Schaden in der Oberleitung

Das geplante Desaster der Deutschen Bahn

Arno Luik

(6)
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Beschreibung

Das Desaster der Deutschen Bahn ist kein Versehen. Es gibt Täter. Sie sitzen in Berlin. In der Bundesregierung, im Bundestag. Und seit Jahren im Tower der Deutschen Bahn.
Kritik an der Deutschen Bahn bleibt oft stehen bei lustigen Englischfehlern, falschen Wagenreihungen oder ausfallenden Klimaanlagen. Doch die Malaise liegt im System: Seit der Bahnreform im Jahr 1994, nach der die Bahn an die Börse sollte, handeln die Bahn-Verantwortlichen, als wollten sie die Menschen zum Autofahrer erziehen. Arno Luik, einer der profiliertesten Bahn-Kritiker, öffnet uns mit seinem Buch die Augen. Konkret geht es um Lobbyismus, Stuttgart 21, um Hochgeschwindigkeitszüge, um falsche Weichenstellungen, kurz: um einen Staatskonzern, der außer Kontrolle geraten ist. 10 Milliarden jährlich pumpen wir Steuerzahler in die Deutsche Bahn - dafür ist sie dann in 140 Ländern der Welt im Big Business tätig. Aber hierzulande ist die Bahn eine echte Zumutung: Die Züge fahren immer unpünktlicher, oft fahren sie gar nicht und manchmal sind sie ein Risiko für unser Leben.

"Ein faszinierender Wirtschaftskrimi von höchster Brisanz."
Jean Ziegler

"Es sind Sprache und Dramaturgie, die das Buch zu einem Krimi machen - man nimmt es zur Hand und legt es nicht mehr weg."
Hamburger Abendblatt

"Es ist das Werk eines maßlosen enttäuschten Liebhabers, für den Stuttgart 21 das Symbol ist für den Niedergang der Bahn. Es sei Zeit, schreibt er, sich mit den Tätern anzulegen. Das tut Luik in diesem Buch – furios und knallhart, böse und verliebt. ... Vor der nächsten Bahnreise: Kaufen Sie sich dieses faktenreiche und packende Pamphlet."
Heribert Prantl, Prantls Blick

"Der Zustand der Deutschen Bahn ist kein Versehen. Es gibt Täter. Sie sitzen in der Bundesregierung, im Bundestag. Und seit Jahren im Tower der Deutschen Bahn. Das schreibt der Autor Arno Luik."
stern.de

"Der Autor Arno Luik ist einer der prominentesten Kritiker des Projekts Stuttgart 21. In seinem Buch 'Schaden in der Oberleitung' knöpft er sich aber nicht nur das Konzernmanagement vor, sondern lässt sich auch zu einer Liebeserklärung an Bahnhöfe hinreißen."
Frankfurter Rundschau

"Luik ergründet das Elend. Im Megaprojekt Stuttgart 21 sieht er ein Symbol für den Niedergang der Bahn. Mit viel Liebe fürs Detail zeichnet er nach, wie dieses Wahnsinnsvorhaben aus den Fugen geraten ist."
taz

"Das Bahn-Desaster: Spannend wie ein Thriller. Luik zeigt, welche Verheerungen der neoliberale Angriff auf den Staat anrichtet und was für ein immenser Schaden durch Unvermögen, Klüngel und Korruption entsteht. Das Buch bringt einen wirklich in Kampfstimmung."
Sahra Wagenknacht

"Dringend muss ich davon abraten, dieses Buch am Abend zu lesen. Wirklich fest versprochen, dem Leser geht literweise das Adrenalin in die Adern. Es ist unglaublich, was sich die Bahn leistet und wie es ihr gelingt, vieles unter den Teppich zu kehren. Wenn man bedenkt, es wird unser Geld, das des Steuerzahlers, ohne Ende vernichtet, verbrannt. Von diesem ganzen Desaster ist S21 nur ein Riss im zerbröselnden Inneren dieser Katastrophenfirma."
Vincent Klink

"In seinem Buch über die Deutsche Bahn stellt Journalist Arno Luik die richtigen Fragen ... Was für eine verstörende Buchlektüre für Bahnfahrer."
Handelsblatt

"Arno Luik wurde das Interesse an und auch die Liebe zur Bahn quasi in die Wiege gelegt durch seinen Vater – und er beschäftigt sich als Journalist seit Jahrzehnten mit diesem Thema."
Deutschlandfunk Kultur

"Arno Luik, langjähriger Stern-Autor und profilierter Bahn-Kenner, zeigt in seinem Buch das komplette Desaster detailliert auf. Er nennt Ross und Reiter, er nennt die Täter. Bei der Lektüre dieses Buches wird so richtig klar, wie Politiker und Wirtschaftsführer mit unserem gemeinsamen Vermögen umgehen."
Nachdenkseiten

"Der Titel 'Schaden in der Oberleitung' ist selbsterklärend. Arno Luik hat ein Buch darüber geschrieben, was bei der Deutschen Bahn schiefläuft ... ein krimihaftes Recherchestück."
Heidenheimer Zeitung

"Ich kann mich ja gar nicht mehr losreißen von dem Buch … Luik macht süchtig."
Frank H. M. Gross, Bürgernetzwerk pro Rheintal

"Über den jahrelangen Verfall der Bahn in Deutschland, defekte Züge und ein schrumpfendes Schienennetz"
Augsburger Allgemeine

"Arno Luik geht hart mit der Deutschen Bahn ins Gericht."
Der Sonntag

"Luik argumentiert materialreich und hat zahlreiche Experten an seiner Seite."
Das Parlament

"Luik zeigt in seinem neuen Buch das Desaster detailliert auf und benennt die Täter."
Telepolis

"Luik hat viele Fakten zusammengetragen, die meisten sind nicht neu. Das ist kein Einwand, im Gegenteil, es macht die Sache noch empörender. Denn viele Entscheidungen wurden sehenden Auges getroffen."
Badische Zeitung

"Arno Luik hat ein materialreiches Buch geschrieben und zahlreiche renommierte Experten an seiner Seite. An den meisten Punkten ärgert er sich zu Recht über falsche Weichenstellungen der Entscheidungsträger in einem Bereich, der für die künftige Klimapolitik von zentraler Bedeutung ist."
Neues Deutschland

"Ihre Kritik - die Stärke, die Vielzahl der einzelnen Negativpunkte, ihre Abfolge ohne Pause - ähnelt den Schüssen aus einem Maschinengewehr oder den Raketen eines Feuerwerks. Niemand vor Ihnen, der sich in einem ganzen Buch kritisch mit der DB bisher auseinandersetzte, konnte so dicht gedrängt auf so viele Fehler und Mißstände bei der DB AG und der deutschen Verkehrspolitik verweisen."
Karlheinz Rößler, Verkehrsberater

"Der Autor Arno Luik erhebt schwere Vorwürfe gegen das Verkaufsgebaren der Bahn."
Morgenpost

"Danke, dass es das Buch gibt."
Walter Sittler

Arno Luik, geb. 1955, war Reporter für Tempo und die Wochenpost, Autor für Geo und den Tagesspiegel, war Chefredakteur der taz (1995/96) und seit 2000 ist er Autor der Zeitschrift Stern. Für seine Berichterstattung in Sachen Stuttgart 21 erhielt er 2010 den "Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen" des Netzwerks Recherche. 2015, bei der Anhörung des Deutschen Bundestags "Offene Fragen zum Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 aufklären" war Luik als Sachverständiger geladen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 296
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86489-267-7
Verlag Westend
Maße (L/B/H) 21,7/13,6/2,7 cm
Gewicht 433 g
Auflage 3. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Martin Roggatz, Thalia-Buchhandlung Bonn (Universitätsbuchhandlung Bouvier)

Ein Buch das einem seit etlichen Jahrzehnten Bahnfahrenden aus tiefstem Herzen geschrieben ist. Statt wohlfeilem 'Wir sind toll' und 'Bahnfahren muss attraktiver werden'- Verlautbarungen Tacheles. Nur wenn Mahner gehört werden kann sich etwas ändern !

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Schockierend, was Luik uns das so berichtet. Das Millardengrab Stuttgart21 als Todesfalle im Brandfall, unfähige Manager ohne Eisenbahnerfahrung. Dieses Buch sagt nicht nur viel über die Bahn, sondern unseren Staat aus: Schmeichelhaftes freilich nicht!

Kundenbewertungen

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Sachlich und verständlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Sursee am 01.09.2020

Sehr gutes Buch über den DB Wahnsinn. Ich weiss nicht wie oft ich meinen Kopf schütteln musste oder mich komplett aufregen musste während dem Lesen - aber es ist ein Buch dass wirklich die Probleme der DB verständlich, mit Sach- und Expertenwissen darlegt und sogar spannend rüberbringt.

Unglaublich
von einer Kundin/einem Kunden aus Immenstadt am 28.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieses Buch gibt einen sehr interessanten Einblick in die Vorgänge um Stuttgart 21. Mir hat's teilweise die Sprache verschlagen. Auf jeden Fall lesenswert.

Tolles, aufschlussreiches Buch. Unbedingt lesen!
von Wedma am 08.01.2020

Ein sehr beeindruckendes, überzeugendes Werk: wohl recherchiert, mit dem Wissen vieler Experten angereichert, faktenreich, kritisch, spannend und sehr, sehr lesenswert. Wenn man wissen will, warum die Deutsche Bahn heute so ist, wie sie ist, sollte dieses Buch lesen. Man erhält plausible Erklärungen für so vieles. Danach ist kl... Ein sehr beeindruckendes, überzeugendes Werk: wohl recherchiert, mit dem Wissen vieler Experten angereichert, faktenreich, kritisch, spannend und sehr, sehr lesenswert. Wenn man wissen will, warum die Deutsche Bahn heute so ist, wie sie ist, sollte dieses Buch lesen. Man erhält plausible Erklärungen für so vieles. Danach ist klar, was hier passiert ist, was läuft und warum. Aus vielen relevanten Blickwinkeln wurde das Desaster der Bahn beleuchtet: Warum die Züge unpünktlich sind, warum mit den Kunden so umgegangen wird, wie sich die Mitarbeiter der Bahn fühlen, wie sie behandelt werden, welche Unternehmenskultur dort herrscht, was der einzelne Bahnchef geleistet hat uvm. Auch die Themen wie Umweltschutz, Sicherheit, Kosten-Nutzen-Faktor wurden einleuchtend wie erkenntnisbringend in die Ausführungen eingewoben. Die Geschichte um S 21, so haarsträubend die Umstände, die Hintergründe erhält ihre eigene, tiefergreifende Bedeutung, wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, denn dann weiß man, warum das so gekommen ist. Die Phrase, dass die Konzerne die Regierung vor sich hertreiben und dieser nach eigenem Gusto ihren Willen aufzwingen, wurde hier eingehend, anhand von konkreten Beispielen, illustriert. Viele unabhängige Experten kamen hier zu Wort. Auch das ältere Semester, das nichts mehr zu verlieren fürchtet. Ihre klare Meinung, die keineswegs schmeichelhaft ausfällt, s. z.B. S. 233, sowie die Inhalte dieses Buches insg., sollte man kennen. Man sieht, dass der Autor sich bestens mit dem Thema auskennt, und dass es ihn schmerzt, die Bahn in so einem Zustand zu sehen. Er kennt noch die Bahn, die für Menschen gemacht wurde, und da klappte es noch mit der Kundenfreundlichkeit und Pünktlichkeit. Das Buch liest sich flüssig, lässt an einen Mix aus Horror, Thriller und Krimi denken, mit dem Unterschied, dass es ein Sachbuch ist und das Geschilderte, tw. so krass, dass einem die Haare zu Berge stehen, den Tatsachen entspricht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Man bleibt gespannt bis auf die letzte Seite. Fazit: Eine tolle, erleuchtende Lektüre. 5 hell leuchtende Sterne. Unbedingt lesen. P.S. Bemerkenswerte Stellen markiere ich mit gelben Klebezetteln, die sehr wichtigen in Rot oder Orange. Man sieht auf den Fotos, dass es sehr viele von solchen Stellen gibt.

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