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Warum Perfektion sinnlos und an jedem Gerücht was dran ist

77 schonungslose Jobwahrheiten

Hätten Sie gedacht, dass Empathie überbewertet wird, Lügen das Ansehen steigern, Organisationen Hierarchien brauchen, Stress sinnvoll ist oder sich Kündigungen aus Frust rächen? Diese und rund 70 weitere überraschende Wahrheiten aus der Berufswelt offenbart Daniel Rettig in seinem Buch. Alle Erkenntnisse basieren auf wissenschaftlichen Studien oder Experimenten. Sie widerlegen gängige Karrieremythen und liefern den Leserinnen und Lesern zahlreiche Aha-Erlebnisse, die helfen, sich selbst und die lieben Kollegen besser zu verstehen und dabei das Beste für sich rauszuholen.
Unverzichtbar für alle, die im ganz normalen Jobwahnsinn überleben wollen, ohne den Verstand zu verlieren.
Portrait
Daniel Rettig ist Redaktionsleiter der digitalen Bildungsplattform ada. Zuvor leitete er bei der Wirtschaftswoche das Ressort Erfolg. Er hat bereits einige erfolgreiche Bücher veröffentlicht.
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  • Vorwort 11
     1 Alles dauert länger, als man denkt
    Pläne sind zwangsläufig zu optimistisch 14
     2 Alter bringt Zufriedenheit
    Der mürrische Senior ist ein Mythos 16
     3 Nur Anfänger reagieren auf Kritik allergisch
    Der Umgang mit Feedback ist ein Indiz für Expertise 18
     4 Anregungen sind beliebter als Einwände
    Achten Sie auf Lösungen, nicht auf Probleme 21
     5 Was leicht aussieht, ist immer harte Arbeit
    Fleiß bringt eben doch den Preis 23
     6 Seien Sie bloß nicht zu authentisch
    Erfolgreiche Menschen sind selten sie selbst 26
     7 Belastung lässt uns aufblühen
    Stress ist, was du draus machst 30
     8 Bescheidenheit wird bestraft
    Stehen Sie offen zu Ihren Stärken – und zu Ihren Schwächen 33
     9 Boni töten die Motivation
    Mehr Geld spornt nicht mehr an, sondern weniger 35
    10 Charisma wird glorifiziert
    Große Visionäre sind oft miserable Chefs 37
    11 Disziplin wird idealisiert
    Manchmal ist aufgeben klüger als weitermachen 39
    12 E-Mails führen zu Missverständnissen
    Wer nur digital spricht, redet aneinander vorbei 42
    13 Elternzeit schadet der Karriere
    Je länger die Auszeit, desto schlechter die Chance
    auf Beförderung 45
    14 Empathie wird überschätzt
    Zu viele Gefühle schaden der Zusammenarbeit 47
    15 Fremde Entscheidungen treffen wir sorgfältiger
    Die Macht des Perspektivwechsels 50
    16 Erfolg braucht eine Glückssträhne
    Ein Triumph kommt selten allein 52
    17 Erfolg macht einsam
    Überflieger sind bei der trägen Masse unbeliebt 54
    18 Ständige Erreichbarkeit senkt das Engagement
    Das Smartphone sollte abends pausieren 57
    19 Der Erste wird nicht immer belohnt
    Nachzügler haben wertvolle Vorzüge 60
    20 Experten werden überbewertet
    Generalisten sind erfolgreicher als Spezialisten 63
    21 Frauen sind zu selbstlos
    Männer handeln karriereorientierter 66
    22 Es gibt im Job keine echten Freundschaften
    Vertrauen ist gut, Grenzen sind besser 69
    23 Ein hohes Gehalt macht nicht glücklich
    Topmanager sind nicht zufriedener als Pförtner 72
    24 Geheimnisse kosten Kraft
    Eine Schweigepflicht sorgt für seelischen Stress 74
    25 An jedem Gerücht ist was dran
    Bei wichtigen Themen funktioniert der Flurfunk
    einwandfrei 76
    26 Geschäftigkeit dient als Statussymbol
    Mit einem vollen Terminkalender lässt sich prima
    kokettieren 79
    27 Gründer sind miserable Manager
    Was dem Start-up hilft, ist im Konzern hinderlich 81
    28 Hilfsbereitschaft wird missverstanden
    Unterstützen Sie andere nur, wenn Sie gefragt werden 84
    29 Im Home Office macht man keine Karriere
    Erfolg braucht Sichtbarkeit 86
    30 Idioten werden eher Chef
    Der beste Spieler ist noch lange kein guter Trainer 89
    31 Intelligenz gefährdet die Gesundheit
    Hochbegabte sind anfälliger für Probleme 92
    32 Introvertierte wollen nicht auf den Chefsessel
    Die Aussicht auf eine Führungsposition löst
    Angst und Stress aus 94
    33 Es lebe die Komfortzone
    Sie müssen nicht permanent Ihre Grenzen überwinden 97
    34 Konkurrenz fördert die Kreativität
    Die besten Ideen entstehen im gesunden Wettbewerb 100
    35 Korrekturen sind besser als Makellosigkeit
    Haben Sie Mut zur Lücke 102
    36 Kreativität braucht Chaos
    Unordentliche Büros regen die Fantasie an 105
    37 Kündigungen aus Frust rächen sich
    Suchen Sie erst etwas Neues, bevor Sie hinschmeißen 107
    38 Ein bisschen Lärm muss sein
    Warum das Großraumbüro auch Vorteile hat 109
    39 Langeweile macht kreativ
    Das Gehirn braucht Leerlauf 112
    40 Lebenserfahrung ist ein Vorteil
    Die erfolgreichsten Gründer sind Mitte 40 115
    41 Leidenschaft führt ins Unglück
    Das Ideal der beruflichen Passion wird glorifiziert 117
    42 Lob macht faul
    Wann Komplimente nach hinten losgehen 120
    43 Loyalität lohnt sich nicht
    Wer seinem Arbeitgeber die Treue hält, wird unglücklich 122
    44 Lügen steigern das Ansehen
    Fürsorge ist wichtiger als die Wahrheit 124
    45 Macht vernebelt die Selbstwahrnehmung
    Anführer schieben Erfolge auf die eigene Großartigkeit 126
    46 Meditation schadet der Motivation
    Achtsamkeitsübungen machen antriebslos 128
    47 Millionengehälter haben üble Folgen
    Die Gehaltsschere senkt Motivation und Kaufbereitschaft 131
    48 Mittelmanager werden öfter krank
    Das Leid der Sandwich-Position 133
    49 Morgenlerchen haben einen besseren Ruf als Nachteulen
    Der frühe Start gilt traditionell als tugendhaft 135
    50 Überbringer schlechter Nachrichten werden bestraft
    Helden bezahlen einen hohen Preis 138
    51 Narzissmus begünstigt den Aufstieg
    Rampensäue haben es leichter als Mauerblümchen 140
    52 Nette Menschen verdienen weniger
    Klingt löblich, ist finanziell aber schädlich 143
    53 Nichtstun ist unerträglich
    Menschen sind ungern mit ihren Gedanken allein 146
    54 Organisationen brauchen Hierarchien
    Hackordnungen sind unbeliebt, aber unverzichtbar 149
    55 Pendeln kann man sich schönreden
    Kopfarbeit lindert den Stress im Stau 153
    56 Perfektionismus ist sinnlos
    Es ist ein Fehler, keine Fehler machen zu wollen 156
    57 Ein Plan B macht alles kaputt
    Der Gedanke an einen Alternativplan kostet Energie 158
    58 Prokrastination wird zu Unrecht verteufelt
    Mit Druck lässt sich besser arbeiten 161
    59 Querdenker haben es schwer
    Neue Ideen treffen immer auf Skepsis 164
    60 Wer um Rat bittet, wirkt kompetenter
    Unwissenheit beweist Souveränität 167
    61 Wer einen Rat zurückweist, riskiert seinen Ruf
    Ignoranz erweckt den Eindruck der Arroganz 169
    62 Scheitern wird verherrlicht
    Niederlagen haben keine messbaren Vorteile 171
    63 Schicksalsschläge sind gar nicht so schlimm
    Menschen sind widerstandsfähiger, als sie denken 174
    64 Schleimer vergiften das Betriebsklima
    Hören Sie auf, Ihren Chef »in cc« zu setzen 177
    65 Schwarzmalerei ist ein Machtinstrument
    Auf dem Weg ins Chefbüro helfen Pessimismus und
    Misanthropie 179
    66 Smartphones stören die Konzentration
    Es reicht schon, wenn ein Gerät im Raum ist 181
    67 Störungen haben etwas Gutes
    Fremde Unterbrechungen sind harmloser als selbst gewählte 183
    68 Streit tut gut
    Aus Reibung entsteht Energie 186
    69 Talent ist angesehener als Fleiß
    Genies schinden mehr Eindruck als Streber 189
    70 Ohne Termindruck passiert nichts
    Je länger die Deadline, desto größer die Lethargie 192
    71 Transparenz fördert den Frust
    Gehälter sollten geheim bleiben 194
    72 Überstunden fördern die Karriere
    Lange Arbeitszeiten erhöhen die Chance auf
    eine Beförderung 196
    73 Versammlungen im Stehen sind besser als im Sitzen
    Ohne Stühle kommen alle schneller zum Punkt 198
    74 Verwundbarkeit erzeugt Sympathie
    Echte Stärke kann sich Schwäche erlauben 201
    75 Die Work-Life-Balance steht dem Glück im Weg
    Zu viel Muße drückt aufs Gemüt 204
    76 Hohe Ziele lassen sich leichter erreichen
    Je ambitionierter das Vorhaben, desto größer die Energie 207
    77 Der Zwang zum Glück fördert das Unglück
    Niemand kann immer fröhlich sein 209
    Literatur 211
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 21.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-51083-5
Verlag Campus
Maße (L/B/H) 21,6/13,5/2 cm
Gewicht 310 g
Verkaufsrang 133782
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen

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Mein Eindruck
von HSL am 27.09.2019

Das Buch über 77 schonungslose Jobwahrheiten von Daniel Rettig versucht Handlungen die die Menschen einst gelernt haben, neu zu überdenken und in eine andere Hierarchie zu bringen. Es steht fest, dass sich der Umgang im Berufsalltag mit Kollegen und Vorgesetzten stark verändert hat. Das spüren wir alle. Auf der Strecke geblieben... Das Buch über 77 schonungslose Jobwahrheiten von Daniel Rettig versucht Handlungen die die Menschen einst gelernt haben, neu zu überdenken und in eine andere Hierarchie zu bringen. Es steht fest, dass sich der Umgang im Berufsalltag mit Kollegen und Vorgesetzten stark verändert hat. Das spüren wir alle. Auf der Strecke geblieben sind dabei der gegenseitige Respekt vor Leistung, aber nicht nur im Job. Für Berufseinsteiger wird dies schon zur Normalität, weil sie es gar nicht mehr anders lernen und kennen. Unternehmen, die Servicekräfte beschäftigen, haben sich eher zum negativen entwickelt, denn höfliche und anspruchsvolle Beratungen, egal in welcher Branche, sind Mangelware geworden. Das ist meine Erfahrung. Unter anderem auch durch den Einsatz von Sprachcomputern, die wirklich den letzten Nerv rauben können. Herr Rettig ist Redaktionsleiter der digitalen Bildungsplattform „ada“, welche unter anderem darüber spricht, Jobs in der Zukunft zu verstehen und entsprechende zu wählen. Er schrieb bereits einige Bücher und leitete bei der Wirtschaftswoche das Ressort Erfolg. Durchgeführte internationale Studien hat der Autor in seinem Buch zu 77 Kapiteln zusammengefasst. Es sind wissenschaftliche Analysen aus dem weltweiten Netz, aus Journalen über Management, Fachbüchern und Bänden mit Seitenangaben, sowie Untersuchungen aus der Sozial- Arbeits- und Organisationspsychologie. Als erstes nimmt der Autor Steve Jobs Aussage „Das man seinen Job lieben soll“ auseinander und dass es eine zu überdenkende Angelegenheit sei, sich solche Vorbilder, auch Karriereexperten und Berater aus der Betriebswirtschaft zu holen. Genau hier scheiden sich die Geister, weil es wie immer, den einem hilft und den anderen nicht. Der Grat zwischen Erfolg und Scheitern ist eben äußerst schmal, und Ratschläge helfen nicht immer. Ich glaube eher, dass unsere moderne hektische Welt mit ihren stetigen Wachstumsanspruch viel Einfluss auf Arbeits- und Projektergebnisse nimmt. Angestellte überwiegend nur noch funktionieren und somit auch der Jargon rauer geworden ist. Die Angst das wir in der digitalen Arbeitswelt untergehen und an Bedeutung verlieren wächst. Wir sind dabei die Menschlichkeit zu verlieren und das in vielerlei Hinsicht. Im 1. Kapitel wird aufgezeigt das die Pläne zum Großprojekt „Berliner Flughafen“ und so einige mehr keine Glanzleistungen sind, da kaum aus vorangegangenen Projekten gelernt wird und somit die Verschwendung an Milliarden Steuergeldern in Kauf genommen wird. Das Buch vom Campus Verlag ist eine nennenswerte Lektüre, schon deshalb um das Für und Wieder für sich selbst ab zu tasten und wie weit man damit übereinstimmt. Es behandelt Themen wie „ Anregungen sind beliebter als Einwände“, „ Bescheidenheit wird bestraft“, „Geschäftigkeit dient als Statussymbol“, „Idioten werden eher Chefs“, „Es lebe die Komfortzone“ „Empathie wird überschätzt“, „ Disziplin wird idealisiert“, „Frauen sind zu selbstlos“ „Hohe Ziele lassen sich leichter erreichen“ usw., die ein bisschen Orientierung in dieser chaotischen Welt geben.