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Die Letzten ihrer Art

Roman

Maja Lunde

(44)
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Beschreibung

Drei Familien, drei Jahrhunderte und der alles entscheidende Kampf gegen das Aussterben der Arten.

Über Mensch und Tier und das Tier im Menschen: Vom St. Petersburg der Zarenzeit über das Deutschland des Zweiten Weltkriegs bis in ein Norwegen der nahen Zukunft erzählt Maja Lunde von drei Familien, dem Schicksal einer seltenen Pferderasse und vom Kampf gegen das Aussterben der Arten. Ein bewegender Roman über Freiheit und Verantwortung, die große Gemeinschaft der Lebewesen und die alles entscheidende Frage: Reicht ein Menschenleben, um die Welt für alle zu verändern?

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 640 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.10.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641225094
Verlag Random House ebook
Originaltitel Przewalskis hest
Dateigröße 2176 KB
Übersetzer Ursel Allenstein
Verkaufsrang 8305

Buchhändler-Empfehlungen

Absolut lesenswert !

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Wie zerbrechlich alles ist, dass zeigt uns Maja Lunde immer wieder in ihren Romanen auf. Gedankenlos und alle Bequemlichkeiten für selbstverständlich haltend zieht der Mensch durch die Welt. Dass auch mal wieder ganz andere Zeiten kommen werden, macht einen zutiefst nachdenklich!

Silja Sasse, Thalia-Buchhandlung Hattingen

Vielleicht liegt es am Thema (den Przewalski-Pferden), das mich nicht so fesseln konnte, vielleicht hat sich das Konzept auch (für mich) langsam abgenutzt - leider konnte mich Maja Lundes dritter Klimaroman nicht so überzeugen wie die beiden Vorgänger. Schade!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
44 Bewertungen
Übersicht
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0

Die letzten ihrer Art
von einer Kundin/einem Kunden aus Plauen am 09.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein sehr schönes Buch, was uns sehr anschaulich verdeutlicht, wie zerbrechlich alles ist und wie Entscheidungen über Generationen hinweg das Ldnr beeinflussen können. Sehr schön finde ich auch den roten Faden zu Teil 2. Würde jetzt am liebsten sofort in die Mongolei fliegen und mir die Takis anschauen.

Über das Leben und Sterben der Arten
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 21.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im dritten Teil ihres Klima-Quartetts widmet sich Maja Lunde der Erhaltung (und auch dem Sterben) der Arten. In drei Erzählsträngen auf unterschiedlichen Zeitebenen macht sie das am Beispiel des Przewalski-Pferds oder auch Takhi, eines mongolischen Wildpferdes, fest. Ende des 19. Jahrhunderts begleiten wir den Zoologen Michai... Im dritten Teil ihres Klima-Quartetts widmet sich Maja Lunde der Erhaltung (und auch dem Sterben) der Arten. In drei Erzählsträngen auf unterschiedlichen Zeitebenen macht sie das am Beispiel des Przewalski-Pferds oder auch Takhi, eines mongolischen Wildpferdes, fest. Ende des 19. Jahrhunderts begleiten wir den Zoologen Michail. Er erfährt, dass in der Mongolei noch wirkliche Wildpferde leben könnten. Gemeinsam mit dem Tierfänger Wilhelm Wolff startet er eine Expedition, um lebende Exemplare zu fangen und in seinen zoologischen Garten zu bringen. In den 1990er Jahren geht es um die Tierärztin Karin und ihren Sohn Matthias. Karin hat ihr Leben den Takhis gewidmet und setzt alles daran, die Pferde in der Mongolei auszuwildern. In der nahen Zukunft, im Jahr 2064, wird die Geschichte von Eva und ihrer Tochter Isa erzählt. Obwohl die Welt, wie wir sie kennen, kollabiert ist, hält Eva an ihrem Leben auf einem norwegischen Hof fest. Es gibt nicht mehr genug zu essen, das System ist zusammengebrochen, aber sie hat den Willen, ihr Leben in ihrem Zuhause fortzusetzen und insbesondere die beiden Wildpferde, die auf ihrem Hof leben, zu schützen. Man erfährt innerhalb der einzelnen Erzählstränge wieder viele Hintergrundinfos zu den Protagonisten. Michails Liebe entspricht nicht den gesellschaftlichen Normen seiner Zeit. Karin ist eine Person, die eine Mauer um sich gebaut hat und alles und jeden von sich wegschiebt. Sie verfolgt ihr Ziel, die Takhis zu retten fast schon stoisch und vernachlässigt dadurch die Menschen in ihrem Leben. Mit Karin bin ich am wenigsten warm geworden. Ich konnte keine Sympathien für sie entwickeln, sondern empfand eher Mitleid. Evas Leben ist von Hunger, Verlust und Mangel geprägt. Dennoch schafft sie es nicht loszulassen und wie so viele andere in Regionen zu fliehen, in denen das Leben (hoffentlich) noch besser möglich ist. Die persönlichen Geschichten der Protagonisten stehen im Vordergrund. Dadurch ist die Botschaft in Bezug auf die Arten nicht ganz so offensichtlich wie in den vorherigen beiden Büchern. Dennoch fand ich die Erzählstränge interessant und sie regen wieder ausreichend zum Nachdenken an. Gefreut habe ich mich über ein Wiedersehen mit einem Protagonisten aus dem vorherigen Buch. Wie auch die vorherigen beiden Romane ist „Die letzten ihrer Art“ kein ausschließlich positives Buch. Es lässt einen nicht mit allzu großer Hoffnung darauf zurück, das Ruder noch rumzureißen. Will uns Maja Lunde mit diesem Werk vielleicht sogar sagen, dass wir nicht alle retten können? Klar scheint für mich aber zu sein, dass Neues entstehen wird – egal was passiert.

Ein Klimaroman ohne Klima
von einer Kundin/einem Kunden aus Kiel am 28.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dies war mein erstes Buch von Maja Lunde. Ich habe bereits viel über ihre anderen beiden Romane gehört und wollte mir selbst ein Bild machen. Das Buch wird aus drei Sichten zu drei verschiedenen Zeitpunkten erzählt. Dabei scheinen der Mittelpunkt der Erzählung die Pferde zu sein, aber je weiter man kommt, desto mehr merkt ma... Dies war mein erstes Buch von Maja Lunde. Ich habe bereits viel über ihre anderen beiden Romane gehört und wollte mir selbst ein Bild machen. Das Buch wird aus drei Sichten zu drei verschiedenen Zeitpunkten erzählt. Dabei scheinen der Mittelpunkt der Erzählung die Pferde zu sein, aber je weiter man kommt, desto mehr merkt man, dass es eher um die Beziehungen der Menschen zueinander geht. Der Schreibstil gefiel mir ausgesprochen gut. Vor allem die Sichten von Michail waren meine liebsten und neben denen von Eva waren es auch die aufregendsten. Die Seiten flogen, wenn ich erstmal angefangen hatte, nur so dahin. Die Charaktere sind alle recht distanziert. Man baut keine rechte Bindung zu ihnen auf, aber dennoch fühlt man in ihrer Lage irgendwie mit. Vor allem Isa tat mir an vielen Stellen leid und an Evas Stelle möchte ich definitiv nicht sein. Trotzdem fehlte mir hier irgendwie was. Ich weiß nicht so recht, was jetzt das Ziel dieses Romans war, außer die Protagonisten in ihrem Leben zu begleiten. Für mich ergibt sich hier keinerlei Mehrwert, den ich in irgendeiner Weise mitnehme und während sich alles sehr lange zog, war das Ende doch sehr abrupt. Ich kann mir vorstellen, worauf die Autorin hinaus wollte, aber es wurde nie benannt. Es wurden auch nie die Gründe genannt, warum Isa und Eva in einer Welt leben, wie sie nun mal war. Und es wurde nie gesagt, wie es dazu kam. Das fehlte mir.

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