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Das Flüstern

Thriller

Andreas Brandhorst

(10)
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Beschreibung

Der achtjährige Nikolas überlebt wie durch ein Wunder einen schweren Verkehrsunfall, bei dem seine Eltern ums Leben kommen. Er müsse einen Schutzengel gehabt haben, sagen die Retter. Und als er eine geheimnisvolle, wispernde Stimme hört, glaubt Nikolas selbst bald daran, dass da jemand, oder etwas, ist, um ihn zu beschützen. Er gerät an ein mysteriöses Institut in der Schweiz, in dem Kinder mit besonderen Begabungen erforscht werden. Da lernt er die junge Sonja kennen und gemeinsam schmieden sie Fluchtpläne. Doch als die Forscher den unsichtbaren Begleiter Nikolas' mit aller Macht ins Licht zwingen wollen, kommt es zur Katastrophe. Und Nikolas muss sich einer furchtbaren Wahrheit stellen ...

Sehr atmosphärischer Mystery-Thriller, der ungemein Spaß macht.

Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, schrieb mit seinen futuristischen Thrillern und Science-Fiction-Romanen wie »Das Schiff« und »Omni« zahlreiche Bestseller. Spektakuläre Zukunftsvisionen sind sein Markenzeichen. Der SPIEGEL-Bestseller »Das Erwachen« widmet sich dem Thema Künstliche Intelligenz. Sein aktueller Wissenschaftsthriller »Ewiges Leben« zeigt Chancen und Gefahren der Gentechnik auf.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 05.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06101-8
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 20,9/13,7/4,3 cm
Gewicht 550 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 45924

Buchhändler-Empfehlungen

Katrin Köber, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Ein Roman über das „Anderssein“, Intuitionen in Farbe ausgedrückt, Inselbegabungen (manche vielleicht etwas weit her geholt)., irgendwie fesselnd und doch nicht 100% überzeugend. Zum Ende hin wurde es nochmal richtig „tricky“.

Viviana Westphal, Thalia-Buchhandlung Neuss

Ein einzigartiger Psychothriller, der es das ganze Buch über schafft, seine Spannung zu halten und auf eine ganz besondere Art geschrieben ist. Es aus der Hand zu legen ist unmöglich. Fans von Stephen King oder Stranger Things kommen hier besonders auf den Geschmack. Versprochen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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3
0
2
0

Undefinierbarer Thriller-Schmarrn
von NiWa am 13.07.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Nikolas ist acht Jahre alt, als er einen schlimmen Autounfall überlebt. Seine Eltern sind tot, und der Junge muss einen Schutzengel gehabt haben, weil er den Unfall wohlbehalten überstanden hat. Als Nikolas im Dunkeln ein Flüstern hört, weiß er sofort, dass genau dieser Schutzengel zu ihm spricht. Danach gerät er an ein geheimni... Nikolas ist acht Jahre alt, als er einen schlimmen Autounfall überlebt. Seine Eltern sind tot, und der Junge muss einen Schutzengel gehabt haben, weil er den Unfall wohlbehalten überstanden hat. Als Nikolas im Dunkeln ein Flüstern hört, weiß er sofort, dass genau dieser Schutzengel zu ihm spricht. Danach gerät er an ein geheimnisvolles Institut, wo sein Schutzengel ans Licht geholt werden soll. Es entwickelt sich eine Katastrophe und Nikolas kommt einer schrecklichen Wahrheit auf den Grund. Ich weiß gar nicht so recht, wie ich mit dieser Rezension anfangen soll. Mir hat "Das Flüstern" aus mehreren Gründen gar nicht gefallen. Zuerst einmal fehlt es am roten Faden. Brandhorst bedient sich mehrerer Zugänge zu diesem Thriller, und arbeitet - meiner Ansicht nach - nicht einen davon konsequent aus: Es beginnt mit der Kulisse um die italienische Mafia. Nikolas ist der Sprössling eines Mafioso und im Verlauf der Handlung in die Geschäfte des organisierten Verbrechens verstrickt. Auf mich hat das eher wie Mafia-Kitsch gewirkt, den der Autor in seinem Roman auf Biegen und Brechen einbindet. Denn der Handlung, sofern eine vorhanden ist, hilft dieser mafiöse Rahmen absolut nicht weiter. Nikolas Eltern werden am Anfang getötet, höchstwahrscheinlich weil sein Vater diesem exklusiven Verein angehört. Danach folgen Ermittlungen, die ins Leere laufen, und zu einem späteren Zeitpunkt wird der Mafia-Strang erneut aufgenommen, was auch hier keinen tiefgreifenden Sinn ergibt. Zudem gibt es eine weltumspannende Verschwörung, die mit diesem ominösen Institut in Verbindung steht. Weder die Verschwörung noch die Schule für besondere Kinder und Jugendliche kommen über einen nebulösen Rahmen hinaus. Nikolas ist eben dort, und macht da seine Erfahrungen. Manches gefällt ihm, anderes nicht. Der Gesamtzusammenhang wird ziemlich lose in den Raum gestellt, was wohl an der Perspektive liegt. Denn die gesamte Handlung wird aus Nikolas' Perspektive erzählt. Zwar hat sich der Autor für die dritte Person entschieden, lässt dennoch nur die Sicht seiner Hauptfigur zu. Der Junge ist ein merkwürdiger Typ, und offensichtlich leidet er am Asperger Syndrom oder etwas ähnlichem. Jedenfalls ist er hochintelligent, tut sich hingegen im zwischenmenschlichen Bereich auffallend schwer. Mich hat irrsinnig gestört, dass ich oft das Gefühl hatte, einem Kleinkind bei seinen Gedankengängen zu lauschen. Nikolas verbindet zum Beispiel direkte Rede mit Farben. Wenn ihm Gesagtes in Türkis erscheint, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit gelogen. Und so bewundert man als Leser beziehungsweise Hörer ein prächtiges Farbenmeer, das sich im Lauf der Handlung soweit abnutzt, dass man es nur mehr schwer erträgt. Hinzu kommt Nikolas Jugendliebe Sonja. Diese Sonja ist von Anfang bis Ende überaus präsent. Obwohl Brandhorst versucht, die emotionale Verbindung zwischen den Figuren zu vermitteln, ist es ihm meiner Meinung nach nicht gelungen. Weder die Gefühle für Sonja noch Nikolas Besessenheit von ihr sind für mich nachvollziehbar. Je länger ich in dem Roman verweilte, desto penetranter habe ich Nikolas Faible für seine Sonja empfunden, weil er meiner Meinung nach nicht fundiert erarbeitet ist. Der Mystery-Aspekt um Nikolas Schutzengel war schon fein. Besonders zum Ende hin, hätte dieser Part für Gänsehaut gesorgt, wenn nicht der gesamte Roman thematisch derart überladen gewesen wäre. Einerseits ist die Handlung über mehrere Jahre hinweg angelegt, andrerseits erfährt man sie nur aus Nikolas kindlich-naiver, dafür farbenfroher Sicht, was dem Ganzen die Faszination nimmt. Die einzelnen Elemente greifen nicht ineinander. Es entsteht weder Spannung noch Schwung, sondern es wirkt wie lieblos auf einen Haufen geworfen. Ich glaube, für mich hätte dieser Thriller besser funktioniert, wenn Mafia- und Verschwörungs-Gedöns gar nicht vorkommen, sondern Nikolas als normaler Junge in einem alltäglichen Rahmen mit dem mysteriösen Schutzengel agiert. Zu guter Letzt bleibt zu sagen, dass mir "Das Flüstern" nicht gefallen hat, was andere Leser aber nicht abschrecken soll, weil Geschmäcker eben verschieden sind. Für mich sind zu viele Elemente zu einem undefinierbaren Schmarrn vermengt, womit ich leider nichts angefangen habe.

Ganz okey
von einer Kundin/einem Kunden aus Engelburg am 21.02.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Die Geschichte an sich ist eigentlich nicht schlecht und soweit durchgehend spannend, nur der Schluss hat mich nicht ganz so überzeugt und irgendwie auch offene Fragen hinterlassen, was ich nicht so mag! Den Leser find ich Top, der macht seine Sache gut!

Ein zäher Spannungsbogen und ein kühler Protagonist machten mir das Lesen äußerst schwer
von einer Kundin/einem Kunden aus Pfarrkirchen am 30.08.2019

Wie durch ein Wunder überlebt der kleine Nikolas den schweren Autounfall, bei dem seine beiden Eltern ums Leben kamen. Wie durch ein Wunder wird er bei einer Schießerei, der mehrere erwachsene Männer der Mafia zum Opfer fallen, nicht verletzt. Es ist, als hätte Nikolas mehr Glück als jeder andere Mensch. Doch er weiß es besse... Wie durch ein Wunder überlebt der kleine Nikolas den schweren Autounfall, bei dem seine beiden Eltern ums Leben kamen. Wie durch ein Wunder wird er bei einer Schießerei, der mehrere erwachsene Männer der Mafia zum Opfer fallen, nicht verletzt. Es ist, als hätte Nikolas mehr Glück als jeder andere Mensch. Doch er weiß es besser. Denn Nikolas hat einen Schutzengel, verborgen in der Dunkelheit, doch immer bei ihm, um ihn vor den Gefahren des Lebens zu schützen – und um diese wenn nötig auch aus dem Weg zu räumen. Nikolas ist ein Autist. Ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Störung, wenn man sie denn so nennen darf, nicht besonders gut auskenne, daher ist es mir nicht möglich, die Authentizität des Protagonisten zu bewerten, doch was ich bewerten kann ist die Sympathie, die ich ihm entgegen brachte – denn diese war sehr gering. Nikolas bleibt aufgrund des Autismus‘ häufig sehr kühl und reagiert nicht, wie es andere Menschen – wie ich es tun würde. Dadurch fiel es mir unglaublich schwer, mit ihm mitzufühlen. Was traurig ist, denn Nikolas hat es nicht leicht – gequält von einer Tante, die in ihm nur eine Missgeburt sieht und von Ärzten aufgrund seiner Affinität und Genialität in Bezug auf Zahlen als Versuchsobjekt missbraucht, erfährt Nikolas nur an wenigen Stellen Zuneigung. Doch trotzdem – bewegt hat mich sein Schicksal nicht. Ein übriges tat die Geschichte, denn meine Erwartungen gingen in eine Art Mutanten-Horror: Versuche, Entführungen, Ärzte und nicht zu kontrollierende und vor allem gefährliche Kräfte – doch lange Zeit über nutzt Nikolas – so wie auch die anderen – seine Kräfte nicht stark. Und das dauerte mir einfach zu lange. Als nächstes ist Nikolas der Sohn eines Mafia-Bosses, wodurch die Atmosphäre des Unheimlichen aufgrund der Waffengewalt irgendwie verloren ging. Ein letztes taten die Figuren, denn mit der bösen Stieftante, dem Onkel, der zum „Familien“-Geschäft gezwungen wird und den Ärzten als Schreckensfiguren werden viele Klischees bedient, die aufgrund des äußerst zähen Spannungsbogens für mich einfach zu viel waren. Letztendlich muss ich daher sagen, dass mich das Buch enttäuscht hat. Wahrscheinlich liegt die Schuld nicht einmal beim Roman selbst, sondern einfach an einer falschen Erwartungshaltung.


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