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Frische Brise auf dem Sommerdeich

Neues von der Hallig

Sehnsuchtsorte Band 9

Katja Just

(8)
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Beschreibung

Mit »Barfuß auf dem Sommerdeich« hat Katja Just viele Leserinnen und Leser für Hallig Hooge, das winzige Eiland mitten im Nordfriesischen Wattenmeer, begeistert. Die gebürtige Münchnerin, die seit fast zwanzig Jahren auf Hooge lebt und arbeitet, gilt vielen als »die Halligbotschafterin« und ist unermüdlich für ihre Wahlheimat im Einsatz. Klimawandel, Umweltverschmutzung und Strukturveränderungen in Landwirtschaft und Tourismus machen auch vor den Halligen nicht Halt. Wie geht es weiter im Haus am Landsende, zwischen Salzwiesen und Sommerdeich? Und was wird die anstehende Bürgermeisterwahl bringen – soll Katja Just sich wirklich aufstellen lassen? Die Autorin nimmt ihre Leserinnen und Leser erneut mit auf ihre Oase im rauen Meer, in ihre kleine Welt mit dem riesigen Himmel. Sehr persönlich erzählt die Bestsellerautorin von den Geheimnissen des Wattenmeers, Herausforderungen und neuen Aufgaben, vom Abschiednehmen und einem neuen Mitbewohner, von Traditionen, Leuchtfeuern und Spurensuche.

Katja Just wurde in München geboren und lebt seit dem Jahr 2000 auf Hallig Hooge. Hier vermietet sie Ferienwohnungen und engagiert sich politisch und gesellschaftlich. Im Juni 2018 wurde sie zur Bürgermeisterin der Gemeinde Hallig Hooge gewählt. Ihr erfolgreicher Erstling »Barfuß auf dem Sommerdeich« stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 05.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95910-212-4
Verlag Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/2,2 cm
Gewicht 254 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 16430

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Kundenbewertungen

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Leben auf der Hallig
von Marakkaram aus Lingen am 16.05.2020

** Ich glaube aus tiefstem Herzen, dass man das alles ganz besonders auf einer Hallig wunderbar vereinen könnte. Das Bewahren der Traditionen, eine lebendige Gesellschaft und trotzdem ein fortschrittliches Leben in einem einzigartigen Lebensraum. ** Erneut nimmt uns Katja Just mit auf die kleine Hallig Hooge, ihre Wahlheimat.... ** Ich glaube aus tiefstem Herzen, dass man das alles ganz besonders auf einer Hallig wunderbar vereinen könnte. Das Bewahren der Traditionen, eine lebendige Gesellschaft und trotzdem ein fortschrittliches Leben in einem einzigartigen Lebensraum. ** Erneut nimmt uns Katja Just mit auf die kleine Hallig Hooge, ihre Wahlheimat. Und wieder macht es einfach nur Spaß ihr zuzuhören, wenn sie über die Kühe, die absolute Dunkelheit, Landunter, dem sozialen Gefüge in so einer kleinen Gemeinschaft, aber auch von ihrem Urlaub von der Hallig usw. erzählt. Denn das tut sie frei heraus, sehr persönlich und auch ungeschönt. Man spürt ihre Liebe und Hingabe in jeder Zeile und das macht dieses Buch zu etwas besonderem. Man erlebt ein faszinierendes, völlig anderes Leben, in das ich (wie bei "Bergsommer") unglaublich gerne eintauche und mich von der Autorin an die Hand nehmen lasse. Ihr Schreibstil ist dabei so herrlich bildhaft, dass man bei der Wattwanderung nach Rungholt, den Schlick zwischen den Zehen spürt. Jedem Kapitel ist ein kleines s/w Foto vorangestellt - stattdessen eine kleine Fotostrecke im Innenteil wäre das I-Tüpfelchen gewesen. Mir gefällt nicht jedes Buch dieser an sich großartigen Reihe, aber "Frische Brise auf dem Sommerdeich" ist ein absoluter Volltreffer und ich würde mich gerne auch ein 3. Mal von Katja Just mit auf die Halligen nehmen lassen.

Spannender Einblick ins Hallig-Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 03.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Frische Brise auf dem Sommerdeich erlaubt einen Einblick ins Hallig Leben, dass man sich so nicht vorgestellt hätte. Es ist immer was los auf Hooge. Man denkt an eine kleine, idyllische Insel mit frischer Landluft, Kuhwiesen und Vogelgezwitter und man wird eines besseren belehrt. Als erstes lernt man, das Hooge eine Hallig ist u... Frische Brise auf dem Sommerdeich erlaubt einen Einblick ins Hallig Leben, dass man sich so nicht vorgestellt hätte. Es ist immer was los auf Hooge. Man denkt an eine kleine, idyllische Insel mit frischer Landluft, Kuhwiesen und Vogelgezwitter und man wird eines besseren belehrt. Als erstes lernt man, das Hooge eine Hallig ist und eben keine Insel. Danach bekommt man nicht allgemein Einblick in das Hallig-Leben, sondern ganz persönlichen wie Katja Just lebt, arbeitet, sich politisch engagiert, sich um ihre Gäste kümmert und für Freunde einsetzt. Es schwingt in jedem Kapitel die Liebe zur Natur und zur Hallig mit, man merkt wie wichtig ihr das Gemeinwohl ist und was ihr Gemeinschaft bedeutet. Den Kühen wird beim Kalben geholfen, der verletzte Gast per Heli ausgeflogen, die Ferienwohnungen geputzt, kleinen Jungs die Angst vor der Dunkelheit genommen, in der Gemeindepolitik eingesetzt, bei Stürmen wird zusammengerückt. Langweilig wird es definitiv nicht. Mich hat die offene, freundliche, ehrliche Art von Katja Just wirklich begeistert und fasziniert. Deswegen kann ich jedem, der sich grundsätzlich für die Nordsee, Friesland, Inseln und Halligen interessiert, das Buch ans Herz legen. Ich würde allerdings empfehlen mit dem ersten Band zu starten. Selber werde ich nun den ersten Band hinten dran hängen, damit ich endlich auch erfahre, wie es zu der großen Hallig-Liebe des Münchner Kindls kam. Die Hallig Hooge zum Urlauben nochmal zu besuchen, kann ich mir sehr gut vorstellen, dort zu leben aber nach wie vor nicht.

Auf der Hallig lebt die Autorin im Einklang mit Natur und mit sich selbst. Tolle Beschreibung des Lebens mitten im Wattenmeer.
von SternchenBlau am 23.08.2019

Bitte nicht vom Titel abschrecken lassen: „Frische Brise auf dem Sommerdeich“ ist nicht etwa eine schnulzige Liebesgeschichte á la Rosamunde Pilcher. Sondern Katja Just erzählt darin ihre ganz persönliche Liebesgeschichte zu der Hallig Hooge, die mitten im Wattenmeer liegt, zu der Natur dort, den Pflanzen, Tieren und Menschen. D... Bitte nicht vom Titel abschrecken lassen: „Frische Brise auf dem Sommerdeich“ ist nicht etwa eine schnulzige Liebesgeschichte á la Rosamunde Pilcher. Sondern Katja Just erzählt darin ihre ganz persönliche Liebesgeschichte zu der Hallig Hooge, die mitten im Wattenmeer liegt, zu der Natur dort, den Pflanzen, Tieren und Menschen. Die Autorin ist eine engagierte Frau, die sich für den Umweltschutz und die kleine Gemeinschaft einsetzt. SEHNSUCHT NACH DEM GEERDETEN LEBEN Ich stamme, wie die Autorin ursprünglich auch, aus Bayern, und gerade das Wattenmeer übte daher auf mich schon immer einen ganz besonderen Reiz aus. Manchmal träume ich, wie so viele Großstadtbewohner vermutlich, vom schönen Leben auf dem Land. Und abgeschiedener als auf einer Hallig im Wattenmeer geht es ja wohl kaum. Das Buch von Katja Just erfüllt diese Sehnsucht. Und ich habe es genossen, mit ihr durch die Landschaft zu streifen, einem Kälbchen bei der Geburt zu helfen und ihre Liebe zu einer alten Tracht mitzufühlen. Bei Katja Just liest sich alles total geerdet. Und sie spart auch die harten Seiten des Hallig-Lebens nicht aus. Also bin ich bei aller Sehnsucht ganz froh, dass ich nicht mein komplettes Hab und Gut regelmäßig vor einer Springflut sichern und danach noch eine Dreiviertelstunde einem Kälbchen hinterher laufen muss. Ich habe es aber sehr genossen, das mit Katja Just quasi Second-Hand in ihrem Buch erleben zu können. Ihre Beschreibung, wie z.B. bei der Wattwanderung, sind immer in das persönliche Erleben eingebettet, das auch praktische Aspekte mit aufgreift: Beispielsweise sollte man über Muscheln nur mit Socken oder Schuhen laufen. TOLLES ENGAGEMENT Dass die Autorin sehr engagiert ist, wusste ich schon vor dem Lesen. Ich hatte aber an vor allem an Umweltschutz und Kommunalpolitik gedacht. Darum kam es für mich unerwartet, als sie eine Episode mit einer Dame schildert und sich da sehr deutlich gegen Rassismus positioniert. Das fand ich total stimmig und passend. Die Zusammenhänge mit der Klimakrise fand ich ebenso eindrückliche geschildert: Es sind eben nicht nur ein paar Halligen, die „absaufen“ werden, sie sind integraler Bestandteil des Küstenschutzes. Die Klimakrise betrifft uns alle. Und in Bezug auf die Kommunalpolitik hält sie uns allen den Spiegel vor, wenn sie erzählt, dass sich die Allgemeinheit gerne auf die wenigen verlässt, die sich engagieren. EINE ART TAGEBUCH Das alles liest sich flüssig und hat mich sehr berührt. Das Buch ist für mich eine Art Tagebuch. Just hat übrigens schon zuvor in „Barfuß auf dem Sommerdeich“ über ihre Zeit auf der Hallig geschrieben. Ich konnte trotzdem ohne Probleme in diesen zweiten Band einsteigen. Ein paar Kritikpunkte habe ich aber dennoch: Manchmal hatte ich das Gefühl, Katja Just glaubt, sie müsse sich dafür rechtfertigen, warum sie sich als sogenannte Neubürgerin „anmaßt“ über ihr Leben auf der Hallig zu schreiben. Das hat Just überhaupt nicht nötig, da macht sie sich in meinen Augen ohne Not kleiner und das Buch dadurch etwas redundant. Ihre Schilderung von ihrem Aufenthalt in Hongkong und China fand ich großartig, in der Beschreibung dieses überbordendenden Chaos dort, kommen mir ein paar Sätze despektierlich vor. Ich bin mir sicher, dass das so nicht gemeint, war, aber das fand ich schade. Und so ausführlich die Autorin manchmal schreibt, so sehr bleibt sie an einigen Stellen bei Andeutungen. Da es dort meist sehr persönlich wird, ist das ihr gutes Recht, aber ist halt mit dem Rest nicht ganz ausgewogen. Zusammengefasst: Das Buch könnte für mich manchmal noch stärker auf den Punkt kommen und als Text in sich geschlossener. Dann hätte es für mich die 5 Sterne gegeben. FAZIT Ich möchte das Buch allen ans Herz legen und vergebe sehr gute 4 Sterne.


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