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Der Aufstieg Roms

Von Romulus bis Pyrrhus

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Souverän und facettenreich schildert Kathryn Lomas die römische Geschichte von den allerersten Anfängen bis zum Beginn der Punischen Kriege. Glänzend gelingt es ihr, diese Geschichte in ihrer Besonderheit verständlich zu machen, und sie gibt überraschende Antworten auf die historische Frage aller Fragen: Wie und warum gelang einer kleinen Stadt der erstaunliche, in keiner Weise vorgezeichnete Aufstieg zur Weltmacht?

In der späten Eisenzeit war Rom eine kleine Ansammlung von Hütten auf einigen Hügeln am Tiber. Im 3. Jahrhundert v. Chr. war es bereits eine große and mächtige Stadt mit monumentalen Tempeln und öffentlichen Gebäuden. Rom hatte ganz Italien erobert, schickte sich an, ein Weltreich zu errichten. Aber wie und mit welchen Mitteln gelang den Römern diese weltgeschichtlich bedeutsame Leistung? Wie verwandelte sich eine Ansammlung von Dörfern in eine Weltstadt? Kathryn Lomas schildert die Geschichte und Entwicklung Roms von den mythischen Anfängen bis zu dem Beginn der Kriege mit Karthago, zeigt, wie die Römer ihre Herrschaft errichteten und wie sie Italien sich unterwarfen. Rom unterschied sich in wichtigen Punkten von seinen Nachbarn, zumal in den neuartigen Beziehungen zu anderen Staaten. Auf beeindruckende Weise gelingt es der Autorin, die Welt der Römer und ihrer Nachbarn in allen Facetten darzustellen (Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Militär). Das ebenso differenzierte wie lebensnahe Panorama einer der aufregendsten Epochen der Weltgeschichte, die bis in unsere Gegenwart nachwirkt.

»Lomas’ klare Sprache und ihr brandaktuelles archäologisches Wissen sind genau die richtige Kombination, um die faszinierende Geschichte des Aufstiegs Roms zur Weltmacht zu beleuchten.«
Christopher Smith, St Andrews
Portrait
Kathryn Lomas, geboren 1960, ist weltweit eine der besten Kennerinnen der Geschichte Italiens sowie der Beziehungen zwischen Griechen, Etruskern, Italikern und Römern. Sie lehrt und forscht an der Universität von Durham.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 542
Erscheinungsdatum 05.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-96433-2
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 22,1/14,9/4,1 cm
Gewicht 747 g
Originaltitel The Rise of Rome
Auflage 2. Druckaufl. 2019
Übersetzer Uwe Walter
Verkaufsrang 103287
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein gelungenes Buch zur Römischen Geschichte, vor allem an der Archäologie orientiert. Mit diesem Werk können Laien und Fortgeschrittene gleichermaßen glücklich werden.

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Wie gelang es einem kleinen Dorf am Tiber zu einer der größten Weltmacht aufzusteigen und was führte zum Untergang? Immer wieder beeindrucken lebensnahen Schilderungen aus allen Bereichen des Alltags. Authentisch, spannend und leicht verständlich geschrieben. Ein Muss für Fans.

Kundenbewertungen

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VOm Aufstieg einer Weltmacht
von Gertie G. aus Wien am 13.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die britische Historikerin Kathryn Lomas lässt die Leser in die frühe Eisenzeit bis hin zum legendären Pyrrhussieg eintauchen. Die Autorin teilt ihr umfassendes Werk in vier große Kapitel, die jeweils in mehrere Unterkapitel geteilt sind. Teil I - Das frühe Italien und die Gründung Roms Teil II - Krieg, Politik und Gesel... Die britische Historikerin Kathryn Lomas lässt die Leser in die frühe Eisenzeit bis hin zum legendären Pyrrhussieg eintauchen. Die Autorin teilt ihr umfassendes Werk in vier große Kapitel, die jeweils in mehrere Unterkapitel geteilt sind. Teil I - Das frühe Italien und die Gründung Roms Teil II - Krieg, Politik und Gesellschaft Teil III - Rom erobert Italien Teil IV - Vom Stadtstaat zum Herrscher Italiens Akribisch werden archäologische Funde beschrieben, zugeordnet und interpretiert. Das schwierige an der Zuordnung der vielen Artefakte der ersten Zeit der Etrusker und seiner Nachbarvölker ist, dass es keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt. Und überhaupt ist die Einordnung nach unserer Zeitrechnung ein wenig diffizil. Jeder von uns kennt die Sage von Romulus und Remus (von denen es rund 60 verschiedene Varianten gibt). Oder die Eselsbrücke zum Gründungsjahr Roms („753, Rom kroch aus dem Ei“). Gesichert ist das alles nicht, weil schon in der Antike an diversen Kalendermodellen „gebastelt“ worden ist. Das bekannteste ist wohl die „Varronische Zeitrechnung“, die auch diesem Buch zu Grunde liegt. Also, lassen wir es dabei, dass Rom 753 gegründet wurde, 509 die tarquinische Monarchie gestürzt, um 450 die zwölf Gesetzestafeln veröffentlicht wurden und mit dem Pyrrhussieg (275) der Tarentische Krieg (280-275) beendet wurde. Der geneigte Leser muss sich jetzt nicht vor trockener Zahlenspielerei fürchten. Die Autorin und der Übersetzer Uwe Walter erzählen in fesselnder Sprache den Aufstieg Roms. An vielen Stellen des Buches erhalten wir Eindrücke vom Leben der Menschen dieser Zeit. Ein Großteil der Erkenntnisse sind eben den archäologischen Ausgrabungen geschuldet. Allerdings mit der Einschränkung, dass nicht alle Fragen der heutigen Historiker schlüssig und endgültig beantwortet werden. Manches bleibt unbeantwortet, manches lässt unterschiedliche Schlüsse zu. Der Schreibstil ist fesselnd und für so manchen Leser öffnet sich eine möglicherweise noch unbekannte Sichtweise auf die „alten Römer“. Ich finde dieses Buch ansprechend, anregend und fesselnd. Obwohl ich mich schon vor einiger Zeit mit dem frühen Rom beschäftigt habe und mir einige Erkenntnisse von Kathryn Lomas durchaus geläufig sind, habe ich doch neue Aspekte bei der Betrachtung dieser Zeitspanne erhalten. Auf rund 100 Seiten im „Appendix“ erhalten wir 6 Karten, eine Zeittafel sowie diverse Anmerkungen und Zusatzinformationen, die das Buch ergänzen. Nicht zu vergessen ist eine ausführliche Bibliografie und ein Quellenverzeichnis. Besonders gut gefallen mir die Hinweise auf archäologische Ausgrabungsstätten und Museen, in denen die erwähnten Artefakte gefunden wurde bzw. zu besichtigen sind. Fazit: Wer in die frühe römische Welt abseits von Asterix und Obelix eintauchen will, bekommt hier einen tollen Einblick in die Antike. Für dieses tolle Buch, das sich ausgezeichnet als Geschenk eignet, gebe ich gerne eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Der gewaltvolle Akt einer Staatsbildung
von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2019

Ich weiß nicht, ob ich damit richtig liege, jedoch beobachte ich die Tendenz in den historischen Wissenschaften, sich zunehmend mit Aspekten der Frühstaatenbildung zu beschäftigen bzw. Vergleiche zwischen den Strukturen des politischen Kapitalismus und denen frühstaatlicher Strukturen anzustellen. Zu den Autoren und Autorinnen g... Ich weiß nicht, ob ich damit richtig liege, jedoch beobachte ich die Tendenz in den historischen Wissenschaften, sich zunehmend mit Aspekten der Frühstaatenbildung zu beschäftigen bzw. Vergleiche zwischen den Strukturen des politischen Kapitalismus und denen frühstaatlicher Strukturen anzustellen. Zu den Autoren und Autorinnen gehören u.a. James C. Scott, Philippe Descola, Marc Auge, Eduardo Viveiros de Castro und Deborah Danowski. Jetzt erschien die umfangreiche Studie von Kathryn Lomas zu der Frühstaatenbildung des späteren Römischen Reiches. Bei der Betrachtung der Frühstaatenbildung kommt weniger die Hypothese zum Tragen, dass die Staatsbildung aus vernünftigen Gründen resultierte, die da wären: der Schutz vor Gewalt, die Arbeitsteilung, soziale Solidarität, effektive Reproduktionsbedingungen, mentaler und technologischer Fortschritt menschlicher Fähigkeiten bzw. die Verbesserung kommunikativer Prozesse. Hingegen rücken in den Untersuchungen vielmehr die gewaltvollen Abgründe der Staatenbildung in den Vordergrund, wie bei Scott so auch bei Lomas. Frei nach Derrida ließe sich sagen, dass jede Staatsgründung mit einem Akt kolonialer Gewalt, mit einem Krieg und einer Versklavung, aber auch mit einer mythologischen Rede beginnt. Im Fall der römischen Staatsbildung und -entwicklung stellt sich die Historikerin Lomas die Frage, warum ausgerechnet die Ansiedlung Roms sich zwischen all den anderen Siedlungen auf dem jetzigen italienischen Territorium durchsetzen konnte. In ihrer vergleichenden Beschreibung der historischen Entwicklung bezieht sich Lomas auf neueren Forschungen in den Geschichtswissenschaften, der Archäologie und den Literaturwissenschaften.