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Virtuelle Welten

Werden wir eines Tages Realität und Traum noch unterscheiden können? Sind wir irgendwann nur noch vegetierende Körper in Wassertanks, in virtuellen Welten versunken? Isolieren wir uns selbst, sodass wir keine Katastrophen mehr benötigen, um die Existenz der Menschheit zu eliminieren? - oder ist das nur Schwarzmalerei? Bieten Simulationen körperlich behinderten Menschen eine Alternative? Kann der Tod überwunden werden, weil wir nur die Summe unserer Teile sind? Haben wir tatsächlich eine Seele, die gar nicht digitalisiert werden kann? Diese und noch andere Fragen haben sich die Autorinnen und Autoren dieser Anthologie gestellt und in 20 spannende Geschichten umgesetzt.
Portrait
Christoph Grimm wurde 1985 unter anderem Namen im nordbadischen Ländereck geboren, wo er mit seiner Frau und jede Menge tierischem Anhang noch heute lebt. Sein bevorzugtes Schreib- und Leseterrain ist das weite Feld der Phantastik, doch auch Kinder- und Ju-gendliteratur haben es ihm angetan. Mehrere seiner Kurzgeschichten und Märchen wurden in den Sammel-bänden verschiedener Verlage veröffentlicht. Zudem betreute er selbst mehrere Anthologien als Herausgeber. Derzeit arbeitet er an seinem ersten Roman.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 392 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.04.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783947721252
Verlag Mystic Verlag
Dateigröße 9397 KB
Verkaufsrang 74362
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Vielseitig, höchst faszinierend und sehr tiefgründig.
von Die Buchlilie am 15.04.2019

Meine Meinung: „Bin ich nur Teil in diesem Spiel (…) oder (…) kann es mich zu etwas anderem machen, als das, was ich bin?“ (Virtuelle Welten, „Zwischenwelten“, Pos. 789) Obwohl die VR-Technik heutzutage noch in den Kinderschuhen steckt, fasziniert allein die Vielzahl an Möglichkeiten, die computergenerierte, virtuelle Umg... Meine Meinung: „Bin ich nur Teil in diesem Spiel (…) oder (…) kann es mich zu etwas anderem machen, als das, was ich bin?“ (Virtuelle Welten, „Zwischenwelten“, Pos. 789) Obwohl die VR-Technik heutzutage noch in den Kinderschuhen steckt, fasziniert allein die Vielzahl an Möglichkeiten, die computergenerierte, virtuelle Umgebungen bieten könnten. Interessant ist jedoch nicht allein die Frage danach, wann wir von diesen täuschend echten Milieus überall und jederzeit Gebrauch machen werden. Besonders spannend gestaltet sich auch die Überlegung, in welchem Maß virtuelle Welten eines Tages Einfluss auf unser Leben – und darüber hinaus – nehmen. Die hiesige Anthologie vereint zu diesem Thema 20 Kurzgeschichten, in denen die Autoren ganz individuelle Szenarien zeichnen. Einige Schriftsteller, wie Hans Jürgen Hetterling (Aliana. Engel der Finsternis), Christina Hiemer (Mentira. Stadt der Lügen) oder Helga Sadowski (Der magische Würfel), waren mir zuvor bereits bekannt. Andere habe ich dagegen erst durch diese Kurzgeschichtensammlung kennengelernt, was einen erfreulichen Zusatzaspekt darstellt. Bei der Wahl der Erzählungen wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Das Repertoire dieses Bandes reicht von bezaubernder Utopie hin zu erschreckender Dystopie, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Die Gefühle des Lesers bleiben dabei keineswegs unberührt. So hat mich z. B. „Eine zweite Chance“ zu Tränen gerührt, während es mir bei „Erstschlag“ ob der Enthüllungen kalt den Rücken runterlief. Bei „After Death“ konnte ich nicht anders als verwundert dreinzublicken – ist das nicht absolut verrückt, für seinen virtuellen Wunschtod bezahlen zu wollen? –, während mich „Liebe zum Selbermachen“ darüber sinnieren ließ, ob manches nicht weiter fester Bestandteil der Realität bleiben sollte, um Zwischenmenschlichkeit nicht zu verlernen. Ja, in diesen Geschichten verwischen die Grenzen zwischen „echt“ und „generiert“, zwischen „Menschsein“ und „Digitalisat“, und überraschen den Leser so auf ganz unterschiedliche Weise. Am besten ist das in meinen Augen übrigens Eileen Leistner mit „Was sehen Sie?“ gelungen, denn ihre Interpretation von virtuellen Welten ist so anders, wie sie wahr ist! Natürlich kann in einer Anthologie nicht jede Erzählung gefallen – so war mir „Zwischenwelten“ tatsächlich zu skurril – aber das tut der Qualität keinen Abbruch. Dass mit großer Hingabe an diesem Band gearbeitet wurde, bezeugen auch die Illustrationen, die einem als einladenden Einstieg in die Geschichten entgegenblitzen. So war die Neugier auf das nächste Kurzabenteuer bei diesem Buch mein stetiger Begleiter, ebenso wie die Lust am Lesen. Fazit: Diese Anthologie bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, wie virtuelle Welten künftig unseren Alltag bestimmen könnten, und vergisst neben dem unterhaltenden Aspekt keineswegs die Tiefsinnigkeit. Ich vergebe fünf Sterne.