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Die geteilten Jahre

Roman

Matthias Lisse

(8)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Berlin, 13. August 1961. Der Traum vom »Arbeiter- und Bauernparadies« ist ausgeträumt, und wie viele andere hat das Ehepaar Leipold nur ein Ziel: die DDR mit ihrem kleinen Sohn Marcus so schnell wie möglich zu verlassen. Doch ihr Entschluss kommt zu spät, denn mit der Errichtung der Mauer ist ihnen der Weg in die Freiheit versperrt. Jahre später träumt Marcus, inzwischen verheiratet und Vater einer Tochter, ebenfalls davon, in den Westen zu gehen, doch zunächst gelingt es nur ihm, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Erst als im September 89 Tausende DDR-Flüchtlinge die Prager Botschaft stürmen, keimt neue Hoffnung auf – denn unter ihnen befinden sich auch Marcus’ Frau und Tochter …

"Man konnte die Sehnsucht nach Freiheit in jeder Zeile spüren.

Matthias Lisse wurde 1957 geboren. Aufgewachsen in der DDR, studierte er aus politischen Gründen statt Geschichte und Literatur Veterinärmedizin und später Pferdezucht und -sport und wurde Militaryreiter sowie Ausbildungsleiter des bedeutendsten Vollblutgestüts der DDR.Im Frühjahr 1988 gelang ihm die Flucht in die Bundesrepublik, ein Jahr später folgten ihm seine Frau und Tochter,Gemeinsam bauten sie einen Reit-und Zuchtbetrieb in Bayern auf, wo sie noch heute leben.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28201-4
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/3,8 cm
Gewicht 625 g
Auflage 1. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

'Träume können wahr werden'

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Zwischen Ost- und West-Deutschland, zwischen Liebe und Verrat und dem unbändigen Wunsch nach Freiheit. Matthias Lisse erzählt die (teil)autobiografische Geschichte zweier Generationen der Familie Leipold. Er zeichnet ganz schnörkellos ein ausdrucksstarkes Stimmungsbild des Lebens im geteilten Deutschland von 1961 bis kurz nach dem Mauerfall 1989, welches er mit vielen vielen historischen sowie politischen Fakten unterstützt. Die Stimmung zwischen politischer Willkür, Angst und der Sehnsucht frei zu sein wird gut spürbar. Ein wichtiges Buch zum Thema Wiedervereinigung. Insbesondere der jüngeren Leserschaft zu empfehlen, die sich ein Leben in Unfreiheit kaum vorstellen können.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Langwieriger Geschichtsunterricht
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 08.11.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch ist wie ein Sachbuch über die Geschichte der DDR geschrieben, in einem altmodischen und langweiligem Stil. Es sind so viele Informationen verpackt, dass ich nach kürzester Zeit keine Lust mehr zum Weiterlesen hatte. Die Geschichte, die ich eigentlich interessant finde, wird sehr dröge erzählt. Schade, ich hätte mir... Das Buch ist wie ein Sachbuch über die Geschichte der DDR geschrieben, in einem altmodischen und langweiligem Stil. Es sind so viele Informationen verpackt, dass ich nach kürzester Zeit keine Lust mehr zum Weiterlesen hatte. Die Geschichte, die ich eigentlich interessant finde, wird sehr dröge erzählt. Schade, ich hätte mir mehr Spannung erwartet.

Ein Freigeist in Nöten
von einer Kundin/einem Kunden aus Issum am 14.11.2019

Buchmeinung zu Matthias Lisse – Die geteilten Jahre „Die geteilten Jahre“ ist ein Roman von Matthias Lisse, der 2019 bei Droemer HC erschienen ist. Zum Autor: Matthias Lisse wurde 1957 geboren. Aufgewachsen in der DDR, studierte er aus politischen Gründen statt Geschichte und Literatur Veterinärmedizin und später Pferdez... Buchmeinung zu Matthias Lisse – Die geteilten Jahre „Die geteilten Jahre“ ist ein Roman von Matthias Lisse, der 2019 bei Droemer HC erschienen ist. Zum Autor: Matthias Lisse wurde 1957 geboren. Aufgewachsen in der DDR, studierte er aus politischen Gründen statt Geschichte und Literatur Veterinärmedizin und später Pferdezucht und -sport und wurde Militaryreiter sowie Ausbildungsleiter des bedeutendsten Vollblutgestüts der DDR. Im Frühjahr 1988 gelang ihm die Flucht in die Bundesrepublik, ein Jahr später folgten ihm seine Frau und Tochter. Gemeinsam bauten sie einen Reit-und Zuchtbetrieb in Bayern auf, wo sie noch heute leben. Klappentext: Berlin 13. August 1961 Der Traum vom „Arbeiter- und Bauernparadies“ ist ausgeträumt, und wie viele andere haben Wolfgang Leipold und seine Frau nur ein Ziel: die DDR, zusammen mit ihrem kleinen Sohn Marcus, so schnell wie möglich zu verlassen. Doch ihr Entschluss kommt zu spät, denn mit der Errichtung der Mauer ist ihnen der Weg in die Freiheit versperrt und jeder Gedanke an eine Flucht aus der DDR so gut wie unmöglich. Jahre später träumt Marcus, inzwischen verheiratet und Vater einer Tochter, ebenfalls davon, in den Westen zu gehen, doch zunächst gelingt es nur ihm, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Wie aber soll er es schaffen, seine Frau Imke und die kleine Jessica zu sich zu holen? Neue Hoffnung keimt auf, als im September 89 Tausende DDR-Flüchtlinge die Prager Botschaft stürmen – darunter auch Imke und ihre Tochter … Meine Meinung: Matthias Lisse beschreibt in diesem autobiografischen Werk seine sehr persönliche Geschichte von seiner Jugend bis zu seiner persönlichen Wiedervereinigung. Seine subjektive Wahrnehmung wird mit kurzen Szenen prominenter Politiker aufgelockert. Der Autor schildert einen unabhängigen Menschen, der frei von Politik und Kirche leben will, sich aber in der DDR immer mehr eingeengt fühlt. Es werden viele Informationen zum alltäglichen Leben in der DDR gegeben, die mir zum Teil unbekannt waren. Im Laufe der Zeit wird die Situation füt die Hauptfigur immer unerträglicher und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, wann er aus politischen Gründen ins Gefängnis wandert. So ergreift er bei einem Familienbesuch im Westen die Chance zur Flucht, auch wenn er seine Frau und seine junge Tochter zurücklassen muss. Danach sucht er verzweifelt nach einem Weg, Frau und Tochter zu sich zu holen. Die Schilderungen sind hoch emotional und man spürt den unglaublichen Druck, den er aushalten musste. Das Buch lebt von der subjektiven Darstellung und doch wirkte es manchmal überzogen. Fazit: Ein beeindruckendes Wert über das Leben eines Freidenkers mit einer sehr subjektiven Sicht der Dinge. Von mir gibt es vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung.

Der Ruf der Freiheit
von Eliza am 09.11.2019

In diesen Tagen erinnert vieles an den Mauerfall vor 30 Jahren. Ich war damals noch ein kleines Kind, gerade eingeschult und mir der Bedeutung der Ereignisse nicht bewusst. Aber ich wollte mehr über dieses Ereignis erfahren, welches unser Land so sehr geprägt hat. Was gibt es da besseres als der Augenzeugenbericht eines Liebling... In diesen Tagen erinnert vieles an den Mauerfall vor 30 Jahren. Ich war damals noch ein kleines Kind, gerade eingeschult und mir der Bedeutung der Ereignisse nicht bewusst. Aber ich wollte mehr über dieses Ereignis erfahren, welches unser Land so sehr geprägt hat. Was gibt es da besseres als der Augenzeugenbericht eines Lieblingsautors. Das Cover finde ich sehr gelungen, die Teilung wird spürbar, obwohl man weiß, dass die beiden Personen eigentlich zusammen gehören. Somit spiegelt das Cover den Titel sehr gut wieder, auch der Klappentext macht Lust auf diesen Roman und verrät zwar recht viel, doch dies tut der Spannung im Roman Gott sei Dank keinen Abbruch. Da wie gesagt der Klappentext bereits sehr viel verrät, möchte ich nicht noch näher auf den Inhalt eingehen, einzig muss man sich immer wieder vor Augen halten, dass dieser Roman eine authentische Lebensgeschichte ist. Die Figuren sind sehr lebendig geschildert, sodass man ihr handeln und denken sehr gut nachvollziehen kann. Es gibt Figuren zu denen man eine „Hass“- Beziehung aufbaut und es gibt Figuren die man sofort ins Herz schließt. Dieser Roman berührt somit nicht nur mit seiner Story, sondern auch durch die Figuren. Der Aufbau des Romans ist chronologisch, allerdings wird die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt, einmal aus Markus Sicht und dann gibt es da noch kurze Kapitel, die in die innersten Organisationseinheiten der DDR blicken. Die Zeitabschnitte über Markus und seine Familie sind recht lang und hier gibt es einige Zeitsprünge bzw. Zeitraffungen. Hier hätte ich mir vor allen Dingen kürzere Kapitel gewünscht, da man hier schwer unterbrechen konnte, dies ist gerade wenn es privat etwas stressig ist von Nachteil. Der Schreibstil des Autors ist wie immer sehr gut zu lesen und gerade die letzten Seiten fliegen nur so dahin. Auch die berühmten Andeutungen des Autors sind hier wieder zu finden, ich mag es sehr und in diesem Fall sind sie absolut berechtigt, da das Ende ja bekannt ist. Am Ende des Romans finden wir ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen zur Geschichte der DDR. Ich wünsche diesem Roman noch sehr viele Leserinnen und Leser, denn es darf nie in Vergessenheit geraten, was damals geschehen ist. Diese Geschichte wird viele Menschen berühren, da ein Stück Geschichte lebendig wird. Eine absolute Leseempfehlung für diesen Roman, vielleicht schon mal als Geschenk für die nächste Gelegenheit vormerken ;-)

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