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Blut schweigt niemals

Deutschlands bekanntester Profiler erzählt die spektakuläre Aufklärung von Cold Cases

Stephan Harbort

(12)
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Beschreibung

Mehr als tausend Ermittlungsakten voller grausiger Details vergilben in den Polizeiarchiven, versehen mit dem Hinweis »Ein Täter konnte nicht ermittelt werden. Das Verfahren wird vorläufig eingestellt.« Seit einiger Zeit werden dieses »Cold Cases« von Spezialisten der Mordkommissionen nach und nach darauf geprüft, ob Hinweise übersehen wurden. Oft stehen auch neue kriminaltechnische Verfahren zur Verfügung, um alte Spuren neu zu bewerten – zum Teil mit verblüffenden Ergebnissen. Stephan Harbort stellt die aufreibende Arbeit dieser Experten vor und berichtet von aufsehenerregenden Ermittlungserfolgen – wie immer authentisch, informativ, spannend.

"Spannend, auch weil es um echte Fälle geht!"

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 03.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30238-5
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21,1/13,5/2,7 cm
Gewicht 309 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 12944

Buchhändler-Empfehlungen

Lea Abt, Thalia-Buchhandlung Fulda

Sowohl bedrückend als auch beeindruckend. Ein Buch das interessante Einblicke in die Fallaufklärung gewährt. Der Autor wirft ausführlich und spannend erzählt einen Blick hinter die Kulissen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Mord verjährt nicht!
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidenheim am 24.08.2020

Wenn die Ermittlungen rundum ein Tötungsdelikt ergebnislos bleiben, wird das Verfahren in diesem Fall eingestellt. Gibt es neue Spuren oder eine Verbesserung der Kriminaltechnik, werden die so genannten Cold Cases wieder aufgerollt. In diesem Buch bereitet der bekannte deutsche Profiler Stephan Harbort verschiedene Cold Cases au... Wenn die Ermittlungen rundum ein Tötungsdelikt ergebnislos bleiben, wird das Verfahren in diesem Fall eingestellt. Gibt es neue Spuren oder eine Verbesserung der Kriminaltechnik, werden die so genannten Cold Cases wieder aufgerollt. In diesem Buch bereitet der bekannte deutsche Profiler Stephan Harbort verschiedene Cold Cases auf und schildert dabei die Arbeit der beteiligten Ermittler. Mitreisend, beeindruckend und ein Muss für alle True-Crime-Fans!

Interessante Einblicke in ausgewählte Cold-Case-Fälle aus der jüngsten Vergangenheit
von Krimine am 21.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine junge Frau wird in der Innenstadt von Aschaffenburg ihrem eigenen Pkw entführt und in ein naheliegendes Waldstück gebracht. Mehrfach vergewaltigt sie ihr Peiniger und sticht mit einem Schraubenzieher auf sie ein. Nur dem Instinkt, sich tot zustellen, verdankt sie es, dass sie sich retten kann. Mehr als 30 Jahre dauert es, b... Eine junge Frau wird in der Innenstadt von Aschaffenburg ihrem eigenen Pkw entführt und in ein naheliegendes Waldstück gebracht. Mehrfach vergewaltigt sie ihr Peiniger und sticht mit einem Schraubenzieher auf sie ein. Nur dem Instinkt, sich tot zustellen, verdankt sie es, dass sie sich retten kann. Mehr als 30 Jahre dauert es, bis eine eigens dafür ins Leben gerufene Gruppe von Spezialisten die Ermittlungen erneut aufnimmt und auf die Spur des Täters kommt. Ein Cold Case Fall, wie es viele gibt und deren Aufklärung nur gelingt, weil neue Verfahren zur Bewertung vorhandener Spuren vorhanden sind oder weitere Hinweise zu den verübten Straftaten bei den Polizeidienststellen eingehen. Einer der bekanntesten Fälle in Stephan Harborts Buch mit dem Titel „Blut schweigt niemals“ ist der von Peggy Knobloch. Die neunjährige Schülerin aus dem oberfränkischen Lichtenberg hatte am 07. Mai 2001 das Schulhaus verlassen und wurde einige Zeit später gesehen, wie sie in ein rotes Auto stieg. Von da an fehlt jede Spur von dem Mädchen. Umfangreiche Ermittlungen wurden angestellt, Verdächtige verhört und Nachbarn befragt. Unter ihnen auch ein geistig behinderter Jugendlicher, der irgendwann die Tat gestand, sie aber widerrief und trotzdem verurteilt wurde. Doch er war es nicht und kam nach 10 Jahren Haft wieder frei. Der Fall Peggy Knobloch ist bis heute ungelöst. Etwa 96 Prozent aller bekanntgewordenen Morde werden aufgeklärt. Eine gute Bilanz und doch gibt es circa 4 Prozent, bei denen die Verfahren vorläufig eingestellt werden, da ein Täter nicht ermittelt werden kann. Über diese Fälle, über Irrtümer von Sachverständigen und falsche Schlussfolgerungen von Ermittlern, über Wiederaufnahmeverfahren und die Neubewertung von Spuren schreibt Stephan Harbort, der als Experte für Serienmorde und Täterprofile gilt. Aber auch die umfangreichen Tätigkeitsfelder von operativen Fallanalytikern und Cold-Case-Teams stellt er seinen Lesern vor, denen die Aufgabe einer Bewertung von sogenannten Altfällen oder Cold Cases zufällt. Mit einer sachlichen und gut verständlichen Berichterstattung geht er dabei vor und scheut sich nicht neben eigenen Schlussfolgerungen auch kritische Anmerkungen einzustreuen. Fazit und Bewertung: Stephan Harbort bietet interessante Einblicke in ausgewählte Cold-Case-Fälle aus der jüngsten Vergangenheit. Ausführlich und spannend erzählt, wirft er einen Blick hinter die Kulissen und stellt neben der eigentlichen Tat, die jahrelangen Bemühen diese aufzuklären in den Mittelpunkt. Um interessante Statistiken ergänzt, ist dieses Buch ein Must-have für alle Krimifans.

lesenswert
von Booksandcatsde am 08.03.2020

Inhalt und Meinung: „Das erste Sachbuch zum Thema Cold Cases – Pflichtlektüre für alle True-Crime- und Krimi-Fans!“ (Quelle) Ich lese sehr gerne Krimis und Thriller und wir schauen auch immer wieder Serien, wie CSI und auch Criminal Minds. Wir haben auch schon mehrere Veranstaltungen von Marc Benecke beuscht, die sich auch... Inhalt und Meinung: „Das erste Sachbuch zum Thema Cold Cases – Pflichtlektüre für alle True-Crime- und Krimi-Fans!“ (Quelle) Ich lese sehr gerne Krimis und Thriller und wir schauen auch immer wieder Serien, wie CSI und auch Criminal Minds. Wir haben auch schon mehrere Veranstaltungen von Marc Benecke beuscht, die sich auch mit der Aufklärung von Morden/Fällen befassen. Aus diesen Gründen war ich an diesem Buch sehr interessiert. „Wenn keine Spur zum Täter führt, wenn nichts mehr geht, wenn die Ermittlungen eingestellt werden müssen, dann spricht man von einem „Cold Case“. Die Gerichtsakten der „kalten Fälle“ vergilben in den Archiven der Ermittlungsbehörden, dicke, prall gefüllte Stehordner voller grausiger Details, mit Bildern blutbesudelter Leichen, zertrümmerter Schädel oder abgetrennter Körperteile. Und auf der letzten Seite findet sich stets der obligatorische Vermerk des Staatsanwalts: „Ein Täter konnte nicht ermittelt werden. Das Verfahren wird vorläufig eingestellt. Etwa 95 Prozent aller bekanntgewordenen Morde werden aufgeklärt. Zehn bis 20 Tötungsdelikte können pro Jahr hierzulande nicht aufgeklärt werden. Über tausend Fälle in den vergangenen Jahrzehnten. Diese „Cold Cases“ werden von Spezialisten der Mordkommission bewertet, ob Hinweise übersehen oder Ermittlungsansätze nicht erkannt worden sind, oder ob nun nach all den Jahren mit neuester Kriminaltechnik alte Asservate erfolgversprechend untersucht werden können.“ (Quelle) Das Vorwort des Buches ist gut gewählt und macht wirklich Lust, sich der alten Fälle anzunehmen und in die Materie einzutauchen. „In seinem Buch erzählt Stephan Harbort spektakuläre Cold Cases, die in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland aufgeklärt werden konnten, und spricht dabei alle Facetten dieses Themas an – authentisch, spannend, empathisch, informativ.“ (Quelle) Die Rezensionen zu diesem Buch, die ich gelesen habe, waren durchweg positiv und enorm begeistert. Mir hat das Buch auch gefallen, ich fand es aber weder spektakulär noch wahnsinnig spannend. Das lag für mich an dem sehr ausführlichen und auch nüchternen Sprachstil. Mich haben die Fälle nicht mitgerissen, die Darstellung war mir teils auch zu lang und zu wiederholend. *************** Fazit: Ich habe das Buch gerne gelesen, aber nicht an einem Stück. Ich habe mir die Fälle sozusagen einzeln vorgenommen und mich mit diesen beschäftigt. Das war unterhaltsam, teils erschreckend und je nach Fall auch sehr interessant. Ich fühlte mich jedoch von dem Schreibstil nicht mitgerissen und begeistert genug, um eine höhere Bewertung zu geben. (3,5 / 5) Quelle ist jeweils die Verlagsseite!


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