sich hinein. -- Es war das Lied, mein Lied! -- Sie aber zwitscherte wie eine Grasmücke, die am Bache das Hälslein wäscht und das Köpfchen herumwirft und die Federn sträubt und wieder glättet mit dem Schnäblein. Mir war, als ginge ich auf grünen Wiesen. Ich schlich näher und näher und war ... Leseprobe: "Und dabei sang sie leise in sich hinein. -- Es war das Lied, mein Lied! -- Sie aber zwitscherte wie eine Grasmücke, die am Bache das Hälslein wäscht und das Köpfchen herumwirft und die Federn sträubt und wieder glättet mit dem Schnäblein. Mir war, als ginge ich auf grünen Wiesen. Ich schlich näher und näher und war schon so nahe, daß das Lied nicht mehr von außen, daß es aus mir herauszutönen schien, ein Gesang der Seelen. Da konnte ich mich nicht mehr halten und faßte mit beiden Händen ihren in der Mitte nach vorn strebenden und mit den Schultern gegen mich gesenkten Leib. Da aber kam's. Sie wirbelte wie ein Kreisel um sich selbst. Glutrot vor Zorn im Gesichte stand sie vor mir da; ihre Hand zuckte, und ehe ich mich entschuldigen konnte-- [Die] Ohrfeige (...) ging ins Riesenhafte. Ich stand wie vom Donner getroffen. Die Lichter tanzten mir vor den Augen. -- Aber es waren Himmelslichter. Wie Sonne, Mond und Sterne; wie die Engelein, die Versteckens spielen und dazu singen. Ich hatte Erscheinungen, ich war verzückt. Sie aber, kaum minder erschrocken als ich, fuhr mit ihrer Hand wie begütigend über die geschlagene Stelle. Es mag wohl zu stark ausgefallen sein, sagte sie, und -- wie ein zweiter Blitzstrahl--" ...hierauf folgt der wohl zärtlichste Moment in der österreichischen Literatur. Was die mehrfach mißglückten "Zusammenfassungen" des Inhaltes betrifft: der "Spielmann" ist keinesfalls die weinerliche, sentimentale Biographie eines Versagers! Er ist vielmehr ein übergroßes, herrliches Porträt des stillen, genügsamen, bescheidenen Helden, der am Schluß gerade aufgrund seiner vermeintlich schwächsten Eigenschaft, einer beinah kindlichen Herzensgüte, über sein widriges Schicksal triumphiert. Ignoriere man also die platten Versuche, dieses Kleinod mehr schlecht als recht auf die Handlung zu reduzieren, lasse man sich nicht abschrecken von weitgehend dünkelhaften Rezensionen. Nein, das Buch ist nicht in "Alt-Deutsch" verfaßt. Grillparzer lebte im 19. Jahrhundert und schrieb in einem sehr schönen, formvollendeten, dabei jeder unnötigen Schnörkel entbehrendem Deutsch mit vereinzelten Austriazismen - schließlich war er auch Österreicher. Daß der Harry-Potter-, Wendy- und Twilight-Generation diese Ausdrucksweise erschrecklich oder "gewöhnungsbedürftig" dünkt, nun gut. Aber einem erwachsenen Menschen? Geh bitte. Grillparzer hatte ich bis zu dieser Lektüre für unterhaltsam, jedoch weitgehend harmlos gehalten. Was mir allerdings im "Spielmann" vor Augen geführt wurde, war eine Geschichte, die sich so großartig, reich, erhaben und schön ausnahm, daß ich mich nach dem Fertiglesen fühlte wie verwaist. Für mich ist die vorliegende Erzählung eine der großartigsten der Weltliteratur, und die Zeit, die ich auf das Lesen desselben verwendete, eine der erquicklichsten und sinnvollsten gewesen, die ich in meinem bisherigen Leben an einem Buche verbracht habe.

Spannende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 07.09.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wirklich tolles Buch, dass sich trotz des hohen Alters noch heute gut lesen lässt. Nach einem ruhigen Einstieg steigt schon bald die Spannung, welche bis zum Ende des Buches auf einem konstant hohem Niveau bleibt. Fazit: äußerst kurzweilig, sehr zu empfehlen!

Kindheits-Erinnerungen, Schulzeit-Feeling
von Criss Seiler aus Gränichen am 14.10.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe das Buch das erste Mal in der Schule gelesen und bin mit Begeisterung wieder an die Geschichte herangegangen. Dieses Buch ist fantastische Literatur und nur zu empfehlen.


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