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Christenverfolgung in der Antike

Beck Reihe Band 2898

Wolfram Kinzig

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Beschreibung

Jahrhundertelang wurden Christen zur Zeit der frühen Kirche (1. bis 4. Jahrhundert) mit unfassbarer Grausamkeit gequält und ermordet. Die Verfolgten haben ihre Nöte mit oft übermenschlichem Mut erduldet - manchmal auch ihr Martyrium in einem uns heute sehr fremd anmutenden Verlangen geradezu gesucht. In diesem Buch werden Motive und Verlauf der Christenverfolgung beschrieben, Verantwortliche und Opfer benannt, aber auch die Gründe erhellt, weshalb die Pogrome und systematischen Nachstellungen schließlich an ihr Ende gelangten.

Wolfram Kinzig lehrt als Professor für Kirchengeschichte mit dem Schwerpunkt Alte Kirchengeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn und ist daselbst Sprecher des Zentrums für Religion und Gesellschaft.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 28.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-74009-1
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 18/13,4/1,7 cm
Gewicht 119 g
Auflage 1
Verkaufsrang 178844

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sachlich und doch tendenziös
von S.A.W aus Salzburg am 23.08.2019

In der Antike wurden Christen im Römischen Reich verfolgt, ja das stimmt. Verfolgt wurden aber auch alle möglichen Gruppen, die im Verdacht standen, die öffentliche Ordnung zu gefährden, ganze Völker wurden ausradiert, verschleppt oder versklavt. Da der Autor Theologe ist, erliegt er dem üblichen Anschein, dass die Gewalt der ... In der Antike wurden Christen im Römischen Reich verfolgt, ja das stimmt. Verfolgt wurden aber auch alle möglichen Gruppen, die im Verdacht standen, die öffentliche Ordnung zu gefährden, ganze Völker wurden ausradiert, verschleppt oder versklavt. Da der Autor Theologe ist, erliegt er dem üblichen Anschein, dass die Gewalt der römischen Kaiser nur gegen die Christen gerichtet war. Das stimmt nicht, die Christen sind nur die einzige Gruppe, die das Ende Roms und die Völkerwanderung überlebt hat. In den 5 Jahrhunderten bis zu Roms Ende hatten sie die meiste Zeit Ruhe oder waren geduldet. Verfolgungen gab es unter Nero, Domitian, Marc Aurel, Decius und Diocletian und auch nur dann, wenn die Christen ostentativ sich weigerten, dem Kaiser zu opfern. Konstantin benutzte die Christen, um die Vorherrschaft in der Tetrarchie zu erlangen und ab da waren die Christen viel intoleranter gegenüber anderen, als man jemals zu ihnen gewesen war. Der Autor schildert die historischen Fakten sachlich richtig, aber doch einseitig tendenziös, indem er die Gewalt gegen andere Bevölkerungsgruppen im Römischen Reich verschweigt. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Legionen des Varus. Wenn die Römer gewonnen hätten“


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    1. Einleitung: Grausamkeit und Faszination der Christenverfolgungen in der Antike

    2. Die Marginalisierung des Christentums innerhalb des Judentums

    3. Die Anstößigkeit des Christentums: Die ideologischen Rahmenbedingungen der antiken Konflikte

    4. Die Verfolgungen in Rom unter Nero und Domitian

    5. Christen als Opfer lokaler Polizeiaktionen (111 – 249)

    6. Ein Jahrzehnt der Verfolgung: VonDecius bis Valerian (249 – 260)

    7. Der größte Angriff auf das antike Christentum: Die diokletianische Verfolgung und ihre Nachwirkungen (303 – 324)

    8. Spätere Repressionen von Christen im Römischen Reich

    9. Spätantike Christenverfolgungen außerhalb des Römischen Reiches

    10. Streit um die Buße für den Abfall vom Glauben

    11. Schlussbemerkungen



    Literatur

    Zeittafel