Ich bin V wie Vincent

Lucinde Hutzenlaub

(13)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
13,00
13,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

13,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen
  • Ich bin V wie Vincent

    ePUB (Planet!)

    Sofort per Download lieferbar

    9,99 €

    ePUB (Planet!)

Beschreibung

32 Schüler, die wegsehen, und ein Junge, der seine Stimme erhebt.

Milo ist neu an der Schule. Er ist gerade erst mit seiner Familie aus Namibia ins triste Deutschland gezogen und hat fürchterliches Heimweh. Nur Nike, das beliebteste Mädchen der Klasse ist ein Lichtblick. Milo mag sie. Und Nike mag Milo. Dafür macht der eifersüchtige und aggressive Max Milo das Leben zur Hölle. Aus Verzweiflung startet Milo seinen YouTube-Kanal „V wie Vincent“. Seine Videos verbreiten sich rasend schnell und ermutigen viele mit einem ähnlichen Schicksal. Doch Milo hat nicht mit den Folgen gerechnet …

Eine Geschichte über Liebe, über Vertrauen – und über Helden.

Lucinde Hutzenlaub wurde in Stuttgart geboren und lebt nach mehreren Auslandsaufenthalten auch wieder dort. Sie arbeitet als Autorin und Kolumnistin, ist verheiratet und hat drei Töchter und einen Sohn im Alter zwischen 12 und 22. Bei jeder (Liebes-)geschichte der Vier lacht, liebt und leidet Lucinde immer auch ein bisschen mit.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 15.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-50629-8
Verlag Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/3,5 cm
Gewicht 441 g
Auflage 1. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Lesley-Ann Selz, Thalia-Buchhandlung

Ein guter Ansatz mit wichtigem Thema. Leider wirkt es, als würde der wichtigste Aspekt von der angehenden Liebesbeziehung überschattet.

V wie "Verdammt ist dieses Buch großartig!"

Janina Böhnlein, Thalia-Buchhandlung Coburg

Milo hat es nicht leicht: neue Stadt, neue Schule und der Klassenproll hat es auf ihn abgesehen. Kurz entschlossen startet er den Youtube-Kanal "V wie Vincent" mit der ganz einfachen Botschaft: Du bist nicht allein! Ein Buch, das Mut macht, für das einzustehen, was wichtig ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
6
5
2
0
0

Leider fehlt die Tiefe, aber sehr wichtiges Thema
von MsChili am 24.02.2020

Ein Jugendbuch über ein immer aktuelles Thema. Milo ist mit seiner Familie von Namibia nach Deutschland gezogen. Doch dieser Umzug tut der Familie nicht gut und entfremdet sie immer mehr. Und in der neuen Schule läuft es auch nicht so gut, denn Max hat es auf Milo abgesehen. Das Thema dieses Buches ist nicht neu, Mobbing i... Ein Jugendbuch über ein immer aktuelles Thema. Milo ist mit seiner Familie von Namibia nach Deutschland gezogen. Doch dieser Umzug tut der Familie nicht gut und entfremdet sie immer mehr. Und in der neuen Schule läuft es auch nicht so gut, denn Max hat es auf Milo abgesehen. Das Thema dieses Buches ist nicht neu, Mobbing ist überall. Entweder hat man es selbst erlebt als Opfer, war Täter oder eben einer der Zuschauer, der sich nicht getraut hat etwas zu unternehmen. Ich kenne niemanden, der nicht irgendwie damit in Berührungen gekommen ist. Somit ist es brandaktuell, aber auch teilweise schon ein wenig „ausgelutscht“. Hier bedient sich die Autorin auch wieder vieler Klischees, der Neue aus dem Ausland mit komischem Nachnamen, der dem Klassenchef in die Quere kommt. Und ehrlich gesagt verrät mir der Klappentext schon zu viel. Da hätte ein kürzerer Aufhänger gereicht. Milo ist ein lieber Charakter, möchte nicht zu sehr auffallen und bleibt so in der Schule eher zurückhaltend, was er aber durch „V wie Vincent“ kompensiert. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt, wechselt aber auch zu Nike und am Ende auch kurz zu Carl, dem Bruder. Das hat mir gut gefallen, um die Gedankengänge besser verstehen zu können. Doch trotz diesem Wechsel ist der Funke nicht komplett übergesprungen. Ich denke, ich bin schon zu alt für dieses Buch, für jüngere Leser passend zur Altersgruppe der Schüler ggf. etwas jünger kann ich es definitiv empfehlen. Sie werden sich besser damit identifizieren können. Was mich besonders gestört hat, waren teilweise die Lehrer und ihr Verhalten. Und leider ist das aber wirklich so. Es gibt wenige Lehrer, die agieren und reagieren, wenn sie Mobbing bemerken. Für mich war die Geschichte und der Hergang zu konstruiert und vorhersehbar. Dennoch bin ich gut unterhalten worden und die Geschichte lässt sich gut und schnell lesen. Und dieses Thema kann man nicht oft genug erwähnen. Hier ist es wenigstens angenehm verpackt. Ein schönes Buch mit einem wichtigen Thema.

Mutmachende Lektüre für die Betroffenen – aber auch für alle Anderen
von Magische Farbwelt am 06.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eigentlich ist „Ich bin V wie Vincent“ von Lucinde Hutzenlaub eine Jugendbuch. Doch ich finde es für alle Altersgruppen echt lesenswert. Denn auch im Erwachsenalter braucht man hier und da noch etwas Zuspruch und Mut. Empathie ist für mich immer wieder das Stichwort. Denn diese fehlt bei meinen (erwachsenen) Mitmenschen leider n... Eigentlich ist „Ich bin V wie Vincent“ von Lucinde Hutzenlaub eine Jugendbuch. Doch ich finde es für alle Altersgruppen echt lesenswert. Denn auch im Erwachsenalter braucht man hier und da noch etwas Zuspruch und Mut. Empathie ist für mich immer wieder das Stichwort. Denn diese fehlt bei meinen (erwachsenen) Mitmenschen leider noch viel zu oft. In „Ich bin V wie Vincent“ geht es um Mobbing, und zwar von der üblen Sorte. Schüler werden drangsaliert, keiner erhebt das Wort, alle kuschen, selbst die Lehrer, die vielleicht selbst Angst haben oder denen es einfach egal ist. Social Media wird zum Sprachrohr und schnell wird klar: Es geht vielen so und gemeinsam können sie sich wehren. Doch der Weg ist weit bis dorthin, denn es gehört jede Menge Mut dazu. Ich danke der Autorin, dass sie dieses sensible Thema aufgegriffen und verarbeitet hat. Aus der Danksagung der Autorin wird dem Leser auch klar, dass sie Ähnliches durchgemacht hat, wenn auch vielleicht in einer anderen Intensität. Doch damals gab es noch kein Sprachrohr wie eine mögliche Social Media Plattform. Und ich kann das wahrlich nachempfinden. Auch wenn ich eine durchaus schöne Kindheit zu Hause hatte, meine Schulzeit war nicht immer so super. Ich habe gern gelernt, ich denke, ich kam auch gut bei den Lehrern an – eventuell war das schon das Problem – aber meine Mitschüler waren teilweise ätzend. Das Schlimmste, an was ich mich konkret erinnern kann, ist der Ausdruck „Pferdefresse“. Als junges Mädchen nagt das an dir, sogar bis heute zweifele ich manches Mal an meinem Aussehen. Und habe ich mich gewehrt? Nein. Ich habe mich einfach nur geschämt, schließlich bin ich ja selber schuld, wenn ich so hässlich bin. Meinen Eltern habe ich nichts erzählt, meinen Freundinnen nicht und den Lehrern schon gar nicht, Kam ein doofer Spruch, habe ich so getan, als wenn ich nichts gehört hätte. Verletzt haben mich die Worte trotzdem. Heute empfinde ich mich nicht mehr als hässlich, eigentlich bin ich sogar meinem Empfinden nach gut geraten. Aber hin und wieder fehlt mir dieses Selbstvertrauen immer noch, dabei habe ich vor über 20 Jahren die Schule verlassen. Manchmal stimmt der Spruch eben doch: Kinder können grausam sein, denn sie wissen über die Konsequenzen ihres Handelns oft nicht Bescheid. Und macht es einer vor, machen auch noch viele mit, weil sie Angst haben, selbst Opfer zu werden oder schlicht und einfach, weil es cool ist. Wie finde ich nun den Faden zurück zur Rezension? Meine Erlebnisse, die Erlebnisse der Autorin und auch die Erlebnisse des Protagonisten sind furchtbar, aber wenn man doch darüber redet, findet man schnell heraus, dass man nicht mit seinen Problemen allein sein muss. Aber der Weg des Redens muss gegangen werden. Und genau das, liebe Lucinde Hutzenlaub, hast Du in Deinem Buch „Ich bin V wie Vincent“ uns Lesern näher gebracht. Du schenkst uns Mut, Erkenntnisse und die Macht des Wortes. Danke dafür.

Viele schauen nur weg
von leseratte1310 am 09.10.2019

Milo ist mit seiner Familie aus Namibia nach Deutschland gekommen. Alles ist noch fremd für ihn und er hat Heimweh. An seiner Schule ist Milo Mobbing ausgesetzt, ganz besonders weil Max eifersüchtig ist, da sich Nike und Milo verstehen. Milo ist verzweifelt und startet einen YouTube-Kanal „V wie Vincent“. Viele fühlen sich davon... Milo ist mit seiner Familie aus Namibia nach Deutschland gekommen. Alles ist noch fremd für ihn und er hat Heimweh. An seiner Schule ist Milo Mobbing ausgesetzt, ganz besonders weil Max eifersüchtig ist, da sich Nike und Milo verstehen. Milo ist verzweifelt und startet einen YouTube-Kanal „V wie Vincent“. Viele fühlen sich davon angesprochen. Doch es hat Folgen für Milo. Der Schreibstil ist gut verständlich für die angegebene Altersklasse. Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet, so dass ich Milos und Nikes Gedanken gut nachvollziehen konnte, ich hätte aber auch gerne gewusst, warum Max so ist, wie er ist. Die Charaktere sind gut und authentisch gezeichnet. Milo wird aus seinem Umfeld herausgerissen, in dem er sich angenommen und geborgen fühlte. So ganz anders ist das leben für ihn in Deutschland und er sehnt sich zurück. Er ist neu in der Klasse und sieht sich gleich Anfeindungen ausgesetzt. Besonders Max hat es auf ihn abgesehen und seine Eifersucht macht es noch schlimmer. Er ist aggressiv und brutal. Nike fühlt sich von Milo akzeptiert, denn er ist verständnisvoll und nett. Das gefällt ihr. Alle schauen weg, wenn Milo gemobbt wird und auch seine Eltern sind viel zu beschäftigt, um mitzubekommen, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung ist. Aber auch die Lehrer bekommen nichts mit oder wollen es einfach nicht sehen. Die Idee mit dem seinen YouTube-Kanal ist toll, aber die Folgen hatte Milo nicht bedacht. Es ist ein wichtiges Thema, das hier behandelt wird. Leider blieb die Geschichte auch ein wenig seicht und das Enge hat mich auch nicht so überzeugt. Das Buch regt dazu an, über dieses Thema zu sprechen. Es gibt viele, die gemobbt werden und noch mehr, die zuschauen. Versetzt euch in die Lage des Gemobbten, ihr möchtet so etwas nicht alleine aushalten müssen. Also schaut nicht weg! Ein wichtiges Thema, leider nicht ganz überzeugend umgesetzt.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3
  • Artikelbild-4