Fettnäpfchenführer Vietnam

Wo der Büffel zwischen den Zeilen grast

David Frogier de Ponlevoy, Anemi Wick

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Beschreibung


Wissen Sie, wieso man in Vietnam Geld verbrennt? Weshalb Sie hier geradeheraus auf Ihre Körperfülle angesprochen werden, ansonsten jedoch meist um den heißen Brei herumgeredet wird? Warum Sie keiner versteht, wenn Sie versuchen, Vietnamesisch zu sprechen, es aber sehr gut sein kann, dass der Taxifahrer plötzlich auf Deutsch antwortet?

In diesem Buch begleiten Sie Nina, die in Hanoi für eine deutsche Klimaschutzorganisation arbeitet, und Florian, der Vietnam als Tourist besucht, durch das Labyrinth des vietnamesischen (Großstadt-)Dschungels. Dabei führen wir Sie vorbei an den häufigsten Fettnäpfchen, Irrtümern und Missverständnissen und entdecken bemerkenswerte Besonderheiten. Kommen Sie mit auf eine Reise durch das Wunderland der winzigen Plastikstühle, komplizierten Anredepronomen, des proaktiv-fröhlichen Hupens und trickreichen Feilschens – und werden Sie in unserem Crashkurs zum Lächelprofi.

Aktualisierte und vollständig überarbeitete Neuausgabe mit noch mehr Fettnäpfchen

»Jede Menge Anekdoten bringen dem Leser die vietnamesische Kultur auf amüsante Weise näher.« (Reise & Preise)


David Frogier de Ponlevoy hat von 2006 bis 2014 in Vietnam als Journalistenausbilder, PR-Berater, Moderator, Stadtführer und Publizist gearbeitet. In diesen acht Jahren hat er unter anderem mit 30 anderen Passanten an einer (sehr kleinen) Bushaltestelle vor einem Hagelsturm Zuflucht gesucht, ist gemeinsam mit dem nationalen Opernensemble aufgetreten, hat zwei deutschen Außenministern den Literaturtempel gezeigt, auf einem abgelegenen Markt Blutegelschutzstrümpfe gekauft und um 4 Uhr morgens mit Einheimischen am Rande des Urwalds die Fußball-WM im Fernsehen verfolgt, bis der Strom ausfiel. Seit seiner Rückkehr arbeitet er in Darmstadt als Redakteur und fragt sich manchmal, wie viel davon er nur geträumt hat.



Die Schweizerin Anemi Wick ist seit Anfang 2009 in Vietnam und Südostasien unterwegs – als Journalistin, Kolumnistin, Multimedia-Produzentin, Medien- und Kommunikationsberaterin, Zeichnerin, Reisende, Studentin, (Computerspiel-)Übersetzerin und Expertin für alles Mögliche. Ihre Heimat verlassen hatte sie jedoch schon früher: 2002 kam sie als Austauschstudentin nach Berlin, wo sie dann hängen blieb und sechs Jahre als freie Journalistin arbeitete, unter anderem für die Berliner Morgenpost, Die Welt und die Welt am Sonntag. Sie studierte Soziologie und Publizistik- und Medienwissenschaften in Zürich und Berlin und ist Absolventin der Schweizer Journalistenschule MAZ und des Diplomstudiengangs Multimedia Journalism am Konrad Adenauer Asian Center for Journalism.


Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 01.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95889-247-7
Reihe Fettnäpfchenführer
Verlag Conbook
Maße (L/B/H) 19,3/12,6/2,5 cm
Gewicht 300 g
Auflage 6. Neuausg.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Wo der Büffel zwischen den Zeilen grast
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 29.09.2019

Ich mag diese Reihe aus dem Conbook-Verlag sehr. Sie sind i.d.R. etwas überspitzt und konstruiert, was aber einfach dem Thema geschuldet ist. Ansonsten würde man die ganzen Fettnäpfchen nicht beschreiben können. Diesem Konzept folgt auch der "Fettnäpfchenführer Vietnam", in dem die Protagonistin Nina, die in Hanoi für eine deuts... Ich mag diese Reihe aus dem Conbook-Verlag sehr. Sie sind i.d.R. etwas überspitzt und konstruiert, was aber einfach dem Thema geschuldet ist. Ansonsten würde man die ganzen Fettnäpfchen nicht beschreiben können. Diesem Konzept folgt auch der "Fettnäpfchenführer Vietnam", in dem die Protagonistin Nina, die in Hanoi für eine deutsche Organisation arbeitet und der befreundete Tourist Florian in div. Fettnäpfchen treten. Dabei wird jedoch auch klar, dass dies nicht mit Absicht geschieht, meistens auf Missverständnissen basiert und die Vietnamesen jedes Missgeschick höflich einfach weglächeln. Ich glaube, dass viele Ausländer nicht mal merken, dass sie gerade in ein Fettnäpfchen getreten sind, weil man ihm das in Vietnam nie spüren lassen wird. Gleichzeitig glaube ich auch, dass man anhand dieser Situationen, viel über eine fremde Kultur lernen kann und sie zu mehr Verständnis und Toleranz führen können. Der Reiseführer ist äußerst unterhaltsam und nützlich. Er gehört für mich als Sekundärliteratur unbedingt ins Gepäck.

„Der Fettnäppchen-Führer“ hat mich augenblicklich nach Vietnam gebeamt. Witziger Trip für die Völkerverständigung.
von SternchenBlau am 29.09.2019

Vietnam hat sich in mein Herz geschlichen, obwohl ich selbst noch nie dort war. Aber mein Freund hat dort einmal drei Monate gearbeitet und daraufhin so liebevolle Geschichten über dieses Land erzählt. Der „Fettnäppchenführer: Vietnam“ war für mich nun wie ein toller Kurztrip nach Vietnam, der mir immer wieder den Tag versüßt ha... Vietnam hat sich in mein Herz geschlichen, obwohl ich selbst noch nie dort war. Aber mein Freund hat dort einmal drei Monate gearbeitet und daraufhin so liebevolle Geschichten über dieses Land erzählt. Der „Fettnäppchenführer: Vietnam“ war für mich nun wie ein toller Kurztrip nach Vietnam, der mir immer wieder den Tag versüßt hat. Und das Buch hat mich bereits mit den ersten Zeilen in dieses spannende Land gebeamt. Ich habe dabei viel gelernt, einiges wusste ich schon, einiges war mir völlig fremd. Dass z.B. für die verstorbenen Ahnen nicht nur Papiernoten verbrannt werden, sondern auch iPads oder Fernseher, damit die diese im Jenseits nutzen können – allerdings sind diese Luxusgüter dann Nachbildungen aus Pappe. Die beiden Autor*innen Anemi Wick und David Frogier de Ponlevoy haben beide mehrere Jahre in Vietnam gelebt und vermitteln so total spannende und oftmals auch witzige Fakten. Ihr Fettnäppchenführer ist nach Themen gegliedert, Querverweise werden aber zusätzlich gegeben. Mithilfe der zwei deutschen Protagonist*innen Nina und Florian werden typische Situationen aufgezeigt, die den beiden passieren könnten, und dann erklärt, was jeweils dahintersteckt. Zum Abschluss fassen die Autor*innen auf einer Doppelseite die zehn wichtigsten „Dos and Don’ts“ für Vietnam zusammen, die gibt es zusätzlich noch als Stichworte in Form eines hübschen Lesezeichens. Da ich meinem 7jährigen Kind einige Kapitel vorgelesen habe (er möchte auch total gerne einmal nach Vietnam reisen), kann ich zudem berichten, dass sich der Fettnäppchenführer laut ebenfalls richtig klasse liest. (Mann und Kind mochten das Buch übrigens auch sehr.) Ich könnte viele so kleine und größere Details schreiben, die mich haben schmunzeln und laut loslachen, aber lest doch einfach selbst! Dabei lachen wir immer mit den Leuten dort und nie über sie. Das ist eine tolle Leistung der beiden Autor*innen. Eines meiner Highlights: Erwachsene Europäer können nicht mehr so hocken wie die Asiaten, weil sich durch die Nichtbenutzung die dafür nötigen Sehnen verkürzen. Schon beim Versuch fallen viele „Westler“ um und das wirkt sich sogar beim Toilettengang aus. Der Fettnäppchenführer liefert häufig eine Rückkopplung zu „uns“ in Deutschland und unseren kulturellen Eigenheiten. Das habe ich an diesem Buch besonders ins Herz geschlossen. FAZIT Wie in jeder richtig guten Schilderung eines fernen Landes lernt man bei „Schnäppchenführer: Vietnam“ etwas über sich selbst und die eigene Kultur. Diese Buch beamte mich quasi unmittelbar nach Vietnam, diesen CO2-freier Trip nach Asien kann ich absolut empfehlen. 5 Sterne für diese tolle Art der Völkerverständigung.

Unterhaltung und Erkenntnis
von Streiflicht am 09.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Aus der Reihe Fettnäpfchenführer kenne ich bereits das USA-Buch und habe es voller Begeisterung gelesen. Auch die mentale Reise nach Vietnam bot Lesegenuss erster Klasse und ich werde mir als nächstes das Buch von Neuseeland kaufen. Diese Reihe ist einfach nur genial und gut konzipiert. Es macht Spaß, die Bücher zu lesen, weil ... Aus der Reihe Fettnäpfchenführer kenne ich bereits das USA-Buch und habe es voller Begeisterung gelesen. Auch die mentale Reise nach Vietnam bot Lesegenuss erster Klasse und ich werde mir als nächstes das Buch von Neuseeland kaufen. Diese Reihe ist einfach nur genial und gut konzipiert. Es macht Spaß, die Bücher zu lesen, weil sie einfach so authentisch sind. Es ist kein Reiseführer im klassischen Sinn, sondern Unterhaltung und Erkenntnis zugleich. Als würde ein Freund von seiner Reise berichten, mit allen Fettnäpfchen, Fussangeln und liebenswerten Begebenheiten. Ich liebe das Reisen und bin auch schon ein bisschen herumgekommen. Bis Vietnam habe ich es leider noch nicht geschafft, aber das kann ja noch kommen – Lust hätte ich nach diesem Buch auf jeden Fall. Hier kann man sicherlich auf jeden Fall viele Abenteuer erleben. Das Buch zeichnet sich durch eine liebevolle Gestaltung aus, aber auch durch wunderbare, humorvolle, lebensnahe Texte, die Lust auf mehr machen. Dabei werden aber nicht nur Anekdoten erzählt, sondern es wird auch immer wieder erklärt, warum etwas so passiert ist, was der Hintergrund ist, was die Einheimischen denken, wie die Regeln sind... und genau das macht das Buch so lesenswert und zu einer guten Hilfe für alle, die das Abenteuer auf sich nehmen wollen. Absolut gelungen!


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