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Romeo und Julia auf dem Dorfe

Novelle

Große Klassiker zum kleinen Preis Band 50

Gottfried Keller

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Beschreibung

Shakespeares berühmte Tragödie und ein tatsächliches Ereignis liegen Gottfried Kellers Novelle aus dem Jahre 1856 zugrunde. Zu sehen, 'wie tief im Menschenleben jede jener Fabeln wurzelt, auf welche die großen alten Werke gebaut sind', veranlasste Keller dazu, die Geschichte von Romeo und Julia in ein neues Gewand zu kleiden. Sali und Vrenchen, die Kinder zweier verfeindeter Bauernfamilien, verlieben sich ineinander. Doch weder in der Ehe noch jenseits der bürgerlichen Welt finden sie ihr Glück. Den Normen der Gesellschaft verpflichtet, bleibt den jugendlichen Helden nur ein Ausweg, um ihre Liebe zu erfüllen

Gottfried Keller, geb. 1819 in Zürich, gest. 1890, wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Nachdem er wegen eines Streichs die Schule verlassen musste, lernte er das Zeichnen und begann zu schreiben. Im Jahr 1840 konnte er, unterstützt von seiner Mutter, ein Studium an der Münchner Kunstakademie beginnen, welches er aber nicht abschloss. 1842 kam er zurück nach Zürich. Stipendien und wiederum die finanzielle Unterstützung der Mutter ermöglichten ihm Aufenthalte in Heidelberg und Berlin, wo einige seiner bedeutendsten Werke entstanden. Er kehrte 1855 zurück zu seiner Mutter nach Zürich und wurde hier im Jahr 1861 zum Stadtschreiber. Dieses Amt übte er aus bis 1876, danach beanspruchte sein literarisches Arbeiten seine ganze Zeit. Gottfried Keller starb im Jahr 1890 in seiner Heimatstadt Zürich.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 01.01.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-114-6
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 19,6/13/1,3 cm
Gewicht 165 g

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Kundenbewertungen

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4 Bewertungen
Übersicht
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Alleine schon die Flickenschildt zu hören, lohnt den Kauf dieser CD!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 20.10.2012
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Gustaf Gründgens inszenierte Goethes Faust, 1.Teil, und spielte selbst den Mephisto. Seit 1941 war er damit zu sehen. Von 1947 bis 1955 in Düsseldorf, wo er Generalintendant der Städtischen Bühnen und später Geschäftsführer des Schauspielhauses war. 1960 brachte er seine Faustinszenierung auch als Film heraus. Zuerst den Text l... Gustaf Gründgens inszenierte Goethes Faust, 1.Teil, und spielte selbst den Mephisto. Seit 1941 war er damit zu sehen. Von 1947 bis 1955 in Düsseldorf, wo er Generalintendant der Städtischen Bühnen und später Geschäftsführer des Schauspielhauses war. 1960 brachte er seine Faustinszenierung auch als Film heraus. Zuerst den Text lesen? Dann den Film sehen? Und danach diese CD hören? So war jedenfalls bei mir die Reihenfolge, die sich zufällig ergab. Ich denke, wie auch immer Ihre Reihenfolge sein wird, es lohnt sich auf alle Fälle, egal, was Sie von Gründgens halten und über ihn denken.

schöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Novelle erzählt eine gute Geschichte. Sali und Vrenchen sind liebenswerte Figuren. Es ist keine Nacherzählung von Shakespeares "Romeo und Julia", auch wenn durch ein paar Parallelen der Titel durchaus berechtigt ist. Obwohl sich die Einleitung sehr zieht, hat mir das Buch gut gefallen.

mitreißende Novelle vor dörflicher Kulisse
von LongGoneBy aus Wien am 14.12.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gottfried Keller erzählt in dieser Dorfnovelle die Geschichte von Vrenchen und Sali, die sich trotz der Feindschaft ihrer Väter ineinander verlieben. Eindruchsvoll und mitreißend schildert Keller die hoffnungslose Liebe der beiden Protagonisten und führt vor Augen, dass ein Ausbruch aus dem bäuerlichen Leben und ein Aufstieg in ... Gottfried Keller erzählt in dieser Dorfnovelle die Geschichte von Vrenchen und Sali, die sich trotz der Feindschaft ihrer Väter ineinander verlieben. Eindruchsvoll und mitreißend schildert Keller die hoffnungslose Liebe der beiden Protagonisten und führt vor Augen, dass ein Ausbruch aus dem bäuerlichen Leben und ein Aufstieg in die bürgerliche Welt für Vrenchen und Sali unmöglich ist. Die Feindschaft der Väter und die aussichtslose Liebe führt schließlich zum Selbstmord des Paares. Die Novelle ähnelt keineswegs Shakespeares Drama, es gibt einige entscheidene Unterschiede und auch eine wesentlich stärkere Sozialkririk. Dennoch steht Kellers Novelle Shakespeares Tragödie in Bezug auf Romantik und Dramatik in nichts nach.


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