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Hope

Es gibt kein zurück. Du kommst an. Oder du stirbst.

Du hast nichts zu verlieren, wenn dir alles genommen wurde! Der 19-jährige Kanadier Mathis begleitet Hope, einen elf Jahre alten Somali, auf dessen abenteuerlicher Flucht quer durch Südamerika. Kaum gestartet, heften sich zwei zwielichtige Typen an ihre Fersen. Nicht die einzige Bedrohung, der sich Hope und Mathis unterwegs stellen müssen. Auf ihrem atemberaubenden Trip über den Amazonas, die Panamericana und auf dem Dach eines rasenden Güterzugs lauert der Tod überall. Mehr als einmal können sie ihm nur knapp entkommen. Werden die beiden es in die Freiheit schaffen?
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 544
Altersempfehlung 16 - 17
Erscheinungsdatum 22.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7915-0139-0
Verlag Dressler Cecilie
Maße (L/B/H) 21,6/14,9/4,5 cm
Gewicht 761 g
Abbildungen 30 Schwarz-Weiß- Abbildungen
Illustrator Nils Andersen
Verkaufsrang 16832
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Leicht zu lesen, schwer zu ertragen wie alles dass so nah an der Realität liegt. Mehr Kommentar braucht dieses Buch nicht.

Flucht ins gelobte Land

Gabi Küsgen, Thalia-Buchhandlung Köln

Der 19jährige Mathis möchte eine Reportage verfassen über Klimawandel, seine Ursachen und die daraus resultierenden Flüchtlings-Ströme. Er reist nach Somalia, sucht sich den 11jährigen fluchtwilligen Hope aus (bzw der sucht ihn aus) und macht sich mit dem Jungen auf die Flucht, quer durch Südamerika bis nach Kanada. Unterwegs fotografiert er, schreibt alle schrecklichen Erlebnisse auf, notiert wissenschaftliche Erkenntnisse. Ein Roman mit viel schrecklichen Erlebnissen , der unter die Haut geht! ab 15 J.

Kundenbewertungen

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Dieses Buch lässt mich nicht kalt zurück
von Nicole aus Nürnberg am 01.03.2020

Meine Meinung zum Jugendbuch: Hope Es gibt kein zurück. Du kommst an. Oder du stirbst. TRIGGERWARNUNG!!! Inhalt in meinen Worten: Dieses Buch berichtet von einer Reise, die aber nicht so leicht und vor allem auch nicht so im Konform steht, wie es manch andere Reise tun wird. Es ist eine Reise zu den Abgründen... Meine Meinung zum Jugendbuch: Hope Es gibt kein zurück. Du kommst an. Oder du stirbst. TRIGGERWARNUNG!!! Inhalt in meinen Worten: Dieses Buch berichtet von einer Reise, die aber nicht so leicht und vor allem auch nicht so im Konform steht, wie es manch andere Reise tun wird. Es ist eine Reise zu den Abgründen der Menschheit, inklusive in grauenvolle Momente, wo es um Leben und Tod gehen wird. Es geht darum, das eine Flucht alles andere als leicht ist und das wer den Weg auf sich nimmt, um in ein anderes, vermeintlich besseres Land flieht, mit mehr Kämpfen zu rechnen hat, als es auf den ersten Blick aussieht, denn ob du ankommst, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Achtung, wer schwache Nerven hat, sollte vorsichtig und mit Bedacht dieses Buch lesen und bereit sein, sich selbst zu hinterfragen und im besten Fall umdenken zu wollen lernen. Wie ich das Gelesene empfinde: Ich weiß gar nicht so recht wie ich das mit den Punkten bzw Sternenvergabe machen soll. Denn einerseits wollte ich das Buch nicht nur einmal abbrechen, ich wollte es mehrfach abbrechen, musste Pausen einlegen, musste mich bewusst ablenken und manchen Schmerz den ich im Buch las auch dort stehen lassen, was mir absolut nicht immer gelang, und genau das ist auch so gewollt. Das Buch will nachgehen, wachrütteln, aufrütteln, weh tun und unter den Fingernägeln die Nadeln ansetzen, damit der Mensch der dieses Buch liest auch nachvollziehen kann, was mit dieser Welt los ist. Genau das hat mir dann auch den Ansporn gegeben weiter zu lesen, mich anrühren zu lassen, mich gegen jedes ungute Gefühl aufzulehnen, und weiter zu lesen. Dafür blockierte das Buch mich ein klein wenig auch im Lesefluss, aber dafür dachte ich viel mehr nach, als es bei anderen Büchern der Fall ist. Aufbau des Buches: Zu erst einmal findet ihr die Kapitelzahl, davon steht rechts dann welche Bilder ihr in der Googlesuche eingeben dürft, damit ihr das seht was unsere zwei Flüchtlinge sehen. Dann geht es im Kapitel darum was Hope und ihr „Retter“ erleben und wie sie weiter ziehen müssen, was ihnen auffällt und wie manche Menschen mit anderen Menschen umgehen. Das ist nicht immer Zuckerschlecken, das ist manchmal wie ein Schwert, das im Schnee steckt, mit voller Blut auf der Spitze und wenn ein Wolf kommt, der das Blut riecht und denkt da ist ein Beutetier, die Zunge ansetzt und sich letztlich selbst tötet, indem er sich die Zunge aufreißt an diesem Schwert. Man merkt erst am Ende des Kapitels was das Kapitel mit einem machte. Am Ende des Kapitels gibt es Fakten, Daten, Hoffnungen und Verluste über ein Land zu lesen. Wusstet ihr z.B. das es nicht nur den Co² Fußabdruck gibt, sondern auch einen Wasserfußabdruck? Das erfahrt ihr unter anderem in diesem Buch. Dann geht es im nächsten Kapitel weiter mit der Reise. Charaktere: Spoiler! Es geht primär um Matthi und Hope. Darum wie die Beiden sich finden, gemeinsam einen Weg gehen und wie Hope ihre Geschichte erzählt, aber nicht nur das es geht darum das Matthi lernt Verantwortung zu übernehmen, Erwachsen zu werden und dabei festzustellen, er hat Verantwortung für die Welt, auf der er und wir alle Leben, auch wenn das auf der heimischen Couch gar nicht schwer alles aussieht. Hope hat es mir am meisten angetan, sie ist schließlich auch ein bisschen mehr der Hauptcharakter. Am meisten hat es mich zerrissen als ich ihre Beschneidung und wie diese von statten ging, lesen musste. Wie Matthi einen Menschen erschießen musste, und wie sie letztlich fliehen mussten, das sind aber für mich noch nicht einmal die heftigsten und schwersten Momente gewesen. Sondern auch als ich mich verabschieden musste, wie manche liebgewonnenen Reisegefährten ihren Weg gehen mussten, gerade am Ende hat es mich tierisch zerrissen deswegen und ich war fast so weit das Buch in die Ecke an die Wand zu werfen und erst einmal eine Runde zu heulen, das schafft wahrlich nicht jedes Buch. Spoilerende Zitat: Seite 29: Er hat gesagt, Bücher sind keine Lügen, sie geben der Wahrheit nur Beine, damit sie zu den Menschen kommen kann Gefühl: Das Buch lässt mich absolut nicht kalt zurück, im Gegenteil, ich denke gerade mehr und intensiver über die Welt und die Dinge die ich tue nach als davor. Überhaupt ist es spannend von Ländern zu lesen, die ich so nicht kenne, und vor allem auch einfach mal weg vom Tourismusplatz, der eh immer geschönt ist, sondern in das ungeschönte Leben gewisser Menschen und Banden zu tauchen, das hat mich fasziniert und zugleich zum Teil ziemlich traurig gemacht. Empfehlung: Dieses Buch würde ich persönlich erst ab 16 Jahren empfehlen, weil es doch ziemlich gruselig, grausam und voller Blutmomente steckt. Ich glaub ich hab noch nie ein Buch gelesen wo so viel Blut, Tod, Missbrauch geschehen ist, als in diesem Buch. Es ist deswegen eher für ältere Leser gedacht in jungen Jahren. Andererseits sollte genau dieses Buch auch zur Klassenlektüre werden, denn dieses Buch schafft es, auf eigene Art zu entdecken – natürlich nur im Kopf – was auf der Welt alles passiert. Wie grausam die Welt sein kann und vor allem wir Menschen. Bewertung: Hier tue ich mir extrem schwer das Buch wirklich fair zu behandeln. Ich würde einerseits gerne nur drei Sterne geben, weil die Gewalt und die Trigger die mir begegnet sind extrem hart waren. Andererseits würde ich gerne fünf Sterne geben, denn das Buch rüttelt auf, die Geschichte geht extrem an mein Herz, vor allem die Freundschaft die Hope zum Retter aufbaut, und wie sehr das Buch einfach allgemein spricht. Deswegen werde ich auch fünf Sterne geben, denn vier kommen hier auch nicht gerecht mir vor. Sondern fünf. Und ich hoffe sehr das andere auch durch dieses Buch wach gerüttelt werden.

Das Lesehighlight des Jahres!!!!
von Tom_Read4u am 19.09.2019

m Vorfeld habe ich bereits die Leseprobe gelesen und war da schon recht angetan von der Art und Weise, wie Peer Martin das Buch geschrieben hat, doch muss ich sagen, von Seite zu Seite fand ich noch mehr Gefallen daran. Es ist eine wunderbare Mischung aus Reisetagebuch, Abenteuerroman und Doku. Sehr angetan bin ich auch von den... m Vorfeld habe ich bereits die Leseprobe gelesen und war da schon recht angetan von der Art und Weise, wie Peer Martin das Buch geschrieben hat, doch muss ich sagen, von Seite zu Seite fand ich noch mehr Gefallen daran. Es ist eine wunderbare Mischung aus Reisetagebuch, Abenteuerroman und Doku. Sehr angetan bin ich auch von den kleinen Faktenkapitel am Ende jedes größeren Kapitels, die sowohl erschreckend sind, aber durch die Abschnitte "Hoffnung" wieder ein Licht ins Dunkeln bringen und somit zum Nachdenken, bzw. auch zum Handeln anregen. Ebenfalls sehr schön ist die Reisekarte am Anfang des Buches - perfekt zum Nachverfolgen, wo genau und welche Stationen bzw. Route die Hauptprotagonisten sind. Um was geht es: Der 19jährige Kanadier Mathis hat sich in den Kopf gesetzt ein berühmter Journalist zu werden, ohne dafür lange studieren zu müssen. Wie das gehen soll? Ganz einfach, mit einer waghalsigen Reise von Afrika nach USA, von der so noch niemand berichtet hat. Mathis hat es auch recht schnell geschafft und seinen Reisepartner für seinen "Story-Traum" gefunden, wobei er hierfür einiges opfern muss – neben seinem Erspartem auch seine Freundin, die ihn nicht versteht und andere Pläne vom Leben hat. So macht sich dann Mathis mit dem 11-jährigen Hope auf dem Weg von Afrika über die Panamerica-Route nach Amerika. Die ersten Stationen zu erreichen sind schwerer als gedacht und schnell werden sie von zwei undurchsichtigen Afrikanern verfolgt. Mathis Reisepartner Hope scheint mehr zu sein, als er sagt oder vielleicht sogar weiß. Die abenteuerliche Reise nach Brasilien und von dort in den Dschungel beginnt und wird beide und uns Lesern eine vollkommen fremde, geheimnisvolle, ja eine andere Welt, wie wir sie kennen, zeigen. Welche Gefahren, Hindernissen und auch schöne Erlebnisse und Überraschungen die beiden auf ihrer Reise noch so alles erleben werden und ob sie es schaffen in den USA anzukommen, wird hier noch nicht verraten - aber glaubt mir, dieses Buch lohnt sich definitiv zu lesen!!! Es ist der absolute Hammer. Neugierde, Faszination, Bestürzung und der ungemeine Drang wissen zu wollen, wie es weiter geht, sind nur 4 von vielen Gefühlen, Emotionen, die das Buch beim Lesen hervorruft. Ich bin begeistert, sowohl von dem Abenteuer, das die beiden erleben, als auch von den beiden Charakteren selbst. Mathis wirkt anfangs etwas naiv bzw. stellenweise trottelig, aber je länger die Reise dauert, desto mehr macht er sich und verändert sich. Hope ist trotz seiner erst 11 Jahren der kleine Held. Kennt sich aus, weiß woran er ist, und obwohl er viel Leid erfahren hat, hat er weiterhin viel Kraft und den Mut, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. So kann man als Leser eigentlich nicht anders und muss die beiden gern haben. Sie sind ungemein sympathisch - jeder auf seine Art und Weise. Es ist der pure Wahnsinn, welche Dynamik dieses Buch entwickelt. Jede weitere Etappe, jede weitere Begegnung mit anderen Menschen, mit indigenen Völkern, mit neuen hinter jedem Baum lauernden Gefahren, fiebert man immer mehr mit und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis man das Ende endlich erreicht. Teils ist eine Hetzjagd, dann beruhigt sich das Ganze wieder - aber ständig ist es eine Flucht und Gott sei Dank gibt es diese bereits erwähnten kleinen Faktenkapitel. Eine kleine Verschnaufpause für alle – Protagonisten wie Lesern. Nach den 541 Seiten war und bin ich total mitgenommen von der Reise und absolut geflasht, wie es so schön neudeutsch heißt. Ein absolut tolles Jugendbuch, dass auch Erwachsene lesen sollten - oder sogar müssten, denn dieses Jugendbuch ist mehr als nur Buch für die Freizeit! Es ist eine Reise, ein Spiegel für die westliche Welt. Brandaktuell und gehört meiner Meinung nach auf die Bücherliste in jeder Schule. Mein persönliches Lesehighlight des Jahres 2019.

Ursachen für Flüchtlingsströme und Klimaänderung
von einer Kundin/einem Kunden aus Aldenhoven am 21.08.2019

Mathis, ein Neunzehnjähriger aus Kanada, möchte eine Reportage über die Flüchtlingsströme und die Klimaveränderung schreiben und begleitet deshalb den elfjährigen Somali Hope auf dem gefährlichen Weg von Süafrika nach Kanada. Zunächst geht Mathis zwar theoretisch gut vorbereitet doch sehr blauäugig auf die Reise. Aber mit jeder... Mathis, ein Neunzehnjähriger aus Kanada, möchte eine Reportage über die Flüchtlingsströme und die Klimaveränderung schreiben und begleitet deshalb den elfjährigen Somali Hope auf dem gefährlichen Weg von Süafrika nach Kanada. Zunächst geht Mathis zwar theoretisch gut vorbereitet doch sehr blauäugig auf die Reise. Aber mit jeder neuen Gefahr und der sich entwickelnden persönlichen Beziehung zu Hope und zu anderen Flüchtlingen , wächst MAthis über sich selber hinaus und übernimmt VErantwortung. Der Roman ist von der Thematik her sehr vielschichtig angelegt. Er behandelt wichtige Themen wie die aktuelle Klimaänderung, deren Ursachen und Folgen und die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen BEsonderheiten der durchreisten Länder und Kontinente. Dabei werden fundiert recherschierte Fakten in eine spannende und sehr emotionale GEschichte sehr gekonnt eingearbeitet. Der flüssig zu lesende Schreibstil nimmt den LEser sofort mit auf die gefährliche REise. Die Kapitel sind strukturiert aufgebaut. Überraschende Wendungen und immer neue Schwerpunkte ziehen den LEser schnell in seinen Bann. Die Erkenntnis, das immer wieder wirtschaftliche Faktoren und reines Profitdenken die Macht übernehmen, sind erschreckend und regen den LEser zum Nachdenken über sein eigenes Handeln und seine eigene Verantwortung an. Ein mitreißendes Buch, das unterhält, Wissen vermittelt und zun Nachdenken anregt.