Kühn hat Hunger

Roman

Kühn Band 3

Jan Weiler

(14)
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Beschreibung


Das Leben geht zwar immer weiter, aber es wird nicht unbedingt leichter. Jedenfalls nicht für jeden von uns: Kommissar Kühn zum Beispiel hat das Gefühl, schwerer zu sein, als es ihm gut tut. In der Seele und um die Hüfte rum. Während er sich damit abplagt, Gewicht zu verlieren, um interessanter für seine Frau Susanne zu werden, muss er sich gegen die Intrigen seines vermeintlich besten Freundes und Kollegen Thomas Steierer wehren: Seine Karriere bei der Mordkommission hängt an einem immer dünneren Faden – und er bekommt es mit einem Mörder zu tun, der ihm zeigt, wie tief man als Mensch sinken kann. Mit Empathie und einzigartigem Esprit erzählt Jan Weiler von Martin Kühn, dem sich die schwere Frage nach der Leichtigkeit des Lebens stellt.

»Kurzweilig und mit Vergnügen zu lesen bleibt all das bei Jan Weilers Schreibstil allemal, bis hin zum durchaus blutigen Finale auf einem italienischen Campingplatz.«

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, arbeitete als Texter in der Werbung, absolvierte dann die Deutsche Journalistenschule in München und war viele Jahre Chefredakteur des "Süddeutsche Zeitung Magazins". Heute lebt er als Autor mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von München.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.10.2019
Verlag Piper
Seitenzahl 416
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/2,2 cm
Gewicht 524 g
Auflage 6.
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-05876-6

Weitere Bände von Kühn

Buchhändler-Empfehlungen

Birgit Schwab, Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Kühn ist einfach klasse. Desillusioniert, müde, völlig durchschnittlich - ich liebe die Jan Weiler Krimis.

Dorothea Bereswill, Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Was für ein lebensnaher Charakter Jan Weiler mit Kommissar Kühn doch gelungen ist. Eine Ehe, von der er nicht weiß, ob sie noch funktioniert, ein Kollege, der an seinem Stuhl sägt, ein Chef, der ihn rhetorisch gerne mal bügelt und Fälle, hart an der Realität. Gnadenlos gut!

Kundenbewertungen

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Kühn hat Hunger
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2021

Kommissar Kühn ist zurück! Und er hat immer noch viel zu tun und dabei jede Menge Ärger am Hals. Vor allem aber hat er Hunger, unterwirft er sich doch jetzt einer gnadenlosen Trenddiät, um wenigstens den eigenen Körper in den Griff zu bekommen. Alles andere entgleitet ihm nämlich immer mehr. Die Ehefrau zeigt Kühn (nicht ganz un... Kommissar Kühn ist zurück! Und er hat immer noch viel zu tun und dabei jede Menge Ärger am Hals. Vor allem aber hat er Hunger, unterwirft er sich doch jetzt einer gnadenlosen Trenddiät, um wenigstens den eigenen Körper in den Griff zu bekommen. Alles andere entgleitet ihm nämlich immer mehr. Die Ehefrau zeigt Kühn (nicht ganz unverdient) die kalte Schulter, die pubertierenden Kinder könnten ebenso gut vom Mars kommen, so unverständlich führen sie sich auf, und sein auf giftigem Grund gebautes Haus modert weiter vor sich hin. Dazu kommen noch die Intrigen seines ehemaligen besten Freundes und Kollegen Steierer, der Kühn die anstehende Beförderung neidet sowie ein inopportuner und besonders hässlicher Mordfall an einer jungen Frau. Wenn Kühn nur nicht so einen Hunger hätte ... Eigentlich lese ich wenig bis gar keine Krimis, aber für Jan Weilers Kommissar Kühn mache ich jederzeit eine Ausnahme. Dabei geht es mir nicht um den durchaus spannenden, aber nicht außergewöhnlichen Krimiplot, sondern um die Figur des Kommissars Kühn und der brillanten Milieustudien, die Jan Weiler auf nur wenigen Seiten zustande bringt. Kühn ist, im besten Sinne, ein Jedermann, ein Symbol und Menetekel für unsere erodierende Mittelschicht. Das Geld reicht nie, der Körper geht langsam aus dem Leim, die Ehe bröckelt und was eben noch auf sicherem Grund zu stehen schien, das ist morgen schon maroder Müll. Pausenlos wird an ihm gezerrt und gezogen und ein reibungsloses Funktionieren erwartet. Wem kommt das heutzutage nicht bekannt vor? Zwar bin ich selbst noch einige Lebensstationen von Kühn entfernt, aber bei der Lektüre habe ich mich oft dabei ertappt, wie gut ich Kühns Lebensgefühl schon nachvollziehen konnte. Besonders gelungen: Eine längere Szene, in der Kühn und Kollegen die Dauerbewohner eines Campingplatzes verhören. Was da auf wenigen Seiten an Charakterstudien gezeichnet wird, dafür würden schlechtere Autoren zehnmal so lange brauchen und es nur halb so gut hinbekommen. Mit Kommissar Kühn hat Jan Weiler den modernen, mittelalten Mann und seine Nöte so perfekt getroffen wie keiner sonst.

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Ausgerechnet während Hauptkommissar Kühn eine Diät macht, um seine Frau und seine ihm abhanden gekommene Männlichkeit wieder für sich zu gewinnen, wird er auch noch mit einer aussichtslos scheinenden Ermittlung betraut. Da ist der Ratgeber "Weck die Bestie, Du Sau!" mit Tipps wie "Iss einen Brokkoli und zwar roh" für Kühns Laune... Ausgerechnet während Hauptkommissar Kühn eine Diät macht, um seine Frau und seine ihm abhanden gekommene Männlichkeit wieder für sich zu gewinnen, wird er auch noch mit einer aussichtslos scheinenden Ermittlung betraut. Da ist der Ratgeber "Weck die Bestie, Du Sau!" mit Tipps wie "Iss einen Brokkoli und zwar roh" für Kühns Laune nicht unbedingt förderlich, für unser Lesevergnügen aber sehr wohl. Macht es tatsächlich eine Bestie aus dem sonst so liebenswerten Kühn oder ist er am Ende doch Herr über die Ermittlungen und über seine wegen nagendem Hunger überkochenden Emotionen?

Was für eine Enttäuschung
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 15.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die ersten beiden Kühn-Romane waren gut zu lesen. Dieser hingegen ist ein einziges Ärgernis. Die Story wird durch langatmige Rückblenden gedehnt. Am ärgerlichsten ist der fiktive Diät-Ratgeber, der seitenlang zitiert wird. Soll wohl ironisch sein, ist aber nur das endlose reproduzieren sexistischer und frauenverachtender Klische... Die ersten beiden Kühn-Romane waren gut zu lesen. Dieser hingegen ist ein einziges Ärgernis. Die Story wird durch langatmige Rückblenden gedehnt. Am ärgerlichsten ist der fiktive Diät-Ratgeber, der seitenlang zitiert wird. Soll wohl ironisch sein, ist aber nur das endlose reproduzieren sexistischer und frauenverachtender Klischees. Dazu kommt ein detailreich beschriebenes täterprofil, ebenfalls extrem frauenfeindlich. Auch der Charakter von kühn hat eine seltsame Wendung ins unsympathische genommen. Alles in allem einfach ärgerlich zu lesen. Weiß nicht, wen Herr Weiler damit ansprechen möchte. Vielleicht Männer in der midlife crisis. Schade.


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