Überreichtum

Martin Schürz

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Beschreibung

Der antike Philosoph Platon verstand unter »Überreichtum« exzessiven Reichtum, der nicht glücklich mache, weil er nicht tugendhaft sei. Das Thema dieses Buches ist also alt, doch es wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Denn die weltweite Vermögenskonzentration ist enorm und soziale Ungleichheit ein beständiges Problem.

Wie Vermögen verteilt wird, ist keine private Frage. Sie geht alle etwas an. Martin Schürz führt uns die Zahlen vor Augen, erklärt, was problematisch am Überreichtum ist. Gerade Gefühlszuschreibungen sind für die Akzeptanz der Privilegien der Überreichen bedeutsam: Neid und Hass werden vorwiegend den Armen als Laster zugeschrieben, Großzügigkeit und Mitleid den Überreichen als Tugenden. Wer eine gerechte Gesellschaft will, muss zuerst verstehen, wie Vermögenskonzentration wahrgenommen wird. Denn Überreichtum gefährdet die Demokratie und die politische Gleichheit.

Ausgezeichnet mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2019.

»Ein faktenreiches und politisch aufrüttelndes Buch.« Markus Marterbauer, FALTER, 02.10.2019

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 226
Erscheinungsdatum 18.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-51145-0
Verlag Campus
Maße (L/B/H) 20,5/13,2/2 cm
Gewicht 272 g
Verkaufsrang 177085

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  • Einleitung 7
    Kapitel 1 Was ist »über« an den Überreichen? 21
    1.1  Messung von Reichtum 24
    1.2  Reichtum in den USA und in Europa 34
    1.3  Messung von Überreichtum 38
    1.4  Diskreter Überreichtum versus sichtbarer Luxus 44

    Kapitel 2 Was ist ungerecht am Überreichtum? 50
    2.1  Die Bedeutung von Ungerechtigkeitsgefühlen 64
    2.2  Dynastischer Überreichtum: Familienwerte 68

    Kapitel 3 Überreichtum als Herausforderung für die Politik 81
    3.1  Reichensteuer: Symbolische Bekämpfung des Überreichtums 84
    3.2  Steuer auf Überreichtum ohne Leistung 89
    3.3  Bildung als Ablenkung von Überreichtum 95
    3.4  Mitgefühl mit der Mitte 98
    3.5  Die Ehre des soliden Bankiers 105
    3.6  Eigentümergesellschaft 109
    3.7  Politik der Verachtung 113

    Kapitel 4 Begründeter oder verdienter Reichtum 118
    4.1  Legitimation des Reichtums über Leistung 120
    4.2  Legitimation des Reichtums über Philanthropie 124
    4.3  Verdienter versus unverdienter Reichtum 129
    4.5  Überreiche Opfer 134
    4.6  Heucheleien der Überreichen 136

    Kapitel 5 Widerstreitende Gefühle zu Überreichtum 139
    5.1 Innerer Reichtum 144
    5.2  Habgier und Geiz 147
    5.3 Schamloser Überreichtum 152
    5.4  Armenbeschämung versus Überreichenbeschämung 154
    5.5  Eitelkeit, Hochmut oder Stolz 160
    5.6  Zornlosigkeit 166
    5.7  Mitleid der Überreichen oder Mitleid mit den Überreichen? 172
    5.8  Neidlosigkeit 177
    5.9  Neidvorwürfe 180
    5.10  Lasterhafte Tugenden der Überreichen 186

    Schluss 193
    Anmerkungen 201
    Literatur 217