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Was ist Metaphysik?

Martin Heidegger

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Beschreibung

"Was ist Metaphysik?" ist der Titel der öffentlichen Antrittsvorlesung Martin Heidegger an der Universität Freiburg i.Br. am 24. Juli 1929. Der Vortrag stellt einen wichtigen Übergang zwischen der fundamentalontologisch-existenzialen Konzeption von „Sein und Zeit“ und dem seinsgeschichtlichen Denken in Heideggers Spätwerk dar. In diesem Vortrag bestimmt Heidegger das "Nichts" als die Grundfrage der Philosophie, die den Menschen in seiner Existenz als immer schon in der Metaphysik stehendes Wesen eigentlich angeht: "Das menschliche Dasein kann sich nur zu Seiendem verhalten, wenn es sich in das Nichts hinaushält". Erst wenn die Frage nach dem Nichts als dem Grund des Daseins eigens gefragt wird, kann der Mensch den "Einsprung" in das Dasein vollziehen. Die 16. Auflage ist wort- und Seitengleich mit dem Abdruck des Textes in der 3. Auflage der "Wegmarken" als Band 9 der Gesamtausgabe sowie mit der Einzelausgabe der "Wegmarken" in der Reihe "Klostermann RoteReihe". Sie enthält neben dem Text der Antrittsvorlesung die Einleitung zur 5. Auflage 1949 sowie das Nachwort der 4. Auflage 1943.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 55
Erscheinungsdatum 01.01.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-465-03517-6
Verlag Klostermann, Vittorio
Maße (L/B/H) 20,8/14,4/1 cm
Gewicht 86 g
Auflage 16. A
Verkaufsrang 72991

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von Zitronenblau am 12.05.2009

Die Vorlesung Heideggers über die Frage "Was ist Metaphysik" nimmt den Lesenden mit auf eine Reise zu den Wurzeln des Baumes der Philosophie. Die Metawissenschaft, die die Urfragen, allen voran die Frage nach dem Seienden, stellt, bleibt jedoch ohne Definition bei Heidegger. Der Leser wird mit dem Nichts und der Angst sowie gege... Die Vorlesung Heideggers über die Frage "Was ist Metaphysik" nimmt den Lesenden mit auf eine Reise zu den Wurzeln des Baumes der Philosophie. Die Metawissenschaft, die die Urfragen, allen voran die Frage nach dem Seienden, stellt, bleibt jedoch ohne Definition bei Heidegger. Der Leser wird mit dem Nichts und der Angst sowie gegen die Logik konfrontiert - aber die Frage bleibt eine Frage. Im Nachwort weist Heidegger auch darauf hin: eine Philosophie des Nichts ist der vollendete Nihilismus, eine Philosophie der Angst lehmt den Willen zur Tat, eine Philosophie gegen die Logik (P. des Gefühls) ist unexakt. Was folgt: weiter-denken. Somit bleibt die Antwort aus, aber der Weg zu ihr konnte einmal mehr abgesteckt werden, sozusagen markiert werden. Persönlich gehe ich mit der Seinsvergessenheit mit, aber die Nichts-Enthüllung in der Angst scheint mir abwägig, mindestens aber bedenkenswert.


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