Warenkorb

Wasteland

Roman

Eine Frau mit einem Motorrad - Ein Mann mit einem Baby - Eine Gang mit einem Schaufelradbagger -
eine Dystopie mit packendem Endzeit-Setting:

Die alten Regeln gelten nicht mehr, seit drei Kriege und das Wasteland-Virus die Menschheit beinahe ausgelöscht haben. Marodierende Banden beherrschen das Land, und auf dem freien Markt sind Waren nur im Tausch gegen Gefallen zu haben.
Um an Medikamente zu kommen, lässt sich die herumreisende Laylay auf ein Geschäft ein: Weil sie als Einzige immun gegen das Virus ist, soll sie den Marktbewohner Zeeto in der Todeszone aufspüren. Als sie ihn findet, ist er bereits infiziert. Zudem hat er etwas in einer geheimen Bunker-Anlage gefunden: ein Baby.Und obwohl das Virus Laylay nichts anhaben kann, beginnt sie sich zu verändern ...
Eine postapokalyptische Utopie auf den Ruinen eines zerstörten Deutschlands.

Fesselnde Action mit einer Prise Romantik: Judith und Christian Vogt haben mit »Wasteland« eine post-apokalyptische Welt erschaffen, die nicht nur Fans von Dystopien begeistern wird. Die Zukunft gehört den Heldinnen!
Portrait
Judith Vogt absolvierte nach dem Abitur eine Lehre als Buchhändlerin, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Sie hat bereits mehrere Romane bei Bastei Lübbe veröffentlicht. Für ihren ersten gemeinsamen Roman, Die zerbrochene Puppe, erhielten Judith und Christian Vogt den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Roman". Das Ehepaar wohnt mit seinen Söhnen in Aachen.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783426454343
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 895 KB
Verkaufsrang 43723
eBook
eBook
12,99
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
4
6
3
0
0

Mad Max in Deutschland...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ronnenberg am 21.04.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Wenn die Fiktion zur Realität wird, wird das lesen zur ungewollten mentalen Mutprobe. Ich habe „Wasteland“ gerade erst gelesen und befinde mich im Nichtweltenfluchtmodus weiterhin unter dem Eindruck von Sars-Covid-2 oder Covid 19 oder Corona, dem Virus, dass gerade auf unserem Planeten wütet und bereits tausende von Todesopfern ... Wenn die Fiktion zur Realität wird, wird das lesen zur ungewollten mentalen Mutprobe. Ich habe „Wasteland“ gerade erst gelesen und befinde mich im Nichtweltenfluchtmodus weiterhin unter dem Eindruck von Sars-Covid-2 oder Covid 19 oder Corona, dem Virus, dass gerade auf unserem Planeten wütet und bereits tausende von Todesopfern gefordert hat. Ich möchte hier den Autoren des Buches, Judith C. Vogt und Christian Vogt, keine prophetischen Fähigkeiten unterstellen, doch ist ihre „Wastelandkrankheit“ sehr nahe an dem dran, was Covid 19 den Menschen antut, die mit ihm infiziert sind. Man mag mir diesen kleinen Jetztzeitexkurs nachsehen, doch es drängte sich regelrecht auf, diese Anmerkungen zu machen. Nun zum Buch an sich… Die Inhaltswarnung am Ende des Buches – auf die aber schon zu Beginn des Buches hingewiesen wird – besagt folgendes: Gewalt, explizite Schilderung von Sex, Depression und bipolarer Neurodivergenz, Kontrollverlust, verbale Androhung sexueller Gewalt, Erwähnung von Sklaverei und sexuellem Missbrauch Dem ist auch nichts mehr hinzuzufügen, denn all das genannte kommt im Buch vor. Wem das nun sehr hart und ziemlich brutal erscheint, der sei beruhigt, denn die Schilderungen sind nicht so ausufernd und überdeutlich, dass man sie nicht ertragen könnte. Freunden von weichgespülten Jugend-Love-Dystopien sei allerdings empfohlen, dieses Buch weit zu umfahren, denn für eine saubere Teeny-Opera in apokalyptischen Zeiten ist „Wasteland“ definitiv zu realistisch und zu dreckig. Die Welt ist kaputt, denn 2024 bricht alles irgendwie zusammen und bis 2064, dem Jahr in dem die Geschichte spielt, hat man bereits drei Kriege hinter sich und ist in zivilisatorisches Hinterland zurückgefallen. Die Lebensräume teilen sich in zwei Gebiete auf: Die Wastelands und die Ödlande. In den Ödlanden fristet der Rest der verbliebenen Menschheit sein Dasein, währen die Wastelands verseuchte Gebiete sind, die nur in Schutzausrüstung kurzfristig betreten werden können. In ihnen holt man sich ohne Schutzkleidung unweigerlich die oben bereits erwähnte „Wastelandkrankheit“, welche nach und nach die Lunge zersetzt und zu einem unschönen Tod führt. In dieser Welt leben Laylay und Zeeto, zwei junge Menschen deren Schicksal miteinander verbunden ist, ohne dass sie es auf diese Art und Weise zuerst überhaupt wollen. Laylay reist mit ihrem Vater auf einem Motorrad mit Beiwagen durch die Ödlande, während Zeeto im „Handgebunden-Markt“ lebt, einer Konklave die Handel betreibt. Laylay und Zeeto treffen sich, als Laylays Vater wieder einmal das Medikament für seine Tochter besorgen muss, und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ich will von der Story nicht zu viel offenbaren, aber ein paar Hinweise zum allgemeinen Setting können nicht schaden. Die Menschheit besteht aus mehreren Fraktionen. Da sind die „Hoper“, welche versuchen das Beste aus den Gegebenheiten zu machen und die Menschheit wieder auf die Füße zu stellen – siehe auch die Bewohner des „Handgebunden-Markt“. Dann gibt es die „Toxxer“, anarchistische Gruppierungen, denen es nur darum geht das Beste für sich selbst zu sichern und Macht über andere auszuüben. Und es gibt religiöse Sekten, die versuchen beide Fraktionen zu ihren Glauben zu bekehren und sich so zu vergrößern. Die verschiedenen Settings erinnerten mich an Teile aus MAD MAX. Der „Handgebunden-Markt“ erschien mir wie eine Hommage an „Bartertown“ mit seiner „Donnerkuppel“ und die Gangs der „Toxxer“ schienen aus MAD MAX 2 entsprungen zu sein, an die dort marodierenden Motorradbanden angelehnt. Es gibt keine Trennungen zwischen männlich und weiblich mehr, denn jeder kann dort das sein, was er gerne sein möchte. Festgelegt wird dies allerdings an den Pronomen „sie“, „er“ und „ser“, was teilweise für recht skurrile Bezeichnungen im Erzähltext sorgt. Erzählt wird alles von Zeeto und Laylay, welche die vierte Mauer schon von Anfang an durchbrechen und auch gerne einmal monologische Zwiesprache mit dem Leser halten. Die dritte Ebene ist die eines Toxxers, welcher sich der Technik der alten Welt bedient – die Ebene nennt sich das „No WiFi“. Klingt nach einer sehr umfangreichen Welt? Ja – das kann man mit Fug und Recht behaupten. Und nicht nur die Gegebenheiten sind interessant. Die Sprache der kompletten Erzählung trieft nur so von Sarkasmus und auch wenn manchmal das lachen im Halse stecken bleibt, so ist der Balanceakt zwischen den dunklen Teilen der Geschichte und den Hoffnungsschimmern sehr ausgewogen getaktet. Tiefgang findet man ebenfalls in den Erkrankungen der beiden Hauptprotagonisten, denn Zeeto leidet unter einer bipolaren Störung, welche sehr anschaulich und verständlich erklärt wird. Wenn man selbst unter Depression leidet, so wie der Verfasser dieser Zeilen, so kann man viel von sich selbst in Zeeto wiederfinden. Und die manischen Anteile seiner bipolaren Störung sind so gut nachvollziehbar, dass man sich dem fiktiven Burschen teilweise sehr nahe fühlt. Nun habe ich immer Schwierigkeiten damit, bei einem so gelungenen Buch einen zweiten Teil zu akzeptieren, da man damit oft sehr viel verschlimmert. Nach der ungefähren Hälfte des Buches kam mir jedoch die Frage wie man diese ganzen Erzählstränge einfach so zusammenfügen und beenden wolle, denn dafür erschien mir der Rest der Seiten ein wenig zu dünn. Doch nach Seite 370 war mir klar, dass sich eine Quest für Laylay und Zeeto, inklusive Mtoto ( einem Baby aus dem Wasteland), ankündigte, welche dann in „Wasteland 2 – Auf der Suche nach XYZ“ (oder so) nachzulesen sein wird, vermute ich. Sehr umfangreiche Dystopie aus deutschen Landen, die im Jugenddystopiegewand daherkommt, aber durch ihren Tiefgang definitiv keine ist.

Die Welt wie wir sie nicht kennen
von einer Kundin/einem Kunden aus Belm am 17.01.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Es ist das Jahr 2064 auf der Erde. Aber die Welt ist nicht mehr so wie wir sie kennen und ein grosses sperrgebiet zieht sich durch Europa. Wer ins Gebiet geht der wird krank und stirbt nach kurzer Zeit an der Wastland-Krankheit. Nur Laylay scheint immun zu sein. Zeeto ist manisch depressiv und in einer depressiven Phase geht... Es ist das Jahr 2064 auf der Erde. Aber die Welt ist nicht mehr so wie wir sie kennen und ein grosses sperrgebiet zieht sich durch Europa. Wer ins Gebiet geht der wird krank und stirbt nach kurzer Zeit an der Wastland-Krankheit. Nur Laylay scheint immun zu sein. Zeeto ist manisch depressiv und in einer depressiven Phase geht er ins Wastland um zu sterben. Er findet jedoch eine Frauenleiche und ein lebendes Baby neben einer Bunkeranlage und nimmt dieses mit nach Hause. Zusammen mit Laylay will er nun rausfinden was es mit dem Bunker auf sich hat... Die Grundgeschichte und die Idee hinter dem Buch haben mir richtig gut gefallen, haben mich fasziniert und mit den Protagonisten mitfiebern lassen! Was hat es mit dem Bunker auf sich? Warum lag dort ein Baby und warum ist Laylay immun gegen die Wastland Krankheit? Die ganzen Fragen und dazu die beschriebene Welt, die so ganz anders ist und funktioniert wie wir sie kennen haben grossen Spass gemacht das Buch zu lesen. Diese Geschichte ist sehr spannend und sehr gut erzählt! Leider finden Laylay und Zeeto den Bunker und wollen ihn erforschen...aber dann kommt 150 Seiten was dazwischen, eine Art Nebenstrang der mich persönlich nicht interessiert hat und für mich die eigentliche Story nur in die Länge gezogen hat. Aber das ist meine Meinung und andere Leser stimmen hier vielleicht nicht mit mir überein. Mir hätte es besser gefallen wenn man den nebenstrang weglässt und am Ende noch mehr vom Bunker erzählt hätte, deshalb ziehe ich auch einen Stern ab. Ansonsten eine klasse Story mit einer spannenden Idee!

Spannende und düstere Dystopie in gendergerechter Sprache
von ech am 17.01.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Das Autorenpaar Judith C. und Christian Vogt legt hier eine spannende und düstere Dystopie vor, die in weiten Teilen in Deutschland spielt und mit einem erschreckenden Szenario aufwartet. Im Jahr 2064 haben drei Kriege und das Wasteland-Virus die Menschheit in weiten Teilen ausgerottet. Das Land wird von marodierenden Banden ... Das Autorenpaar Judith C. und Christian Vogt legt hier eine spannende und düstere Dystopie vor, die in weiten Teilen in Deutschland spielt und mit einem erschreckenden Szenario aufwartet. Im Jahr 2064 haben drei Kriege und das Wasteland-Virus die Menschheit in weiten Teilen ausgerottet. Das Land wird von marodierenden Banden beherrscht, die vollkommen skrupellos agieren und so für Angst und Schrecken sorgen. In dieser düsteren Welt versuchen die junge Laylay, die aus ungeklärten Gründen gegen das Virus immun ist, und ihr Vater Azmi einfach nur zu überleben. Als Laylay im Tausch gegen dringend benötigte Medikamente den Marktbewohner Zeeto in der Todeszone, dem sogenannten Ödland, aufspüren und nach Hause bringen soll, setzt sie dabei Ereignisse in Gang, die nicht nur ihr Leben komplett auf den Kopf stellen werden. Die Autoren erzählen ihre Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Laylay und Zeeto. Im Verlauf der Geschichte kommt noch eine weitere Perspektive hinzu, über die ich hier aber nicht zu viel verraten möchte. Sie wählen dabei eine gendergerechte Sprache, an die man sich zunächt doch ein wenig gewöhnen muss, bevor ein echter Lesefluss aufkommt. Hat man diese Anfangsschwierigkeiten aber erst einmal überwunden, wird man mit einer gut aufgebauten Geschichte belohnt, die mit viel Einfallsreichtum und schrägen Ideen aufwartet, wie z.B. einer Gang, die auf einem Schaufelradbagger unterwegs ist. Auch die Figurenzeichnung ist durchgehend gelungen. Wer auf Dystopien und post-apokalyptische Welten der etwas düsteren Art steht, wird hier bestens bedient. Mich konnte das Buch auf jeden Fall trotz der bereits beschriebenen Einstiegsprobleme doch noch gut und spannend unterhalten.