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Schokoladentage

Roman

Insel-Taschenbücher Band 4742

Gabriele Diechler

(27)
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Beschreibung


Alwy ist frisch verliebt, der smarte Anwalt Leon ist ein Traummann. Auch beruflich sieht es vielversprechend aus. Das Leben könnte herrlich sein – wenn die junge Patissière nicht plötzlich um ihre berufliche Existenz fürchten müsste. Das Haus, in dem sich ihr Tortenatelier befindet, ist an einen Bauinvestor verkauft worden, der die Immobilie teuer sanieren und die Mieter hinauswerfen will. Von ihrer Freundin und Partnerin Bettina kann Alwy nur bedingt Hilfe erwarten, denn die hat eigene Probleme: Sie ist schwanger und der zukünftige Kindsvater reagiert anders als erhofft. Alwy kämpft um ihren Laden, nichtsahnend, welche Folgen das für ihr Leben hat …

Ein bezaubernder Roman über die Magie der Liebe, die Kraft der Freundschaft und die Höhen und Tiefen des Lebens – optimistisch, prickelnd und voller Wärme.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 478
Erscheinungsdatum 27.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36442-9
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,9/3,8 cm
Gewicht 467 g
Verkaufsrang 117444

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Buchhändler-Empfehlungen

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Achtung: Suchtgefahr! Alleine vom Lesen dieser romantischen, lustigen Geschichte nimmt man mindestens 2 Kilo zu! Dieser zuckersüße Roman ist einfach nur schön und bei den Torten- und Pralinenbeschreibungen genießt man jede Seite des Buches. Im Anhang sind auch alle Kuchenrezepte!

Dem Glück eine Chance geben

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

2015 habe ich mit „Ein englischer Sommer“ die Romane von Gabriele Diechler für mich entdeckt. 2018 erschien dann „Lavendelträume“ von ihr und jetzt „Schokoladentage“. Bevor ich direkt zu dem aktuellen Buch komme, kann ich Ihnen schon sagen, dass die Romane von der Autorin ganz unterschiedlich sind. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken, sei es eine Landschaft, sei es ein Handwerk oder sei es etwas über die Geschichte. Was die Romane allerdings eint, ist, dass es zumeist ein Geheimnis in der Vergangenheit gibt, und dass die Romane sehr warmherzig sind. Im aktuellen Roman entführt uns Gabriele Diechler in ihre Wahlheimat. Die Geschichte spielt in Salzburg. Es geht um Alwy und Tina, zwei Patissières, natürlich um Liebe und um eine ganz einzigartige Patisserie mit Namen „Cake Couture“. Alwy hat sich gerade frisch von ihrem Lebensgefährten, einem Koch, getrennt, der einfach nicht sesshaft werden und eine Familie gründen will. Da kommt ihr das Angebot der Freundin und Kollegin Tina gerade Recht, die in Salzburg in der berühmten Steingasse eine Patisserie eröffnet hat. Allerdings hat sich die Freundin finanziell ein wenig übernommen, so das Alwy ihre Partnerin wird. Die beiden sprühen nur so vor wunderbaren Ideen. Und die Zusammenarbeit als auch das Zusammenleben funktionieren hervorragend. Nur mit den Männern ist das so eine Sache. Alwy trifft beim Joggen auf einen ausgesprochen interessanten Mann – Leon. Und nach einigen Treffen ist sie der Meinung, dass dies der Mann des Lebens für sie ist. Doch ist er das wirklich? Auch Tina lernt einen interessanten Mann kennen, mit dem sie eine schöne Zeit verbringt. Doch dann passiert etwas, das die ganze Existenz der beiden Frauen zerstören kann. Ein Immobilienhai kauft das Haus, in dem sowohl die Patisserie als auch die Wohnung der beiden Frauen liegt, und will das Haus luxussanieren. Wie wird es für sie weitergehen? Mir hat sehr gut gefallen, wie die Autorin ihren Roman aufgebaut hat. Das Buch ist in sechs Abschnitte aufgeteilt. Jeder Abschnitt beginnt mit Helenes Notizen – es sind Weisheiten von der Frau, die Alwys Liebe zu Patisserie geweckt hat. Danach folgt ein Kapitel, das im Herbst spielt, wobei es gleich im ersten Abschnitt sehr dramatisch losgeht. Leon bricht in einem Café bewusstlos zusammen. Alwy begleitet ihn ins Krankenhaus. Dann springt die Geschichte zurück in den April desselben Jahres. Alwy kommt in Salzburg an. Und so geht die Geschichte in zwei Zeitebenen vorwärts. Den Hauptteil des Buches nimmt die Zeit vom April bis zum November ein. Die ganze Zeit wissen wir nicht, warum Leon und Alwy sich in einem Flughafencafé getroffen haben. Wir wissen nicht, was vorher vorgefallen ist. Und wir wissen nicht, ob Leon den Zusammenbruch überleben wird. Das gibt dem Buch eine besondere Dramatik. Ansonsten ist es eine schöne Liebesgeschichte, die sich gerade in dieser herbstlichen Jahreszeit besonders gut liest. Sie macht Spaß, man fiebert mit den beiden Frauen mit und man bekommt Lust auf Torten und Schokolade. Damit wir selbst Abhilfe schaffen können, gibt es am Ende des Buchs fünf Kuchenrezepte zum Nachbacken. Nicht gerade hilfreich, falls man sich just mit dem Thema „Zucker, das weiße Gift“ beschäftigt, wie es bei mir grad der Fall war. Aber ich bin tapfer geblieben. Alle Hauptpersonen sind ausgesprochen sympathisch. Mir haben es besonders Leon und sein Freund Rick angetan, denn die beiden haben eine sehr dramatische Kindheit hinter sich. Und diese Erfahrungen, die sie damals erlebt haben, wirken bis in die Gegenwart nach. Ein schöner Nebeneffekt des Romans ist, dass man danach unbedingt Salzburg besuchen und vielleicht sogar dort in die Oper gehen möchte. Man merkt der Autorin an, dass sie Salzburg liebt und auch gerne in die Oper geht. Eine schöne warmherzige Liebesgeschichte, die zeigt, dass nicht immer alles so ist, wie wir es wahrnehmen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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Ende gut, alles gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Gronau am 28.03.2021

Alwy hat mit ihrem Freund und beruflichen Partner gebrochen und flieht nach Salzburg, um mit ihrer Freundin Tina, deren Pattiserie wieder auf Vordermann zu bringen, bevor sie in einem Sumpf von Schulden erstickt. Ich mag die Bücher von Gabriele Diechler, weil sie nicht wirklich vorhersehbar sind und die Geschichten immer w... Alwy hat mit ihrem Freund und beruflichen Partner gebrochen und flieht nach Salzburg, um mit ihrer Freundin Tina, deren Pattiserie wieder auf Vordermann zu bringen, bevor sie in einem Sumpf von Schulden erstickt. Ich mag die Bücher von Gabriele Diechler, weil sie nicht wirklich vorhersehbar sind und die Geschichten immer wieder positive Wendungen bekommen. Und weil die Liebesromane nicht so flach sind und wirklich mit viel Liebe geschrieben sind, wie die ganzen Romane, die die Autorin schreibt. Sehr interessante und im Prinzip alles sehr sympathische Charaktere, die sich auch wandeln, falls sie nicht so nett sind, am Anfang. Aus Geld regiert die Welt wird bei Gabriele Diechler: Die Liebe siegt. Das gefällt mir total. Es ist so anders als das reale Leben. Man entflieht gerne in die Welt von Schokoladentage und nimmt sich welche mit für die Realität. Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Die Bücher von Gabriele Diechler sind so liebevoll geschrieben, da fehlt es an nix. Hier wieder die überraschenden Wendungen, die Liebe zum Detail, Helenes Gedanken und Rezepte. Auch hier ist alles perfekt bis zum kleinsten Detail. Das gefällt mir total und ich finde das wunderbar.

Wohlfühlbuch mit einer besonderen Note
von RoRezepte am 30.10.2020

„Einen Schritt nach dem anderen gehen und wie zu weit nach vorne blicken. Du kannst die Zukunft nicht erahnen, […].“ Hat nicht aktuell jeder einen Schokoladentag verdient? Einen besonderen Tag, an den man sich gerne zurück erinnert? Gerade in der heutigen Situation genießen wir Tage, die uns glücklich machen. Gabriele Diechle... „Einen Schritt nach dem anderen gehen und wie zu weit nach vorne blicken. Du kannst die Zukunft nicht erahnen, […].“ Hat nicht aktuell jeder einen Schokoladentag verdient? Einen besonderen Tag, an den man sich gerne zurück erinnert? Gerade in der heutigen Situation genießen wir Tage, die uns glücklich machen. Gabriele Diechler hat im Oktober letzten Jahres ein Buch geschrieben, welches sich gerade mit Schokoladentage beschäftigt. Die Protagonistin Alwy ist Konditorin und hat die Leidenschaft für diesen Beruf von ihrer Großmutter übernommen. Wenn beide Frauen zusammen einen wundervollen Tag verbrachten, markierte sich Alwy diesen als Schokoladentag. Noch heute lebt sie nach diesem Glauben. „Jede misslungene Torte ist nur ein weiterer Versuch zur besten, die du je herstellen wirst.“ Alwy hat sich von ihrem langjährigen Freund und Partner getrennt, um in die kleine Patisserie ihrer Freundin Tina mit einzusteigen. Gemeinsam wollen die Frauen den Laden zu neuem Glanz verhelfen und bringen zahlreiche Ideen ein. Der Leser kann hier richtig mitfiebern. Doch das Leben legt den Frauen Hindernisse in den Weg: das Haus, in dem sich nicht nur ihre Tortenwerkstatt, sondern auch ihre Wohnung befindet, wurde an einen Großinvestor verkauft, Bettina ist schwanger von einen Mann, der nie Kinder wollte, und Alwy vertraute dem Falschen. „»Das Herz vergisst nichts, es hat alles Gute gespeichert. Bei Liebeskummer ruht es sich nur aus, um irgendwann weiterzulieben.«“ Der Roman umfasst nicht nur einige Wochen aus dem Leben der beiden Frauen, sondern fast ein ganzes Jahr. Es wirkt dabei weder „rasant und oberflächig“ noch langgezogen. Genau im richtigen Tempo erleben wir die Geschichte und blicken immer wieder in die Gegenwart, in der Alwy im Krankenhaus sitzt und um das Leben von Leon bangt, der ihr vor einigen Monaten das Herz gebrochen hat. Der Spannungsbogen bleibt über all die Zeit aufrecht. Auch wenn der geschulte Leser die Problematik rasch erblickt, ist es ein anderes die Protagonisten dieses erkennen und annehmen zu lassen. „Manchmal ist der Tiefpunkt gar keine so schlechte Ausgangsbasis. Ab da kann es nur bergauf gehen.“ Zwischendurch wechseln wir auch die Ansichten und erleben die Geschichte aus Tinas bzw. Leons Sicht. Denn auch Leon hat eine riesige Vergangenheitstasche, die er mit sich trägt und bis zum Erwachsenenalter nie verarbeiten konnte. Lediglich sein bester Freund steht ihm immer zur Seite. „»[…] an der Vergangenheit können wir nichts ändern, doch die Zukunft haben wir in der Hand. […]«“ Gabriele Diechler benutzt einen flüssigen und angenehmen Schreibstil, der einen das Buch fast nicht aus der Hand legen lässt. Ein schönes Wohlfühlbuch mit einer besonderen Note und welches zu eigenen Schokoladentagen mit der Familie und mit Freunden anregt. Die sympathischen Charaktere runden die Geschichte ab. Ergänzt wird der Roman mit „Helenes Gedanken“ und Rezepten, die für Alwy eine ganz besondere Bedeutung haben. Die Rezepte aus Schokoladentage findet ihr unter dem Benutzer.

Ein sehr gefühlvoller Roman
von Helgas Bücherparadies am 15.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nach ihrer Trennung von Harald beginnt Alwy einen Neuanfang in Salzburg. Ihre Freundin Tina bietet ihr eine Teilhaberschaft in ihrer Patisserie Cake Couture an. Sie überlegt nicht lange und gemeinsam erarbeiten sie ein Konzept um aus den roten Zahlen zu kommen. Pralinen mit persönlichen Botschaften müssen her. Bei einer Joggin... Nach ihrer Trennung von Harald beginnt Alwy einen Neuanfang in Salzburg. Ihre Freundin Tina bietet ihr eine Teilhaberschaft in ihrer Patisserie Cake Couture an. Sie überlegt nicht lange und gemeinsam erarbeiten sie ein Konzept um aus den roten Zahlen zu kommen. Pralinen mit persönlichen Botschaften müssen her. Bei einer Joggingrunde kommt Alwy in eine missliche Lage und sie lernt ihren Retter Leon immer mehr kennen und verliebt sich in ihn. Getrübt wird der Erfolg der Patisserie durch einen Immobilienhai, der Häuser aufkauft und teuer wieder vermietet. Nach einem wundervollen Wochenende mit Leon stürzt für Alwy die Welt ein. Tina ist ihr im Moment auch keine wirkliche Hilfe, denn sie hat gerade selber große Probleme. Wird sich alles zum Guten wenden? Was für einen wundervollen Roman hat Gabriele Diechler hier verfasst. Der Schreibstil ist äußerst gefühlvoll und lässt sich leicht lesen. Sie hat die Charaktere mit verschiedenen Facetten versehen. Sehr glaubhaft und lebensecht ohne in Kitsch zu verfallen. Die Story hat auch Schattenseiten, die guten Tage sind die Schokoladentage. In Rückblicken wird auf Leons Vergangenheit Bezug genommen. Häppchenweise erfahren wir mehr davon. Ein ernstes Thema, wie die Sanierung von Immobilien und stark ansteigenden Mieten hat sich hier die Autorin unter anderem gewidmet. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne. Fazit: gefühlvoll, ernsthaft, berührend und fesselnd

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