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Der Wintersoldat

Roman

"Sehr spannend!"

hr2, Ulrich Sonnenschein

"Aufrüttelnd und spannend."

Neue Presse

"Erzählgewaltig, packend, grandios!“

Wienerin Buchtipp

"Ein sofort packender, tief bewegender Roman.“

PM History Buchtipp

"Magisch."

Elle

"Dieser Roman (…) ist ein poetisches Porträt einer versunkenen Zeit, eine Wutrede gegen den Krieg, eine Liebesgeschichte, die sogar Männer rührt, und vor allem ist er spannend.“

Brigitte Woman, Katja Jührend

"Man will keine Seite missen. Großartig!"

emotion, Christine Ritzenhoff

"Ein gleichermaßen aufwühlendes wie unvergessliches Buch (...) Hat die Wucht von 'Doktor Schiwago' und die Zärtlichkeit von 'Der Englische Patient."

Bayern 5, Roana Brogstitter

"‚Der Wintersoldat‘ läuft wie ein alter Film ab. Ein brutaler, zärtlicher Film (…) Mason ist ein blendender Erzähler.“

Kurier, Peter Pisa

"Man denkt an ‹Doktor Schiwago›, ‹Der englische Patient›, ‹Wem die Stunde schlägt›, tief und unvergesslich berührend. Mason hat eine großartige Welt geschaffen, man genießt jedes Wort, man weiß wieder, warum das Lesen sich lohnt."

San Francisco Chronicle

"Ich bin ein Fan Daniel Masons seit ‹Der Klavierstimmer seiner Majestät›. Seine Fähigkeiten als Geschichtenerzähler und als Autor exquisiter Prosa führen dazu, dass man immer mehr davon will. ‹Der Wintersoldat› ist eine tour de force. Ich bin vollkommen eingetaucht in die Pracht des k.u.k. Wien, die vereisten Schlachtfelder der Ostfront, in dieser wunderschönen Geschichte über Liebe und Krieg und über unsere Zerbrechlichkeit und Resilienz im Angesicht beider."

Abraham Verghese, Autor von "Rückkehr nach Missing"

"So real, so reich an Details, dass das Zimmer, in dem ich las, ganz verschwand. Ich wurde in eine verlorene Welt der Vergangenheit versetzt. Spannend, erregend, voller aufwühlender Emotionen."

Andrew Sean Greer, Autor von "Mister Weniger" (Pulitzer-Preis)

"In der Tradition von ‹Unterwegs nach Cold Mountain› und ‹Doktor Schiwago› – Daniel Masons neuer Roman ist eine glanzvolle und packende Geschichte über Liebe und Krieg und das Wunder menschlicher Widerstandskraft. Mitreißend und doch intim, brutal und doch zärtlich. Es raubte mir den Schlaf, brach mir das Herz und erinnerte mich einmal wieder daran, wie sehr ein gutes Buch - ein wirklich gutes Buch - auch die Liebe zum Leben neu entfachen kann."'

Julia Glass, Autorin von "Three Junes" (National Book Award)

"Dieser Roman überzeugt mit jedem Satz."

Pulitzer-Preisträger Anthony Doerr
Portrait
Daniel Mason, 1976 geboren, ist Schriftsteller und Psychiater, arbeitet als Assistenzprofessor für Psychiatrie an der Universität Stanford. Sein Debütroman "Der Klavierstimmer Ihrer Majestät" (dt. 2003) wurde in achtundzwanzig Sprachen übersetzt und auch fürs Theater und die Oper adaptiert. Eine Verfilmung ist geplant. "Der Wintersoldat" wurde ebenfalls in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Sky Nonhoff ist Kulturjournalist, Autor und Kolumnist beim MDR. Er hat u. a. Bücher von Dennis Lehane, Alix Ohlin, Caitlin Doughty, Daniel Magariel, Souad Mekhennet und Kent Nerburn ins Deutsche übertragen.

Judith Schwaab war viele Jahre Verlagslektorin für Belletristik. Seit 2003 hat sie u. a. Romane von Chimamanda Ngozi Adichie, Anthony Doerr, Robert Goolrick, Lauren Groff, Jojo Moyes, Maurizio de Giovanni und Carol O’Connell übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 430
Erscheinungsdatum 11.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-73961-3
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/3,8 cm
Gewicht 685 g
Originaltitel The Winter Soldier
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Sky Nonhoff, Judith Schwaab
Verkaufsrang 36732
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Marion Raab, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Wahnsinnig berührend und atmosphärisch geschilderte Geschichte eines jungen Medizinstudenten, der sich übereifrig freiwillig für den Dienst als Arzt im 1. Weltkrieg meldet. Ich spürte beim Lesen die Kälte, die Desillusion und vor allem dieGrausamkeit des Krieges in allen Knochen.

Katrin Höffler, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Trotz aller beschriebenen Schrecken des Krieges und der für heutige Zeiten düsteren medizinischen Ausbildung ein wunderschöner Roman, der Leben und Natur schillern lässt. Sprachlich überzeugend schildert er das Ende der k.u.k. Monarchie und fesselnde verwobene Schicksale.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Großartig!
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzogenburg am 18.01.2020

Ich habe dieses Buch verschlungen und freue mich, wenn ich vom Verfasser möglichst bald wieder etwas lesen kann. Weiter so!

Die Schrecken des ersten Weltkrieges
von Buecherseele79 am 28.11.2019

Der angehende und hochbegabte Medizinstudent Lucius hat in der Medizin seine Lebensaufgabe gefunden. Wie und was er nach dem Studium gedenkt zu tun weiß er noch nicht... denn der erste Weltkrieg ist ausgebrochen. Auf Empfehlung von seinem Studienkollegen und Freund Feuermann meldet sich auch Lucius zum Sanitätsdienst, Ärzte und... Der angehende und hochbegabte Medizinstudent Lucius hat in der Medizin seine Lebensaufgabe gefunden. Wie und was er nach dem Studium gedenkt zu tun weiß er noch nicht... denn der erste Weltkrieg ist ausgebrochen. Auf Empfehlung von seinem Studienkollegen und Freund Feuermann meldet sich auch Lucius zum Sanitätsdienst, Ärzte und Personal werden händeringend gesucht. Er landet in einem abgelegenen Dorf in den Karpaten und bekommt den ganzen Schrecken und Grausamkeiten des Krieges mit und merkt.. darauf war er nicht vorbereitet... zum Glück steht im die Krankenschwester Margarete zur Seite... Bei dem Buch war ich im Allgemeinen sehr neugierig was mich hier erwarten wird, auch wie gewisse Themen vom Autor umgesetzt werden. Wird es ein reines Gemetzels, ein eher medizinische Geschichte, authentisch, eine reine Liebesschnulze, packend oder langweilig? Ich für mich muss sagen dass der Autor, in meinen Augen, eine sehr realistische und vor allem erdrückende Geschichte geschaffen hat, mit ihren Schrecken des Krieges, mit etwas Liebe zwischen Arzt und Krankenschwester, medizinisch sehr interessant und im Schreibstil sehr einnehmend, anfangs etwas ruhiger und eher hinplätschernd, aber trotzdem mit einem sehr guten Standpunkt in vielen Bereichen. Ich würde fast sagen – man sollte sich für Medizin interessieren, vielleicht aus dem Beruf kommen oder zumindest kein Problem haben dass der Autor, der selbst Psychiater ist, diese Thematik groß anschneidet und thematisiert. Denn für mich selbst waren diese Unterschiede von damals und heute sehr interessant dargestellt, gekonnt umgesetzt, die damalige Zeit und die Umstände hat der Autor sehr lebensnah niedergeschrieben. Der Autor bedient sich einer sehr bildhaften Sprache, man hat das Kriegsgeschehen vor den Augen, wie auch die Soldaten, die Jahreszeiten in den Karpaten, kann sich ein Bild des Lazaretts machen, lernt die verschiedenen Protagonisten kennen und ist an ihrer Seite, bis zum Ende. Lucius war mir sehr schnell sympathisch, er ist sehr engagiert, interessiert sich eigentlich nur für die Medizin und wünscht sich mehr Kontakt zu Patienten um besser und schneller zu lernen, zu verstehen. Auch überlegt er, mit Professoren, gewisse Techniken zu verfeinern, aufzuwerten, neue Ansätze einzubringen. Die Überlegungen zur damaligen Zeit waren einfach spannend zu lesen. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkriegs ändert sich alles, auch für Lucius, der eigentlich gar nicht vor hatte, sich zu melden, aber dadurch dass sein Freund Feuermann als Arzt agieren darf, möchte das auch Lucius. Man begleitet Lucius zu seinem Lazarett und ist, wie er, erstmal mit der ganzen Situation überfordert, denn wie jeder Student wird man hier in eine Lage hineingeworfen, die man sehr schwer fassen und begreifen kann, es ist erschreckend gut beschrieben und nichts wirkt übertrieben oder überzeichnet. Mit dem „Wintersoldat“ erhält das Thema Krieg, Traumatisierung und die richtige Behandlung einen neuen, unbekannten Fleck und schnell wird klar – was wir heute wissen, war damals in keinster Weise denkbar und stand eigentlich nicht zur Debatte. Im Lazarett wird eines schnell klar – die Soldaten müssen einfach nur wieder stehen können, sie müssen so schnell und unverzüglich wie möglich zurück an die Front, eine andere Aufgaben haben Lucius und sein Team gar nicht. Aber der „Wintersoldat“, wie er von ihnen genannt wird, ändert alles, auch die Dynamik im Team, die ganze Situation für das Lazarett. Natürlich kommt die Liebe nicht zu kurz, aber sie ist klein und fein, geheim und verboten und doch ist sie der Farbtupfer zwischen all dem Schnee, dem Grauen, dem Blut und den Sorgen, Schrecken, Hunger, Angst, der Filter gegen den Krieg. Doch natürlich ist zu dieser Zeit nichts einfach, nichts fliegt einem zu und auch Lucius muss sich noch mehr mit den Kämpfen, den Zuständen in seiner Heimat Wien und seiner Liebe auseinandersetzen. Neue Grenzen, neue Möglichkeiten aber auch neue Ängste machen ihm schwer zu schaffen, der Krieg bekommt man so schnell nicht mehr aus dem Kopf... Diese ganzen, verschiedenen und doch feinen Nuancen arbeitet der Autor gekonnt, authentisch und bewegend zu einer Geschichte zusammen, einem angehenden, studierenden Arzt in einem Lazarett in den Karpaten, überfordert, verängstigt, das erste Mal verliebt und mit dem ganzen Grauen des Kriegs konfrontiert was für alle nicht leicht zu fassen ist. Mich konnte dieser Roman restlos begeistern und mitreissen, ich empfehle ihn daher dringend weiter. Ich danke dem C.H. Beck Verlag für das Rezensionsexemplar.

Krieg und Lieben
von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2019

„Doktor, Sie wissen, dass es Ihre Pflicht ist, die Männer an die Front zurückzuschicken. Das ist Ihr Eid. Zusammenflicken und retour.“ Wien, Anfang der 1910er Jahre: Der junge Medizinstudent Lucius ist zwar offensichtlich hoch veranlagt, kann jedoch sein Wissen im Rahmen der vorherrschenden grauen Theorie seines Studiums kaum z... „Doktor, Sie wissen, dass es Ihre Pflicht ist, die Männer an die Front zurückzuschicken. Das ist Ihr Eid. Zusammenflicken und retour.“ Wien, Anfang der 1910er Jahre: Der junge Medizinstudent Lucius ist zwar offensichtlich hoch veranlagt, kann jedoch sein Wissen im Rahmen der vorherrschenden grauen Theorie seines Studiums kaum zum Einsatz bringen. Und so führt ihn der hereinbrechende Erste Weltkrieg zur Entscheidung, sich 1914 als Arzt eines Feldlazaretts in den Karpaten zu melden. Doch dort angekommen, ist er mit der erschreckenden Realität konfrontiert, dass ihm sein gesammeltes Expertenwissen über Psychologie und die Feinheiten des menschlichen Organismus wenig nützt, wenn er dem schreienden Soldaten vor ihm den Oberschenkel amputieren muss. Dort trifft der Protagonist auch auf Margarete; eine junge und ebenso selbstbewusste wie rätselhafte Nonne, die ihm bei seinen ersten medizinischen Schritten im Lazarett den Weg weist. Daniel Mason zeichnet das sich entwickelnde Verhältnis der beiden Hauptfiguren behutsam und webt zu Beginn nur sporadisch Szenen ein, in denen Arzt und Krankenschwester sich begegnen und flüchtige Worte und Blicke tauschen. Diese leisen Augenblicke von Wärme und Verständnis wirken umso eindrucksvoller vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Schrecken des Kriegens, die in einem schier unaufhörlichen Strom ins Lazarett rauschen: Soldaten sowohl mit zerschossenen Gliedmaßen als auch den sogenannten „Kriegszitterern“, Opfern starker psychologischer Traumata, die jedoch dem immer wieder einkehrenden habsburgischen Offizier als wenig kriegsuntauglich erscheinen wollen. Die zweite Hälfte des Romans beginnt mit einem starken Bruch in der Handlung durch die Rückkehr nach Wien. Doch schon bald treibt ihn die Sehnsucht nach Margarete zurück in die Karpaten und damit die Wirren der Zeit nach dem Friedensvertrag, in der trotzdem bei weitem kaum Ruhe in die umkämpften Gebiete einkehrt. Thematisch und mitunter auch stilistisch vergleichbar mit Anthony Doerrs „All das Licht, das wir nicht sehen“ erzählt „Der Wintersoldat“ das große Portrait einer Zeit anhand der kleinen Geschichte eines Einzelnen: Daniel Mason ist ein Roman gelungen, der als Kriegsroman abwechselnd erschüttert und mit einer der herausragendsten Liebesgeschichten des aktuellen Jahren zart berührt. Als Krönung glückt ihm dazu ein Finale, das sich jenseits gängiger Erzählklischees bewegt und noch lange in Erinnerung bleibt.