Meine Filiale

Der große schwarze Vogel

Roman

Stefanie Höfler

(6)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
7,95
7,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

7,95 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

13,95 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

6,99 €

Accordion öffnen
  • Der große schwarze Vogel

    ePUB (Beltz)

    Sofort per Download lieferbar

    6,99 €

    ePUB (Beltz)

Beschreibung

Der Tag, an dem Bens Mutter völlig unerwartet stirbt, ist ein strahlender Oktobertag. Ben erzählt von der ersten Zeit danach und wie er, sein Bruder Krümel und Pa damit klarkommen – oder eben nicht. Er erinnert sich an seine Ma mit den grünen Augen und den langen roten Haaren, die gern auf die höchsten Kastanienbäume kletterte. Auch wenn mit einem Mal nichts mehr so ist, wie es war, das Leben geht nicht nur irgendwie weiter, sondern es passieren neue, verwirrende und ganz wunderbare Dinge ...

Stefanie Höfler, geboren 1978, studierte Germanistik, Anglistik und Skandinavistik in Freiburg und Dundee/Schottland. Sie ist Lehrerin und Theaterpädagogin und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort im Schwarzwald. Von ihr erschienen bei Beltz & Gelberg die Romane »Mein Sommer mit Mucks«, »Tanz der Tiefseequalle« und zuletzt »Der große schwarze Vogel«, die alle drei für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurden.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 182
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 15.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-74777-8
Verlag Julius Beltz GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/1,3 cm
Gewicht 183 g
Auflage 2
Verkaufsrang 44239

Buchhändler-Empfehlungen

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Bewegenden Geschichte eines Jungen über den Verlust der Mutter. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2019 - ein Buch, das beeindruckt und nachdenklich macht!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
3
3
0
0
0

Realistische Trauerverarbeitung mit interessanter Erzählweise
von Skyline Of Books am 25.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Klappentext „Der Tag, an dem Bens Mutter plötzlich und völlig unerwartet stirbt, ist ein strahlender Oktobertag. Ben erzählt von der ersten Zeit danach und wie er, sein Bruder Krümel und Pa damit klarkommen – oder eben nicht. Er erinnert sich an seine Ma mit den grünen Augen und den langen roten Haaren, die so gerne auf die höc... Klappentext „Der Tag, an dem Bens Mutter plötzlich und völlig unerwartet stirbt, ist ein strahlender Oktobertag. Ben erzählt von der ersten Zeit danach und wie er, sein Bruder Krümel und Pa damit klarkommen – oder eben nicht. Er erinnert sich an seine Ma mit den grünen Augen und den langen roten Haaren, die so gerne auf die höchsten Kastanienbäume kletterte. Mit einem Mal ist nichts mehr so, wie es war. Doch manchmal geht das Leben nicht nur irgendwie weiter, sondern es passieren neue, verwirrende und ganz wunderbare Dinge.“ Gestaltung Mit den vielen bunten Herbstblättern greift das Cover einen bedeutsamen Tag aus der Geschichte des Buches auf. Mir gefällt sehr, wie die Blätter den schwarzen Titel mit seinen dicken Buchstaben einrahmen und wie sie zu dem tiefen Schwarz in Kontrast stehen. Gleichzeitig sind die Blätter nicht ganz so knallig bunt, sondern ein wenig pastellig, was das Cover erwachsener wirken lässt. Mir gefällt die Gestaltung wirklich sehr, da die Blätter alle auch unterschiedliche Formen haben und miteinander harmonieren. Meine Meinung Auch wenn ich bisher noch nichts von Autorin Stefanie Höfler gelesen habe, so war mir ihr Name durch ihr für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiertes Buch „Tanz der Tiefseequalle“ ein Begriff. Für „Der große schwarze Vogel“ habe ich mich besonders aufgrund seiner ernsten Thematik interessiert, denn in diesem Buch geht es um Ben, dessen Mutter stirbt und dessen Leben sich aufgrund dessen grundlegend verändert. Bens Vater, sein kleiner Bruder und er müssen den Tod der geliebten Mutter verarbeiten und sich in ihrem neuen Alltag zu Recht finden. Mir gefiel dabei besonders, wie realistisch die Autorin Bens Trauer und Gefühle dargestellt hat. Er sieht die Dinge so wie sie sind bzw. in Rückblenden wie sie waren und bleibt dabei sehr authentisch und nüchtern. Ben beschönigt seine Mutter nicht, sondern vielmehr sieht er sie so wie sie war. Das fand ich sehr erfrischend. Gleichzeitig schafft er es, beim Lesen ein positives Gefühl der Hoffnung zu vermitteln, sodass „Der große schwarze Vogel“ nicht allzu bedrückend und düster wird, sondern vielmehr auch Hoffnungsschimmer aufzeigt. Dennoch ist die Trauer der Familie allgegenwärtig, wobei jedes Familienmitglied auf seine ganz eigene Weise trauert. Diese Trauer konnte ich zwar auch erkennen, aber ich war gefühlsmäßig nicht ganz so ergriffen wie ich es vor dem Lesen erwartet hatte. Die Geschichte wirkte auf mich eher etwas distanzierter, wodurch ich emotional nicht so involviert war und die Gefühle der Charaktere nicht so gespürt habe. Ich hatte eine Vorstellung und einen Eindruck davon, was in ihnen vorging, aber übertragen haben sich die Gefühle auf mich nicht. Den Erzählstil des Buches fand ich sehr interessant, denn es wechselt zwischen verschiedenen Zeitperspektiven. Der Erzähler ist Ben. Er erzählt von seinen Erinnerungen an seine Mutter und der Zeit, in der sie stirbt. Dabei fand ich es überraschend und auch erfrischend, dass Ben nicht nur auf die guten Seiten seiner Mutter eingeht, sondern sie so darstellt wie sie war. Er hat ihre Liebe für die Natur genauso in Erinnerung wie ihre Wutanfälle. So erhielt ich als Leser auch ein realistisches Bild seiner Mutter und konnte erkennen, dass Ben seine Mutter geliebt hat. Fazit Mir hat gefallen, wie Stefanie Höfler in ihrem neuen Buch „Der große schwarze Vogel“ mit dem Thema Trauerbewältigung umgeht: Ernst, realistisch und mit leichtem Hoffnungsschimmer. Ich hatte jedoch erwartet, dass mich die Gefühle der Figuren mehr erreichen würden. Nichtdestotrotz fand ich die Erzählweise des Buches sehr spannend, da zwischen realistischen Erinnerungen an Bens Mutter und der Zeit ihres Todes gewechselt wird. 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

Ein wundervolles Buch über ein schwieriges Thema
von Daggy am 01.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das dritte Buch von Stefanie Höfler, das sie selbst als Lieblingsbuch getitelt hat, ist einfach besonders. Ma ist groß und schrill und bunt, sie hat lange rote Haare, einen roten großen Mund und sie hat Launen. Sie wird schnell wütend, wechselt aber schnell und ist dann sehr liebevoll. Sie arbeitet im Theater an der Kulisse und ... Das dritte Buch von Stefanie Höfler, das sie selbst als Lieblingsbuch getitelt hat, ist einfach besonders. Ma ist groß und schrill und bunt, sie hat lange rote Haare, einen roten großen Mund und sie hat Launen. Sie wird schnell wütend, wechselt aber schnell und ist dann sehr liebevoll. Sie arbeitet im Theater an der Kulisse und liebe die Natur, den Wald und die Bäume. Sie hat einen sehr großen Mann, eine Schwester Gerda und zwei Söhne. Karl genannt Krümel ist sechs und noch im Kindergarten und den vierzehnjährigen Ben. Und Ma stirbt nachts im Ehebett mit 45 Jahren. Die Geschichte wird aus Bens Sicht berichtet, einmal von der Woche nach Mas Tod und dazwischen sind kurze Kapitel in kursiv gedruckt, die von der Zeit davor und von der Zeit bis zu einem Jahr nach dem Tod berichtet. Die Kinder gehen zunächst zu Tante Gerda, weil der Vater lethargisch in der Wohnung sitzt. Er bewahrt zunächst, was seine Frau zurück gelassen hat. Die zerknüllte Zeitung, ihre Musik. Karl baut ein Mausoleum für seine Mutter und hat die Idee den Sarg bunt anzumalen. Ben, der Beobachter, der immer nur reagiert, zeigt die Liebe zu seinem Bruder in wunderbar zärtlicher Weise. Er lernt die "Eiskönigin" Lina, die Expertin für Tod und Trauer kennen. Eine neue Mitschülerin, die einen Bruder hat, der im Koma liegt. Sein großer, kräftiger Freund Janus ist verlässlich, aber die beiden reiben sich doch immer wieder aneinander. Es ist so viel Gefühl in dem Buch, so viel Liebe, besonders zur Natur, die eine große Rolle spielt. Ma, von der wir so viel erfahren, ist eine tolle Mutter gewesen, obwohl sie rumgewütet hat, obwohl sie manchmal die Pest war. Ein Mensch mit Fehlern, der aber ganz viel Liebe bei ihrer Familie zurück gelassen hat. Deshalb können wir uns alle nur einen so tollen großen Bruder wie Ben wünschen.

Der große schwarze Vogel
von Honigmond am 21.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Zum Klappentext: Der Tag, an dem Bens Mutter plötzlich und völlig unerwartet stirbt, ist ein strahlender Oktobertag. Ben erzählt von der ersten Zeit danach und wie er, sein Bruder Krümel und Pa damit klarkommen – oder eben nicht. Er erinnert sich an seine Ma mit den grünen Augen und den langen roten Haaren, die so gerne auf die... Zum Klappentext: Der Tag, an dem Bens Mutter plötzlich und völlig unerwartet stirbt, ist ein strahlender Oktobertag. Ben erzählt von der ersten Zeit danach und wie er, sein Bruder Krümel und Pa damit klarkommen – oder eben nicht. Er erinnert sich an seine Ma mit den grünen Augen und den langen roten Haaren, die so gerne auf die höchsten Kastanienbäume kletterte. Mit einem Mal ist nichts mehr so, wie es war. Doch manchmal geht das Leben nicht nur irgendwie weiter, sondern es passieren neue, verwirrende und ganz wunderbare Dinge. Eine Geschichte einer großen Erzählerin über das Unfassbare, von großer Intensität und Nähe, voller Trost und Zuversicht. Mein Leseeindruck: Mit diesem Jugendbuch richtet sich die Autorin ab junge Leser und greift ein 'Thema auf, was gerade in solch jungen Jahren nicht so ganz einfach ist. Es geht um das Thema Verlust durch Tod eines geliebten Menschen, hier in diesem Fall geht es um die Mutter. Der Protagonist ist gerade mal 14 Jahre alt und hat einen jüngeren Bruder, welche nun beide diesen schweren Verlust verkraften und verstehen müssen. Ohne großartig emotional zu werden vermittelt sie auf ihre Art den Umgang mit dem Tod, besonderes auch in diesem Alter, aber auch bezüglich der Erwachsenen. Dies ist ihr soweit gut gelungen, jedoch hätte ich mir eine emotionalere Herangehensweise gewünscht, so wirkt es fast ein wenig kalt und steril. Das Cover ist schön bunt gestaltet und gibt die Liebe zur Natur der Mutter wieder und passt sehr gut zum Inhalt. Mein Fazit: Ein gutes Jugendbuch mit einer schwierigen Problematik, was man ohne weiteres empfehlen kann. Ich vergebe allerdings nur 4 Sterne, da es mich aus oben genannten Gründen nicht so ganz mitreissen konnte.


  • Artikelbild-0