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Es steht geschrieben

Von der Keilschrift zum Emoji

Vitali Konstantinov

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Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Ritzmuster auf Steinen, Muscheln und Knochen, Sandzeichnungen oder Botschaften auf Birkenrinde: Bereits unsere Vorfahren hatten das Bedürfnis, sich mit einfachen oder auch komplizierteren Zeichen mitzuteilen. Und wir tun es ihnen bis heute nach! Ob mit Griffel, Füllfeder oder Smartphone – überall auf der Welt senden wir uns täglich Tausende von Nachrichten und halten unsere Gedanken schriftlich fest. Doch wie ist es zu dieser Fülle von Schriftzeichen gekommen? Es steht geschrieben folgt im augenzwinkernden GraphicNovel-Stil der Entstehung von weit über 100 Schriften in aller Welt von den Anfängen bis in unser Computerzeitalter: von der Keilschrift über altägyptische Hieroglyphen bis hin zu Emojis und Kunstschriften wie Klingonisch.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 80
Altersempfehlung 10 - 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 24.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8369-5943-8
Verlag Gerstenberg
Maße (L/B/H) 33,8/24,5/1,5 cm
Gewicht 788 g
Abbildungen durchgehend illustriert
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 13239

Buchhändler-Empfehlungen

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Comic über die Entwicklung der Schrift mit erstaunlichen Breite und Tiefe. Über Schriftschöpfer, Missionare und Gelehrte, Logogramme und Glyphen. Kulturgeschichte pur und witzig. Jede Seite lädt zum blättern und verweilen ein. Sehr gelungen!

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Mutig
von Dr. M. am 18.08.2020

Mich hat dieses Buch beim Anschauen und Drinherumlesen schnell ermüdet. Und ich bin einiges gewöhnt. Wenn man immer wieder hört, dass sich besonders kleine Kinder nicht mehr besonders konzentrieren können, dann erscheint mir dieses Buch für Zehn- bis Zwölfjährige wie eine Mutprobe des Verlages. Immerhin behandelt es die Entstehu... Mich hat dieses Buch beim Anschauen und Drinherumlesen schnell ermüdet. Und ich bin einiges gewöhnt. Wenn man immer wieder hört, dass sich besonders kleine Kinder nicht mehr besonders konzentrieren können, dann erscheint mir dieses Buch für Zehn- bis Zwölfjährige wie eine Mutprobe des Verlages. Immerhin behandelt es die Entstehung von Schriften - nicht gerade ein Thema, das in dieser Altersgruppe besonderes Interesse hervorrufen wird. Und es strotzt dabei nur so von Informationen, die vielleicht manchen Erwachsenen begeistern werden, nicht jedoch normale Kinder. Allein schon die Vielzahl der Sprachnamen und Begriffe, die der Nachwuchs kaum aussprechen können wird, ist erdrückend. Dazu werden dann noch Geschichten erzählt und lustig illustriert. Zwar kann man die Texte tatsächlich von oben nach unten und von links nach rechts lesen, aber sie befinden sich in den Illustrationen, die in Kästen neben- und untereinander angeordnet wurden. Auf mich wirkte das Ganze eher wie ein Wimmelbuch, obwohl es natürlich keins ist. Und das Buch besitzt selbstverständlich eine Systematik, aber man bemerkt sie nicht, weil man von den vielen Einzelheiten gefesselt wird. Sie sieht so aus: (1) Sprechen – Zeichnen – Schreiben; dort geht es um die Anfänge der Schrift. (2) Erste Schriften der Welt. (3) Schriften-Schöpfer. In allen Kapiteln stellt der Autor immer neue Schriften vor, die selbstverständlich graphisch dargestellt und in ihrer Entstehung erläutert werden. Vermutlich wissen die meisten Kinder aus dem Zielgruppenbereich noch nicht einmal, dass es die entsprechenden Völker gibt, noch gar wo ihre Heimat liegt. Die Idee zu diesem Buch mutet auf den ersten Blick phantastisch an. Nüchtern betrachtet ist es jedoch eine sehr schön aufgemachte Sammlung nutzlosen Wissens, ausgenommen vielleicht für Sprachforscher. Entsprechend mutig finde ich auch die Zielgruppenwahl. Schüler der dritten bis fünften Klasse kennen, sofern sie nicht mit Russisch traktiert werden, nur lateinische Buchstaben. Insofern kann es durchaus zu einem gewissen Aha-Effekt kommen, sollten sie in dieses Buch blicken. Mit den detaillierten Erklärungen scheinen sie mir dagegen etwas überfordert zu sein. Wie man ein solches, eigentlich wunderbares, aber irgendwie auch nutzloses Buch bewerten soll, ist mir dagegen ein absolutes Rätsel.

Wer hätte das gedacht...
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 25.09.2019

dass es seit dem 15. Jahrhundert in Ostasien eine Frauenschrift namens Nüshu gibt. Dieses abgefahrene Buch vereint Comic-Elemente mit interessanten Fakten zu wahnsinnig vielen Schriften, natürlich darf da Klingonisch und Tegwar nicht fehlen. Zeitweise wirken manche Seiten auf den ersten Blick sehr unübersichtlich, aber wenn man... dass es seit dem 15. Jahrhundert in Ostasien eine Frauenschrift namens Nüshu gibt. Dieses abgefahrene Buch vereint Comic-Elemente mit interessanten Fakten zu wahnsinnig vielen Schriften, natürlich darf da Klingonisch und Tegwar nicht fehlen. Zeitweise wirken manche Seiten auf den ersten Blick sehr unübersichtlich, aber wenn man einmal den Dreh raus hat gewöhnt man sich daran. Ich find das Buch faszinierend, weil es mal tatsächlich eine alltäglich genutzte Sache - unsere Schrift und ebenso Lautsprache erklärt. Empfehlenswert für alle Sprachfreaks, Nerds und Wissensdurstige.


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