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Die Zehnjahrespause

Roman

In schöner Regelmäßigkeit kommen Amy, Roberta, Jill und Karen im »Golden Horn«, ihrem Stammlokal und Zufluchtsort im hektischen New Yorker Alltag, zusammen. Alle sind sie Mütter, Anfang vierzig und jede von ihnen kann ein Lied davon singen, wie es ist, wenn sich die Rückkehr in den Beruf als schwieriger erweist als gedacht. Trotz der besten Ausbildung. Und so plagen Amy Geldsorgen, Jills Doktorarbeit liegt auf Eis, und Roberta, die früher mal Künstlerin war, begnügt sich mit Bastelnachmittagen in der Grundschule. Allein Karen geht gelegentlich zu Vorstellungsgesprächen, allerdings vor allem, um im Training zu bleiben. Doch während ihre Kinder mit jedem Tag selbstständiger werden, müssen die vier neue Perspektiven finden. Zum Glück haben sie einander. Und das »Golden Horn«.

Meg Wolitzer widmet sich in diesem Roman der Frau in ihrer Rolle als Mutter – und vier Menschen, aus deren Leben nicht das geworden ist, was sie sich erhofft hatten. Gewohnt pointiert und unterhaltsam erzählt sie in ›Die Zehnjahrespause‹ von häuslichem Glück, Unglück und allem, was dazwischen liegt.
Rezension
»Das ist mit das Beste an dem Roman, dass [Vollzeitmütter] wirklich ernst genommen werden, mit ihren Sorgen, mit ihren Überlegungen, aber auch mit ihrer Suche nach Erfüllung. […] Vor allem aber ist Wolitzer eine sehr genaue Beobachterin. Sie hat einen wirklich scharfen Blick auf bedeutsame Kleinigkeiten [...]«
Sonja Hartl, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»In der intimen, oft perfide beiläufigen Charakterisierung ihrer Figuren läuft Wolitzer zu großer Form auf.«
Christian Buß, SPIEGEL ONLINE

»Ein empfehlenswerter Rückblick auf eine sehr nahe Vergangenheit und eine gesellschaftliche Entwicklung, die noch lange nicht zu Ende ist.«
Renate Naber, WDR5 SCALA

»Erfreulicherweise gibt es kein Gut und Böse und keinen stereotypen Geschlechterantagonismus. Alle Figuren ringen damit, sich nach der Kinderpause neu erfinden zu müssen. Als Mann, als Frau, als Paar. Meg Wolitzer begleitet sie mit amüsierten Augenzwinkern.«
Katja Lückert, NDR Kultur

»Auch wenn die Protagonistinnen in der City auf eher hohem Niveau leiden, liest man Wolitzers leichtfüßig erzähltes Buch mit Vergnügen, denn sie verurteilt nie und rührt immer wieder.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»Meg Wolitzer seziert in ihrem neuen Roman ›Die Zehnjahrespause‹ […] gewohnt scharfsinnig das Dilemma moderner Frauen mit Kindern.«
Nina Berendonk, DONNA

»Stilistisch können Meg Wolitzer […] nur wenige das Wasser reichen.«
René Hartmann, TAZ

»Bissig und amüsant«
Saskia Aaro, FREUNDIN

»Eine mitreißend amüsante, zum Teil auch melancholische Erzählung, die Männer und Frauen gleichermaßen bei dem Versuch vorführt, sich neu zu erfinden.«
Katja Lückert, DEUTSCHLANDFUNK

»Die begnadete Erzählerin Wolitzer zeigt keine Lösung, kein Idealbild. Sie beschreibt sehr genau ein weibliches Generationengefühl im Dilemma zwischen Muttersein und der Sehnsucht nach einem erfüllenden Beruf – und unterhält dabei ausgezeichnet.«
Katharina Erlenwein, NÜRNBERGER NACHRICHTEN

»Eine tolle Erzählerin«
Sonja Weiher, DIE RHEINPFALZ

»Wolitzer [kann] schreiben wie wenige«
Claudia Lehnen, KÖLNER STADTANZEIGER

»Die begnadete Erzählerin Wolitzer zeigt keine Lösung, kein Idealbild. Sie beschreibt sehr genau ein weibliches Generationengefühl im Dilemma zwischen Muttersein und der Sehnsucht nach einem erfüllenden Beruf – und unterhält dabei ausgezeichnet.«
Katharina Erlenwein, NÜRNBERGER NACHRICHTEN

»Der Roman ›Die Zehnjahrespause‹ ist von entwaffnender Ehrlichkeit, die Figuren sind im Detail ausgearbeitet, ihr Weg unterhaltsam nachgezeichnet. Nichts ist rosarot, aber es ist auch nichts aussichtslos.«
Tanja Ochs, HEILBRONNER STIMME

»Meg Wolitzer zeigt mit Ironie und Witz auf, wie Frauen geprägt sind von Erwartungen und gesellschaftlichen Rollenmustern, aber auch den Leben ihrer Mütter. Dabei nimmt sie ihre Hauptfiguren […] ernst und gesteht ihnen Zweifel sowie Selbstlügen zu.«
BÜCHERMAGAZIN

»Wolitzers klarer Blick und die präzise, eingängige Sprache sind ein Genuss. Und das Thema [Elternzeit] leider nach wie vor für viele Familien aufwühlend.«
Jörg Petzold, FLUXFM

Portrait
Meg Wolitzer, geboren 1959, veröffentlichte 1982 den ersten von zahlreichen preisgekrönten und erfolgreichen Romanen. Viele ihrer Bücher standen auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Bei DuMont erschienen der SPIEGEL-Bestseller ›Die Interessanten‹ (2014), ›Die Stellung‹ (2015), ihr Roman ›Die Ehefrau‹ (2016), der mit Glenn Close in der Hauptrolle verfilmt wurde, und zuletzt, ebenfalls SPIEGEL-Bestseller, ›Das weibliche Prinzip‹ (2018).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-8107-9
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,6/14,2/3,5 cm
Gewicht 594 g
Originaltitel The Ten-Year Nap
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Michaela Grabinger
Verkaufsrang 12221
Buch (gebundene Ausgabe)
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24,00
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Buchhändler-Empfehlungen

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein lesenswertes Buch, welches zum Nachdenken anregt. Es zeigt deutlich dass der Feminismus längst nicht alle Versprechungen wahr machen konnte um glücklich zu werden, und die richtigen Entscheidungen zu treffen nicht so einfach sind.

Leider immer noch die klassische Frage...

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Der ewige Zwiespalt? Macht es dauerhaft glücklich, sich nur um die Kinder zu kümmern und nicht dem gelernten Beruf nachzugehen? Die vier Freundinnen finden im Lauf der Geschichte ihre Antwort. Zeitgemässe Unterhaltung. Nicht meine "Lieblings-Wolitzer", aber doch ein schöner, aktueller Roman.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Peu à peu
von Silke Schröder aus Hannover am 12.11.2019

Wie geht es eigentlich Frauen, die für lange Zeit aus ihren Jobs aussteigen, um sich um die Kinder zu kümmern? Meg Wolitzer erzählt in ihrem Roman “Die Zehnjahrespause” von vier Freundinnen aus New York, die alle unterschiedlich mit dieser Situation umgehen. Sie alle haben eins gemeinsam. Sie konzentrieren sich auf ihre Kinder u... Wie geht es eigentlich Frauen, die für lange Zeit aus ihren Jobs aussteigen, um sich um die Kinder zu kümmern? Meg Wolitzer erzählt in ihrem Roman “Die Zehnjahrespause” von vier Freundinnen aus New York, die alle unterschiedlich mit dieser Situation umgehen. Sie alle haben eins gemeinsam. Sie konzentrieren sich auf ihre Kinder und haben ansonsten jede Menge Zeit, um sich über sich selbst und ihre zwischenmenschlichen Probleme Gedanken zu machen. Jill, die mit ihrer Familie in die Surburbs gezogen ist, plagt die Eifersucht, da ihre beste Freundin Amy in der Stadt eine neue beste Freundin findet. Roberta versucht sich als mittellose Kunstmäzenin und Karen denkt als Mathematikerin sowieso lieber in Zahlen. Meg Wolitzer zeigt, dass es trotz 150 Jahren Feminismus noch immer viele Frauen gibt, die sich mehr oder weniger bereitwillig in ihre Rolle als „Cappuccino-Mütter“ begeben, zumal ihre Männer ja meist ohnehin mehr Geld verdienen. Doch Wolitzer sieht auch Veränderungen, denn es gesellen sich immer mehr part-time-Väter an die Kaffeetische – ganz allmählich natürlich, denn in den USA gibt es kein gesetzliches Modell der Elternzeit, so dass selbst in den eigentlich fortschrittlich gesinnten New Yorker Kreisen die Rollenverteilung faktisch noch immer recht traditionell ist. Gerade diese Widersprüche aber machen “Die Zehnjahrespause” zu einem spannenden Einblick in unsere moderne Gesellschaft, in der die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen nur peu à peu vorangeht.