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Die Ewigkeit in einem Glas

Roman

Jess Kidd

(119)
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Beschreibung

London 1863. Bridie Devine, Privatdetektivin und Expertin für kleinere chirurgische Eingriffe, erhält den Auftrag, die entführte Tochter des Adligen Sir Edmund zurückzubringen. Alles an dem Fall ist beängstigend seltsam: der nervöse Vater, die feindselige Dienerschaft, der windige Hausarzt. Allen voran aber die verschwundene Christabel, die kaum je einer gesehen hat. Doch zunächst ist die energische Bridie ganz in ihrem Element, denn sie liebt vertrackte Fälle. Zudem fühlt sie sich beschützt von ihrem neuen Begleiter, Ruby – der ist zwar tot, aber wen stört das schon. Als sich Bridie jedoch Zugang zu Christabels Räumen verschafft, begreift sie, was das Besondere an dem Mädchen ist und dass dieses in großer Gefahr schwebt. Und noch etwas ahnt sie: Ihr größter Widersacher aus der Vergangenheit, ein herzloser und grausamer Sammler menschlicher Kuriositäten, von dem Bridie gehofft hatte, dass er tot sei, ist wieder aufgetaucht, und er wird zu ihrem gefährlichsten Gegner bei der Suche nach Christabel.

Außenseiter, Schurken und seltsame Wesen bevölkern den spannenden Roman von Jess Kidd, in dem sie ein lebendiges Bild der englischen Gesellschaft zwischen Aberglaube und Fortschritt zeichnet.

»Man möchte sich verneigen vor Jess Kidd.« Susanne Mayer, DIE ZEIT

»Ihre Sprache und ihr Gespür für Atmosphäre erinnern an einige der großen Autoren von Ghost Stories des 19. Jahrhunderts – würde sich Jess Kidd für dieses Genre entscheiden, würde sie alle in den Schatten stellen.« John Boyne, Autor von ›Der Junge im gestreiften Pyjama‹

»Jess Kidds Geschichten sind so zauberhaft, dass sie ein eigenes Genre bilden sollten. ›Die Ewigkeit in einem Glas‹ ist exquisit. Perfektes Geschichtenerzählen.« Joanna Cannon, Autorin von ›Der Sommer der schwarzen Schafe‹

»Das Düster-Groteske des viktorianischen Londons. Die Außenseiter, Schurken und Monster. Die Zärtlichkeit, die an unerwarteten Orten zu finden ist. Ich habe jede Seite von ›Die Ewigkeit in einem Glas‹ genossen.« Claire McGlasson, Autorin von ›The Rapture

»Jess Kidd schafft mit Bridie Devine eine emanzipierte Ermittlerin, die Sherlock Holmes um Längen schlägt. Ein wahrlich fantastischer Kriminalroman«
Karla Paul

»›Die Ewigkeit in einem Glas‹ ist ein intelligent konstruierter Spannungsroman, der sowohl an die Werke von Edgar Allan Poe und auch an den Ermittler Sherlock Holmes erinnert.«
Walter Vennen, WDR

»Wenn Gothic-Regisseur Tim Burton eine Sherlock-Holmes-Geschichte verfilmen und die Ermittlerrolle mit Sally Hawkings besetzen würde, dann hätten Sie das Kopfkino vor Augen, das sich mir beim Lesen dieses wunderbar skurrilen Romans aufdrängte. […] Klingt schräg? Ist es auch! Und das ist eine Freude – für alle, die sich auf Jess Kidds mal irrwitzige, dann wieder gruselige Fantasie einlassen.«
Janis Voll, EMOTION

»Und alles in allem eine unterhaltsame, komplexe, sprachlich bärenstarke Geschichte, die den Schauerroman des 19. Jahrhunderts mit feinem Witz und Sinn fürs Skurrile lässig wiederaufbereitet.«
Ferdinand Quante, WDR5

»›Die Ewigkeit in einem Glas‹ ist ein Fest für alle Freunde des Makabren, eine lustvolle Reise in die düstersten Winkel des viktorianischen Zeitalters.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»Tiefgründige Lektüre«
Saskia Aaro, FREUNDIN

»Der mittlerweile dritte Roman von Jess Kidd strotzt erneut vor Fantasie und Einfallsreichtum. […] Was am Ende dabei rauskommt ist ein wirklich ausgezeichnetes, sprachlich sehr schönes und unterhaltsames Stück Literatur für alle Leser, die nach etwas Besonderem suchen!«
André Pingel, BREMER ZEITUNG

»[Jess Kidd beweist] ein weiteres Mal ihr großartiges Erzähltalent, gepaart mit viel englischem Humor.«
Petra Pluwatsch, BÜCHERMAGAZIN

»Außenseiter, Schurken und seltsame Wesen bevölkern den spannenden Roman von Jess Kidd, in dem sie ein lebendiges Bild der englischen Gesellschaft zwischen Aberglaube und Fortschritt zeichnet.«
Bernd Kielmann, BUCH MAGAZIN

»Jess Kidds unglaubliche Beobachtungsgabe lässt einem hie und da das Blut in den Adern gefrieren. Und so präzise sind die Beschreibungen, so witzig die Zwischentöne, dass man ganz vergisst, dass es gar keine skurrile Krimiserie auf Netflix ist, die man sich gerade einverleibt.«
Nina Kobel, BERNER ZEITUNG

»Auch in ihrem dritten Roman beweist Jess Kidd ihr großartiges Erzähltalent und ihre Fähigkeit, Stimmungen mit nur wenigen Sätzen einzufangen. Man fühlt sich hineinversetzt in das schmutzig-lasterhafte London von Charles Dickens«
Petra Pluwatsch, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Ein ungewöhnlicher ›Krimi‹ in jeglicher Weise. [...] Sehr spannend und lesenswert.«
Beate Rottgardt, RUHR NACHRICHTEN

»Der Roman bleibt spannend bis zur letzten Seite und eignet sich perfekt, um […] in eine längst vergangene Zeit einzutauchen.«
Sophia Leguizamón, ZUGER ZEITUNG

»Jess Kidd ist und bleibt die Meisterin des fantastischen Spannungsromans, in dem außergewöhnliche Charaktere Dinge erleben, die am Rande unserer Vorstellungskraft entlang balancieren!«
Caro Kruse, KRIMIKISTE

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 08.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-8105-5
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,3/14,9/3,5 cm
Gewicht 575 g
Originaltitel Things in Jars
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 164563

Buchhändler-Empfehlungen

Philip Szykulla, Thalia-Buchhandlung Lünen

Stimmungsvoll und spannend. Als Fan des viktorianischen Zeitalters war ich direkt hin und weg. So atmosphärisch und facettenreich als hätten sich Edgar Allan Poe und H.P. Lovecraft auf einen Absinth getroffen. Großartig!

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Große Erzählkunst! Eine geniale Mischung aus viktorianischer Düsternis, Mystik & Geistern. Dazu eine traurige Lovestory, schwarzer Humor & ein spannender Kriminalfall. Der Schreibstil der Autorin begeistert mich bei jedem Buch aufs Neue und lässt einen treu auf das Nächste warten

Kundenbewertungen

Durchschnitt
119 Bewertungen
Übersicht
70
34
9
5
1

Die Ewigkeit in einem Glas
von einer Kundin/einem Kunden aus Neustrelitz am 20.01.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich war begeistert vom ersten bis zum letzten Wort. Und ich war traurig, als ich mit dem Buch fertig war. Mir fehlt Bridie Devine und ich würde gern mehr von dieser Figur lesen. Es war ein tollerzählter "Krimi". Die Figuren und Orte waren super gezeichnet. Es hat so Spaß gemacht mit den Protagonisten durch London des 19. Jahrhun... Ich war begeistert vom ersten bis zum letzten Wort. Und ich war traurig, als ich mit dem Buch fertig war. Mir fehlt Bridie Devine und ich würde gern mehr von dieser Figur lesen. Es war ein tollerzählter "Krimi". Die Figuren und Orte waren super gezeichnet. Es hat so Spaß gemacht mit den Protagonisten durch London des 19. Jahrhunderts zu streifen. Einfach ein schönes und spannendes Buch. Aus meiner Sicht eine gute Leseempfehlung.

Ungewöhnlich
von einer Kundin/einem Kunden am 15.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Einerseits witzig aber manchmal doch sehr makaber. Für mich extrem schwarzer Humor. Vielleicht etwas zu schwarz. Mehr davon brauche ich nicht!

Düsteres Krimi-Märchen
von einer Kundin/einem Kunden aus Lauffen am 02.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Worum geht es in dem Buch? Bridget Devine – genannt Bridie – ist Witwe und lebt im London des 19. Jahrhunderts. Die Stadt ist düster, der Fluss Themse stinkt. Bridie ist als Privatdetektivin tätig. Weiterhin untersucht sie Leichen, sie versucht herauszufinden, warum und woran sie starben. Sie soll ein Mädchen finden – Christa... Worum geht es in dem Buch? Bridget Devine – genannt Bridie – ist Witwe und lebt im London des 19. Jahrhunderts. Die Stadt ist düster, der Fluss Themse stinkt. Bridie ist als Privatdetektivin tätig. Weiterhin untersucht sie Leichen, sie versucht herauszufinden, warum und woran sie starben. Sie soll ein Mädchen finden – Christabel, das entführt wurde und offensichtlich mit seinem Kindermädchen unterwegs ist. Ihr hilft Ruby, ein Geist, den nur sie sehen kann. Er unterhält sich mit ihr, er hat Ideen, er hilft ihrer Logik auf die Sprünge. Sie finden die Leiche der Kinderfrau des Mädchens. Ihre Kenntnisse der Pathologie hat sie von einem Chirurgen bekommen, der sie als Kind gekauft hat. Er war gut zu ihr und brachte ihr viel bei. So versuchte sie bereits als Heranwachsende, Fälle zu lösen. Sie wertet Spuren und Gegenstände aus und achtet auf kleine Details, die zur Lösung eines Falles führen können. Die Suche nach Christabel ist nicht einfach und oft auch gefährlich. Meine Meinung zu diesem Buch: Nachdem ich das erste Buch „Der Freund der Toten“ von Jess Kidd gelesen hatte und davon begeistert war, wollte ich ihr neuestes Werk ebenfalls lesen. Der Roman spielt in London zu einer Zeit, in der man nicht leben möchte. Es gibt dort abscheuliche Dämpfe, üble Gerüche der Brauerei wie fauliges Karamell, Mottenkugeln des billigen Schneiders – die Autorin malt eine dunkle, düstere Atmosphäre mit Worten. Dennoch gefällt mir der Schreibstil der Autorin, Bridie ist eine sympathische Hauptperson. Der Geist Ruby ist nett – und kommt nicht zu oft vor. Bridie findet ihn attraktiv – dennoch kommt es zu keiner Liebesgeschichte zwischen den beiden, was ich gut finde. Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) verfasst. Es gibt viele Dialoge. Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen. Einmal die Gegenwart – die Zeit also, während der Bridie versucht, Christabel zu finden. Diese Handlung wird im Präsens erzählt. Dann gibt es Rückblenden in die Zeit, als Bridie Kind und Jugendliche war. Diese Ereignisse werden im Präteritum (Vergangenheit) erzählt. Man will wissen, ob Bridie Christabel finden wird. Spannend ist das Buch nicht – aber interessant durch die mitspielenden Charaktere und das, was sie tun. Verstörende, manchmal eklige Szenen wechseln sich ab mit Ereignissen, die aus einem Märchen stammen könnten – beispielsweise die Ereignisse in einem Zirkus. Fazit: Jess Kidd hat einen „anderen Krimi“ geschrieben – einen Krimi, in dem Leute, die irgendwann einmal gelebt haben, als Geist erscheinen und mit lebenden Personen zusammenkommen. Die Handlung spielt im 19. Jahrhundert in einer Umgebung, die düster ist. Auch manche Szenen sind gewöhnungsbedürftig – wenn es beispielsweise um Operationen geht. Wen das nicht stört, der bekommt eine interessante Handlung mit historischer Kulisse. Ich vergebe vier Sterne und eine Weiterempfehlung.


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