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Der Morgen der Welt

Geschichte der Renaissance

Bernd Roeck

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Beschreibung

Die Renaissance war eine Revolution, die erst Europa und dann die ganze Welt für immer veränderte. In seinem grandios erzählten Buch entfaltet der Historiker Bernd Roeck ein beeindruckendes Panorama dieser glanzvollen Zeit mit ihren vielfältigen Schauplätzen: von der Politik über die Religion bis zu den Künsten und der Philosophie. Zugleich erklärt er im Horizont der Globalgeschichte, wieso es ausgerechnet in Europa zu dieser einzigartigen Verdichtung von weltbewegenden Ideen und historischen Umwälzungen, von spektakulären Entdeckungen und künstlerischen Meisterleistungen kommen konnte. Mit 115 teils farbigen Abbildungen. Einmalige Sonderausgabe.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1306
Erscheinungsdatum 20.11.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-74119-7
Reihe Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22,3/15,2/5,8 cm
Gewicht 1366 g
Abbildungen mit 115 Abbildungen, davon 32 in Farbe
Auflage 2
Verkaufsrang 78427

Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Hier kann man nachlesen wie es das zuvor schwach entwickelte Europa schaffte zu dem weltweit führenden Kontinent zu werden. Die Auswirkungen der Renaissance auf Kultur, Wirtschaft und Politik kann man bis heute sehen.

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Der Morgen der Welt - und des modernen Menschen
von Peter Ball aus Krefeld am 05.08.2020

Mir ging es wohl nicht anders als vielen anderen auch, die nach ihrer Vorstellung zum Begriff "Renaissance" gefragt werden: Michelangelo, Leonardo und ein bisschen Medici, spätes 14. und 15. Jahrhundert und sonst nichts weiter. Bernd Roeck jedoch belehrt die Welt in seinem Opus Magnum über die Geschichte der Renaissance eines B... Mir ging es wohl nicht anders als vielen anderen auch, die nach ihrer Vorstellung zum Begriff "Renaissance" gefragt werden: Michelangelo, Leonardo und ein bisschen Medici, spätes 14. und 15. Jahrhundert und sonst nichts weiter. Bernd Roeck jedoch belehrt die Welt in seinem Opus Magnum über die Geschichte der Renaissance eines Besseren und zeigt eindrücklich, daß es vielfältige Ursachen-, ja triftige Gründe dafür gab, daß eine solche Revolution des Geistes, der Künste und der Wissenschaften ausgerechnet in der Mitte von Europa stattfinden musste. Sei es die klimatische Vorzugslage innerhalb Mitteleuropas, ein sprachliches Erbe (Latein), welches globalen Wissens- und Kulturaustausch ermöglichte oder die weltweit ersten, großen Universitäten, durch die die juristische-, kaufmännische und theologische Elite herangebildet wurde - es ist durchaus folgerichtig und legitim, hieraus eine Zwangsläufigkeit abzuleiten. Bernd Roeck liefert ein episches Stück Welt-, Kunst- und Wissenschaftsgeschichte mit Universalanspruch und beeindruckt mit einer außerordentlichen Detailkenntnis historischer Zusammenhänge, bekannter- und weniger bekannter Schlüsselpersonen. Seiner Grundaussage, daß die Renaissance letztendlich eine Erfolgsgeschichte der westlichen Welt ist, welche die Menschheit bereichert und in ihrer Entwicklung signifikant vorangebracht hat, kann man nach der Lektüre dieses Buches wohl uneingeschränkt zustimmen.

Eine Reise zum Aufbruch Europas
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bernd Roeck, ein in Augsburg geborener Historiker mit Lehrstuhl in Zürich, hat mit seinem Buch „Der Morgen der Welt“ ein umfangreiches Werk zur Geschichte der Renaissance abgeliefert. Schon Herfried Münkler wies auf den immensen Umfang des Buches hin. Aber es ist nicht allein der Umfang, der das Lesen sperrig werden lässt. In Ab... Bernd Roeck, ein in Augsburg geborener Historiker mit Lehrstuhl in Zürich, hat mit seinem Buch „Der Morgen der Welt“ ein umfangreiches Werk zur Geschichte der Renaissance abgeliefert. Schon Herfried Münkler wies auf den immensen Umfang des Buches hin. Aber es ist nicht allein der Umfang, der das Lesen sperrig werden lässt. In Abwandlung einer vielzitierten Redewendung, heißt es bei Bernd Roeck: „Wollen wir wissen, wie wir wurden und was wir sind, sind weite Reisen zu absolvieren.“ Von dieser Reise, die uns ein Bild von der Renaissance liefern soll, möchte uns Bernd Roeck berichten, indem er vom Einfluss der Antike und von den technischen Neuerungen - z. B. vom Buchdruck - erzählt, aber auch indem er die Bedeutung des Gesprächs und der Diskussion hervorhebt. Bernd Roecks Anliegen ist es, das einzigartige, territoriale Gebilde zu verstehen, das heute als Europa bezeichnet wird. Wie der Titel des Buches suggeriert - samt der Morgenröte, mit der Europa die Welt erleuchtet -, möchte er die einflussreiche Stellung Europas neben den anderen Kulturen in der Welt ergründen, in dem er von den revolutionären Umbrüchen und Neuerungen berichtet, die in der Renaissance stattfanden. Es bleibt aber die berechtigte Frage, ob sich Bernd Roecks „Reisebericht“ allein auf das Berichten beschränkt und sich dem Richten und der Beurteilung enthält, wie er in der Einleitung seines Buches formuliert. Trotz des Umfangs, hat Bernd Roeck ein leicht lesbares Buch geschrieben. Ob wir allerdings etwas über uns erfahren, wenn wir in die Vergangenheit reisen, sei dahingestellt und den Blinden und Tauben überlassen.


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  • Inhalt

    1. Europas großes Gespräch

    I. Grundlagen: Von den Anfängen bis zur Jahrtausendwende

    Eurasien und das griechisch-römische Erbe

    2. Vom Glück der Geographie

    3. Griechenland: Gedankenflüge und Kritik

    4. Rom: Weltmacht und Mythos

    5. Erbschaften



    Überlieferungen, Übertragungen

    6. Neue Mächte, schreibende Mönche

    7. Erste Wiedergeburten, Ringen um Ordnung

    8. Arabischer Frühling, byzantinischer Spätsommer

    II. Entfaltung der Möglichkeiten: 1000–1400

    Wendezeiten

    9. Die Mitten der Welt: Indien, Japan, China

    10. Take-off unter der Sonne

    11. Lateineuropas Weltordnung zerbricht

    12. Vertikalen, Horizontalen

    13. Anfänge einer «großen Divergenz»

    14. Erste «Renaissancen»

    15. Neue Horizonte, neue Dinge

    Erste Lichter, die Kälte und der Tod: Das 14. Jahrhundert

    16. Italienische Ouvertüre

    17. Mentalitätsbruch

    18. Vor der großen Renaissance

    19. Abend im Morgenland

    III. Verwirklichung der Möglichkeiten: 1400–1600

    Künstler und Humanisten, Kriege und Konzilien: 1400–1450

    20. Florenz im Morgenlicht

    21. Von Konstanz nach Konstantinopel

    22. Die Diskursrevolution entläßt ihre Kinder

    23. «Le tens revient»

    24. Medienrevolution

    25. Neue Welten

    26. Hexen, Hochfinanz und Staatsgewalt

    27. Die Stunde der Staatsräson

    28. Reisen nach Utopia, Kunstwelten

    29. Südwind: Die Renaissance erobert Europa

    30. Imperien und Weltherrscher

    31. Religionsrevolution

    32. Revolution der Himmelssphären

    33. Die große Kette des Seins

    34. Die Zergliederung des Menschen

    Eisige Zeiten

    35. Europäische Tableaus I: Westeuropa – Konfessionen, Kriege,

    36. Europäische Tableaus II: Der Norden, der Osten, die Mitte

    37. Jenseits der Säulen des Herkules

    38. Herbst der Renaissance

    Wissenschaftsrevolution

    39. Beobachten, experimentieren, rechnen

    40. Sonnenaufgang im Westen

    41. Im Zeitalter des Leviathan

    Vor der Moderne

    42. Die Weltmaschine

    43. Archäologie des Neuen

    IV. Ausblicke: Der «Westen» und der Rest

    44. Vertikalen, himmelhoch

    45. Pastoralmacht: Staat, Gesellschaft, Religion

    46. Verwehte Kulturen, eigensinnige Staaten

    47. Warum nicht China?

    48. Tiefe Geschichte: Echolote

    49. Epilog

    Anhang

    Nachwort

    Anmerkungen

    Abkürzungen

    Quellen und Literatur

    Bildnachweis

    Personenregister