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Quichotte

Roman - DEUTSCHSPRACHIGE AUSGABE

Salman Rushdie

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Beschreibung


Eine brillante Hommage an Cervantes und ein

unverzichtbarer Kommentar zu unseren unsicheren Zeiten


Ismael Smile ist ein Reisender, der besessen ist von der »unwirklichen Wirklichkeit« des Fernsehens. Er will das Herz der Königin der Talkshows erobern und begibt sich auf eine Reise quer durch Amerika, um sich ihrer als würdig zu erweisen. Auf dem Beifahrersitz, Sancho, der Sohn, den er sich immer gewünscht hat, aber niemals bekam.

Salman Rushdie versetzt die Abenteuer des klassischen tragischen Helden Quichotte in unser Zeitalter des »Alles ist möglich«. Er erzählt dabei auch von Vater-Sohn-Beziehungen, Geschwisterstreitigkeiten, unverzeihlichem Handeln, alltäglichem Rassismus, der Opioidkrise, Cyber-Spionen und nicht zuletzt vom Ende der Welt.

»Mit Cervantes durch die USA von heute: eine witzige und scharfsinnige Road-Novel.«

Salman Rushdie, 1947 in Bombay geboren, studierte in Cambridge Geschichte. Mit seinem Roman »Mitternachtskinder« wurde er weltberühmt. Seine bislang 14 Romane erhielten bedeutende internationale Preise und sind in mehr als 40 Sprachen übersetzt. 2007 schlug ihn die Queen zum Ritter. Sein jüngster Roman »Quichotte«, der viele Leserinnen und Leser begeisterte, wurde 2019 für den renommierten Booker Prize nominiert.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-10399-9
Verlag C. Bertelsmann
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/4,3 cm
Gewicht 726 g
Übersetzer Sabine Herting
Verkaufsrang 114911

Buchhändler-Empfehlungen

Ein kauziger alter Mann, sein imaginierter Sohn und die ganz große Liebe

S. Fritze, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Mit Rushdie's Büchern muss man klar kommen, ich weiß, aber ich liebe sie. Zu Beginn kam es mir vor, als würde er selbst noch den Zugang zur Geschichte suchen, da er alles mögliche erzählt, nur nichts zu Quichotte selbst, aber nach ein paar Seiten kommt sein ganzes Genie zum Vorschein! Wie zufällig verknüpft er aktuelle gesellschaftliche und politische Aspekte mit der Geschichte und zaubert ein Meisterwerk, das seines Gleichen sucht. Die beiden Hauptcharaktere sind so liebenswert merkwürdig, dass man sich beim Lesen einfach nur freut zu erfahren, wie es ihnen weiterhin ergeht. Man sollte allerdings nicht einfach zwischendurch abschalten, denn man würde so viel von Rushdie's unterschwelliger Genialität verpassen. Zugegeben, auch ich als Fan habe am Anfang etwas gebraucht, um in das Buch reinzukommen, aber es lohnt sich, vertrauen Sie mir! Irgendwann wird alles zusammengeführt.

Besser als fast alles!

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Vor "Quichotte" hatte ich nur die ersten vier Romane von Salman Rushdie gelesen, also "Grimus", "Mitternachtskinder", "Scham und Schande" und "Die satanischen Verse". Als Kind stieß mir der letzte Titel immer wieder im Bertelsmann-Katalog auf, und ich ging davon aus, dass es eins der schlimmsten Bücher sein müsste, die je geschrieben wurden. Als ich es dann allerdings las, war ich umgeworfen von der Wucht von Rushdies Sprache und Bildern. Er war recht bald der einzige Autor, den ich guten Gewissens in einem Atemzug mit Toni Morrison nannte. Ist Morrisons Tod nun also Grund zur Annahme, dass Rushdie der größte noch lebende Romanautor ist? Gut möglich! Ich war zunächst überrascht, wie realitätsnah "Quichotte" begann. Allerdings dauerte es dank Sancho nicht lang, um auch dieses Werk dem magischen Realismus zuordnen zu können. Wie die besten Autoren braucht auch Rushdie manchmal nur Nebensätze, um aus Figuren Individuen zu formen, und die Art, wie er hier mit zwei Erzählebenen spielt, ist beeindruckend - besonders wenn sie anfangen, einander zu kommentieren. Zwei der zentralen Figuren einer der beiden Erzählebenen heißen Quichotte und Sancho. Ich bin zwar rudimentär mit Cervantes' Erzählung vertraut, aber ich vermute, dass Leser, denen sie präsenter ist, mehr daraus ziehen können - dafür jauchzte ich fast, als die Figuren vorübergehend die Welt von Ionescos "Die Nashörner" betreten. Rushdie schafft es also gleichermaßen, sich in die intertextuelle Literaturgeschichte einzubetten, und ein für sich stehendes famoses Werk zu schreiben, dessen Gesamtwirkung von den Büchern, die ich in den letzten 12 Monaten las, wohl nur "Die Wurzeln des Lebens" von Richard Powers ebenfalls erreichte. ("Die Zeuginnen" von Margaret Atwood gewann statt "Quichotte" den Booker Prize? Wie?) Natürlich tummeln sich da draußen ganz viele Autoren, von denen ich bisher nichts gelesen habe, oder auch Autoren, von denen ich ein umwerfendes Buch gelesen habe, sie aber noch nicht in den Pantheon der besten erhoben habe. Für den Moment werfe ich aber in den Raum, dass, ja, Salman Rushdie der größte lebende Romanautor ist!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Quichotte
von Heidi Huth aus Hamburg am 24.12.2019

S. Rushdie setzt fiktive Personen ein . Spannend wie es weitergeht , wieviel steckt vom Autor in den Personen ? Zwar bin ich noch am Anfang , tolles Buch !!!!


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