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Mehr als die Erinnerung

Gut Mohlenberg Band 1

Melanie Metzenthin

(5)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung


Der neue Roman der Bild-Bestsellerautorin Melanie Metzenthin ist ein mitreißendes Porträt der zwanziger Jahre und ein bewegender Appell an die Liebe.

Gut Mohlenberg, 1920: In der Einrichtung für psychisch kranke Menschen kümmert die junge Medizinerin Friederike von Aalen sich liebevoll um die Patienten. Einer von ihnen ist Friederikes Mann Bernhard, der nach einer Hirnverletzung im Krieg ihre besondere Zuwendung braucht. Der schneidige Leutnant von einst erinnert sich an vieles nicht, aber mit seiner Frau verbindet ihn noch immer eine tiefe Liebe.

Da geschehen in der Gegend kurz hintereinander zwei grausame Morde. Man ist schnell bei der Hand mit den Verdächtigungen: Es muss einer der »Geisteskranken von Mohlenberg« gewesen sein! Doch Friederike würde für ihre Patienten die Hand ins Feuer legen und stellt heimlich eigene Nachforschungen an. Was weiß Walter Pietsch, der Mann mit den schlimmen Verbrennungen, den sie vor Kurzem erst eingestellt haben? Und welche Rolle spielt der hochintelligente, aber kühle Dr. Weiß? Zu spät begreift Friederike, dass sie mit ihren Fragen sich selbst und die Menschen in ihrer Nähe in große Gefahr gebracht hat …

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 379
Erscheinungsdatum 14.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-2-919804-31-3
Verlag Tinte & Feder
Maße (L/B/H) 18,6/12,6/2,5 cm
Gewicht 360 g
Verkaufsrang 49653

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Toller Auftakt
von einer Kundin/einem Kunden am 15.02.2021

Nachdem ich begeistert die beiden Bände der "Stillen Helden" gelesen habe, war ich sehr gespannt auf dieses Werk. Der Leser erfährt viel wissenswertes über die Psychiatrie um 1920, die psychischen Erkrankungen und die Behandlungsmethoden. Das hat mich sehr interessiert und fasziniert. Der Schreibstil ist einnehmend, fesselnd und... Nachdem ich begeistert die beiden Bände der "Stillen Helden" gelesen habe, war ich sehr gespannt auf dieses Werk. Der Leser erfährt viel wissenswertes über die Psychiatrie um 1920, die psychischen Erkrankungen und die Behandlungsmethoden. Das hat mich sehr interessiert und fasziniert. Der Schreibstil ist einnehmend, fesselnd und bildhaft. Die Spannung wird wegen der geheimnisvollen Mordfälle auf einem hohen Level gehalten und ich konnte den Roman kaum aus der Hand legen. Es war schön, Richard Hellmer wiederzusehen und auch die anderen Figuren bekamen viel Leben eingehaucht und waren authentisch. Das Cover ist passend zum Inhalt und gefällt mir gut. Fazit: Ein wunderbarer, spannender und interessanter Auftakt. Ich vergebe 4,5/5 und eine Leseempfehlung

Historischer Roman über den Umgang mit psychisch kranken Menschen in den 1920er-Jahren mit Krimielementen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 16.12.2020

Friederike von Aalen hat Medizin studiert, bis ihr Ehemann Bernhard 1917 in Frankreich während des Krieges schwer am Kopf verletzt wurde. Seitdem hat der ehemalige Leutnant nicht nur mit Erinnerungslücken zu kämpfen, auch sein naives Verhalten erinnert an das Betragen eines fünfjährigen Kindes, weshalb sich Friederike in der Kli... Friederike von Aalen hat Medizin studiert, bis ihr Ehemann Bernhard 1917 in Frankreich während des Krieges schwer am Kopf verletzt wurde. Seitdem hat der ehemalige Leutnant nicht nur mit Erinnerungslücken zu kämpfen, auch sein naives Verhalten erinnert an das Betragen eines fünfjährigen Kindes, weshalb sich Friederike in der Klinik für psychisch kranke Menschen ihres Vaters um ihn kümmert. Kurz nachdem Friederike einen neuen Arbeiter auf Gut Mohlenberg angestellt hat, geschehen zwei grausame Morde, bei denen die Opfer verstümmelt aufgefunden werden. Bald ist ein Schuldiger unter den Patienten gefunden, aber Friederike mag dies nicht glauben und stellt eigenmächtig Nachforschungen an. Dabei deckt sie auf, dass der neue Mitarbeiter, der angestellte Psychiater Dr. Weiß und ihr Ehemann sich aus Frankreich kennen, dies jedoch bisher verschwiegen haben. Friederike fragt sich, welches Geheimnis die drei verbindet und ob es einen Zusammenhang mit den Mordfällen geben könnte. "Mehr als die Erinnerung" ist ein historischer Roman, der anschaulich schildert, wie in den 1920er-Jahren mit psychisch kranken Menschen umgegangen wurde. Dabei ist Friederikes Vater ein Pionier, der seine Patienten auf einem norddeutschen Gut behandelt, wo sie bestimmte Aufgaben übernehmen müssen, sich jedoch frei bewegen können. In anderen Kliniken wie der Heil- und Pflegeanstalt in Langenhagen bei Hannover, die Friederike besucht, werden die "Irren" weggesperrt und fragwürdigen bis zu menschenverachtenden und lebensgefährlichen Therapien unterzogen. Durch die beiden Morde, die sich in dem nahe gelegenen Dorf ereignen, entwickelt sich das Buch zu einem Spannungsroman mit Krimielementen. Friederike vertraut auf die Unschuld der friedfertigen Patienten, die sie zum Teil schon ihr Leben lang kennt und verdächtigt stattdessen ihren neunen Angestellten Walter Pietsch, der etwas zu verbergen zu haben scheint. Nach und nach deckt sie nicht nur seine Vergangenheit auf, sondern auch die von Dr. Weiß und findet dabei auch eine mögliche Erklärung für die Morde und Verstümmelung der Leichen. Der Roman ist durch die Schilderung von Klinikalltag, Friederikes Nachforschungen und Rückblenden in das Jahr 1917 abwechslungsreich geschildert. Friederike ist eine liebenswürdige, engagierte junge Frau, die sich für Schwache einsetzt und sich nicht in das klassische Rollenbild einer Frau zur damaligen Zeit pressen lässt. Die Liebe zu ihrem Mann ist sehr idealisiert dargestellt und konnte mich deshalb weniger überzeugen, stellt aber auch nur einen Randaspekt des darüber hinaus authentischen Romans dar.

Ein gefühlsvoller und gleichzeitig erschreckender Roman
von Nadys Bücherwelt aus Freiburg am 09.10.2020

Klappentext von "Mehr als die Erinnerung" von Melanie Metzenthin   4 von 5 Sternen Der neue Roman der Bild-Bestsellerautorin Melanie Metzenthin ist ein mitreißendes Porträt der zwanziger Jahre und ein bewegender Appell an die Liebe. Gut Mohlenberg, 1920: In der Einrichtung für psychisch kranke Menschen kümmert die junge M... Klappentext von "Mehr als die Erinnerung" von Melanie Metzenthin   4 von 5 Sternen Der neue Roman der Bild-Bestsellerautorin Melanie Metzenthin ist ein mitreißendes Porträt der zwanziger Jahre und ein bewegender Appell an die Liebe. Gut Mohlenberg, 1920: In der Einrichtung für psychisch kranke Menschen kümmert die junge Medizinerin Friederike von Aalen sich liebevoll um die Patienten. Einer von ihnen ist Friederikes Mann Bernhard, der nach einer Hirnverletzung im Krieg ihre besondere Zuwendung braucht. Der schneidige Leutnant von einst erinnert sich an vieles nicht, aber mit seiner Frau verbindet ihn noch immer eine tiefe Liebe. Da geschehen in der Gegend kurz hintereinander zwei grausame Morde. Man ist schnell bei der Hand mit den Verdächtigungen: Es muss einer der »Geisteskranken von Mohlenberg« gewesen sein! Doch Friederike würde für ihre Patienten die Hand ins Feuer legen und stellt heimlich eigene Nachforschungen an. Was weiß Walter Pietsch, der Mann mit den schlimmen Verbrennungen, den sie vor Kurzem erst eingestellt haben? Und welche Rolle spielt der hochintelligente, aber kühle Dr. Weiß? Zu spät begreift Friederike, dass sie mit ihren Fragen sich selbst und die Menschen in ihrer Nähe in große Gefahr gebracht hat … Rezension: Wir reisen in das Jahr 1920, nach Gut Mohlenberg.  Auf diesem Gut leben psychisch kranke Menschen, aber nicht so wie man sich eine Psychiatrie vorstellt, denn diese Menschen dürfen sich auf dem Gut frei entfalten. Sie haben ihre Zimmer, aber auch eine bestimmte Arbeit, um die sie sich auf Gut Mohlenberg betätigen müssen.  Dadurch haben die Erkrankten nicht das Gefühl eingesperrt zu sein, sondern etwas zum Allgemeinwohl beizutragen. Die junge Medizinerin Friederike von Aalen, dessen Vater der Besitzer dieser besonderen Psychiatrie ist, kümmert sich um die Kranken.  Einer davon ist ihr Mann Bernhard, der nach einer schweren Hirnverletzung aus dem Krieg nach Hause gekehrt ist.  Dadurch ist er nun geistig behindert und muss alles neu erlernen. Sprechen, schreiben und die ganz normalen Dinge des Lebens.  Er kann sich an vieles nicht mehr erinnern, aber die Liebe, die er für Friederike empfindet ist nach wie vor vorhanden. Dann kommt es im nahegelegenen Dorf zu zwei grausamen Morde und die Einwohner sind sich gleich sicher, dass einer aus dieser Anstalt Gut Mohlenberg der Täter sein muss.  Doch Friederike glaubt fest an die Unschuld ihrer Bewohner und beginnt selber zu recherchieren.  Vor kurzem hat sie Walter Pietsch angestellt, der auf dem Gut um Arbeit angefragt hat. Er hat aus der Kriegszeit starke Verbrennungen am ganzen Körper und Friederike gibt ihm einen Job.  Hat er eventuell etwas mit den Morden zu tun? Fazit: Ich bin ein großer Fan von Melanie Metzenthin. Ihre Romane können mich immer wieder fesseln und begeistern. So war es auch dieses Mal.  Ich war relativ schnell in den Geschehnissen versunken und die Story hat mich nicht mehr losgelassen. Ich war oft so sprachlos, wie in der damaligen Zeit mit psychisch kranken Menschen umgegangen wurde. Wie die damaligen Therapieansätze verliefen und was für grausame Methoden angewandt wurden. Friederike und ihr Mann waren wunderbare Menschen und es war so interessant, was eine Liebe alles bewerkstelligen kann. Die Autorin hat hier eine tiefgreifende, sehr gefühlsvolle Geschichte geschrieben. Doch leider hatte das Buch für mich auch viele Längen, die mich zwischendurch langweilten. Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sternen, kann es aber auf jeden Fall empfehlen.

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