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Die Welt in meinen Farben

Roman

Natascha Lusenti

(3)
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Beschreibung

Über kurze Nachrichten an der Pinnwand des Mietshauses versucht die scheue Emilia, mit ihren neuen Nachbarn in Kontakt zu treten. Nicht alle sind erfreut darüber, doch der kleine Nicola erkennt in der jungen Frau eine verwandte Seele mit demselben feinen Gespür, derselben Freude an Fantasie und Farben. Er überredet seinen Vater, Emilia ab und zu auf ihn aufpassen zu lassen. Nach und nach schließt Emilia Freundschaften im Haus, und es scheint fast so, als sei sie bereit für einen Neuanfang. Eine letzte schwierige Prüfung erlegt das Leben Emilia allerdings auf, bevor sie erkennt, dass man seine Träume mit beiden Händen festhalten muss.

Natascha Lusenti wurde 1971 in der italienischsprachigen Schweiz geboren. Bevor sie vor sechs Jahren als Radiosprecherin zu arbeiten begann, war sie als Journalistin, Fernsehmoderatorin und Schauspielerin tätig. Ihre bei den Hörern sehr beliebte Morgensendung bei Radio2 Rai beginnt sie immer mit Gedanken zu Alltagsthemen und den Worten: "Heute morgen bin ich aufgewacht und ..." Seit ihrer Kindheit träumte Natascha Lusenti davon, einen Roman zu schreiben – nun liegt dieser mit „Die Welt in meinen Farben“ vor und eroberte die Herzen der italienischen Leserinnen im Sturm. Natascha Lusenti lebt in Mailand.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 02.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52425-1
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,2 cm
Gewicht 226 g
Originaltitel Al mattino stringi forte i desideri
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Ingrid Ickler

Buchhändler-Empfehlungen

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Mit kleinen Gesten einem Fremden ein Lächeln ins Gesicht zaubern, was gibt es Schöneres im Alltag. Emilia nutzt das Treppenhaus als Pinnwand für nette Botschaften - eine kreative Idee zum Nachahmen - ein schönes modernes Märchen, für die, die es romantisch und amüsant mögen.

Ein philosophisches Märchen

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Auf dieses Buch bin ich tatsächlich über das sehr farbenfrohe Cover gestolpert. Diese Farbkombination fliederfarbenes Haus, der gelbe Mantel der Frau und die beiden Katzen fand ich einfach spannend. Da musste ich den Klappentext lesen, um zu sehen, was für ein Buch sich dahinter verbarg. Der Klappentext sprach mich an, und so ist das Buch auf meinem Tolino gelandet. Die Autorin Natascha Lusenti sagte mir vorher nichts. Aber es ist ja auch ihr Debüt. Die Inhaltsangabe gibt den Inhalt des Buchs gut wieder. Es ist die Geschichte von Emilia mit ihren beiden Katzen, dem Jungen Nicola und noch einiger anderer Mitbewohner in dem Mietshaus. Emilia ist schon eine besondere Frau. Farben drücken für sie Stimmungen aus. Ihre Träume bewahrt sie auf Zetteln auf und sorgt dafür, dass diese nicht wegfliegen können. Nach und nach lernen wir Emilias Gedankenwelt kennen und erfahren, was ihr in ihrem Leben bisher so zugestoßen ist. Sie hat sich von der Welt relativ weit zurückgezogen. Durch ihre Nachrichten an der Pinnwand des Mietshauses versucht sie wieder etwas Kontakt zu den Menschen aufzunehmen. Vielen gefallen ihre leicht philosophischen Texte, die immer gleich beginnen – „Heute Morgen bin ich aufgewacht …“. Manche hinterlassen Kommentare zu den Texten, die Emilia wichtig sind. Durch diese Nachrichten lernt sie eine sehr liebe alte Dame kennen. Mit ihr schließt sie ebenso wie mit Nicola Freundschaft und öffnet sich wieder ein wenig dem Leben und anderen Menschen. Doch kaum passiert dies, gerät ihre Welt erneut in eine Schieflage. Die Pinnwand wird in einem Glaskasten eingeschlossen, und Emilia droht der Verlust der Wohnung, die sie von einer Freundin für ein Jahr übernommen hat. Wie wird sie dies beides verkraften? Mir haben an diesem Buch besonders Emilia, Nicola und die alte Dame gefallen. Alles drei Menschen, die etwas besonderes sind. Sie nehmen die Welt anders wahr. Ich bin mir bis zum Ende des Buches nicht wirklich sicher gewesen, ob Emilia einfach nur anders und hochsensibel ist, weil sie schon früh Verluste hinnehmen musste, oder ob sie vielleicht das Asperger-Syndrom hat. Im Prinzip ist es aber auch egal – Emilia ist einfach ein besonderer Mensch. Nicola lebt mit seinem Vater zusammen, der andauernd am Handy hängt und auch noch eine neue Freundin hat. Nicola fühlt sich einsam und unverstanden. Nur Emilia versteht ihn. Und die alte Dame hat in ihrem Leben ebenfalls schon viele Verluste hinnehmen müssen. Das verbindet sie mit Emilia. Den Gedanken, dass die Farben für Emilia Stimmungen ausdrücken, kann ich sehr gut nachvollziehen. Und ihre Art, Texte zu schreiben und an die Pinnwand zu hängen, fand ich eine wunderbare Idee. Dadurch berührt sie die Mitbewohner, bringt sie zum Nachdenken und zum miteinander reden. Auch wenn nicht jeder von diesen Texten begeistert ist, oder sie immer versteht, lernen sich die Menschen einfach kennen und entwickeln sogar so etwas wie eine Gemeinschaft. Das Buch endet mit einigen Fragen. Und das ist es, weshalb ich es nur mit 4 Sternen bewertet habe. Irgendwie hat mich das Ende unbefriedigt zurückgelassen. Es gibt noch einen nicht unwesentlichen Punkt in Emilias Leben, der nur kurz angerissen wurde. Darüber hätte ich gerne noch viel mehr erfahren, denn er erscheint mir essentiell dafür zu sein, warum Emilia sich so in sich selbst zurückgezogen hat. Die zweite Frage, die sich mir noch gestellt hat, ist nicht ganz so problematisch. Da wäre ich nur neugierig gewesen, wie es sich weiterentwickelt. Die Autorin hat da eine Fährte gelegt, bei der wir am Ende selbst für uns entscheiden können, wie es weitergeht. Für mich ist es ein modernes Märchen, bei dem ich oft an den Film „Die wunderbare Welt der Amélie“ denken musste. Schön für Leserinnen, die das Träumen noch nicht verlernt haben.

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