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Meine Sehnsucht ist noch unterwegs

Ein Leben auf Reisen

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Walter Kaufmann bereiste als Seemann, Schriftsteller und Journalist die Welt, erlebte Zeitgeschichte am eigenen Leib und verwandelte sie in Literatur.
Nun verbindet er die Begegnungen seines Lebens zu einem Mosaik, das viel mehr ist als eine Autobiografi e. Er legt Zeugnis ab vom Klima der Zeit, von Wohl und Wehe der Menschen, und lässt uns die Atmosphäre historischer Schauplätze erleben.
Eine Lektu¿re von poetischer Kraft.
Portrait
Walter Kaufmann, geboren 1924, flüchtete als 15-Jähriger vor den Nazis nach England und wurde 1940 nach Australien deportiert. Dort wurde er Soldat, dann Schriftsteller und Seemann, später auch Journalist. 1957 siedelte er in die DDR über und bereiste weiterhin die Welt. Davon inspiriert, entstanden zahlreiche Romane, Reportagen und Kurzgeschichten.
Walter Kaufmann war Generalsekretär des PEN-Zentrums der DDR und wurde u.a. mit dem Heinrich-Mann-Preis, dem australischen Mary Gilmore Award und dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783355500333
Verlag Neues Leben
Dateigröße 1965 KB
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MEINE SEHNSUCHT IST NOCH UNTERWEGS - Reiseerinnerungen des Schriftstellers Walter Kaufmann
von j.h. aus Berlin am 13.02.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In seinem nunmehr 92-jährigen Leben hat Walter Kaufmann übermäßig viel erlebt: die Judenverfolgung im Dritten Reich, eine Kriegsgefangenschaft als Jugendlicher in Australien (dessen Staatsbürgerschaft er noch heute hat), das vom Atombombenabwurf geprägte Japan der 1950-er, die Bomben des IRA-Terrors in Irland und die Rassendiskr... In seinem nunmehr 92-jährigen Leben hat Walter Kaufmann übermäßig viel erlebt: die Judenverfolgung im Dritten Reich, eine Kriegsgefangenschaft als Jugendlicher in Australien (dessen Staatsbürgerschaft er noch heute hat), das vom Atombombenabwurf geprägte Japan der 1950-er, die Bomben des IRA-Terrors in Irland und die Rassendiskriminierung in den USA zur Hochzeit des Ku-Klux-Klan. Und seit 1957 lebte Walter Kaufmann in der DDR, mit der er auch große Hoffnungen verknüpfte. Natürlich wurde Kaufmann die Entscheidung mit Beibehaltung seiner australischen Staatsbürgerschaft auch leicht gemacht. Das vorliegende Buch beginnt mit einer Auseinandersetzung im englischen Internat 1939, wo der junge Walter behauptet, durch die Welt gereist zu sein und alle Länder zu kennen. Natürlich eine Lüge - aber auch ein Ansporn für ein abenteuerliches Leben als Weltreisender. Besonders breiten Raum nehmen die Aufenthalte im von Gewalt geprägten jungen Staat Israel, dem sich der Jude Kaufmann natürlich besonders verbunden fühlte und die Aufenthalte in den USA ein. Hier gelingt es Kaufmann - ohne es direkt zu formulieren - anklagend auf verheerende Armut und Rassendiskriminierung in "Gottes eigenem Land" hinzuweisen. Das mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung im VERLAG NEUES LEBEN erschienene Buch braucht einen aufmerksamen Leser, der mit faszinierenden Erlebnissen belohnt wird. Einige Kenntnisse der Biografie des Autors sind durchaus hilfreich.