Untrue

Warum fast alles, was wir über weibliche Untreue zu wissen glauben, unwahr ist

Wednesday Martin

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Beschreibung

»Ich will Sex die ganze Nacht – nur nicht mit meinem Mann.«

Wie neueste Forschungsergebnisse das Bild weiblicher Sexualität revolutionieren.

Viele Frauen sehnen sich nach sexuellem Abenteuer außerhalb ihrer Partnerschaft. Doch von den antiken Tragödien bis hin zu Netflix-Serien und Popsongs – Frauen, die untreu sind, werden als gefährlich, zuweilen auch als krank gebrandmarkt. Aber wer sind sie wirklich? Und warum wird selbst im Zeitalter der zunehmenden Emanzipation weiterhin so hart über sie geurteilt?

Auf unterhaltsame Weise verbindet Wednesday Martin Sozialwissenschaften und Interviews mit Sexualwissenschaftlern, Anthropologen und Frauen aus allen Lebensbereichen. Jüngste Untersuchungen deuten darauf hin, dass Frauen mehr Probleme mit sexueller Exklusivität haben als Männer. Martin gelangt zu der Auffassung, dass die sexuelle Autonomie von Frauen das ultimative Maß der Geschlechtergerechtigkeit ist.

Eine zeitgemäße Darstellung weiblicher Untreue, die alles auf den Kopf stellt, was wir über Frauen und Sex zu wissen glauben.

»Fundiert, unterhaltsam, streitbar, stark.«

Wednesday Martin ist Anthropologin und Sozialforscherin, studierte in Yale und lehrte an der New School for Social Research in New York. Sie ist verheiratet, hat zwei leibliche und zwei Stiefkinder und lebt mit ihrer Familie in New York City. Als Journalistin und Autorin schreibt sie vor allem über Themen wie Familie, Gender und Popkultur. Ihre Beiträge erscheinen u. a. in The New York Times, The Daily Telegraph und Psychology Today..
Nina Frey studierte Anglistik und Germanistik, arbeitete im Kunsthandel in Hamburg, London und Berlin und lebt als Übersetzerin in Wien. Sie übersetzte u. a. Wednesday Martin und Jessica Lee.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 04.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8270-1352-1
Verlag Berlin Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/4,5 cm
Gewicht 640 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Nina Frey

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Zu einseitig
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 26.11.2020

Es wird hier wieder eines feministischen Narrativ bedient und Frauen in die Opferrolle gesteckt. Man sollte schon etwas neutraler sein

Wichtiges Thema, aber schwieriger Grundansatz
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 26.06.2020

Ich bin, was dieses Buch angeht, ziemlich zwiegespalten. Erst einmal finde ich es grundsätzlich gut, dass man sich nicht nur mit der weiblichen Sexualität auseinandersetzt, sondern dass ein solches Buch auch von einem großen Verlag verlegt wird. Der Stil von Martin ist durchaus interessant, denn hier treffen ein sauberer Schrei... Ich bin, was dieses Buch angeht, ziemlich zwiegespalten. Erst einmal finde ich es grundsätzlich gut, dass man sich nicht nur mit der weiblichen Sexualität auseinandersetzt, sondern dass ein solches Buch auch von einem großen Verlag verlegt wird. Der Stil von Martin ist durchaus interessant, denn hier treffen ein sauberer Schreibstil und verständliche Sprache auf wissenschaftliche Fakten und Hintergründe. Besonders die Interviews und Aussagen von dritten Personen sind hierbei gut, zeigen sie doch unterschiedliche Perspektiven und Meinung zu dem Thema. Leider habe ich aber ein grundsätzliches Problem mit dem Ansatz der Autorin. In ihrem Versuch, die weibliche Sexualität zu untersuchen und dabei vor allem auf soziale Konventionen und Vorurteile einzugehen, geht sie grundsätzlich von Untreue aus, wenn Frauen (oder auch Männer) außerhalb ihrer Beziehung Sex haben. Diese Definition macht für mich keinen Sinn. Meiner Meinung definiert sich Untreue darüber, dass (sexueller) Kontakt außerhalb der Beziehung ohne das Wissen des Partners geschieht und das Treueversprechen gebrochen wird, also keine Ehrlichkeit herrscht. Wer beispielsweise in einer offenen Beziehung ist und mit anderen Partner Sex hat, geht nicht fremd, ist also nicht untreu. Leider wird aber alles was nicht streng konservativ monogam ist in einen Topf geworfen, die einzelnen Nuancen gehen dabei unter. Das größte Problem dabei ist, dass der Fokus sich von der weiblichen Sexualität und den Bedürfnissen wegbewegt, hin zu fremdgehenden Partnerinnen. Dabei ist immer die Assoziation von Lügen vorhanden, was dem eigentlichen Ziel des Buchs im Weg steht.


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