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Das Geheimnis von Shadowbrook

Roman

Im Sommer 1914 wird die junge Botanikerin Clara Waterfield von London nach Gloucestershire gerufen: Sie soll auf einem Landsitz namens Shadowbrook den Aufbau eines Gewächshauses mit exotischen Pflanzen aus den Kew Gardens betreuen. Der Garten, in dem das Gewächshaus stehen soll, ist überwältigend, üppige Hortensien, Fingerhut und Rosen drängen sich um gepflegte Rasenflächen, auf den Teichen schwimmen Seerosen, alles scheint vor Leben geradezu zu sprühen. Doch das alte, mit Glyzinien bewachsene Wohnhaus wirkt seltsam abweisend, die meisten Räume stehen leer oder sind verschlossen, der Eigentümer Mr. Fox ist viel auf Reisen. Haushälterin und Dienstmädchen wirken verängstigt – denn nachts scheint es im Haus zu spuken. Doch Clara ist unerschrocken und glaubt nicht an Geister, und so macht sie sich daran, die Geheimnisse des Hauses zu ergründen. Und während sie sich immer tiefer in die Geschichte Shadowbrooks verstrickt, muss sie feststellen, dass dort nichts so ist, wie es scheint …

Ein fesselnder Roman um eine unerschrockene junge Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist, ein atmosphärischer, bildreicher Pageturner am Vorabend des Ersten Weltkriegs – aber auch ein Roman über das, was von uns bleibt.
Portrait
Susan Fletcher wurde 1979 in Birmingham geboren und lebt in Stratford-upon-Avon. Sie hat mehrere Romane geschrieben, gleich für ihren ersten, Eve Green, erhielt sie 2004 den Whitbread First Novel Award. Auf Deutsch erschien neben Eve Green 2007 ihr Roman Austernfischer.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 445
Erscheinungsdatum 27.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17816-3
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 21,3/13,5/3,2 cm
Gewicht 545 g
Originaltitel House of Glass
Auflage 1
Übersetzer Marieke Heimburger
Verkaufsrang 53372
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Nicht nur Spukgeschichte...

Ruth Strotmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Die gehandicapte, aber äußerst willensstarke und rational denkende Clara Waterfield kommt nach dem schweren Verlust ihrer geliebten Mutter nach Shadowbrook, einem Landsitz in Gloucestershire. Obwohl von Dorfbewohnern und Hausangestellten Andeutungen gemacht werden bezüglich „Unruhe und Vorkommnisse“ auf Shadowbrook, glaubt Clara nicht an Spukgeschichten und Gespenster. Sie will selber den mysteriösen Phänomenen auf den Grund gehen. Doch kann sie ihren eigenen Sinnen noch trauen...? Susan Fletcher hat einen außergewöhnlichen Roman geschrieben, der weniger ein Gespensterroman ist, als vielmehr ein Roman über Frauen, die auf der Schwelle zu einer modernen Zeit stehen und noch immer mit veralteten Konventionen, mit Unterdrückung, Abhängigkeiten und männlichem Despotismus zu kämpfen haben... oder daran scheitern! Eindringlich und spannend!

Ein unverhofftes Lesegeschenk

Judith-Lea Mönch, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Mehr zufällig bin ich - angezogen von der überaus schönen Covergestaltung - auf dieses Buch gestoßen und musste es nach einem kurzen Blick auf den Klappentext sofort lesen. Die junge Botanikerin Clara Waterfield erhält eine Anstellung auf einem feudalen jedoch abgelegenen Landsitz in Gloucestershire. Durch exotische Blumen und Gewächse soll sie als Hilfsgärtnerin das luxuriöse Gewächshaus des Anwesens nur so erstrahlen lassen. Ganz im Gegensatz zu den schönen und gepflegten Gärten des Landsitzes steht das mehrstöckige Herrenhaus an sich. Shadowbrook ist ein altes Gemäuer, umrankt von Efeu und allerlei Unkraut, das sich in den oberen Stockwerken sogar durch die Fenster einen Weg in das Innere des Hauses schlängelt. Sowohl die Hausdame als auch die Küchenmädchen sind felsenfest davon überzeugt, dass es auf Shadowbrook spukt. Als naturwissenschaftlich veranlagte Person schenkt Clara diesen Vorurteilen natürlich keinen Glauben, doch als es nach ein paar Nächten auch an ihrer Tür zu kratzen beginnt, kommen ihr berechtigte Zweifel. Was ist auf Shadowbrook tatsächlich geschehen? Diesen und vielen weiteren Fragen geht sie mutig nach und nimmt den Leser auf eine ganz eigene Entdeckungsreise mit. Obwohl Fletchers Roman hinsichtlich des Settings und der Ausgangslage an die Romane von Jess Kidd erinnern, hat mir diese Lektüre viele spannende Lesestunden beschert und mit jeder Seite einen ganz eigenen und individuellen Erzählton entwickelt, der mich in seinen Bann gezogen hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
58 Bewertungen
Übersicht
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6
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Lehrreich und verstörend…
von Julie's Bookhismus aus Ebstorf am 17.02.2020

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir anderes von diesem Buch erhofft habe. Am Ende ist es jedoch ein ganz normaler historischer Roman an dem nur die Protagonistin besonders ist. Clara hat mich ehrlich fasziniert. Sie hat es so wahnsinnig schwer gehabt und doch ist sie so mutig und weltoffen, wie manch einer heutzutage nich... Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir anderes von diesem Buch erhofft habe. Am Ende ist es jedoch ein ganz normaler historischer Roman an dem nur die Protagonistin besonders ist. Clara hat mich ehrlich fasziniert. Sie hat es so wahnsinnig schwer gehabt und doch ist sie so mutig und weltoffen, wie manch einer heutzutage nicht einmal. Ihre Neugier ist sehr erfrischend und hat auch meine eigene geweckt, so dass ich unbedingt wissen wollte, was da vor sich geht. Kein Mensch kann sich was unter „Unruhen“ in einem Haus vorstellen. Dennoch hat mich die Geschichte erschüttert. Die Abgebrühtheit, die Lügen, das Theater. Und die Gerüchte sind die allerschlimmsten. Aber leider ist es ja heute immer noch so, dass besondere Menschen ausgegrenzt werden. Hat sich also nicht allzu viel verändert in den letzten 100 Jahren. Schade eigentlich… Ich hätte mir tatsächlich mehr von Clara und Kit erhofft. Vielleicht auch mit dem Pfarrer, aber Kit ist ein einschlägiger Charakter, der hängen bleibt. Er ist eben ein „richtiger Mann“, wie man ihn sich früher vorgestellt hat. Haarig, muskulös und grobmotorisch. Das Idealbild des damaligen Mannes. Dazu die zerbrechliche Clara, die so besonders und gleichzeitig temperamentvoll und unschuldig ist. Das hätte echt was Tolles werden können. Leider kommen zu viele Überraschungen dazwischen. Alles in allem ein interessanter Roman, bei dem ich aber tatsächlich erst beim letzten Viertel richtig reinkam und ich gefesselt wurde, das hat das Ganze nochmal ein wenig gerettet, aber eben auch nicht weltbewegend.

Sehr mysteriös
von einer Kundin/einem Kunden am 27.01.2020

Mit diesem Buch ist Susan Fletcher ein wirklich unterhaltsamer Mix aus History und Mystery gelungen. Die junge Clara hat ihr bisheriges Leben hinter verschlossenen Türen verbracht. Zu verletzlich ist ihr Körper aufgrund der angeborenen Glasknochenkrankheit. Mit dem Tod ihrer Mutter bricht jedoch ein neuer Abschnitt an und sie... Mit diesem Buch ist Susan Fletcher ein wirklich unterhaltsamer Mix aus History und Mystery gelungen. Die junge Clara hat ihr bisheriges Leben hinter verschlossenen Türen verbracht. Zu verletzlich ist ihr Körper aufgrund der angeborenen Glasknochenkrankheit. Mit dem Tod ihrer Mutter bricht jedoch ein neuer Abschnitt an und sie zieht es hinaus in die aufregende Welt. Dank ihrer Neugier und Wissbegier nimmt sie einen Auftrag an, das Gewächshaus des Anwesens Shadowbrook neu zu gestalten und findet sich schnell in einem Abenteuer wieder. Denn auf Shadowbrook scheint es zu spuken und jeder der Bediensteten hat etwas zu verbergen... Mit Clara hat die Geschichte eine sehr starke, weibliche Hauptfigur erhalten; was ihr Körper an Zerbrechlichkeit zeigt, macht ihr Geist mit Neugier und Furchtlosigkeit wieder wett. Sie ist klug und hat keine Angst davor, mit den für den Anfang des 20. Jahrhunderts üblichen Konventionen zu brechen. Die Autorin schafft es, neben Spannung und Unterhaltung auch ernstere Themen wie die Gleichberechtigung der Frauen und den für den damaligen dörflichen Alltag üblichen Aberglauben anzusprechen und einzuflechten. Nicht zuletzt ist ihr so eine kleine Hommage an den Wert von Literatur und Bildung für alle gelungen. Fazit: "Das Geheimnis von Shadowbrook" bietet in seiner Mischung aus verschiedenen Stilelementen aus jedem angesprochenen Genre das Beste und lässt den Leser bis zum Schluss rätseln und grübeln.

Ganz nette Story mit einer unsympathischen Hauptfigur
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2020

Bis zu ihrem 18. Lebensjahr lebt Clara zurückgezogen und darf das Haus so gut wie nie verlassen, denn sie hat die Glasknochenkrankheit und jede Unachtsamkeit kann gefährlich werden. Ihre Mutter ist eine rebellische Frau, sie erzieht Clara zu einer jungen Frau, die an die Wissenschaft und die Gleichheit der Menschen glaubt. Doch ... Bis zu ihrem 18. Lebensjahr lebt Clara zurückgezogen und darf das Haus so gut wie nie verlassen, denn sie hat die Glasknochenkrankheit und jede Unachtsamkeit kann gefährlich werden. Ihre Mutter ist eine rebellische Frau, sie erzieht Clara zu einer jungen Frau, die an die Wissenschaft und die Gleichheit der Menschen glaubt. Doch durch ihr von der Außenwelt abgeschiedenes Leben hat sie keine Ahnung, wie man unter Menschen lebt und sich verhält. Sie ist vorlaut, unfreundlich, weiß nicht, wann es besser ist, nicht weiter nachzufragen, nimmt sich selbst zu wichtig, ist verärgert, wenn ihr jemand keine zufriedenstellende Antwort gibt und glaubt, nur weil sie etwas möchte auch das Recht darauf zu haben und akzeptiert die Privatsphäre ihrer Mitmenschen nicht. Sie selbst bezeichnet sich als direkt, ich würde es einfach unsympathisch und frech nennen. Sie denkt, man verheimlicht ihr Sachen, weil sie eine Frau ist, dabei gehen sie manche Sachen vielleicht einfach nichts an, was in ihrem Universum jedoch nicht möglich zu sein scheint. Und auf jeder Seite schwingt das Mitleid mit, das der Leser doch bitteschön für sie haben soll aufgrund ihrer Krankheit. Auf der einen Seite kann ich ihr Verhalten zwar verstehen, denn Clara kennt die Welt nur aus Sachbüchern und den Geschichten ihrer Mutter aber dennoch konnte ich einfach keine Bindung zu ihr aufbauen. Zum Glück entwickelt sich die Geschichte nach dem ersten Drittel etwas stärker und der Fokus rutscht auf die Spukgeschichte. Die Landschaft ist toll beschrieben und das Gefühl für das alte Gebäude und die Menschen ist deutlich zu spüren. Generell fand ich den Schreibstil und die Sprache der Autorin sehr angenehm. Die Handlung hätte vielleicht noch etwas mehr Tiefe haben können aber alles in allem war es gut zu lesen. Lediglich den Schluss fand ich etwas sehr konstruiert und aufgesetzt. Als Fazit bleibt mir ein nettes Buch, das mich am Anfang sehr ärgerte und leider nicht lange in Erinnerung bleiben wird.