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Einsamkeit

Die unerkannte Krankheit

Manfred Spitzer

(9)
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Beschreibung

Einsamkeit kann jeden befallen: Jung und Alt, Mann und Frau, Arm und Reich. Und wer einsam ist, erkrankt häufiger als andere an Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Depressionen und Demenz – zu diesem Ergebnis kommen zahlreiche wissenschaftliche Studien. Manfred Spitzer hat die neuesten Forschungsergebnisse ausgewertet und beschreibt, wie Einsamkeit heute aussieht und welchen gravierenden Einfluss sie auf Körper und Seele hat. Sein Buch ist ein überfälliger Weckruf an eine Gesellschaft, in der die Vereinzelung des Menschen immer weiter voranschreitet.

"Ein interessantes Buch - noch nie hat jemand die schleichenden Gefahren unserer Gesellschaft so klar untersucht und beschrieben."

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30106-7
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,7 cm
Gewicht 275 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 44612

Buchhändler-Empfehlungen

Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

ich mag die Bücher von Manfred Spitzer aber irgendwie gefiel mir dieses Buch nicht.Ich habe mich schon seit einigen Jahren für das Thema "Einsamkeit" interessiert und vieles darüber gelesen. Leider hatte ich hier das Gefühl, dass ich alles zum zweiten oder dritten mal lese.

Das könnte uns alle betreffen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung

Ich habe Menschen getroffen, die auf dem Land leben und in der Stadt, und seit längerer Zeit schlich sich mir die Vermutung ein - wann wird ein Buch wie dieses kommen? Manfred Spitzer hält uns mit „Einsamkeit“ wahrlich den Spiegel vor, einer Gesellschaft, die in weiten Teilen vereinsamt und das aus den verschiedensten Gründen. Wenn auch man nicht umhin kann zu sagen, dass das Internet viel damit zu tun hat. Die faktenreichen Thesen und Belege, an denen der Autor seine - völlig einleuchtenden - Äußerungen festmacht, sind beruhigend in einem Zeitalter, in dem viel behauptet und wenig bewiesen wird. Das Thema „Einsamkeit“ kann sehr unbequem sein, denn ein Jeder von uns erlebt diese in seinem Leben mindestens einmal. Aber glaubt mir, es ist notwendig, sich mit dem Thema zu befassen. Welch großen Einfluss auch die sozialen Medien auf unsere Vereinsamung haben - wo sie doch eigentlich „sozial“ sind und uns „miteinander vernetzen“ sollen, ist sehr lesenswert und bewegt vielleicht den Ein oder Anderen zum Umdenken, was er in Zukunft mit seiner Zeit anstellen wird, denn Fakt ist: wir Menschen sind gesellige Wesen und wir brauchen das Miteinander. Das echte Miteinander.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Über Einsamkeit und deren Auswirkung.
von einer Kundin/einem Kunden aus Dallgow-Döberitz am 20.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich bin immer wieder erstaunt, dass Sachbücher, wie dieses, mich fesseln können. Das Buch wirft auf jeden Fall interessante Aspekte auf, die einen über die eigene Psyche und das eigene Leben nachdenken lassen. Man lernt sicher was, wenn man dieses Buch liest und sicher überdenkt dann die ein oder andere Entscheidung, die man v... Ich bin immer wieder erstaunt, dass Sachbücher, wie dieses, mich fesseln können. Das Buch wirft auf jeden Fall interessante Aspekte auf, die einen über die eigene Psyche und das eigene Leben nachdenken lassen. Man lernt sicher was, wenn man dieses Buch liest und sicher überdenkt dann die ein oder andere Entscheidung, die man vorher treffen wollte.

Einsamkeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Baden-Baden am 23.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Manfred Spitzer beschreibt in seinem neuen Buch erstmals warum Einsamkeit und soziale Isolation einen krankmachenden Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen kann. Gemeint ist nicht das heilende Alleinsein eines Menschen, sondern das subjektive Erleben sozialer Isolation. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen hat der bed... Manfred Spitzer beschreibt in seinem neuen Buch erstmals warum Einsamkeit und soziale Isolation einen krankmachenden Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen kann. Gemeint ist nicht das heilende Alleinsein eines Menschen, sondern das subjektive Erleben sozialer Isolation. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen hat der bedeutende deutsche Gehirnforscher dargelegt, welche Gefahren in der Individualisierung unserer Gesellschaft liegen. Man braucht zur Stärkung der Seele keine therapeutische Hilfe, wenn Gemeinschaft von Freunden und Familie gepflegt wird. Der Neurologe Dr. Manfred Spitzer stellt damit heraus, dass Gemeinschaft nicht durch den Konsum vorgegebener Angebote entsteht, sondern vom Einbringen und der Kraft jedes Einzelnen. Mit seinen Ausführungen trifft er den Nerv der Zeit und sendet damit einen Weckruf an die Gesellschaft.

Einsamkeit ist keine Krankheit: ein hilfloser "Weckruf"
von Dr. M. am 11.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Um es vorweg zu nehmen: Es gibt Bücher, die scheinen interessant zu sein, erweisen sich dann aber beim Lesen als eine intellektuelle Qual. Das ist hier ein recht verschreckendes Beispiel. Man findet in diesem Text tatsächlich wenig Neues, vorausgesetzt man hat schon einmal über dieses Thema nachgedacht oder sich etwas belesen. O... Um es vorweg zu nehmen: Es gibt Bücher, die scheinen interessant zu sein, erweisen sich dann aber beim Lesen als eine intellektuelle Qual. Das ist hier ein recht verschreckendes Beispiel. Man findet in diesem Text tatsächlich wenig Neues, vorausgesetzt man hat schon einmal über dieses Thema nachgedacht oder sich etwas belesen. Oder man kennt Einzelfälle aus eigenem Erleben und weiß daher, was Einsamkeit mit Menschen anrichten kann. Einsamkeit schwächt den Organismus, nimmt Lebenssinn und führt auch oft zur Verbitterung, etwa wenn alte Menschen sich daran erinnern, was sie einst ihren Kindern oder Enkeln gegeben haben und nun sehen, dass davon nichts geblieben ist. Beim Titel dieses Buches mögen sich leichtgläubige Menschen vielleicht erschrecken, weil wichtige Forscher plötzlich auf die bahnbrechende Idee gekommen sind, dass Einsamkeit eine "unerkannte" Krankheit sein soll. Tatsächlich jedoch ist eine solche Behauptung haarsträubender Blödsinn oder Ausdruck eines offenbar gut funktionierenden Geschäftsmodells von Psychologen. Für sie ist das halbe Leben eine einzige unerkannte Krankheit. Und dass Einsamkeit auch noch ansteckend sein soll, ist schon irgendwie paradox. Wie sollen einsame Menschen denn diese angebliche Krankheit übertragen? Im Buch wird dazu eine Studie angeführt, die ich auch nach mehrmaligem Lesen nicht kapiert habe. Rauchen oder Fettsucht sind übrigens nach dieser Untersuchung auch ansteckend. Das ist insofern tröstlich, als vermutlich alles andere auch irgendwie ganz fürchterlich ansteckend sein muss. Womit wir bei "alles und nichts" sind, was immer stimmt. Auf Seite 23 erklärt der Autor, dass "mit Einsamkeit ein subjektives Erleben bezeichnet" wird. Einsamkeit ist also (wie jeder weiß) ein Gefühl. Ein Gefühl ist also eine ansteckende Krankheit. Und Einsamkeit ist auch noch ein Megatrend (S. 13 ff). Noch so ein Blödsinn: Komm lass uns ein wenig einsam sein. Das liegt gerade im Trend. Wer gedacht hat, er würde in diesem Buch ein wenig Lebenshilfe finden, sollte es besser nicht lesen, es sei denn, er reagiert verschreckt auf die vielen Bedrohungen, die mit sozialer Isolation und/oder Einsamkeit verbunden sind und beschließt dann, aktiv aus dieser Falle zu entrinnen. Der Autor konnte sich offenbar nicht entscheiden, ob er ein Fachbuch oder ein Buch für Betroffene schreiben soll. Entstanden ist ein Zwitter, der mehr zum Fachbuch tendiert, alle Risiken aufzählt und langatmig beschreibt. Diese Risiken liegen auf der Hand: Einsamkeit tut weh. Einsamkeit löst Stress aus. Und Einsamkeit ist deshalb auch ein beträchtliches Krankheitsrisiko. So lauten einige der Kapitelüberschriften. Man glaubt das gerne und ist nicht besonders überrascht, dass man das auch mit statistischen Untersuchungen belegen kann. Beziehungen können helfen, aber auch schaden. Auch das haut einen lebenserfahrenen Menschen nicht vom Hocker. Dass der Autor zu den Risiken, die zur Einsamkeit führen, die modernen Medien anführt, konnte man erwarten. Da hat er ebenso Recht. Aber ändern wird dieses Buch daran nichts. Und damit ist man beim Problem dieser ganzen Geschichte. Nachdem der Autor nun seinen langatmigen "Weckruf" hinter sich gebracht hat und wir alle verschreckt sind, bleibt die Frage: Was sollen wir tun, was soll die Gesellschaft tun? Spitzers Antworten sind ebenso hilflos wie das ganze Buch. Anderswo hat man sogar ein Ministerium für Einsamkeit gegründet. Was soll das denn tun? Die Einsamkeit mit ein paar gut bezahlten Planstellen verwalten? Klingelt es da nicht? Wenn nämlich Einsamkeit ein angeblicher Megatrend ist, dann springen da erwartungsfroh sofort Leute auf, die glauben, dass man davon irgendwie profitieren kann. "Weckrufe" und Aktionismus sind immer ein klares Zeichen für solche Trendfolger. Und was schlägt der Autor vor? Therapie. Sich einbringen in die Gemeinschaft, Spazieren im Gleichschritt mit anderen, Singen und Tanzen. Sicher kann vieles davon sehr hilfreich sein. Doch das Zitieren von wissenschaftlichen Studien wird Betroffenen nicht helfen. Sie bräuchten eine ganz andere Ansprache, die der Autor nicht leistet oder nicht leisten kann. Einsame oder sozial isolierte Menschen können sich nur selten aus diesem Zustand befreien, weil er die teuflische Eigenschaft der Selbstbestätigung besitzt und deshalb sehr oft zu Lethargie und depressivem Verhalten führt. Natürlich könnte eine mutige Gesellschaft dagegen ansteuern. Doch die westlichen Gesellschaften tun genau das Gegenteil. Aber das ist eine andere Geschichte, die in diesem Buch nicht vorkommt und deshalb hier auch nicht thematisiert werden soll. Dieses Buch ist eine Enttäuschung. Es vermittelt Erkenntnisse, die man sich leicht selbst überlegen kann, stellt fragwürdige Behauptungen auf und nimmt Betroffene nicht wirklich mit. Obendrein liest es sich nicht wirklich gut. Ein Trendbuch eben, das allerdings auch die ganze Hilflosigkeit offenbart, mit der man diesem "Trend" gegenübersteht.


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