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Leinsee

Roman

detebe Band 24517

Anne Reinecke

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Beschreibung

Karl ist noch nicht einmal dreißig und hat sich schon als Künstler in Berlin einen Namen gemacht. Er ist der Sohn von August und Ada Stiegenhauer, ›dem‹ Glamourpaar der deutschen Kunstszene. Doch in der symbiotischen Beziehung seiner Eltern war kein Platz für ein Kind. Nun ist der Vater tot, die Mutter schwer erkrankt. Karls Kosmos beginnt zu schwanken und steht plötzlich still. Die einzige Konstante ist ausgerechnet das kleine Mädchen Tanja, das ihn mit kindlicher Unbekümmertheit zurück ins Leben lockt. Und es beginnt ein Roman, wild wie ein Gewitter, zart wie ein Hauch.

Anne Reinecke, geboren 1978, hat Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur studiert und für verschiedene Theater-, Film- und Ausstellungsprojekte sowie als Stadtführerin gearbeitet. ›Leinsee‹ ist ihr erster Roman. Für das Manuskript wurde sie mit einem Stipendium der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 27.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24517-2
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,4/2,5 cm
Gewicht 271 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 12564

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Kundenbewertungen

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Spannende Beziehungskonstellationen und tolle Charaktere!
von Lia48 am 14.02.2020

"'Pass bloß auf', rief Karl trotzdem, hielt nutzlos die leere Leiter, betrachtete das Mädchen auf seinem Dach, er spürte ein Ziehen unterm Brustbein, er hatte Angst um das Kind da oben. Aber gleich daneben spürte er auch ein Glucksen, er konnte gar nicht anders, er fühlte sich wohl." INHALT: Seit Jahren hat der 26-jährige ... "'Pass bloß auf', rief Karl trotzdem, hielt nutzlos die leere Leiter, betrachtete das Mädchen auf seinem Dach, er spürte ein Ziehen unterm Brustbein, er hatte Angst um das Kind da oben. Aber gleich daneben spürte er auch ein Glucksen, er konnte gar nicht anders, er fühlte sich wohl." INHALT: Seit Jahren hat der 26-jährige Karl seine Eltern nicht mehr gesehen. Das berüchtigte Künstlerpaar hatte seine Zeit stets der Arbeit gewidmet und den Sohn auf ein Internat geschickt. Danach brach der Kontakt ab. Als der Vater sich nun tragischerweise das Leben nimmt, kehrt Karl nach Leinsee zurück. Während die Mutter in der Klinik verweilt und neugierige Reporter vor dem Grundstück warten, lernt Karl die 8-jährige Tanja aus der Nachbarschaft kennen. Das Mädchen fasziniert ihn. Doch da geraten sowohl seine Beziehung zu Freundin Mara, als auch seine Karriere als Künstler ins Wanken... MEINUNG: Zugegeben, Karl hinterlässt beim Leser anfangs nicht unbedingt sofort den besten Eindruck. Man merkt, dass zwischen ihm und den Eltern Spannungen existierten. Karl fällt es schwer, die letzten Wünsche des Vaters umzusetzen. Man möchte ihn schütteln und ihn bitten, sich noch ein letztes Mal zusammenzureißen. Doch mit der Zeit und durch Rückblicke in die Vergangenheit, gewinnt man mehr Verständnis für den jungen Mann, dessen Eltern in seinem Leben kaum Zeit für ihn erübrigen konnten. Karls Persönlichkeit und Entwicklung fand ich in vielerlei Hinsicht interessant zu verfolgen. Er ist ein etwas verrückter Künstler, den ich bis zum Schluss nicht vollkommen einschätzen konnte. Aber genau das lässt ihn, seinen Charakter und sein Handeln so lebendig und spannend erscheinen. Auch durch die abwechslungsreichen Beziehungskonstellationen, konnte mein Interesse an der Geschichte aufrecht erhalten werden. Vor allem die Begegnungen von Karl und der jungen Tanja haben mich nachhaltig beschäftigt (näher kann ich nicht darauf eingehen, um nicht zu spoilern). Während dem Lesen habe ich mir immer wieder ein paar Fragen gestellt, die zwar nicht alle beantwortet wurden, was dafür Spielraum für eigene Interpretationen bietet und dafür sorgt, dass die Geschichte noch eine Weile in einem nachhallt... FAZIT: Das Buch ließ mich (besonders auf den Protagonisten bezogen) ziemlich nachdenklich zurück. Spannende Beziehungskonstellationen und tolle Charaktere konnten mich gut unterhalten. Wen dies reizt, dem möchte ich das Buch gerne empfehlen. Von mir gibt es 4,5/5 Sterne!

Großartiges Debüt!
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidelberg am 19.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mit ihrem Erstlingswerk schafft Anne Reinecke schon etwas ganz besonderes. Es geht um einen Sohn zweier hochangesehener Künstler, der nach dem Tod des Vaters und schweren Erkrankung der Mutter nach Jahrzehnten zurück in seine Heimat kommt. Nachdem er immer im Schatten seiner Eltern gelebt hat, fängt nun für ihn ein ganz neuer Ab... Mit ihrem Erstlingswerk schafft Anne Reinecke schon etwas ganz besonderes. Es geht um einen Sohn zweier hochangesehener Künstler, der nach dem Tod des Vaters und schweren Erkrankung der Mutter nach Jahrzehnten zurück in seine Heimat kommt. Nachdem er immer im Schatten seiner Eltern gelebt hat, fängt nun für ihn ein ganz neuer Abschnitt an... aber wie wird man damit fertig? Mit jeder Menge Vodka? Oder doch mit einer neuen, ungewöhnlichen Freundschaft? Das Buch vereint lustige, traurige und ernste Themen mit einem unglaublich flüssig zu lesendem Schreibstil mit einander und macht Lust auf weitere Werke der Autorin!

Sprachlich einfach wunderschön!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hanau am 24.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieser Roman ist vor allem sprachlich wunderschön! Die Geschichte ist ein bisschen melancholisch und die Freundschaft zwischen Karl und Tanja herrlich schräg. Ein Künstlerroman eben, der aber bis zum Schluss absolut lesenswert ist!


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