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Besser spät als nie

Eine Liebeserklärung an das Alter

Insel-Taschenbücher Band 4750

Mechthild Grossmann, Dorothea Wagner

(5)
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Beschreibung

Wie fühlt es sich eigentlich an, alt zu sein? Mechthild Grossmann ist 79 und genießt es. In diesem Buch erzählt sie von den großen und kleinen Momenten des Altwerdens. Von den wundervollen Freiheiten genauso wie von dem Phänomen, dass Bekannte plötzlich nur noch über ihre Krankheiten reden wollen – und nicht mehr über gute Bücher oder Filme.
Sie erklärt, was gegen das blöde Bauchgefühl an Sonntagabenden hilft, was sie nach dem Tod eines Freundes tröstet, wie das mit dem Sex und der Liebe ist und wie sehr sie es genießt, plötzlich in aller Ruhe im Bett frühstücken und einen Nachmittag in Jogginghose bleiben zu können. Humorvoll und warmherzig schildert sie, warum das Alter einem nicht Angst machen muss – sondern genau genommen die beste Zeit des Lebens ist.

Mechthild Grossmann wurde im Jahr 1939 geboren und ist verwitwet, seit sie 73 Jahre alt ist. Als Hausfrau kümmerte sie sich früher darum, ihren Kindern einen warmherzigen Blick auf die Welt mitzugeben. Nun lebt sie seit ein paar Jahren alleine in einer kleinen Wohnung und kann sich seitdem vorstellen, wie sich Studenten wohl fühlen - besonders, wenn sie einen Vormittag mit Kaffee und einem guten Buch im Bett verbringt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 254
Erscheinungsdatum 27.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36450-4
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,4/2,7 cm
Gewicht 335 g
Verkaufsrang 172489

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Kundenbewertungen

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Eine Liebeserklärung an das Alter
von gaby2707 aus München am 10.06.2020

Eine ältere Dame im Bademantel, in der Hand ein Buch und ein Glas Rotwein – das könnte ich sein. Dazu der Text „eine Liebeserklärung an das Alter“. Dieses Buch musste ich unbedingt lesen. Und es hat sich wirklich gelohnt. In 69 kurze Kapiteln lässt mich Mechthild Grossmann an ihren Gedanken rund ums alt / älter werden und ums... Eine ältere Dame im Bademantel, in der Hand ein Buch und ein Glas Rotwein – das könnte ich sein. Dazu der Text „eine Liebeserklärung an das Alter“. Dieses Buch musste ich unbedingt lesen. Und es hat sich wirklich gelohnt. In 69 kurze Kapiteln lässt mich Mechthild Grossmann an ihren Gedanken rund ums alt / älter werden und ums alt sein teilhaben. Es gibt viele nachdenkliche Momente in den Geschichten, die sie erzählt; Momente bei denen ich schmunzeln oder herzhaft lachen musste. Sie spricht mir regelrecht aus der Seele. Sie hat mit ihren Erfahrungen so recht. Ich kann das bezeugen, denn auch ich bin schon etwas älter und die allermeisten ihrer Gedanken treffen auch auf mich zu. Oft habe ich mich dabei erwischt, wie ich kurz nicke. Denn sehr viele der Situationen, die hier angesprochen und beschrieben werden, kenne auch ich sehr gut. Ich finde es toll, wie sie mit ihrer Zunge und ihrer Fantasie neue Länder erkundet. Wie sie mit dem Vergessen ihres Mannes umgegangen ist; wie sie erst vor ein paar Jahren auf ihre erste große Reise nach Südamerika geht. Ich bewundere, wie und warum sie alleine Weihnachten feiert und wie mit mit dem neuen Online Shopping umgeht. Sie schneidet Themen wie Altersarmut, Rente, häusliche Pflege von Angehörigen und unsere Wegwerfgesellschaft an. Zu allem hat sie eine Meinung, der ich mich nur anschließen kann. Sie philosophiert über die Einsamkeit im Alter und ihre Einstellung zum Tod. Erzählt über das weltbeste Pistazieneis in Rom und über Jogginghosen, die sie früher nie getragen hätte. Sie hat mich an manches erinnert, was ich auch aus meiner Kindheit und Jugend kenne. Die selbstgestrickten Wollstrümpfe aus ihrer Jugend, die an Strumpfgürteln festgemacht wurden und elendig gekratzt haben, die auch ich tragen musste, hatte ich schon verdrängt. Ich mag ihren Erzählstil, ich mag ihre Einstellung zum Leben und zum Tod. Gerne würde ich mich auf einen Plausch mit ihr auf ihren Balkon setzen und im Sommer Melonenschnitze futtern. Ein tolles Buch der fast 80-jährigen Mechthild Grossmann über die kleinen und großen Momente des Älterwerdens, aufgeschrieben von ihrer Enkelin Dorothea Wagner. Eine Lektüre für Alt und Jung, für Seniorinnen, Mütter, Kinder und Enkel, die die Welt aus den Augen einer alten Dame kennenlernen möchten.

Mechthild
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 08.03.2020

Klappentext Wie fühlt es sich eigentlich an, alt zu sein? Mechthild Grossmann ist 79 und genießt es. In diesem Buch erzählt sie von den großen und kleinen Momenten des Altwerdens. Von den wundervollen Freiheiten genauso wie von dem Phänomen, dass Bekannte plötzlich nur noch über ihre Krankheiten reden wollen – und nicht mehr üb... Klappentext Wie fühlt es sich eigentlich an, alt zu sein? Mechthild Grossmann ist 79 und genießt es. In diesem Buch erzählt sie von den großen und kleinen Momenten des Altwerdens. Von den wundervollen Freiheiten genauso wie von dem Phänomen, dass Bekannte plötzlich nur noch über ihre Krankheiten reden wollen – und nicht mehr über gute Bücher oder Filme. Sie erklärt, was gegen das blöde Bauchgefühl an Sonntagabenden hilft, was sie nach dem Tod eines Freundes tröstet, wie das mit dem Sex und der Liebe ist und wie sehr sie es genießt, plötzlich in aller Ruhe im Bett frühstücken und einen Nachmittag in Jogginghose bleiben zu können. Humorvoll und warmherzig schildert sie, warum das Alter einem nicht Angst machen muss – sondern genau genommen die beste Zeit des Lebens ist. Inhalt & Meinung Ich habe damals schon die „Oma-Kolumne“ in der Süddeutschen Zeitung verschlungen. Die Inhalte die dort vermittelt wurden, finden sich nun gesammelt in diesem wirklich kostbaren Büchlein. In kurzen Abschnitten gibt Mechthild Grossmann antworten auf eine Vielzahl von Fragen die einem im Alter beschäftigen. Dabei gibt es viele Passagen zum Lachen, andere berühren einen auch tief und es gab für mich so manche Lebensweisheit die ich behalten werde. Ich denke ich werde bei so einigen Gelegenheiten das Buch zurate ziehen um den Inhalt wieder aufzufrischen. Nun weiß ich ja auch warum ältere Menschen oft beige tragen und ich bin gespannt ob das noch so ist wenn ich einmal alt bin. Auch das Thema Abschied und Verabschieden von lieb gewonnen Menschen wird angesprochen. Ich persönlich mochte es sehr gern, dass es immer noch den Zauber der ersten Male gibt, ein besonderes Gericht genießen, Städte besuchen und das Leben weiterhin genießen. Durch das Buch wurden mir doch eine Vielzahl ein Türen geöffnet und Fragen beantwortet und tatsächlich ein bisschen die Angst vorm älter werden genommen.

Kurzweiliges Buch, regt aber zum nachdenken an
von Kunde am 23.02.2020

"Besser spät als nie" von Mechthild Grossmann - wer hier einfach nur lustige, vielleicht sogar alberne Kolumnen erwartet ist definitiv falsch bei diesem Buch. Natürlich sind die Geschichten auch witzig, aber bei genauerer Betrachtung beginnt man über sie nachzudenken und stellt fest, daß hier Aussagen versteckt sind, die Tiefgan... "Besser spät als nie" von Mechthild Grossmann - wer hier einfach nur lustige, vielleicht sogar alberne Kolumnen erwartet ist definitiv falsch bei diesem Buch. Natürlich sind die Geschichten auch witzig, aber bei genauerer Betrachtung beginnt man über sie nachzudenken und stellt fest, daß hier Aussagen versteckt sind, die Tiefgang haben.Der Leser erfährt von der Gedankenwelt einer älteren Frau, man erfährt, welch Sorgen Sie plagen und welch Gedanken ihr durch den Kopf gehen. Der Gedanke, ob sich ein Kleidungsstück noch lohnt zu kaufen, wo man doch schon so alt ist, hat etwas erschreckendes. Und dies ist nur ein Beispiel von vielen, in denen sich ältere Frauen hier wiedererkennen und jüngere beginnen sollten, ihr Verhalten zu hinterfragen und über das Älterwerden nachzudenken. Mechthild Grossmann schreibt aber erfrischend fröhlich, ohne erhobenen Zeigefinger, so wie ihr die Gedanken durch den Kopf gehen. Das ist das Besondere an diesem Buch. Die Kapitel sind alles ehemalige Kolumnen, die genau die richtige Länge haben. Sie sind perfekt geeignet, um sich jeden Tag zwischendurch ein Kapitel zu gönnen. Am Stück würde ich das Buch nicht empfehlen zu lesen. Es könnte der Sinn hinter den Texten verloren gehen, denn jedes Kapitel wirkt noch lange nach und beschäftigt den Leser.


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