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Zechentod

Kriminalroman

Sylvia Sabrowski

(11)
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Beschreibung

In Bottrop schließt die letzte Zeche. Als der ehemalige Bergarbeiter Andy Goretzka spurlos verschwindet, beginnt die Psychologiestudentin Liesa Kwatkowiak zu ermitteln. Zusammen mit Timo, Computernerd und Sohn des Vermissten, stößt sie auf den rätselhaften Todesfall eines jungen Bergmanns in den neunziger Jahren. Ist der Steiger Schleheck ein kaltblütiger Mörder? Während der Steinkohlenbergbau zu Grabe getragen wird, gerät Liesa selbst in Gefahr. Es droht der Fall ins Bergfreie - in den Tod …

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 14.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-2520-2
Reihe Kriminalromane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner-Verlag
Maße (L/B/H) 19,8/11,8/2,2 cm
Gewicht 230 g
Auflage 2019
Verkaufsrang 40200

Buchhändler-Empfehlungen

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Die letzte Zeche wird geschlossen. Zu diesem traurigen Ereignis kommt ein Vermisstenfall und ein rätselhafter Todesfall vor einigen Jahren. Gefährlich wird es für die beiden Hobbyermittler und die Lösung der Fälle. Gut gemacht für alle Ruhrpottfans.

Kundenbewertungen

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Zechensterben = Sterben in der Zeche ?
von katikatharinenhof am 07.03.2020

Das wars - die letzte Zeche hat ihren Betrieb eingestellt und somit geht ein Stück Geschichte im Ruhrgebiet zu Ende. Doch warum verschwindet ausgerechnet jetzt Bergmann Andy Goretzka, der ja schon länger im Vorruhestand gewesen ist. Ein Lottogewinn ? Klingt unglaubwürdig. Während sich die Familie sorgt, halten die alten Kumpel W... Das wars - die letzte Zeche hat ihren Betrieb eingestellt und somit geht ein Stück Geschichte im Ruhrgebiet zu Ende. Doch warum verschwindet ausgerechnet jetzt Bergmann Andy Goretzka, der ja schon länger im Vorruhestand gewesen ist. Ein Lottogewinn ? Klingt unglaubwürdig. Während sich die Familie sorgt, halten die alten Kumpel Willi und Elkin zusammen wie Pech und Schwefel - Bergbaukumpel sind eben eine eingeschworene Gemeinschaft und stehen zusammen, egal was kommt. Andys Sohn Timo und Psychologiestudentin Liesa ermitteln auf eigene Faust und kommen so einem Geheimnis auf die Spur... Ich bin sehr gespalten, was die Bewertung dieses Krimis betrifft, denn zum einen gefällt mir die Authentizität und die Ehrlichkeit, die hier federführend für das ganze Ruhrgebiet stehen. Sylvia Sabrowski lässt für den Leser den Bergmannsalltag mit all seinen Einschränkungen, aber auch den Zusammenhalt der Kumpel wieder lebendig werden. Fast ist es so, als würde man selbst mit einfahren und die Geschichten von damals erleben. Eine Prise Augenzwinkern und Ruhrpottslang runden das Ganze ab. Aber irgendwie reißt mich der Krimi nicht richtig mit. Ich versuche zwar, auf eigene Faust zu ermitteln und den Hinweisen und Spuren zu folgen, aber so richtig spannend ist es nicht wirklich. Mir fehlt der Kick, dass ich aufgeregt die Seiten umblättere und neugierig auf den nächsten Wink, auf die nächste Andeutung hoffe. Ich vermisse das Gefühl, ständig auf Hab acht zu sein, weil ich sonst etwas verpassen könnte, was zum Lösen des Falles beiträgt und das ist es doch, was einen guten Krimi ausmacht. Die Figuren wirken auf mich noch wie Statisten, die sich in ihrer eigenen Geschichte noch nicht zurecht finden und ihren Platz noch suchen. Sie können mich nicht von sich begeistern und mir fehlt die Sympathie, um mich vollends auf sie einlassen zu können. Alles in allem ein recht durchwachsener Krimi mit guten Ansätzen, die noch Luft nach oben haben.

Das Ende einer Ära
von Gertie G. aus Wien am 19.02.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Schließung der letzten Steinkohlezeche in Bottrop, Prosper Haniel, steht bevor. Die meisten Bergmänner sind schon seit längerem im Vorruhestand. So auch Andy Goretzka, der plötzlich verschwindet. An den Lotto-Gewinn mag so keiner richtig glauben. Während sich Ehefrau Martina und ihre Freundin Omma Kwatkowiak Sorgen machen, h... Die Schließung der letzten Steinkohlezeche in Bottrop, Prosper Haniel, steht bevor. Die meisten Bergmänner sind schon seit längerem im Vorruhestand. So auch Andy Goretzka, der plötzlich verschwindet. An den Lotto-Gewinn mag so keiner richtig glauben. Während sich Ehefrau Martina und ihre Freundin Omma Kwatkowiak Sorgen machen, halten die ehemaligen Kumpel Willi und Elkin dicht. So wie einst, im Jahre 1995, als ein tödlicher Unfall unter Tage geschehen ist. Timo Goretzka und Liesa Kwatkowiak versuchen auf eigene Faust das Verschwinden von Timos Vater Andy aufzuklären. Die beiden haben dazu höchst unterschiedliche Ansätze. Während Liesa zeitweise unter Panikattacken leidet, kann Timo seine Computerkenntnisse, die über das übliche Maß hinausgehen ausspielen. Ja, und da ist noch der Obersteiger Schlehek, in dessen Schicht es immer wieder zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein soll. Meine Meinung: „Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust!“ - für die interessante Darstellung der bergmännischen Umgebung und die authentische Wiedergabe der Stimmung rund um die Stilllegung der letzten Zeche Deutschlands könnte ich glatt 5 Sterne und ein plus vergeben. Die Ausflüge in die Bekleidung der Bergleute mit Arschleder und goldenen Knöpfen auf der Uniformjacken finde ich sehr aufschlussreich. Hier merkt der Leser, dass die Autorin aus einer Bergmannsfamliie stammt. Gut gefällt mir die humorige Sprache. Welcher Erwachsene schläft bitte in einer Schlumpf-Bettwäsche? Das Lokalkolorit kommt vor allem bei den Dialogen recht gut heraus. Bei den Charakteren bin ich nicht ganz so überzeugt. Timo ist ok, und über Omma Kwatkowiak muss ich mehrmals herzlich lachen. Einzig Liesa ist mir nicht ganz so ans Herz gewachsen. Natürlich ist sie wegen des nicht lange zurück liegenden Todes ihrer Mutter noch ein wenig durch den Wind. Sie macht auf mich einen unfertigen Eindruck, viel zu unschlüssig. Allerdings, bis der ganze Krimi Fahrt aufnimmt und dann so richtig fesselt, dauert es für mein Gefühl ein wenig zu lange. Dafür würde ich nur 3 Sterne vergeben. Weil aber die Autorin in ihrem Krimi-Debüt allerlei Spuren legt, die sich mitunter als Sackgasse entpuppen, kann ich guten Gewissens letztlich 4 Sterne geben. Das Cover beeindruckt mich besonders.

Gelungenes Ruhrpott-Krimidebüt
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 17.10.2019

Das Cover wirkt düster und gefährlich, das passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig, flott, genau beschreibend und humorvoll, ohne dabei die Spannung aus den Augen zu verlieren. Die Autorin hat mich mehrmals auf die falsche Fährte gelockt. So hat das Mitraten noch mehr Spaß gemacht. Das Ende hat noch einen Knalleffekt parat un... Das Cover wirkt düster und gefährlich, das passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig, flott, genau beschreibend und humorvoll, ohne dabei die Spannung aus den Augen zu verlieren. Die Autorin hat mich mehrmals auf die falsche Fährte gelockt. So hat das Mitraten noch mehr Spaß gemacht. Das Ende hat noch einen Knalleffekt parat und bietet einen Einblick in das Ende der Steinkohlenbergbaus, den man so nicht erwartet hätte. Als wäre man direkt dabei gewesen. Insgesamt also ein gelungenes Ruhrpott-Krimidebüt: Bewegend, spannend, authentisch.


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