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Was ist Liebe, Sokrates?

Die großen Philosophen über das schönste aller Gefühle

Nora Kreft

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Beschreibung


Nichts ist vernünftiger als die Liebe

Sie fasziniert uns, seit wir denken können. Doch was bedeutet Liebe aus philosophischer Perspektive? Diese Frage beantwortet Nora Kreft auf besondere Art und Weise: Sie lässt acht berühmte Denkerinnen und Denker auf einer fiktiven Dinnerparty über Liebe, Freundschaft und Begehren diskutieren. Hier treffen so unterschiedliche Charaktere wie Sokrates, Simone de Beauvoir, Sigmund Freud und Immanuel Kant aufeinander. Sie tauschen sich über Freundschaft und Lust aus, streiten über die Bedeutung von Dating-Apps und erörtern, ob Liebe persönliche Autonomie einschränkt. Ihre Dialoge sind so lehrreich und kurzweilig, dass sie einen hervorragenden Einblick in die klügsten Gedanken der Philosophie der Liebe geben und dabei köstlich unterhalten.

»Auf erfrischende Art gibt Nora Kreft, die zu den Themen Liebe und Autonomie forscht, einen Einblick in die Theorien der Gelehrten und spinnt ihre Gedanken weiter. Das ist so unterhaltsam wie tiefgründig und lässt die Liebe in all ihren Facetten aufleuchten.«

Nora Kreft ist Philosophin und forscht zu den Themenbereichen Liebe und Autonomie. Sie promovierte in Erfurt und Graz und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophische Anthropologie der Humboldt-Universität in Berlin tätig. Zum Thema »Philosophie der Liebe« trat sie in den Medien vielfach als Expertin auf.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 04.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-05911-4
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19,8/12,3/2,7 cm
Gewicht 315 g
Abbildungen mit 19 Schwarz-Weiß-Abbildungen, mit 19 Schwarz-Weiß-Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 97497

Kundenbewertungen

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Guter Einblick in die Lehren von 8 PhilosophInnen zum Thema "Liebe"
von einer Kundin/einem Kunden aus Potsdam am 27.12.2019

Kant läd zu sich nach Königsberg ein, um über die Liebe zu diskutieren. Sokrates, Augustinus, Sören Kierkegaard, Sigmund Freud, Max Scheler, Simone de Beauvoir und Iris Murdoch - sie hören einander zu, streiten, widersprechen, befragen und ergänzen sich. Diskutiert werden z.B. folgende Fragen: Was ist Liebe? Welche Arten von L... Kant läd zu sich nach Königsberg ein, um über die Liebe zu diskutieren. Sokrates, Augustinus, Sören Kierkegaard, Sigmund Freud, Max Scheler, Simone de Beauvoir und Iris Murdoch - sie hören einander zu, streiten, widersprechen, befragen und ergänzen sich. Diskutiert werden z.B. folgende Fragen: Was ist Liebe? Welche Arten von Liebe gibt es? Worauf bezieht sie sich? Wovon hängt sie ab? Ist der Geliebte eigentlich unersetzlich? Wie verhält es sich mit der Moral und der Liebe und wie stehen das Glück und die Liebe zueinander? Wie wird die Liebe vom Kapitalismus geprägt und was geschieht mit ihr in patriarchalischen Strukturen? Fördern Dating Apps die Liebe und kann man eigentlich Roboter lieben? Zu Beginn werden die PhilosophInnen kurz mit ihren Werken und Hauptgedanken vorgestellt. Dann folgen 10 Kapitel, in denen zu bestimmten Themen diskutiert wird. Jeweils am Ende fasst einer der GesprächsteilnehmerInnen das Gesagte zusammen, was sehr hilfreich ist, um die Übersicht zu wahren. Innerhalb der Gespräche gibt es zudem immer wieder Kurzerklärungen zu bestimmten Begriffen oder Personen, wie z.B. was Gedankenexperimente sind, was der Turing Test ist, wer Aristophanes war uvm. Die Sprache ist einfach, modern und leicht verständlich gehalten. Lediglich die Gedanken Kierkegaards hätte ich mir noch etwas klarer dargestellt gewünscht. Die Dispute empfand ich an einigen Stellen sehr interessant, so z.B. dass Kant die (erotische) Liebe aus moralischen Gründen ablehnte, weil sie nicht mit der "Gerechtigkeit" vereinbar sei. Außer Iris Murdoch waren mir die Lehren ganz gut bekannt, so dass es viel Bekanntes gab. Dennoch waren einige neue Aspekte dabei bzw. wurde Altbekanntes in für mich neue Zusammenhänge gesetzt. Spannend fand ich zudem, wie die Autorin die PhilosophInnen zu den modernen Themen positioniert hat. Leider störte mich jedoch die Rahmenhandlung sehr. Ich mochte es zum einen nicht, dass die PhilosophInnen stets mit Vornamen benannt wurden. Zum anderen fand ich es irgendwie geschmack- und respektlos wie besonders Sören Kierkegaard beschrieben wurde. Er wurde sehr lächerlich dargestellt. Mindestens dreimal fielen ihm Dinge aus der Hand, dann kniete er "sich hilflos vor die Scherben". Zudem stiegen ihm mehrfach die Tränen in die Augen, oder "sah erschrocken auf" oder er "zuckte zusammen" als ihm jemand eine Gegenrede gibt oder er klang "kläglich" und "schüchtern". Max Scheler hingegen wurde oft polternd oder aufbrausend beschrieben. Im Kontext solch einer Arbeit fand ich es irgendwie unangemessen und oft sehr albern. Diese Rahmenhandlung nimmt zwar keinen großen Raum ein, irritierte mich aber immer wieder und lenkte damit ab. Inhaltlich ist es wahrscheinlich eher für Menschen geeignet, die sich noch nicht so viel mit den genannten PhilosophInnen beschäftigt haben. Hier erhält man einen einfachen Zugang und einen gelungenen Einblick. Aber auch Kenner können durchaus neue und interessante Gesichtspunkte innerhalb dieser Dispute entdecken.

Großartiger philosophischer Schatz
von Birkatpet aus Wesseling am 26.12.2019

Nora Kerft hat hier einen wahren Schatz geschaffen. Liebe, das gewaltigste Gefühl, wunderschön und existenziell, ist in diesem Buch Thema und dies in einem fiktiven Treffen von 8 der bekanntesten Philosophen und Philosophinnen, die Liebe als zentrales Thema in ihren Leben und Werken hatten. Immanuel Kant * Königsberg, 1724 – 180... Nora Kerft hat hier einen wahren Schatz geschaffen. Liebe, das gewaltigste Gefühl, wunderschön und existenziell, ist in diesem Buch Thema und dies in einem fiktiven Treffen von 8 der bekanntesten Philosophen und Philosophinnen, die Liebe als zentrales Thema in ihren Leben und Werken hatten. Immanuel Kant * Königsberg, 1724 – 1804 lädt mit mysteriösen Einladungen folgende philosophische Größen zu sich nach nach Königsberg ein: Sokrates * Athen, 469 v. Chr. – 399 v. Chr. ; Augustinus * (heutiges Algerien), 354 n. Chr. – 430 n. Chr.; Soren Kierkegaard * Kopenhagen, 1813 – 1855; Sigmund Freud * Freiberg, 1856 – 1939; Max Scheler * München, 1974 – 1928; Simone de Beavoir * Paris, 1908 – 1986 und Iris Murdoch * Dublin, 1919 – 1999 Alle 7 folgen Kant’s Einladung und ein spannendes Treffen, ein interessanter Tag beginnt. Verschiedene Epochen und eine absolute Diversität in manchen Bereichen begegnen sich und diskutieren über die Liebe im Allgemeinen, nicht nur die romantische, erotische und exklusive Liebe, sondern auch tiefe Freundschaft, Elternliebe, Geschwisterliebe und Nächstenliebe, Tierliebe bzw Liebe zu Objekten. Die Fragen, denen sie sich stellen, sind sowohl zeitlose als auch ganz aktuelle Themenbereiche, wie Gefühle und Liebe zu Robotern und Dating – Plattformen im Internet oder als Handyapp. Diese 8 starten jeweils von ihrer persönlichen Position, ihrer Überzeugung, ihrer Erkenntnis und gemeinsam entdecken sie durch regen, respektvollen und kreativem Austausch viele neue, gemeinsame Wege und Ansätze in vielen Themenbereichen. Dieses Buch war bzw ist eine absolute Bereicherung und Inspiration. Die Lust mitzudenken setzte automatisch ein und hätte ich nicht zwischendurch Denkpausen gebraucht um meine eigenen Überzeugungen, meine Sicht der Dinge zu reflektieren, hätte ich es in einem Rutsch verschlungen. Die Spannung ist groß, der Austausch dieser acht Persönlichkeiten lebhaft und und emotional, als würden sie sich regelmäßig treffen und als lägen nicht mehrere Epochen zwischen ihnen. Großartig!!!!!

Sehr süß und liebevoll verfasst
von Sandra Deisenrieder aus Wien am 27.11.2019

Sehr süß und liebevoll verfasst Nette, kleine Geschichten durch die Zeit zum Thema Liebe. Einfach, anschaulich geschrieben. Bringt einen zum Nachdenken und Schmunzeln.


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  • Vorwort

    Die philosophische Tischgesellschaft

    Sokrates, Augustinus, Immanuel Kant, Søren Kierkegaard, Sigmund Freud, Max Scheler, Simone de Beauvoir und Iris Murdoch

    Kapitel 1

    Eine Diskussion über die Liebe: Willkommen in Königsberg

    Immanuel Kant begrüßt die Gäste in seinem Haus.

    Kapitel 2

    Was Liebe mit Weisheit zu tun hat

    Sokrates erklärt den Zusammenhang von Eros, Schönheit und dem Streben nach Weisheit.

    Kapitel 3

    Die Unersetzbarkeit des Geliebten

    Max Scheler beruft sich auf die Unersetzbarkeit des Geliebten und die Runde gerät in eine Diskussion.

    Kapitel 4

    Liebe und Lust

    Sigmund Freud verteidigt seine Libido-Theorie und die Gäste studieren die Biologie der Liebe.

    Kapitel 5

    Kann man Maschinen lieben ?

    Augustinus interessiert sich für Künstliche Intelligenz und Sexroboter. Die Tischgesellschaft zerbricht sich den Kopf über die Bedeutung von Bewusstsein.

    Kapitel 6

    Schränkt Liebe unsere Autonomie ein ?

    Simone de Beauvoir analysiert die Liebe im Patriarchat. Es entbrennt eine Diskussion über Liebe und Glück.

    Kapitel 7

    Gibt es ein Recht auf Liebe ?

    Søren Kirkegaard singt ein Lied von der ­Nächstenliebe. Die Runde fragt sich, ­ob Liebe ungerecht ist.

    Kapitel 8

    Die Kunst des Liebens

    Iris Murdoch erklärt, warum wir uns selbst vergessen müssen, um wirklich zu lieben.

    Kapitel 9

    Dating Apps – der Ausverkauf der Liebe ?

    Die Gäste diskutieren über Dating Apps und die Kapitalisierung von Liebe in unserer Zeit.

    Kapitel 10

    All you need is love

    Søren Kierkegaard hat ein Date. Iris Murdoch fasst den Tag in Gedanken zusammen.

    Dank

    Literatur