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Der Briefschreiber Goethe

Albrecht Schöne widmet sich in diesem Buch einem hochbedeutenden Bereich unserer Literatur, der durch die digitale Revolution untergegangen ist: der europäischen Briefkultur, auf deren Höhepunkt Goethes Briefwerk entstand. In neun exemplarischen Fallstudien – beginnend mit dem ersten Schreiben des 14-Jährigen und endend mit dem Brief des 82-Jährigen wenige Tage vor seinem Tod – erschließt er diese Briefe nicht nur als biographische Zeugnisse, sondern zugleich als sprachliche Kunstwerke. Voller Entdeckungen, frei von Wissenschaftsjargon, glänzend geschrieben und spannend zu lesen, wendet sich das Werk an alle, die sich für Goethe, für Literatur und Sprache oder überhaupt für das Briefschreiben interessieren.
Portrait
Albrecht Schöne ist em. Professor der Göttinger Georg-August-Universität. Er war der erste deutsche Präsident des Internationalen Germanistenverbandes (1980 - 1985) und ist, neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen, Träger des
Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste. 2017 erhielt er für dieses Buch den
Einhard-Preis.
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  • INHALT

    »Die übersandten Blätter sind mir von unendlichem Werth«

    Vorbemerkungen

    ––––––––––––––

    Fallstudien

    I »ein kleiner, eingewickelter, seltsamer Knabe«

    An Ludwig Ysenburg von Buri, 23. Mai 1764

    II »Mein Brief hat eine hübsche Anlage zu einem Werckgen«

    An Ernst Wolfgang Behrisch, 10. – 13.November 1767

    III »aus der kompendiosen Reise apotheck des dienstfertigen Samariters«

    An Johann Friedrich Krafft, 11.Dezember 1778

    IV »ein unangenehmes verhasstes und schaamvolles Geschäfft«

    An den Herzog Carl August, 9. auf 10. Februar 1779

    V »die gemeinsten Klatschereyen«

    An Johann Friedrich Cotta, 24.Dezember 1806

    VI »vor deines Kaysers Throne, Oder vor der Vielgeliebten«

    An Michael Franz Graf von Althann, 23. Januar 1811

    VII »Regenbogen auf schwarzgrauem Grunde«

    An Karl Friedrich Zelter, 10. Juli 1828

    VIII »die Gemeinschaft der Heiligen, zu der wir uns bekennen«

    An Moritz Seebeck, 3. Januar 1832

    IX »Geheimnisse des Lebens«

    An Wilhelm von Humboldt, 17. März 1832

    –––––––––––––

    Exkurse

    I »Tore und Straßen nach allen Enden der Welt«

    Weimarer Postverhältnisse

    II »auf das Papier sprechen«

    Diktierte Briefe

    III »Verzeih dass ich die Kleinigkeit zu etwas mache«

    Anredepronomina

    _______________

    Nachweise

    Literatur- und Abkürzungsverzeichnis

    ––––––––––––––

    Bedankungen



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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 539
Erscheinungsdatum 28.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-73967-5
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 21,6/14,1/3,2 cm
Gewicht 618 g
Abbildungen mit zahlreichen Abbildungen
Auflage 1. durchgesehene Auflage in C
Verkaufsrang 139110
Buch (Taschenbuch)
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