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Siehst du die Grenzen nicht, können sie dich nicht aufhalten

Eine blinde Familie beweist, dass man jedes Hindernis überwinden kann.

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gebundene Ausgabe
Jutta Hajek erzählt die wahre bewegende Geschichte einer blinden Familie, die der lebende Beweis dafür ist, dass man jedes Hindernis im Leben bewältigen kann – mit starkem Willen und Gottvertrauen.

Maria Müller ist bei ihrer Geburt fast blind. Als während des Zweiten Weltkriegs zwei Männer der Gestapo zum Hof der Familie kommen, um sie abzuholen, kann sie gerade noch fliehen. So entgeht sie dem Schicksal vieler anderer Menschen mit einer Behinderung oder einer psychischen Erkrankung, die nach Hadamar gebracht und dort ermordet werden, weil ihr Leben als »unwert« gilt. Marias Einschränkung hält sie nicht davon ab, sich ins Leben zu stürzen: In der Handelsschule verstößt sie gegen sämtliche Regeln, bekommt trotzdem ihren Abschluss, ergattert einen gefragten Job, baut ein selbst entworfenes Haus und trifft Josef – die Liebe ihres Lebens.

Ihre Kinder, Stefan und Christof, werden ebenfalls fast blind geboren. Doch haben sie zum Glück nicht nur den Gendefekt, sondern auch den unbedingten Lebensmut ihrer Eltern geerbt – was sie ebenso eindrucksvoll unter Beweis stellen. Stefan wird als erster Blinder in Deutschland zum Priester geweiht. Sein Bruder Christof studiert ebenfalls Theologie – allerdings nicht, um Pfarrer zu werden, sondern um Religionsunterricht zu geben. Glaube ist die Kraftquelle, die ihnen hilft, die Steine auf ihrem Lebensweg aus dem Weg zu räumen – ohne diejenigen zu verurteilen, die sie ihnen vor die Füße werfen.
Portrait
Jutta Hajek, Jahrgang 1965, arbeitet als freie Journalistin und Übersetzerin. Als begeisterte Läuferin war es ihr ein Anliegen, die Geschichte von Pater Tobias aufzuschreiben. Mit ihrer Familie lebt die Autorin in Kelkheim im Taunus.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 20.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96340-075-9
Verlag Bene!
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/2,5 cm
Gewicht 350 g
Abbildungen 8 schwarzweisse Fotos,mit 12 Farbfotoss
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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16,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Sehr beeindruckende Biographie
von Kuhni77 am 17.02.2020

INHALT: Maria Müller ist schon bei ihrer Geburt fast blind. Weil sie vor der Gestapo fliehen konnte, entgeht sie ganz knapp dem Schicksal vieler Menschen, die wegen ihrer Behinderung oder einer psychischen Erkrankung nach Hadamar gebracht und dort ermordet wurden, weil ihr Leben als „unwert“ galt. Mariechen, wie sie lieb... INHALT: Maria Müller ist schon bei ihrer Geburt fast blind. Weil sie vor der Gestapo fliehen konnte, entgeht sie ganz knapp dem Schicksal vieler Menschen, die wegen ihrer Behinderung oder einer psychischen Erkrankung nach Hadamar gebracht und dort ermordet wurden, weil ihr Leben als „unwert“ galt. Mariechen, wie sie liebevoll genannt wird, wächst als starke Frau auf, die sich von ihren Einschränkungen nicht abhalten lässt. In der Handelsschule verstößt sie gegen alle Regeln, sie ergattert einen guten Job und baut ein selbstentworfenes Haus. Mit ihrer großen Liebe Josef, der auch blind ist, bekommt sie zwei Söhne. Auch Christof und Stefan werden ebenfalls fast blind geboren. Doch Stefan und Christof haben nicht nur die Erbkrankheit ihrer Eltern geerbt, sondern auch ihren starken Lebenswillen. Stefan wird als erster Blinder in Deutschland zum Priester geweiht und Christof wird Religionslehrer an einer Schule für Sehende. Jutta Hajek erzählt die wahre bewegende Geschichte einer blinden Familie, die der lebende Beweis dafür ist, dass man jedes Hindernis im Leben bewältigen kann – mit starkem Willen und Gottvertrauen. MEINUNG: Die Geschichte dieser Familie hat mich wirklich fazsiniert. Wie sie mit ihrer Blindheit umgehen, welchen Lebensmut sie haben und wie sie ihr Leben meistern. Das Buch ist in 4 Kapitel unterteilt, in denen Maria, Stefan, Christof und auch die Autorin ihre Geschichte erzählen. Ich fand es schön, dass man im letzten Kapitel vom der Autorin erfährt, wie es zu diesem Buch gekommen ist. Am Besten haben mir aber die ersten Seiten gefallen, wo man Mariechen und ihr Leben kennenlernt. Es hat mich wirklich sehr beeindruckt, was für eine starke Persönlichkeit sie schon als kleines Kind ist. Sie hat sich nicht von ihrer Blindheit hinunterziehen lassen und alles gemacht, was andere Kinder in ihrem Alter auch machen. Manchmal hat man ihr gar nicht angemerkt, dass sie fast blind ist. Aber gerade in der Zeit des Zweiten Weltkrieges war das auch sehr gut. Nicht auszudenken, wenn die Männer der Gestapo sie damals gefunden hätten. Aber auch Christof und Stefan haben mich sehr beeindruckt. In dieser Familie wird Zusammenhalt groß geschrieben und jeder weiß, dass er sich auf den Anderen verlassen kann. Biografien sind ja manchmal recht trocken geschrieben, aber Jutta Hajek hat es geschafft, jede Zeit sehr lebendig wirken zu lassen. Man sollte wissen, dass es im Buch viel um den katholischen Glauben geht. Mir hat es beim Lesen nichts ausgemacht, aber ich denke, man sollte es berücksichtigen, wenn man nicht gerade gläubig ist. FAZIT: Ein sehr tolles Buch über eine Familie, die meinen größten Respekt hat. Ich wünsche ihnen wirklich nur das Beste.

berührt tief im Herzen
von einer Kundin/einem Kunden aus Uhlstädt-Kirchhasel am 08.02.2020

"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!" Kein Buch schafft es einem dieses Sprichwort eindrucksvoller näher zu bringen als dieses! Wenn auch das Cover einfach gehalten ist, so unterstreicht es dennoch prima den Titel - und bald spürt man: die inneren Werte sind sooo viel wichtiger als die optischen Reize! Das Buch berich... "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!" Kein Buch schafft es einem dieses Sprichwort eindrucksvoller näher zu bringen als dieses! Wenn auch das Cover einfach gehalten ist, so unterstreicht es dennoch prima den Titel - und bald spürt man: die inneren Werte sind sooo viel wichtiger als die optischen Reize! Das Buch berichtet von drei sehbeeinträchtigten Menschen Marie/Mariechen, Stefan und Christof - von ihrem außergewöhnlichen Leben, ihren Empfindungen und ihren Träumen. Es ist eine Art Familienbiografie. Der Leser begeleitet die drei durch ihr zum Teil kompliziertes Leben - und darf sich von ihren Ansichten, ihrem Lebensmut und ihrem unerschöpflichen Optimismus sowie ihrem unbändigen Kampfgeist vereinnahmen lassen. Es ist eine Erzählung "aus dem Leben", die die eigenen ProblemCHEN vergessen lässt und Hochachtung für diese Familie evoziert. Die religiöse Ausrichtung hätte es für mich nciht zwingend gebraucht, doch sie stört auch nicht weiter.... Es ist defintiv ein lesenswertes Buch, dass sehr zum Nachdenken anregt!

Berührendes Buch - und definitiv eines meiner Lesehighlights 2020
von einer Kundin/einem Kunden am 29.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Einfühlsam erzählt die Autorin Jutta Hajek die Geschichte von Familie Müller. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt und gewährt so jedem Familienmitglied, seine eigene Lebensgeschichte zu erzählen. Zu Beginn begibt man sich als Leser zurück in die schlimme Zeit, als Deutschland unt... Dieses Buch hat mich sehr berührt. Einfühlsam erzählt die Autorin Jutta Hajek die Geschichte von Familie Müller. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt und gewährt so jedem Familienmitglied, seine eigene Lebensgeschichte zu erzählen. Zu Beginn begibt man sich als Leser zurück in die schlimme Zeit, als Deutschland unter der NS-Regierung stand und Menschen mit Handicaps zu Versuchen missbraucht oder gar getötet wurden und erfährt wie es Mariechen ergangen ist. Die beiden Söhne Christof und Stefan, die sie später zur Welt bringt, sind wie ihre Eltern ebenfalls stark sehbehindert. Ihnen sind die nachfolgenden Abschnitte gewidmet. Auch die Autorin geht auf einigen Seiten darauf ein, wie es zu der Buchidee kam und was sie bei den Recherchearbeiten erlebt hat. Das ganze Buch ist faszinierend. Blindheit ist ein Thema, mit dem ich mich bisher wenig auseinandergesetzt habe, und so war es sehr spannend zu lesen, wie Sehbehinderte den Alltag erleben, welche banalen Dinge (über die man sich als Sehender keinen Kopf macht) plötzlich zu Hindernissen werden und wie sie lebensfroh ihre Wege gehen. Besonders gefesselt hat mich die Lebensgeschichte von Christof. Er ist Lehrer an einer Schule für Sehende und meistert seinen Berufsalltag mit Bravour. Das hat mir sehr imponiert, welchen Willen und auch Aufwand er betreibt um diesen Beruf ausüben zu können. Für mich ist das Buch schon jetzt eines meiner Lesehighlights 2020 und es lässt mich noch immer nachdenken und wirkt nach. Ich kann dieses außergewöhnliche Buch nur empfehlen und vergebe daher 5*.