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Die Kunst und das Glück eines Sommers

Ein Paula-Modersohn-Becker-Roman

Sophia Dahlwitz

(6)
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Beschreibung

Spätsommer 1900 in der Künstlerkolonie Worpswede

Zwischen der jungen Malerin Paula Becker und ihrem jüngst verwitweten Mentor Otto Modersohn entwickelt sich eine Beziehung, die rasch enger wird. Doch Otto hat Probleme, sich so kurz nach dem Tod seiner Frau wieder offiziell zu binden, während Paula hin- und hergerissen ist zwischen ihrer aufkeimenden Zuneigung und ihrem Wunsch, wieder zurück nach Paris zu gehen, um sich endlich als Künstlerin zu verwirklichen. Mitten in ihrer Schaffenskrise taucht Rainer Maria Rilke in Worpswede auf und beginnt Paula zu umwerben. Und dann verschwindet auch noch ihr Modell, das Bauernmädchen Marleen, spurlos – offenbar im Moor …

Sophia von Dahlwitz ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Unter ihrem Klarnamen hat sie bereits acht Romane veröffentlicht, von denen vier verfilmt und fünf in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Sophia von Dahlwitz lebt mit ihrer Familie in München.DAS LICHT ZWISCHEN DEN ZEITEN basiert auf ihrer eigenen Familiengeschichte.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 04.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28222-9
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13,5/2,2 cm
Gewicht 340 g
Auflage 1. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Annika Seibert, Thalia-Buchhandlung

Ein interessanter Roman mit Spannung und Romantik für alle Kunstliebhaber.

Susann Kramny, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Ein wunderbarer Roman über eine starke Frau und Künstlerin, die ihrer Zeit voraus war, und der sehr lebendig die eindrucksvolle Landschaft Worpswedes und ihre Bewohner beschreibt und die Aufbruchstimmung und den Wandel in der Gesellschaft zu Beginn des 20. Jh. wiederspiegelt.

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Liebe, Kunst und Zeitgeist in Worpswede
von sommerlese am 05.11.2019

"Die Kunst und das Glück eines Sommers" ist ein Roman von Sophie von Dahlwitz über die Malerin Paula Modersohn-Becker aus dem Droemer Verlag. Die Malerin Paula Becker lebte im Spätsommer 1900 in der Künstlerkolonie Worpswede. Dort kam sie ihrem verwitweten Mentor Otto Modersohn näher und stand vor der Entscheidung, mit ihm ei... "Die Kunst und das Glück eines Sommers" ist ein Roman von Sophie von Dahlwitz über die Malerin Paula Modersohn-Becker aus dem Droemer Verlag. Die Malerin Paula Becker lebte im Spätsommer 1900 in der Künstlerkolonie Worpswede. Dort kam sie ihrem verwitweten Mentor Otto Modersohn näher und stand vor der Entscheidung, mit ihm eine Beziehung einzugehen oder aber in Paris als Künstlerin zu leben. Doch damit nicht genug, während Paulas Worpsweder Aufenthalt erscheint Rainer Maria Rilke und umwirbt die Malerin. Paula malt häufig das Bauernmädchen Marleen, die plötzlich verschwindet, wahrscheinich im Moor. Paula Becker (geboren am 8.2.1820, gestorben am 20. 11.1907 in Worpswede) war eine deutsche Malerin und einer der bedeutendsten Vertreter des frühen Expressionismus. Sie schuf in knapp 14 Jahren 750 Gemälde und etwa 1000 Zeichnungen. Dieser Roman spielt in Worpswede und erzählt aus dem Leben von Paula Modersohn-Becker. Die Rolle der Frau in der Kunst war früher nicht einfach und selbstverständlich. Und selbst mit entsprechendem Talent war den Frauen früher wenig Ruhm beschieden. Sophie von Dahlwitz zeigt in ihrem Roman nicht nur das Gefühlsleben ihrer Protagonistinnen Paula und ihrer Freundin Clara Westhoff auf, sie zeigt auch das harte Los der Torfstecher und ihrer Familien, die tagtäglich für einen Hungerlohn im Morast und Torf schufteten. Vor diesem Hintergrund wirkt das schöngeistige Leben der Künstler in der Kolonie Worpswede umso dekadenter. In den Augen der kleinen Leute treiben sie Müßiggang, auch wenn sie kunstschaffend aktiv waren. Die Gemeinde Worpswede liegt inmitten des Teufelsmoores, Heimat armer Torfbauern und ist heute hauptsächlich als Künstlerkolonie bekannt. Ab 1889 zog sie Künstler verschiedenster Gattungen an, die sich in Worpswede niederliessen oder einen Teil ihrer Kunst dort anfertigten. Darunter befanden sich auch die Landschaftsmaler Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Paula Becker, Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler. Angezogen von der abgeschiedenen und ländlichen Gemeinde, fertigten sie dort ihre Werke. Die Autorin zeigt die unterschiedlichen Gefühle ihrer Figuren und auch die gesellschaftlichen Vorbehalte auf, aber auch Frauen wie Paula in der recht ungewöhnlichen Rolle als Künstlerin zur damaligen Zeit. Man erlebt sehr klar umrissen die Gefühle, den Zwiespalt und die Unterschiede der armen Torfbauern und der Künstlergemeinde und Kirchenmänner mit. Der angenehme Erzählstil der Autorin sorgt für flüssiges Lesen. Sie erzählt Gefühlsäußerungen, Vorbehalte der Personen und auch das einfache und harte Leben der Torfbauern sehr spannend und mit detailgenauen Schilderungen. Auch die wechselnden Gefühle Rainer Maria Rilkes für Paula und Clara werden sehr deutlich aufgezeigt. Durch den fesselnden Schreibstil der Autorin konnte ich gespannt eingetauchen in diese interessante Zeitepoche und habe erlebt, wie Kunst Paulas Leben beeinflusst hat und wie ihre Beziehung zu Otto Modersohn und ihrem Freund Rainer Maria Rilke verlief. Ein berührendes und interessantes Sittengemälde über die Künstlerin Paula Modersohn-Becker, mit entsprechendem Zeitgeist und Einsichten in das Leben einfacher Torfbauern.


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